31. August 2026 – Pressemitteilung – AllianzSE
Der Allianz 3am Report 20261 zeigt: Politischer und gesellschaftlicher Wandel ist die größte Sorge der Menschen in Deutschland. Damit nennt jede zweite Person dieses Thema als eines ihrer größten Sorgenfelder. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von sieben Prozentpunkten (von 43 Prozent auf 50 Prozent).
Im Auftrag der Allianz hat das Marktforschungsinstitut Ipsos insgesamt 10.000 Menschen in 10 Ländern gefragt, welche drei Lebensbereiche ihnen die größten Sorgen bereiten. Im internationalen Durchschnitt nennen lediglich 28 Prozent der Befragten politischen und gesellschaftlichen Wandel als wichtiges Sorgenfeld.
Deutschland ist somit das einzige der untersuchten Länder, in dem dieses Thema an erster Stelle steht.
„Gesundheit“ und „Finanzen“ folgen auf den Plätzen zwei und drei
Auf Platz zwei und drei folgen in Deutschland die Lebensbereiche Gesundheit (44 Prozent) und Finanzen (43 Prozent). Zum Vergleich: 2025 führte Gesundheit mit 48 Prozent noch die Liste der größten Sorgen in Deutschland an, gefolgt vom politischen und gesellschaftlichen Wandel (43 Prozent), Sicherheit (43 Prozent) und Finanzen (41 Prozent). Auffällig ist dabei der deutliche Rückgang beim Thema Sicherheit. Dieses Thema beschäftigt nur noch 32 Prozent der Befragten in Deutschland.
Wie sehen die Sorgen der Deutschen konkret aus?
Der Allianz 3am Report beleuchtet auch die konkreten Ursachen hinter den drei größten Sorgenfeldern. Die Zustimmungswerte der Deutschen liegen beim Thema „politischer und gesellschaftlicher Wandel“2 in mehreren Unterkategorien über dem internationalen Vergleich:
- 60 Prozent nennen Sorgen um soziale Ungerechtigkeit und wirtschaftliche Ungleichheiten (global: 55 Prozent).
- 54 Prozent geben gesellschaftliche Spaltung und zunehmende Polarisierung an (global: 47 Prozent).
- 53 Prozent haben Angst vor Kriegen und bewaffneten Konflikten (global: 50 Prozent).
- 50 Prozent sorgen sich um die Stabilität und Zukunft demokratischer Systeme weltweit (global: 48 Prozent).
Bei geopolitischen Spannungen zwischen Großmächten und ihren Folgen sorgen sich die Menschen dafür global (48 Prozent) häufiger als die Deutschen (42 Prozent).
Die Sorgen über den politischen und gesellschaftlichen Wandel werden sowohl in Deutschland als auch im internationalen Länderdurchschnitt von sozialer Ungerechtigkeit und wirtschaftlichen Ungleichheiten angeführt. Weitere Informationen zu den globalen Ergebnissen finden Sie in der der Pressemitteilung der Allianz Gruppe.
Dr. Klaus-Peter Röhler, Mitglied des Vorstands der Allianz SE, verantwortlich für Insurance German Speaking Countries, Central Europe, Global Property & Casualty: „Dass jede:r Zweite in Deutschland den politischen und gesellschaftlichen Wandel als größte Sorge nennt, ist ein klares Signal. Diese Zahlen sind kein abstraktes Stimmungsbild – sie spiegeln echte Ängste wider: vor Ungleichheit, vor Polarisierung, vor dem Verlust des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Für uns als Allianz ist das ein Auftrag: Aktiv zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beizutragen – nicht nur als Versicherer, sondern als Teil dieser Gesellschaft.“
Ein Thema, das alle Generationen beunruhigt
Politischer und gesellschaftlicher Wandel beschäftigen Menschen aller Generationen in Deutschland. Besonders ausgeprägt ist die Sorge unter den Babyboomern3: 57 Prozent nennen dieses Thema als eines ihrer größten Sorgenfelder. Aber auch für die Generation X, Millennials und die Generation Z gehört politischer und gesellschaftlicher Wandel zu den größten Belastungen.
