Eine private Unfallversicherung ist für Studenten und Studentinnen eine sinnvolle Ergänzung zu den Leistungen der privaten und gesetzlichen Krankenkassen sowie der gesetzlichen Unfallversicherung. Sie leistet unabhängig davon, ob die gesetzliche Unfallversicherung greift oder nicht. Also nicht nur bei Unfällen an der Uni, bei Nebenjobs und auf den Hin- und Rückwegen dorthin, sondern auch bei Unfällen in der Freizeit. Bleibt nach einem Unfall eine dauerhafte körperliche Einschränkung, eine sogenannte Invalidität, zurück, zahlt die private Unfallversicherung eine einmalige Kapitalleistung aus. Die Leistung kann flexibel eingesetzt werden, zum Beispiel für den Umzug raus aus der engen Studenten-WG in eine barrierefreie Wohnung. Dieses Kapital kann insbesondere bei schweren Unfällen eine wichtige finanzielle Stütze sein, um möglichst selbstständig bleiben und das Studium weiterführen zu können.
Unfallversicherung für Studenten
Die ausgezeichnete Private Unfallversicherung der Allianz
Lohnt sich eine private Unfallversicherung als Student oder Studentin?
Eine private Unfallversicherung lohnt sich für alle Studenten und Studentinnen. Egal ob sie jeden Tag nur von Vorlesung zu Vorlesung eilen oder neben dem Studium noch anderen Aktivitäten nachgehen wie zum Beispiel einem Nebenjob, Sport, Festivalbesuchen oder Backpacker-Touren in den Semesterferien.
Der Alltag von Studierenden birgt einige Unfallrisiken, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind: Müdigkeit durch lange Vorlesungen oder viele Lernstunden führen zu Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr und beim Sport. Das knappe Haushaltsbudget erlaubt nur ein altes Fahrrad statt einem sicheren Auto und zuhause verbergen sich jede Menge Stolperfallen in Form von Bücherstapeln oder Computerkabeln.
Studierende an einer staatlich anerkannten Hochschule oder Universität sind zwar durch die gesetzliche Unfallversicherung auf dem Weg zur Hochschule oder während einer Vorlesung abgesichert – aber nicht bei Freizeitaktivitäten außerhalb des Studiums. Die private Unfallversicherung leistet hingegen auch bei Unfällen, die in der Freizeit passieren.
Wann ist eine private Unfallversicherung als Student oder Studentin sinnvoll?
Was ist eine private Unfallversicherung für Studenten und Studentinnen?
Eine private Unfallversicherung schützt vor den finanziellen Folgen eines Unfalls. Sie ergänzt sinnvoll die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung, einer Kranken- oder einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Denn sie zahlt eine einmalige Kapitalleistung aus, wenn nach einem Unfall eine dauerhafte körperliche Beeinträchtigung zurückbleibt. Unabhängig davon, ob der Unfall während der Arbeit, auf dem Weg zur Universität oder in der Freizeit passiert ist.
Was unterscheidet die private Unfallversicherung von anderen Versicherungen?
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Gesetzliche Unfallversicherung
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Krankenversicherung
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Berufsunfähigkeitsversicherung
Leistet nur bei Unfällen, die während der Arbeitszeit oder auf den direkten Hin- und Rückwegen dorthin passieren. Bei Studierenden schließt dies auch die staatlich anerkannte Hochschule oder Lehranstalt ein, in der sie eingeschrieben sind. Geleistet und übernommen werden nur medizinisch notwendigen Heilungsmaßnahmen.
Im Vergleich dazu leistet die private Unfallversicherung sowohl bei Berufsunfällen, Unfällen an der Uni und auf den Wegen dorthin, als auch bei Unfällen in der Freizeit. Sie übernimmt oftmals nicht nur zusätzliche Therapien und Hilfsleistungen, sondern auch unfallbedingte kosmetische Operationen oder berät rund um den Genesungsprozess.
Der deutlichste Unterschied zur gesetzlichen Unfallversicherung stellt die flexibel nutzbare einmalige Kapitalleistung dar, wenn es durch den Unfall zu einer dauerhaften Gesundheitsbeeinträchtigung kommt.
