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Sportunfall­ver­sicherung

Welche Versicherung zahlt im Ernstfall?
Allianz Unfallversicherung – Sportunfälle: Eine Gruppe Rennradfahrer fährt auf einer asphaltierten Straße

Eine Sportunfallversicherung schützt vor den finanziellen Folgen eines Unfalls beim Sport. Bei der Allianz ist dieser Schutz in der privaten Unfallversicherung enthalten. Sie deckt Sportunfälle im Freizeit- und Breitensport ab und bietet Leistungen wie Invaliditätszahlungen, Unfallrente, Bergungskosten und Unterstützung bei Rehabilitationsmaßnahmen. Für risikoreiche Sportarten und Profisportler:innen können individuelle Anpassungen vorgenommen werden. So wird ein umfassender Schutz für sportliche Aktivitäten gewährleistet.

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  • Sie haben Fragen zur privaten Unfallversicherung? Unsere Berater:innen sind gerne für Sie persönlich da.

Ja, eine private Unfallversicherung ist für Sportlerinnen und Sportler sinnvoll, da die meisten Unfälle in der Freizeit und beim Sport passieren.

Die gesetzliche Unfallversicherung deckt nur Arbeits- und Wegeunfälle ab und bietet somit nur einen eingeschränkten Basisschutz. Eine private Unfallversicherung ergänzt diesen Schutz, indem sie die Lücken im Privatleben schließt und im Falle einer dauerhaften Invalidität finanzielle Absicherung bietet.

Eine Sportunfallversicherung ist besonders wichtig für:

  • Freizeit- und Hobbysportler:innen, die regelmäßig Sport treiben.
  • Extremsportler:innen, die risikoreiche Sportarten wie Klettern, Paragliding oder Tauchen ausüben.
  • Vereinssportler:innen, die an Wettkämpfen teilnehmen.
  • Kinder und Jugendliche, die im Verein oder in der Freizeit Sport treiben.
  • Profisportler:innen, die ihren Lebensunterhalt mit Sport verdienen.
  • Reisesportler:innen, die im Ausland aktiv sind, z. B. beim Skifahren oder Surfen.

Die Allianz private Unfallversicherung bietet mit ihren Tarifen Basis, Smart, Komfort und Premium individuelle Lösungen für unterschiedliche Bedürfnisse. Die Tarife Komfort und Premium bieten Sportlerinnen und Sportlern mit erhöhtem Unfallrisiko bereits ab dem ersten Invaliditätsgrad und optional abschließbaren Zusatzleistungen einen umfangreichen Schutz.

Stellen Sie sich vor, Sie stürzen beim Joggen im Wald versehentlich über eine Baumwurzel und brechen sich beim Aufprall auf den Boden den Arm. Zählt das als Sportverletzung beziehungsweise Sportunfall? Ja. Denn hierbei handelt es sich um ein plötzlich von außen auf Ihren Körper einwirkendes Ereignis, bei dem Sie eine unfreiwillige Gesundheitsschädigung erleiden.

Aber was ist, wenn etwas beim Sport passiert, aber kein von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis vorliegt? Ein Beispiel: Sie verdrehen sich beim Aufwärmtraining den Fußknöchel. Dabei reißt ein Band. Hierbei liegt kein Unfall im Sinne der allgemeinen Unfall-Definition vor.

Die Allianz Private Unfallversicherung sieht diese Verletzungen aufgrund Eigenbewegung dennoch als Unfall an und steht Ihnen zur Seite.

Was ist ein Unfall?

Ein Unfall ist ein plötzliches, von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, das unfreiwillig zu einer Gesundheitsschädigung führt.

Die Allianz Private Unfallversicherung erweitert diesen Unfallbegriff um weitere Schadenauslöser, wie zum Beispiel:

  • Verletzungen durch erhöhte Kraftanstrengung und Eigenbewegung
  • Zeckenstiche
  • Erfrieren
  • Ertrinken
  • Ersticken

Krankheiten oder absichtlich entstandene Schäden gelten nicht als Unfall.

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Sportart
Typische Unfallrisiken
Beispiele für Sportarten
Freizeit- und Breitensport Stürze, Muskel- und Bänderverletzungen, Prellungen, Knochenbrüche Joggen, Radfahren, Wandern, Mountainbiken
Risikoreiche Sportarten Verletzungen durch hohe Geschwindigkeiten, Stürze aus großer Höhe, extreme Belastungen Skifahren, Klettern, Motorsport
Teamsport Zusammenstöße mit anderen Personen, unvorhergesehene Bewegungen Fußball, Handball, Basketball, Eishockey

Das Sportunfallrisiko gibt es in jeder Sportart. Die meisten Sportunfälle passieren – laut Studie vom GDV – beim Fußball.