„Versicherung beruht im Kern auf dem Solidaritätsprinzip: Viele stehen füreinander ein, sodass keiner die Last allein schultern muss. Dieses Prinzip gilt nicht nur für Risiken – es gilt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt. Deshalb engagieren wir uns im Sport, in sozialen Projekten und sind im Dialog mit unseren Mitarbeitenden: weil Zusammenhalt kein Selbstläufer ist, sondern aktiv gelebt werden muss.“, sagt Dr. Klaus-Peter Röhler.
Die Allianz engagiert sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt
Mit der Initiative „Gemeinsam stark für das, was uns verbindet – Power of Unity" will die Allianz ihren Beitrag zur Förderung des sozialen Zusammenhalts und zur Überwindung von Spaltungen in der Gesellschaft leisten.
Dabei arbeitet die Allianz mit verschiedenen Partnern zusammen, beispielsweise mit anderen Unternehmen, wie bei der Eröffnung des JOBLINGE basecamps in München, mit der olympischen und paralympischen Bewegung, um Zusammenhalt im Sport erlebbar zu machen, oder mit sozialen Initiativen wie der Margot Friedländer Stiftung und startsocial. Mitarbeitende werden zudem ermutigt, aktiv am Dialog teilzunehmen und sich neuen Blickwinkeln zu öffnen. Von verschiedenen Perspektiven und breitem Know-how profitieren alle Beteiligten, einschließlich Kund:innen, Mitarbeitende und Aktionär:innen.
Als Versicherer und Vermögensverwalter unterstützt die Allianz zudem Menschen dabei, finanziell und gesundheitlich für die Zukunft vorzusorgen. Mit Versicherungs-, Vorsorge- und Gesundheitsangeboten hilft sie, Risiken abzusichern und den Zugang zur passender Gesundheitsversorgung zu erleichtern.
1Über den 3am Report 2026
Der „Allianz 3am Report 2026” basiert auf einer Befragung von 10.000 Menschen in zehn Ländern: Australien, Brasilien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Indonesien, Italien, Spanien, der Schweiz und der Türkei. Die Studie geht der Frage auf den Grund, welche Sorgen die Menschen nachts wachhalten. Untersucht wurden persönliche Sorgen, die finanzielle Situation, typische Ausgaben, das Sparverhalten sowie die Zukunftsperspektiven der Befragten. Grundlage der Analyse sind Daten der Online-Studie von Ipsos „What Worries the World“ aus dem Zeitraum April bis Juni 2026. In Deutschland waren insgesamt 1.000 Personen aus verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen Teil der Stichprobe.
2Grundlage dieser Auswertung bilden die Befragten, die diesen Themenbereich zu ihren drei größten Sorgenfeldern zählen.
3Die Generationen wurden wie folgt definiert: Babyboomer (Jahrgänge 1945–1965), Generation X (Jahrgänge 1966–1979), Millennials bzw. Generation Y (Jahrgänge 1980–1995) und Generation Z (Jahrgänge 1996–2012).
München, 31. August 2026
Vollständiger Bericht (globale Ergbenisse):
https://www.allianz.com/content/dam/onemarketing/azcom/Allianz_com/about-us/3am-report/2026/Allianz-3AM-Full-Report-2026-DE.pdf
Fragen und Antworten
1. Worüber machen sich die Menschen in Deutschland aktuell persönlich am meisten Sorgen?
Der Allianz 3am Report 2026 zeigt, dass der politische und gesellschaftliche Wandel erstmals die größte Sorge der Deutschen ist. 50 Prozent der Befragten nennen dieses Thema als eine ihrer größten Belastungen. Damit liegt es vor Gesundheit (44 Prozent) und Finanzen (43 Prozent). Deutschland nimmt dabei eine besondere Rolle ein: Es ist das einzige der zehn untersuchten Länder, in dem politischer und gesellschaftlicher Wandel die Sorgenliste anführt. Im internationalen Durchschnitt nennen lediglich 28 Prozent politischen und gesellschaftlichen Wandel als bedeutendes Sorgenfeld.