Die gesetzliche oder private Krankenversicherung übernimmt in der Regel die Kosten für die medizinische Behandlung von Krankheiten und Verletzungen in einem bestimmten Umfang. Darunter fällt auch die unmittelbar notwendige medizinische Versorgung nach einem Unfall.
Zusätzliche Therapien über die übliche Heilbehandlung hinaus müssen jedoch selbst getragen werden, genauso wie Mehrkosten durch eine dauerhafte körperliche Einschränkung, zum Beispiel für einen barrierefreien Umbau der Wohnung oder einen speziellen Rollstuhl.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung fokussiert sich auf mögliche Gehaltseinbußen, wenn man aufgrund eines Unfalls oder Krankheit nur noch teilweise oder gar nicht mehr arbeiten kann. Sie leistet also eine monatliche Rente, die den Einkommensverlust abfedern soll.
Spezifische Kosten und notwendige kostspielige Investitionen, die aufgrund einer unfallbedingten Invalidität auf Sie zukommen, sind darüber nicht abgedeckt.
Beratung zur Allianz Privaten Unfallversicherung
Lassen Sie sich persönlich von uns zu den Leistungen und Tarifen der Allianz Privaten Unfallversicherung beraten. Gemeinsam finden wir die Absicherung, die am besten zu Ihnen passt.
Was leistet die private Unfallversicherung für Studenten und Studentinnen?
Eine wichtige Leistung der privaten Unfallversicherung für Studenten und Studentinnen besteht darin, im Fall eines Unfalls mit bleibender Invalidität eine einmalige Geldleistung zu zahlen. Mit dieser können Folgekosten eines Unfalls abgefedert werden, die die Krankenkasse, die gesetzliche Unfallversicherung oder die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht übernehmen.
Eine private Unfallversicherung für Studenten und Studentinnen schützt weltweit und unabhängig davon, wann und wo sich der Unfall ereignet. Ob im Haushalt, beim Sport oder in der Freizeit, in Deutschland oder beim Urlaub im Ausland.
Die Höhe des Geldbetrags, der sogenannten Invaliditätsleistung, den Ihnen Ihre private Unfallversicherung auszahlt, hängt von drei Faktoren ab:
- Invaliditätsgrad: Dieser gibt an, wie schwer die dauerhaften körperlichen Einschränkungen nach einem Unfall sind. Je größer die Einschränkung, desto höher der Grad der Invalidität. Die sogenannte Gliedertaxe gibt Aufschluss darüber, welcher Invaliditätsgrad welchen Körperteilen und Organen bei vollständigem Verlust oder Funktionslosigkeit zugeordnet werden. Sind mehrere Körperteile betroffen, so werden die jeweiligen Invaliditätsgrade aufsummiert. Allerdings ist maximal ein Invaliditätsgrad von 100 Prozent (Vollinvalidität) möglich.
- Vereinbarte Invaliditätssumme: Ist eine Grundsumme, die individuell mit der privaten Unfallversicherung festgelegt wird.
- Progression: Bewirkt, dass die Invaliditätsleistung abhängig vom Invaliditätsgrad um ein Vielfaches der gewählten Invaliditätssumme steigt. Im Falle einer Vollinvalidität erhalten Sie somit z. B. bei einer vereinbarten Progression 500 das 5-fache der vereinbarten Invaliditätssumme ausbezahlt.
Ein Beispiel: Sie sind nach einem Sturz auf den Kopf auf einem Auge erblindet. Ein verletztes Auge bedeutet einen Invaliditätsgrad von 50 Prozent. Mit Ihrer privaten Unfallversicherung der Allianz haben Sie im Tarif Komfort eine Invaliditätssumme von 60.000 Euro sowie Progression 500 vereinbart. Da Sie zusätzlich den Zusatzbaustein TopSchutz abgeschlossen haben, erhalten Sie bereits jetzt die maximale Invaliditätsleistung – also das Fünffache der vereinbarten Versicherungssumme. Ihre private Unfallversicherung zahlt Ihnen daher 300.000 Euro aus, mit denen Sie Ihren neuen Alltag bedarfsgerecht gestalten können.
