Gewappnet gegen Natur­gewalten

Kleine Versicherungs­kunde
1. Februar 2019 – Text: Isabel Steffens
Überschwemmung im Wohngebiet
Extreme Un­wetter nehmen zu und können immensen ­Schaden an­richten: Keller laufen voll, Dächer werden ab­gedeckt. Wer den Zusatzbaustein "Extremwetterschutz" für seine Wohngebäude- und Hausratversicherung hat, bleibt nicht auf den Kosten sitzen.
Wissensvermittlung: In der Rubrik "Kleine Versicherungskunde" werden regelmäßig grundlegende Versicherungsarten erklärt. Diesmal: die Elementarversicherung. Sie ist bei der Allianz als Zusatzbaustein "Extremwetterschutz" bekannt und erweitert die Wohngebäude- und/oder Hausratversicherung.  Foto: istockphoto/narloch-liberra
Starkregen, Erdrutsch, Schnee: Wenn Natur­gewalten wüten, kann das für Hausbesitzer existenz­bedrohend werden. Und auch Mieter können durch sogenannte Elementargefahren wie Überschwemmung oder Erdrutsch ihr Hab und Gut verlieren. Die Elementarversicherung kommt für solche Schäden auf.

… Hausbesitzer:innen. Als »Vollkaskoversicherung« für die eigenen vier Wände bietet die Elementar-Police einen umfassenden Schutz, der über die Wohngebäudeversicherung hinausgeht.

… Mieter und Mieterinnen. Ohne Elementar-Baustein sind Möbel, Elektrogeräte und sonstiger Hausrat bei Hochwasser nicht versichert.

Familie R. lebt in einer Wuppertaler Mietwohnung im Erdgeschoss. Ende Mai 2018 regnet es heftig: bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter – das ist normaler­weise die Menge, die im Laufe eines Monats fällt. Schnell steht das Wasser bis zu den Knien. Ein De­sas­ter: Die komplette Kellerausstattung ist kaputt, das Parkett in der Wohnung zerstört. Weil Familie R. eine Hausrat­versicherung mit dem Zusatzbaustein Extremwetterschutz hat, kommt die Allianz für die finanziellen Verluste auf.
Die Elementarversicherung ist keine eigenständige Police. Kunden und Kundinnen können sie nur als Zusatzbaustein der Wohngebäude- und/oder Hausratversicherung abschließen. Bei über 99 Prozent der Gebäude in Deutschland ist das problemlos möglich. Die übrigen, besonders gefährdeten Häuser sind fast alle nach individuellen Schutzmaßnahmen versicherbar. Die Wartezeit beträgt 14 Tage.

Der Beitrag für die Elementarversicherung hängt unter anderem von der Wohnfläche, der Region und der Versicherungssumme ab. Ein Beispiel: Familie K. möchte im Rahmen der Wohngebäudeversicherung ihr Haus mit 130 Quadratmeter Wohnfläche gegen Elemen­tar­gefahren versichern lassen. Da sich die ­Immobilie in einer Region mit geringster Gefährdungsklasse befindet, zahlt Familie K. bei 500 Euro Selbstbehalt keine 100 Euro jährlich. Hier finden Sie mehr Details und genauere Preisinformationen zum Extremwetterschutz.

Der Zusatzbaustein schützt vor den finanziellen Folgen von Hochwasser, Starkregen, Schneedruck, Lawinen, Erdrutsch und Erdbeben. Als Ergänzung zur Wohngebäudeversicherung sind Schäden am Gebäude versichert. Der Zusatzbaustein innerhalb der Hausratversicherung kommt hingegen für beschädigtes Inventar auf.

Gefährdungsklasse: Das Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen (ZÜRS) stuft die Regionen in Deutschland in vier Gefährdungsklassen (GK) ein. In GK 1 – der Zone mit der geringsten Gefährdung – liegen 91 Prozent der erfassten Adressen, in GK 4 sind es nur 0,6 Prozent.

Hochwasser: Nur gefährlich für Menschen, die am Fluss leben? Ein Trugschluss: Hochwasser durch sintflutartigen Regen kann ganz Deutschland treffen. Laut Experten und Expertinnen des Deutschen Wetterdienstes haben Starkregenfälle in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen.

Hier finden Sie weitere Informationen und Tarifrechner zum Extremwetterschutz der Allianz: