Allianz Vorsorge Index: Die finanziellen Ziele und Sorgen der Deutschen

14. April 2026 – Pressemitteilung – Allianz Lebensversicherungs-AG
Allianz Pressemitteilung stabile Gesamtverzinsung: Allianz Unternehmensgebäude
Sorge vor Inflation treibt alle Generationen um  // Nur jeder fünfte Deutsche hat ausreichend fürs Alter vorgesorgt  // Bei knapper Kasse in der Rente plant jeder Zweite mit Nebenjob 

Bei allen finanziellen Sorgen: Grundsätzlich sind 70 Prozent der Deutschen zuversichtlich, ihre Pläne und Ziele finanziell umsetzen zu können. 37 Prozent der Deutschen sind aktuell diesbezüglich sehr und sogar äußerst zuversichtlich; weitere 33 Prozent einfach nur zuversichtlich. Wenn es um die eigene Altersvorsorge geht, sind die Deutschen jedoch skeptischer. Nur jeder Fünfte glaubt, gut und ausreichend für das eigene Alter vorgesorgt zu haben. Das sind Erkenntnisse aus dem Allianz Vorsorge Index. Für diesen hat das Marktforschungsinstitut IPSOS im Auftrag der Allianz bundesweit mehr als 1.000 Deutsche zwischen 25 und 65 Jahren zu Themen wie finanzieller Zuversicht und Vorsorgeverhalten befragt.

“Die Deutschen sind deutlich zuversichtlicher, als viele vermuten”, sagt Ruedi Kubat, CEO der Allianz Lebensversicherungs-AG. “Der Allianz Vorsorge Index zeigt aber auch, dass die finanziellen Alltagssorgen oft dominieren. Zwar wissen auch die Jüngeren, wie wichtig Altersvorsorge für sie selbst ist. Doch viele gehen das Thema erst spät an und verlieren dadurch wertvolles Kapital für den eigenen Ruhestand.”

Die drei größten finanziellen Sorgen der Deutschen

Konkret nach finanziellen Sorgen gefragt, zeigt der Allianz Vorsorge Index ein differenzierteres Bild. Die Sorge vor steigenden Lebenshaltungskosten treibt mit 57 Prozent der Befragten die meisten Menschen um – und zwar über alle Altersgruppen und Einkommensklassen hinweg. Die Angst vor Inflation liegt damit vor der Furcht vor unerwarteten, hohen Ausgaben, etwa für Reparaturen (34 Prozent), und vor der Befürchtung zu wenig für den eigenen Ruhestand zu sparen (31 Prozent).

Die Angst, arbeitslos zu werden treibt 15 Prozent der Deutschen um. Und 13 Prozent machen sich Sorgen wegen der eigenen Schuldenbelastung. Lediglich 13 Prozent der Befragten gaben an, keine finanziellen Sorgen zu haben.

Finanzielle Reserven aufzubauen ist eines der größten Ziele der Deutschen

Die finanziellen Ziele, die sich die Deutschen für die nächsten fünf Jahre gesetzt haben, korrespondieren mit den finanziellen Sorgen. 61 Prozent planen finanzielle Reserven für unerwartete Ausgaben aufzubauen. Die rentennahen Jahrgänge (68 Prozent) etwas stärker als die unter 30-Jährigen (51 Prozent). Auf Platz 2 der finanziellen Ziele liegt die Altersvorsorge (55 Prozent) vor dem Ziel Geld für besondere Anlässe wie Hochzeiten und Urlaub anzusparen (46 Prozent).

Zwischen den Generationen variiert allerdings die Rangfolge der drei wichtigsten finanziellen Ziele. Geld für besondere Anlässe wie Urlaube und Hochzeiten zu haben sind den unter 30-Jährigen wichtiger als der Notgroschen – doch Geld für besondere Anlässe zu haben ist über alle Generationen hinweg ebenso unter den Top 3 der Prioritäten wie die eigene Altersvorsorge. Genug für die Rentenphase anzusparen hat insbesondere für die rentennahen Jahrgänge mit 71 Prozent die stärkste finanzielle Priorität. Doch schon bei den unter 30-Jährigen hat für 39 Prozent die eigene Altersvorsorge finanzielle Priorität.

46 Prozent halten ihre Sparbemühungen fürs Alter nicht ausreichend

Gezielt nach dem Stand der eigenen finanziellen Vorsorge fürs Alter befragt, sagt nur noch knapp jeder fünfte Deutsche: Ich habe gut und ausreichend fürs Alter vorgesorgt. Weitere 46 Prozent haben zwar Maßnahmen zur Altersvorsorge ergriffen, glauben aber, dass diese Spar-Bemühungen noch nicht ausreichend sind. Die übrigen 35 Prozent sehen aktuell keine Möglichkeit für sich, Geld anzusparen oder beschäftigen sich aus anderen Gründen nicht mit der eigenen finanziellen Planung fürs Alter.

Finanzielle Prioritäten zu setzen, fällt der Hälfte der Deutschen ohnehin schwer. Hinzu kommt, dass das Leben manchmal einfach Unvorhergesehenes bereithält. So musste ein Viertel der Deutschen bereits die eigenen Reserven für den Ruhestand vorzeitig angreifen. Das gilt für die Jüngeren (unter 44 Jahren) in einem noch stärkeren Maße als für die über 45-Jährigen.

Mit 66 Jahren fängt die Rente an – GenZ will nicht später in Rente gehen

Frauen sind grundsätzlich skeptischer als Männer, was die eigene, finanzielle Vorsorge anbelangt. Sie glauben über alle Generationen und Einkommensverhältnisse hinweg weniger daran, dass ihre eigenen Sparbemühungen ausreichend sind.

Einigkeit herrscht dagegen über alle Generationen beim Renteneintrittsalter. Egal ob es um die unter 30-Jährigen oder die Millennials geht: Die Deutschen planen durchschnittlich mit 66 Jahren in Rente zu gehen. Im Durchschnitt planen sie dann mit einem monatlichen Einkommen von 2.431 Euro auf Basis der heutigen Kaufkraft. Doch sollten die Einnahmen im Ruhestand nicht reichen, kann sich knapp jede und jeder Zweite vorstellen, im Alter einen Nebenjob anzunehmen oder sogar länger zu arbeiten und damit erst später in Rente zu gehen.

Grafiken aus dem Allianz Vorsorge Index finden Sie hier: vorsorge-index-2026 | Allianz

Stuttgart, Dienstag, 14. April 2026 

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