2. Welche weiteren Lebensbereiche bereiten den Menschen in Deutschland laut dem Allianz 3am Report 2026 Sorgen?
Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Themen Gesundheit (44 Prozent) und Finanzen (43 Prozent), gefolgt von Zukunftsängsten (39 Prozent). Das Thema Sicherheit, das im vergangenen Jahr noch die drittgrößte Sorge war, landet dieses Jahr auf dem fünften Platz (32 Prozent).
3. Welche Sorgen bewegen die Menschen weltweit?
Während in Deutschland politischer und gesellschaftlicher Wandel die größte persönliche Sorge ist, stehen weltweit im Jahr 2026 finanzielle und gesundheitliche Probleme an erster Stelle (jeweils 48 Prozent). Die Sorgenbereiche Zukunft (35 Prozent), Sicherheit (33 Prozent) und politischer Wandel (28 Prozent) folgen daraufhin mit Abstand.
Mehr zu den globalen Ergebnissen des Allianz 3am Reports erfahren Sie hier.
4. Werden politische und gesellschaftliche Risiken für die Menschen in Deutschland wichtiger?
Ja. Die Bedeutung politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen hat im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen. Der Anteil der Menschen, die dieses Thema als große Sorge nennen, ist von 43 Prozent auf 50 Prozent gestiegen. Besonders häufig nennen die Befragten soziale Ungerechtigkeit und wirtschaftliche Ungleichheiten (60 Prozent), gesellschaftliche Polarisierung (54 Prozent), Kriege und Konflikte (53 Prozent) sowie Sorgen um die Stabilität demokratischer Systeme weltweit (50 Prozent).
5. Wie unterscheiden sich die größten Sorgen der verschiedenen Generationen?
Politischer und gesellschaftlicher Wandel gehört generationenübergreifend zu den größten Sorgen, nimmt aber mit dem Alter zu. Deutlich auseinander gehen die Generationen dagegen bei Gesundheit und Finanzen: Während 58 Prozent der Babyboomer und 50 Prozent der Gen X gesundheitliche Sorgen nennen, sind es bei den Millennials nur 37 Prozent und bei der Gen Z 29 Prozent. Bei den jüngeren Generationen stehen dagegen finanzielle Sorgen an erster Stelle: 51 Prozent der Millennials und 46 Prozent der Gen Z nennen sie als größte Sorge. Bei den beiden älteren Generationen sind es jeweils rund 38 Prozent. Hinzu kommt, dass die Gen Z besonders häufig unsicher in die Zukunft blickt (46 Prozent) und sich um Beruf und Karriere sorgt (27 Prozent, gegenüber nur 3 Prozent bei den Babyboomern).
6. Wie unterstützt die Allianz Menschen in Zeiten zunehmender Unsicherheit?
Mit der Initiative „Gemeinsam stark für das, was uns verbindet – Power of Unity" und zahlreichen Partnerschaften aus Wirtschaft, Sport und Zivilgesellschaft will die Allianz ihren Beitrag zur Förderung des sozialen Zusammenhalts und zur Überwindung von Spaltungen in der Gesellschaft leisten. Als Versicherer und Vermögensverwalter unterstützt die Allianz zudem Menschen dabei, finanziell und gesundheitlich für die Zukunft vorzusorgen. Mit Versicherungs-, Vorsorge- und Gesundheitsangeboten hilft sie, Risiken abzusichern und den Zugang zur passenden medizinischen Versorgung zu erleichtern.
Mehr Informationen zu Gesundheit & Vorsorge: https://gesundheitswelt.allianz.de/krankheit-praevention.html
Mehr Informationen zu finanzieller Vorsorge: Vorsorge und Vermögen | Allianz
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