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Katzen­schnupfen: Symp­tome und Be­hand­lung

Niesen, tränende Augen & Co.
Katzenschnupfen: Tricolor Kätzchen mit tränenden Augen legt Köpfchen auf Fingerkuppen einer Person ab
Katzenschnupfen ist eine Sammel­bezeichnung für Er­krankungen mit grippe­ähnlichen Symp­tomen. Hat Ihre Katze oder Ihr Kater Schluck­beschwerden und frisst nicht, bemerken Sie Nasen­ausfluss und häufiges Niesen? Dann sollten Sie um­gehend eine Tier­ärztin oder einen Tier­arzt auf­suchen, die Erkrankung abklären und richtig behandeln lassen. Denn eine Erkrankung ist hoch­ansteckend und kann ins­besondere für Katzen­welpen (Kitten) und ältere Tiere mit schwachem Immun­system inner­halb kurzer Zeit tödlich enden. Die gute Nach­richt: Es gibt effektiven Impf­schutz, der Ihr Haus­tier vor einer schweren Erkrankung schützt. Eine Katzen­versicherung schützt zudem vor hohen Tier­arzt-Kosten. Bei der Allianz gibt es diese schon ab rund sechs Euro pro Monat.

Der Begriff Katzen­schnupfen bezeichnet eine Reihe schwerer und hochansteckender Erkrankungen der oberen Atem­wege und Schleim­häute im Bereich des Kopfes. "Betroffen sind Nase, Maulhöhle und Augen", erklärt Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der Bundes­tier­ärzte­kammer und Klein­tier­praktiker aus Lüne­burg in Nieder­sachsen.

Der Begriff Schnupfen klingt nach einer harm­losen Erkältung, doch für Katzen kann eine Erkrankung lebens­gefährlich sein und schwere Lang­zeit­folgen verur­sachen. Gehen Sie zu spät zum Arzt oder zur Ärztin, leidet Ihr Tier eventuell das ganze Leben lang unter der Infektion – sofern es überlebt. Helfen kann effektive Vorsorge: Gegen Katzen­schnupfen können – und sollten – Sie Ihre Katze impfen lassen.

"Beim Katzen­schnupfen handelt es sich um einen Komplex verschiedener Symptome, die durch Viren und Bakterien ausgelöst werden", so Dr. Tiede­mann. "Das Tückische dabei ist, dass die Erreger oft parallel auftreten und sich viele gemein­same Symptome zeigen können."

Bei den Viren sind die möglichen beteiligten Erreger das Herpes­virus und Calici­viren. Bei den Bakterien sind es Chlamydien, Borde­tellen oder Myko­plasmen. Eine Infektion mit nur einem der fünf Erreger verläuft in der Regel recht harmlos. Im Zusammen­spiel können sie sich jedoch zu einer tödlichen Gefahr für die Katze entwickeln. Dazu erklärt Dr. Tiede­mann: "Eine genaue Diagnose der Aus­löser des Katzen­schnupfens ist schwierig und kann nur durch Labor­unter­suchungen gesichert werden."

Die Symptome des Katzen­schnupfens können mit der Zeit ab­klingen, sofern die Katze vorher gesund war und über ein starkes Immun­system verfügt. Meist verschwinden diese aber nur vorüber­gehend. Sie sollten nicht auf die Selbst­heilung vertrauen, denn eine Erkrankung kann eine hohe Belastung für das Tier sein. Daher ist es beim Verdacht auf Katzen­schnupfen immer ratsam, einen Tier­arzt oder eine Tier­ärztin aufzu­suchen, um eine ange­messene Behand­lung zu gewähr­leisten, Kompli­ka­tionen zu vermeiden und die Erkrankung lang­fristig zu kurieren.

Ja, Katzen­schnupfen ist ansteckend. Infizierte Tiere übertragen die Erreger über ihren Speichel oder den Ausfluss aus Nase und Augen, gelegent­lich auch über ihren Kot. Die häufigsten Über­tragungs­wege sind:

  • Direkter Kontakt zwischen kranker und gesunder Katze, beispiels­weise wenn sie sich gegen­seitig beschnuppern.
  • Tröpfchen­infektion durch verun­reinigte Gegen­stände, zum Beispiel die Futter­stelle.
  • Über Haustier­besitzer:innen, die Kontakt mit erkrankten Katzen hatten. So können sich auch reine Wohnungs­katzen infi­zieren, obwohl sie keinen Kontakt zu Art­genossen haben.

Übrigens tragen nicht nur erkrankte Tiere zur Verbrei­tung einer Katzen­schnupfen-Infektion bei. Auch gesund erscheinende Katzen können Er­reger des Katzen­schnupfens beher­bergen und aus­scheiden, ohne selbst krank zu sein. 

Für Menschen ist Katzen­schnupfen in der Regel nicht gefährlich. In seltenen Fällen können aber bestimmte bakterielle Erreger von einer kranken Katze über­tragen werden, was vor allem bei Kindern zu gesund­heit­lichen Kompli­ka­tionen führen kann. 

