Mit 2,1 Bausteinen in den Ruhestand:
So sorgen die Deutschen vor

30. Juli 2026 – Pressemitteilung – Allianz Lebensversicherungs-AG
Allianz Pressemitteilung stabile Gesamtverzinsung: Allianz Unternehmensgebäude
Studie: 19% verlassen sich allein auf die gesetzliche Rente // Kapitalanlagen werden immer beliebter, gerade bei Jüngeren // pAV-Reform soll Einstieg in eigene Vorsorge erleichtern

2,1 Vorsorgebausteine haben die Deutschen durchschnittlich pro Kopf – die gesetzliche Rente miteingerechnet. 78 Prozent der arbeitenden Deutschen erwarten mit der gesetzlichen Rente Einkünfte für ihren Ruhestand, 39 Prozent aus einer betrieblichen Rente (bAV) und 36 Prozent aus privaten Rentenversicherungen. 33 Prozent erwarten Einkünfte aus Kapitalanlagen. Das zeigt der Allianz Vorsorge Index, eine Studie, die das Ipsos Institut im Auftrag von Allianz Leben durchgeführt hat.

Für den Allianz Vorsorge Index wurden 1.000 erwerbstätige Menschen zwischen 25 und 65 sowie Kurzzeit-Arbeitssuchende und Menschen in Erziehungszeit beziehungsweise Care-Arbeit Leistende in Vollzeit befragt.

19 Prozent der Deutschen verlassen sich ausschließlich auf die gesetzliche Rente

Der Allianz Vorsorge Index zeigt zudem: Ein nicht unerheblicher Teil der Befragten kann nur aus einer einzigen Einnahmequelle im Ruhestand schöpfen: der gesetzlichen Rente. 19 Prozent geben an, dass sie im Alter lediglich die gesetzliche Rente beziehen werden. Etwas stärker gilt das für die rentennahe Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen mit 21 Prozent. Überproportional aus dem Kreis der Befragten für Frauen mit 59 Prozent und für in Teilzeit tätige Personen mit 26 Prozent. Welche finanziellen Herausforderungen sich daraus ergeben können, wird beim Blick auf die Zahlen der Deutschen Rentenversicherung deutlich. Im Jahr 2025 erhielt eine Frau durchschnittlich pro Monat 985 Euro Einkommen aus der gesetzlichen Rente, ein Mann 1486 Euro.

“Fast jeder fünfte Deutsche verlässt sich allein auf die gesetzliche Rente. Auch vor diesem Hintergrund müssen wir verstärkt über finanzielle Vorsorge sprechen. Wenn die Rentenreform dazu einen Impuls gibt, umso besser”, sagt Ruedi Kubat, CEO von Allianz Leben.

Generationen sorgen unterschiedlich vor und nutzen Kapitalanlagen zu unterschiedlichen Zwecken

Ein Drittel der Befragten plant laut Allianz Vorsorge Index im Ruhestand mit Einkünften aus Kapitalanlagen. Darunter sind besonders viele Menschen der Generation Z (Jahrgänge 1997 bis 2012) mit 38 Prozent. Die Baby-Boomer (Jahrgänge 1946 bis 1964) hingegen setzen mit 31 Prozent weniger stark auf Kapitalanlagen, sondern auf eine Kombination aus gesetzlicher Rente mit bAV sowie privater Altersvorsorge (pAV). Kapitalanlagen nutzen die Menschen, die in den kommenden Jahren in Rente gehen eher zum Vermögensaufbau.

Viele Menschen in den rentennahen Jahrgängen verfügen über mehrere Einkommensquellen für den Ruhestand. Das Medianvermögen dieser Generation liegt etwa bei einer Viertelmillion Euro, so ein Bericht des Instituts der Deutschen Wirtschaft.

Ruedi Kubat, CEO von Allianz Leben, macht dazu deutlich: “ETFs und auch Aktien sind durchaus Bausteine für den mittel- und langfristigen Vermögensaufbau – Altersvorsorge ist aber mehr. Sie muss über Jahrzehnte hinweg verlässlich funktionieren und vor allem ein stabiles, zuverlässiges Einkommen im Ruhestand ermöglichen. Und zwar dann, wenn die Kundinnen und Kunden das brauchen. Viele populäre ETFs sind stark auf einzelne Regionen und wenige große Unternehmen konzentriert. Das birgt das Risiko von erheblichen Kursschwankungen.”

Leichterer Zugang zur eigenen Vorsorge dank pAV-Reform

Die jetzige Reform der staatlich geförderten Vorsorge soll dazu beitragen, dass mehr Menschen ihre finanzielle Vorsorge auf ein breiteres Fundament stellen. Sie soll den Zugang zur Vorsorge erleichtern und für mehr Menschen öffnen, Produkte flexibler machen und die Förderung deutlich vereinfachen.

Die Allianz will ihren Kundinnen und Kunden Angebote in allen drei förderfähigen Produktkategorien machen: Für den Altersvorsorgevertrag, das Altersvorsorgedepot ohne Beitragsgarantie und das Standarddepot, das gesetzlich festgelegt nur zwei Fonds erlaubt und ebenfalls keine Beitragsgarantie zulässt. Beim Altersvorsorgevertrag wird die Allianz eine Lösung mit einer Beitragsgarantie von 80 Prozent anbieten.