  1. Fußball
  2. Sonstige Sportunfälle, wie beispielsweise Tauchen, Reiten, Joggen, Fahrradkollisionen und weitere
  3. Skiunfälle
  4. Sonstige Ballspiele, zum Beispiel Handball
  5. Reitsport

Die private Unfall­ver­sicherung der Allianz bietet umfang­reiche Ab­sicher­ungs­möglich­keiten bei Sportunfällen:

  • Invaliditäts­leistung: Einmalige Kapital­zahlung bei dauer­hafter Be­einträchti­gung.
  • Unfall­rente: Lebenslange monatliche Rente bei dauerhafter körperlicher Einschränkung ab 50 % Invalidität.
  • Rettungs- und Bergungskosten: Kostenübernahme, auch für Sucheinsätze und Krankentransport.
  • Kosme­tische Operati­onen: Kosten­über­nahme bei unfall­be­dingten Ver­letzungen.
  • Kranken­haus­tage­geld: Finanzielle Unterstützung bei unfallbedingten Krankenhausaufenthalten.
  • Wieder-Fit-Leistungen: Unterstützung bei der Genesung durch zusätzliche Leistungen und Therapien.
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Die private Unfallversicherung

Die private Unfallversicherung leistet bei Sportunfällen unabhängig davon, ob diese in der Freizeit oder im beruflichen Bereich, z. B. im Rahmen einer Betriebssportveranstaltung, passieren.

Bei der Allianz stehen Ihnen persönliche Unfallberater:innen – medizinisch ausgebildete Fachkräfte – nach dem Unfall ab der ersten Minute mit Rat und Tat zur Seite – und das weltweit und rund um die Uhr. Sie unterstützen Sie für eine bestmögliche Genesung.

Insbesondere, wenn eine Invalidität – egal ob durch einen Sportunfall oder einen Unfall im Haushalt – zurückbleibt, können zudem hohe Kosten auf Sie zukommen. Vielleicht benötigen Sie eine Prothese, einen barrierefreien Umbau Ihres Hauses oder müssen ein Spezialfahrzeug anschaffen. Die Allianz unterstützt Sie dabei mit der Auszahlung einer vereinbarten Kapitalleistung, die Sie flexibel einsetzen können.

Die gesetzliche Unfallversicherung

Verletzt sich ein Schulkind beim Sportunterricht, ein Student oder eine Studentin beim Hochschulsport oder Sie sich beim Betriebssport, ist die gesetzliche Unfallversicherung zuständig. Diese übernimmt die Kosten für Arztbehandlung und Reha-Maßnahmen.

Unfälle im privaten Umfeld, sei es beim Sport, im Haushalt oder im Urlaub, sind in der gesetzlichen Unfallversicherung für gewöhnlich nicht mitversichert.

Die Vereins-Sportunfallversicherung

Passiert Ihnen beim Training, im Wettkampf oder bei einer anderen sportlichen Aktivität im Sportverein ein Unfall, zahlt im Regelfall die Gruppenunfallversicherung des Vereins. Diese zahlt im Übrigen auch, wenn Ihnen auf dem Weg vom oder zum Training oder einer anderen Vereinsaktivität etwas zustößt.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Diese Versicherung spannt einen breiten Schutzschirm für Unfall- und Krankheitsopfer auf, die ihre Berufstätigkeit nicht mehr aufnehmen können. Auch wenn es ein Sportunfall war, der Ihre Berufsunfähigkeit verursacht hat, erhalten Sie ab einem bestimmten Grad der Berufsunfähigkeit die Versicherungsleistung.

Die Haftpflichtversicherung

Wenn schwere Sportunfälle durch Dritte verursacht wurden, zahlt möglicherweise die private Haftpflichtversicherung. Das kann etwa bei einem überharten Foul oder einer Tätlichkeit der Fall sein.

Die Krankenversicherung

Ihre gesetzliche oder private Krankenversicherung übernimmt bei einem Sportunfall die Kosten für Ihre ärztliche Versorgung, die stationäre Behandlung und gegebenenfalls medizinisch notwendige Reha-Maßnahmen.

  • Nicht ohne meinen Helm: Tragen Sie bei Sportarten mit erhöhter Sturzgefahr wie z. B. Radfahren, Skilaufen, Snowboarden oder Reiten einen Helm. Er kann Ihr Leben retten und Verletzungsfolgen abmildern.
  • Nutzen Sie Schutzkleidung: In einigen Sportarten ist das Risiko, Ellenbogen, Handgelenke oder Knie zu verletzen, besonders hoch, zum Beispiel auf dem Skateboard oder beim Inlinern. Nutzen Sie Protektoren und andere Schutzkleidung.
  • Spaß am Sport auch ohne hohes Risiko: No risk, no fun? Die Parole klingt vielleicht gut, aber sie stimmt nicht. Sport macht auch Spaß, wenn man sich dabei nicht auf jede Höchstschwierigkeit einlässt.
  • Dehnen, Stretching, Aufwärmen: Eiskalt von null auf hundert? Keine gute Idee, wenn Sie beim Sport gesund bleiben wollen. Wärmen Sie sich immer gut auf, bereiten Sie den Körper auf die geplante Beanspruchung vor, zum Beispiel durch Dehnen und Stretching.
  • Wind und Wetter im Auge behalten: Wer draußen Sport treibt, sollte die Wettervorhersage kennen: Sind Nebel, Sturm, Hagel oder Gewitter im Anzug? Gut zu wissen, bevor man sich wandernd, zu Pferd, per Rad oder Ski auf den Weg macht.

Lassen Sie sich gerne von uns persönlich zu den Leistungen und Tarifen der Allianz Privaten Unfallversicherung beraten. Gemeinsam finden wir die Absicherung, die am besten zu Ihnen passt.

Was möchten Sie noch gerne zum Thema Sportunfall wissen?

Bin ich über meinen Reit- oder Sportverein unfallversichert?

Die Landessportbünde haben für ihre Vereine und die Vereinsmitglieder eine Sportunfallversicherung (Gruppenversicherung) abgeschlossen. Damit sind Mitglieder von Reit- und Sportvereinen also abgesichert – aber nur, wenn sich der Unfall im Training oder bei einer Veranstaltung des Vereins ereignet. Fragen Sie bei Ihrem Verein nach den Versicherungssummen. Oft ist man besser geschützt durch eine private Unfallversicherung, deren Versicherungssummen man auf die eigene Lebenssituation individuell anpassen kann.

Übernimmt die private Unfallversicherung auch Sachschäden, die durch Sportunfälle entstanden sind?

Manchmal wird auch die teure Sportausrüstung zerstört, wenn ein Unfall passiert ist. Oder das Eigentum anderer wird in Mitleidenschaft gezogen. Diese Schäden zahlt die private Unfallversicherung jedoch nicht. Die Sportausrüstung müssen Sie selbst tragen – wenn jemand eine Schadenersatzforderung an Sie stellt, zahlt in der Regel Ihre private Haftpflichtversicherung.

Meine Brille ging beim Sportunfall kaputt. Wird sie mir ersetzt?

Wenn beim Sport die eigene Brille beschädigt wird, kommen je nach Sachlage verschiedene Versicherungen in Betracht:

  1. Sie stürzen beim Joggen und Ihre Brille zerbricht dabei: Hier leistet die eigene Brillenkaskoversicherung. Unter Umständen kann auch die Hausratversicherung einspringen.
  2. Jemand anders schießt Ihnen beispielsweise mit einem Fußball ins Gesicht, dabei wird die Brille verbogen: Hier haftet die Privathaftpflicht des Schützen.

Sportunfall im Verein: Habe ich Anspruch auf Schmerzensgeld?

Verstößt ein Sportler grob gegen geltende Regeln und verletzt dadurch einen anderen, kann von ihm Schmerzensgeld verlangt werden, beispielsweise für einen Schlüsselbeinbruch oder eine Gehirnerschütterung. Im Streitfall sollte immer ein Anwalt oder eine Anwältin zu Rate gezogen werden, um die etwaigen Ansprüche prüfen zu lassen.

Gilt die private Unfallversicherung auch, wenn ich sie kurz vor einem Unfall abgeschlossen habe?

Sie haben den vollen Versicherungsschutz von dem Tag an, ab dem Ihre private Unfallversicherung beginnen soll. Eine unmittelbar bevorstehende Sportveranstaltung ist damit genauso abgesichert, wie der tägliche Weg zur Arbeit oder die gelegentliche Joggingrunde durch den Park.
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