Die Allianz Private Unfallversicherung ergänzt die vereinbarte einmalige Invaliditätszahlung noch mit sogenannten Assistance-Leistungen. Dadurch erhält die versicherte Person direkt nach einem Unfall Unterstützung in Form von:
Ihre Allianz Private Unfallversicherung können Sie je nach gewähltem Tarif noch um folgende Zusatzbausteinen erweitern:
Wie hoch sind die Kosten der privaten Unfallversicherung für Studenten und Studentinnen?
Die Kosten für eine private Unfallversicherung beginnen bereits bei unter 5 Euro im Monat. Auch für Studierende mit begrenzten finanziellen Mitteln ist der Abschluss einer privaten Unfallversicherung daher ohne große Zusatzbelastung möglich.
Was sollten Studierende beim Abschluss einer Unfallversicherung beachten?
Beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung als Student oder Studentin sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- Falls Sie vorhaben, ein oder mehrere Auslandssemester zu absolvieren, achten Sie darauf, ob bestimmte Länder vom Versicherungsschutz ausgenommen sind, zum Beispiel weil es sich um aktive Kriegsgebiete handelt.
- Sollten Sie neben Ihrem Studium Extremsportarten nachgehen oder als Profisportler:in tätig sein, prüfen Sie im Vorfeld, ob diese von Ihrer Versicherung abgedeckt sind. Üblicher Freizeitsport wie Mountainbiken, Joggen oder Fußballspielen sind zum Beispiel bei der Allianz Private Unfallversicherung versichert. Wenn Sie haupt- oder nebenberuflich eine Sportart ausüben, benötigen Sie jedoch eine individuelle Absicherung. Sprechen Sie dazu am besten mit einem Allianz Ansprechpartner oder Ansprechpartnerin in Ihrer Nähe.
- Oft sind gesundheitliche Folgen erst Monate oder sogar Jahre später feststellbar. Achten Sie darauf, welche Meldefrist Ihr Vertrag beinhaltet. Bei der Allianz Privaten Unfallversicherung haben Sie eine Frist von 24 Monaten, um eine Invalidität mitzuteilen.
- Schließen Sie eine private Unfallversicherung ab, die schon bei geringen Invaliditätsgraden leistet. Die Allianz Private Unfallversicherung leistet je nach gewähltem Tarif bereits ab einem Invaliditätsgrad von 1 Prozent.
- Eine gute Progression ist wichtig, um auch bei Invaliditätsgraden von unter 100 Prozent über ausreichend Kapital zur Bewältigung des veränderten Alltags zu helfen.
Häufige Fragen zur privaten Unfallversicherung für Studenten und Studentinnen
Wann sind Studierende über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, wann nicht?
Studierende sind gesetzlich unfallversichert bei:
Studierende sind nicht gesetzlich unfallversichert bei:
- Privaten Aktivitäten: Freizeitaktivitäten, die nicht zum Studium gehören.
- Umwege: Private Erledigungen auf dem Weg zur Hochschule.
Schützt eine private Unfallversicherung im Auslandsstudium?
Ja, eine private Unfallversicherung für Studenten und Studentinnen kann auch während eines Auslandsstudiums Schutz bieten.
Sie deckt in der Regel Unfälle weltweit ab, unabhängig davon, ob sie im Inland oder Ausland passieren. Es ist jedoch wichtig, die genauen Bedingungen der Versicherungspolice zu überprüfen, da der Umfang des Schutzes je nach Anbieter variieren kann.
Die Allianz Private Unfallversicherung bietet weltweiten Schutz, auch während eines Auslandsstudiums. Kosten für Such-, Rettungs- oder Bergungseinsätze, Transporte in die erforderliche Klinik und Rückführung des oder der Verletzten zum Heimatwohnsitz sind bis zu bestimmten Summen mitversichert. Dabei bietet sie Hilfsleistungen, die, wenn man sich vor Ort nicht gut auskennt, sehr hilfreich sein können. Zum Beispiel:
Ist eine private Unfallversicherung als Student oder Studentin Pflicht?
Nein, eine private Unfallversicherung ist für Studenten und Studentinnen nicht verpflichtend. Die gesetzliche Unfallversicherung deckt studienbezogene Aktivitäten ab.
Eine private Unfallversicherung für Studenten und Studentinnen ist optional und bietet zusätzlichen Schutz.