Was Sie bei der BU-Ver­sicherung und einem Band­scheiben­vorfall beachten sollten

Berufs­unfähig­keits­ver­sicherung trotz Band­scheiben­vorfall

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Sie lesen einen allgemeinen Ratgeber zum Thema Berufs­unfähig­keits­versicherung. Erfahren Sie, ob es möglich ist, eine Berufs­unfähig­keits­versicherung trotz Band­scheiben­vorfall abzuschließen bzw. in welchen Fällen eine BU-Versicherung bei einer Berufs­unfähig­keit verursacht durch einen Band­scheiben­vorfall leistet.
  • Der Abschluss einer Berufs­unfähig­keits­versicherung nach einem Band­scheiben­vorfall ist meist möglich. Das Rücken­leiden müssen Sie beim Beantworten der Gesundheits­fragen wahrheits­gemäß angeben. Egal, ob der Band­scheiben­vorfall bei Antrag­stellung bereits aus­ge­heilt ist oder nicht.
  • Wurde bei Ihnen in der Ver­gangen­heit ein Band­scheiben­vorfall diagnostiziert, erheben viele BU-Versicherer einen Risiko­zuschlag. Alternativ können Leistungen bei Erkrankungen der Wirbel­säule aus Ihrem Vertrag ausgeschlossen werden.
  • Wegen eines voran­gegangenen Band­scheiben­vorfalls kann der Berufs­unfähig­keitsversicherer Ihren Antrag auch ablehnen. Eine anonyme Risiko­voranfrage vor Vertrags­abschluss kann daher sinnvoll sein. Bei der Allianz haben Sie die Möglich­keit, bequem online einen anonymen QuickCheck zu machen.

Wir möchten Ihnen mit diesem Ratgeber aufzeigen, wie Sie mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung bei Berufsunfähigkeit verursacht durch einen Bandscheibenvorfall abgesichert sind. Informationen zur Allianz Berufsunfähigkeitsversicherung finden Sie dummy hier.

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Berufsunfähig durch Band­scheiben­vorfall 
In Deutschland sind Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats eine der häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit. Wegen eines Bandscheibenvorfalls berufsunfähig werden kann prinzipiell jeder – unabhängig vom ausgeübten Job. Starke Belastungen können das Risiko dafür ebenso erhöhen wie langes Sitzen.

Quelle: Verifiziert durch MORGEN & MORGEN GmbH

Wenn heftige Rückenschmerzen in den Arm oder ins Bein ausstrahlen, kann ein Band­scheiben­vorfall die Ursache sein. Die Band­scheibe ist ein gelartiger Kern, der zwischen den einzelnen Wirbeln der Wirbel­säule sitzt. Die Gel­kissen machen die Wirbel­säule beweglich und federn Stöße ab. Mit zunehmendem Alter oder durch starke Belastung nutzen sich die Band­scheiben ab und können aus ihrer Position rutschen. Wird der Gallert­kern zwischen den Wirbel­körpern nach außen gedrückt, kann er auf den Rücken­nerv drücken. Das verursacht oft starke Schmerzen – je nachdem, wo der Band­scheiben­vorfall auftritt und wie groß er ist. Band­scheiben­vorfälle und andere Erkrankungen des Muskel-Skelett-Apparats zählen zu den häufigsten Ursachen für Berufs­unfähigkeit.

Quelle: Verifiziert durch MORGEN & MORGEN GmbH

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Gut zu wissen: Voraussetzungen
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt, wenn Sie im Sinne Ihres Versicherers berufs­unfähig sind. Das kann beispiels­weise der Fall sein, wenn Sie Ihrer zuletzt ausgeübten Tätig­keit aufgrund eines Band­scheiben­vorfalls zu weniger als 50 Prozent nach­kommen können – und zwar für z.B. mindestens sechs Monate (abhängig vom Versicherer und Tarif).

Beantragen Sie nach einem Bandscheibenvorfall Berufsunfähigkeitsrente, prüft der Versicherer anhand von aktuellen medizinischen Untersuchungsberichten, ob ein Leistungsanspruch besteht. Erkennt der Versicherer die Berufsunfähigkeit an, besteht der Leistungsanspruch so lange, wie die krankheitsbedingten Beeinträchtigungen andauern. Dies prüft der Versicherer von Zeit zu Zeit nach.