Stuttgart, 30. Juli 2026

Q&A

1. Wie gut sind die Deutschen laut dem Allianz Vorsorge Index für den Ruhestand aufgestellt?

Die Deutschen verfügen durchschnittlich über 2,1 Vorsorgebausteine pro Kopf – die gesetzliche Rente eingerechnet. 78 Prozent der arbeitenden Bevölkerung erwarten Einkünfte aus der gesetzlichen Rente, 39 Prozent aus einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV), 36 Prozent aus privaten Rentenversicherungen und 33 Prozent aus Kapitalanlagen. Diese Ergebnisse stammen aus dem Allianz Vorsorge Index, einer Studie des Ipsos Instituts im Auftrag von Allianz Leben, für die 1.000 erwerbstätige Menschen zwischen 25 und 65 Jahren sowie Kurzzeit-Arbeitssuchende und Menschen in Erziehungszeit bzw. Care-Arbeit befragt wurden.

2. Wie viele Deutsche verlassen sich ausschließlich auf die gesetzliche Rente – und was sagt Allianz dazu?

19 Prozent der Deutschen geben an, im Alter ausschließlich die gesetzliche Rente zu beziehen. Bei der rentennahen Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen sind es sogar 21 Prozent. Überproportional betroffen sind Frauen (59 Prozent der Befragten, die sich nur auf die gesetzliche Rente verlassen) sowie Teilzeitbeschäftigte (26 Prozent). Die finanziellen Herausforderungen werden beim Blick auf die Zahlen der Deutschen Rentenversicherung deutlich: 2025 erhielt eine Frau durchschnittlich 985 Euro monatlich aus der gesetzlichen Rente, ein Mann 1.486 Euro.

3. Wie unterscheiden sich die Generationen bei der Altersvorsorge laut Allianz Vorsorge Index?

Ein Drittel der Befragten plant mit Einkünften aus Kapitalanlagen im Ruhestand. Besonders die Generation Z (Jahrgänge 1997–2012) setzt mit 38 Prozent stark auf Kapitalanlagen. Die Baby-Boomer (Jahrgänge 1946–1964) hingegen bevorzugen mit 31 Prozent weniger Kapitalanlagen und setzen stärker auf eine Kombination aus gesetzlicher Rente, bAV und privater Altersvorsorge. Menschen in rentennahen Jahrgängen nutzen Kapitalanlagen eher zum Vermögensaufbau und verfügen häufig über mehrere Einkommensquellen – ihr Medianvermögen liegt laut Institut der Deutschen Wirtschaft bei etwa einer Viertelmillion Euro.

4. Was ändert sich mit der Reform der privaten Altersvorsorge ab 2027 und welche Produkte bietet die Allianz an?

Mit dem Altersvorsorgereformgesetz wird ab dem 1. Januar 2027 die staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge grundlegend überarbeitet. Das neue Fördersystem ist eine Weiterentwicklung der Riester-Rente und bietet dieselben staatlichen Zulagen und Steuervorteile, jedoch mit veränderten Förderregeln und Förderhöhen. Neu ist, dass erstmals auch Altersvorsorgeverträge ohne Beitragsgarantie förderfähig werden – im Gesetz als „Altersvorsorgedepot" bezeichnet.

Es gibt künftig drei förderfähige Produktkategorien:

Altersvorsorgevertrag mit 80 oder 100 Prozent Beitragsgarantie

Altersvorsorgedepot ohne Garantie

Standarddepot ohne Garantie

Die Allianz wird ab Januar 2027 alle drei Produktkategorien anbieten und sieht Verträge mit staatlicher Förderung als wichtigen Baustein, um die Vorsorgelücke im Alter zu schließen. Bestehende Riester-Verträge genießen Bestandsschutz und werden auch nach Inkrafttreten des Gesetzes zu den bisherigen Konditionen weitergeführt.

Für Kundinnen und Kunden mit bestehendem Riester-Vertrag bietet die Allianz einen Fördervergleichsrechner an, mit dem sie eine Ersteinschätzung erhalten können, welche der beiden Förderungen – bisherige Riester-Förderung oder neue Förderung – für sie vorteilhafter sein könnte.  Altersvorsorgedepot-Rechner: Förderung vergleichen | Allianz

5. Was ist der Allianz Vorsorge Index und welche weiteren Erkenntnisse liefert die Studie

Der Allianz Vorsorge Index ist eine repräsentative Studie, für die das Marktforschungsinstitut IPSOS im Auftrag der Allianz Leben bundesweit mehr als 1.000 Deutsche zwischen 25 und 65 Jahren zu Themen wie finanzieller Zuversicht und Vorsorgeverhalten befragt hat. Die Ergebnisse zeigen zum Beispiel, dass mit 57 Prozent die meisten Deutschen Angst vor steigenden Lebenshaltungskosten haben. Jeder zehnte sorgt sich aber auch darum, wie eine Scheidung sich auf das Ruhestandseinkommen auswirken könnte. Weitere Informationen gibt es sowohl hier:  Allianz Vorsorge Index: Die finanziellen Ziele und Sorgen der Deutschen | Allianz als auch hier: Jeder Zehnte sieht Scheidung als Gefahr fürs eigene Einkommen im Ruhestand | Allianz

Über die Allianz Lebensversicherungs-AG

Die Allianz Lebens­versicherungs-AG, 1922 in Berlin gegründet, ist mit über zehn Millionen Kundinnen und Kunden Markt­führer in Deutschland. Allianz Leben bietet Privat­kunden flexible Lösungen für finanzielle Sicher­heit im Alter sowie bei Berufs­unfähigkeit und Pflege­bedürftig­keit. Für Konzern- und Firmen­kunden ist das Unter­nehmen die erste Adresse in der betrieblichen Alters­versorgung. Mehr Informationen gibt es hier:  Für jede Lebenslage vorgesorgt | Allianz

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