Für Katzenkrankheiten wie Katzen­schnupfen gibt es effektiven Schutz. Mit einer Impfung senken Sie das Ansteckungs­risiko ihres Tieres und bewahren es vor einer hohen Belastung durch schwere Krankheits­verläufe.

Die Allianz Katzen­kranken­versicherung

Die Summe der Tier­arzt­­­kosten für die Katze hängt von ver­­schiedenen Kriterien ab. Impfen inklu­sive Vorunter­­suchung kostet etwa 40 bis 60 Euro. Kombi-Impfungen gegen Katzen­­schnupfen und Katzen­­seuche liegen bei 50 bis 90 Euro. Kosten für eine einzelne Impf­­dosis liegen bei 20 bis 35 Euro. 

Zusätzlich anfallen können Labor­­unter­­suchungen, Medika­­mente und gege­benen­­falls eine stationäre Betreuung, wenn Ihr Stuben­tiger erkrankt ist. Kommt es zu chro­nischen Ver­läufen, ist eine regel­­mäßige Nach­­sorge erforder­­lich, was die Kosten weiter in die Höhe treibt. 

Ein Beispiel: Die allge­meine Unter­suchung und Be­ratung in der Tier­arzt­praxis, eine bakterio­logische Unter­suchung, Nasen­spülung und Injektion von Medika­menten kosten zusammen laut Gebühren­ordnung für Tier­ärzte (GOT 2022) rund 98 bis 270 Euro. Die Ab­sicherung über eine Tier­­ver­sicherung empfiehlt sich als Schutz vor den hohen Tier­arzt­­kosten.

Typisch für Katzen­schnupfen sind grippe­ähnliche Symp­tome. Die Katze niest ständig, häufig tropft Flüssigkeit aus Nase und Augen. Das Tier bekommt möglicher­weise Fieber, wirkt apathisch oder frisst auf­grund von Schmerzen durch die ent­zündete Maul­schleim­haut nicht mehr.

Sowohl auf der Zunge als auch auf der Maul­schleim­haut können sich Geschwüre bilden, der Katze läuft ständig Speichel aus dem Maul. Auch die Augen erkranken. Zuerst ist meist die Binde­haut betroffen: Die Augen werden rot und eitrig, es entsteht eine Augen­ent­zündung

Im weiteren Verlauf kann sich die Horn­haut entzünden. Das führt im schlimmsten Fall bis zur Er­blindung. Ein weiteres Anzeichen für Katzen­schnupfen ist Husten, der sich im Extrem­fall zu einer Lungen­ent­zündung ent­wickeln kann. Wird das er­krankte Tier nicht be­handelt, kann Katzen­schnupfen chronisch werden oder inner­halb weniger Tage zum Tod führen.

Gehen Sie zu spät zum Arzt oder zur Ärztin, kann Ihr Stuben­tiger lebens­lang unter Folge­erkrankungen leiden. Denn durch Katzen­schnupfen können unter anderem eine Lungen­ent­zündung, chronischer Schnupfen oder chronische Ent­zündungen des Zahn­fleischs oder der Gelenke zurück­bleiben.

"Beson­ders proble­matisch sind die Calici­viren, die nicht nur 'lokal' schädigen, sondern sich über den Blut­kreis­lauf aus­breiten und vor allem Lunge und Zungen­schleim­haut befallen", beschreibt Dr. Tiedemann die möglichen Folgen einer Erkrankung mit Katzen­schnupfen. "Nach über­standener Krank­heit bleibt ein Teil der Tiere lebens­lang latent mit dem Virus infiziert und stellt so eine Gefahr für andere Katzen dar."

Chronischer Katzen­schnupfen ist eine enorme Belastung für das Tier – und ebenso für Halterin oder Halter. Ohne entsprechende Katzen­ver­sicherung müssen Sie zudem die Folgekosten komplett selbst tragen. 

Nach der Behandlung durch den Arzt oder die Ärztin mit Antibiotika oder anderen Medi­ka­menten sollten Tier­halter:innen die Nasen und Augen der Katze sauber halten. Außer­dem freut sich das kranke Tier über Wärme – vermeiden Sie daher Zug­luft.

Manche Bakterien, die Katzen­schnupfen auslösen, sind Zoo­nosen. Das gilt zum Beispiel für Chlamydien. Das bedeutet, dass diese Infektions­krank­heiten auch auf Menschen übertrag­bar sind. In diesem Fall stellen sie haupt­sächlich eine Gefahr für Kinder dar. Auch wenn Ihr Nach­wuchs das kranke Kätzchen gerne trösten würde: Halten Sie Ihre Kinder vom erkrankten Tier fern. Denn das Immun­system der Kleinen hat oft noch nicht aus­reichend Schutz vor Bakterien­befall ent­wickelt.

Dem Katzen­schnupfen vorbeu­gen können Sie mit einer Immuni­sierung. "Wir impfen jungen Katzen ab der 16. oder 20. Lebens­woche", sagt Dr. Angelika Drensler. Damit sich die Kleinen nicht vor der Impfung infizieren, empfiehlt Sie Tier­haltern und -Halterinnen, die Kätzchen bis dahin im Hause zu halten.

Früher sei sogar bereits ab der achten Woche geimpft worden. Heute raten Viro­logen und Virologinnen jedoch zu einem späteren Impf­beginn. "Denn es ist zu befürchten, dass junge Katzen noch zu viele mütter­liche Anti­körper haben und deshalb keinen verläss­lichen Impf­schutz aus­bilden", so die Tier­ärztin aus Elms­horn bei Hamburg.

Beachten Sie: Die Impfung gegen Katzen­schnupfen ist kein All­heil­mittel. Trotz Impf­schutz kann es zu Infektionen mit Beschwerden für das Tier kommen. Mit einer Katzen­versicherung, die Be­handlungs­kosten abdeckt, sind Sie auf der sicheren Seite.

Nach der Grund­immuni­sierung in den ersten Lebens­monaten sollten Sie die Impfung zum Schutz vor Katzen­schnupfen jähr­lich auf­frischen. Das gilt insbesondere für Frei­gänger. Wer eine ältere Katze über­nimmt, sollte den aktuellen Schutz überprüfen. "Falls kein Impf­pass vorliegt, sollte man die Katze neu grund­immuni­sieren", rät Dr. Drensler.

"Wir impfen meist mit einem Kombi­nations­impf­stoff, der auch gegen Katzen­seuche immuni­siert. Übri­gens sollten die Impfung auch reine Wohnungs­katzen erhalten", so die Fach­tier­ärztin und Leiterin der Deutschen Gruppe Katzen­medizin. Haus­katzen benötigen laut der Ständigen Impf­kommission Veterinär­medizin (StIKo Vet) aller­dings nur alle zwei bis drei Jahre eine Auf­frischung.

Wichtig: Ändern Sie den Impf­rhythmus Ihrer Katze nicht ohne Rück­sprache mit Ihrem Tier­arzt oder Ihrer Tier­ärztin, denn er oder sie erstellt immer ein individuell passendes Impf­konzept für Ihr Haus­tier. Das gilt nicht nur für Katzen­schnupfen, sondern auch für andere gefähr­liche Virus­erkrankungen wie zum Beispiel Feline Infektiöse Peritonitis (FIP)

Wie bei den meisten Katzen­krank­heiten sind Tiere mit schwachem oder geschwächtem Immun­system besonders anfällig und gefährdet. Bei bereits erkrankten oder älteren Katzen verlaufen die Symptome oft schwerer und die Heilung dauert länger.

Am meisten sind Frei­gänger von Katzenschnupfen betroffen, denn sie treffen mit höherer Wahr­schein­lich­keit auf andere Katzen. Auch Jung­katzen haben ein höheres Ansteckungs­risiko, wenn sie häufigen Kontakt zu Art­genossen haben, etwa im Tier­heim oder bei einem oder einer Züchter:in. 

Je früher ein Tier­arzt oder eine Tier­ärztin die erkrankte Katze behandelt, desto besser stehen die Chancen auf Heilung – das gilt auch für andere Erkran­kungen, zum Beispiel Diabetes bei Katzen. Haben Sie ein Tier mit erhöhtem Risiko, sind auch höhere Tier­arzt­kosten wahr­schein­lich. 

Lassen Sie sich gerne von uns persönlich zu den Leistungen und Tarifen der Allianz Katzen­­kranken­versicherung beraten. Gemeinsam finden wir die Absicherung, die am besten zu Ihnen passt.

Erkrankt Ihr Stubentiger an Katzen­schnupfen, über­nimmt die Allianz die Kosten für Behandlungen ohne Operationen wenn Sie bei Ihrer Katzen­kranken­ver­sicherung einen Vollschutz Tarif gewählt haben. In den Vollschutz-Tarifen Basis, Smart, Komfort oder Premium stehen Ihnen damit zwischen 1.000 Euro und 6.000 Euro (innerhalb der Jahreshöchstleistung) pro Versicherungsjahr für Heilbehandlungen ohne eine Operation zur Verfügung.

Zusätz­lich ent­halten ist ein Vorsorgezuschuss im Rahmen der Basisvorsorge mit, je nach Tarif von bis zu 100 Euro pro Versicherungsjahr für:

  • Floh-, Zeckenbekämpfung
  • Entwurmungen
  • Impfprophylaxe nach Empfehlung der StiKo Vet und therapeutische Impfungen
  • einmalige Implantation eines Transponders bzw. Mikrochips zur Kennzeichnung des Tiers und Ausstellung eines EU-Heimtierausweises

Voraussetzung ist, dass diese Vorsorgemaßnahmen und die Implantation des Transponders bzw. Mikrochips von einem approbierten Tierarzt bzw. einer approbierten Tierärztin erbracht werden. Für Leistungen der Basisvorsorge besteht keine Selbstbeteiligung und keine Wartezeit. Die Basisvorsorge gibt es auch schon im OP-Schutz ab Tarif Smart.

Alter­native Heil­metho­den wie Homöo­pathie werden eben­falls erstattet, sofern deren Wirksam­keit bestätigt ist. Die Tierarzt- und Tier­klinik­wahl steht Ihnen dabei selbst­ver­ständlich frei.

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