Es kann vorkommen, dass Sie nach einem ausgeheilten Bandscheibenvorfall nicht in den alten Beruf zurückkehren können, da die Belastungen erneute Bandscheibenbeschwerden auslösen würden. Hier geht es beruflich nur durch eine Um­gestaltung der Tätigkeit oder Umschulung weiter.

In den meisten Fällen ist es sinnvoll, Ihre Arbeits­kraft zusätzlich privat mit einer BU-Versicherung finanziell zu sichern. Denn selbst, wenn Sie die Voraus­setzungen für die gesetzliche Erwerbsminderungsrente erfüllen, reichen die Leistungen nicht aus, um den bisherigen Lebens­standard zu halten.

Unsere Empfehlung
Allianz Berufsunfähigkeitsversicherung für Ihre Arbeitskraftsicherung
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Berufs­unfähigkeits­ver­sicherung nach Band­scheiben­vorfall
Der Abschluss einer Berufs­unfähig­keits­versicherung ist meist auch nach einem Band­scheiben­vorfall möglich. Wegen der Vor­erkrankung können BU-Versicherer aber einen Risiko­zuschlag verlangen, Rücken­probleme als Leistungs­grund aus dem Vertrag aus­schließen oder Ihren Antrag auch ganz ablehnen.
 
Wichtig, wenn Sie eine Berufs­unfähig­keits­versicherung trotz Band­scheiben­vorfall abschließen möchten: Beantworten Sie die Gesundheitsfragen bei Vertrags­antrag vollständig und wahrheits­gemäß. Stellt Ihr Versicherer fest, dass Sie einen Band­scheiben­vorfall oder eine andere Vor­erkrankung schon vor Antrag­stellung hatten, aber verschwiegen haben, kann das Unter­nehmen die Auszahlung der Berufs­unfähig­keits­rente verweigern.

Ob und zu welchen Konditionen eine Berufs­unfähig­keits­versicherung trotz Band­scheiben­vorfall abgeschlossen werden kann, hängt vom Versicherungs­anbieter sowie von der Art und Dauer der Rücken­schmerzen ab. Grund­sätzlich gibt es drei Möglich­keiten:

  1. Versicherung mit Risiko­zuschlag: Bei Abschluss einer Berufs­unfähig­keits­versicherung trotz Band­scheiben­vorfall können Versicherer einen Risiko­zuschlag verlangen. Das heißt: Sie zahlen einen Auf­schlag auf Ihren Beitrag. Dafür leistet der Versicherer auch, wenn Sie auf­grund eines erneuten Band­scheiben­vorfalls berufs­unfähig werden.
  2. Versicherung mit Leistungs­ausschluss: Alternativ kann ein Vertrag mit Leistungs­ausschluss bei Rücken­leiden vereinbart werden. Bei einem bestehenden Band­scheiben­vorfall kann der Ausschluss z.B. "Wirbel­säulen­schäden ein­schließ­lich ein­tretender Folgen" betreffen. Das bedeutet: Haben Sie erneut einen Band­scheiben­vorfall oder werden aufgrund eines anderen Rücken­leidens berufs­unfähig, haben Sie keinen Anspruch auf Leistungen aus der Berufs­unfähig­keits­versicherung.
  3. Ablehnung: Je nach Art des Leidens und abhängig vom Versicherer kann ein Band­scheiben­vorfall als zu großes Risiko für einen Vertrags­abschluss gewertet werden. Der Versicherer kann Ihren Antrag des­halb auch ablehnen. Prüfen Sie in diesem Fall, welche Konditionen andere Versicherungs­unternehmen bieten oder welche Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Sie sinnvoll sein könnten.
Sie haben noch Fragen? Kontaktieren Sie einen Ansprechpartner der Allianz.
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Kostenloser und anonymer Quick­Check für Vor­er­krankungen

Eine Risikovoranfrage können Sie bei einem Ansprechpartner Ihres Versicherers stellen. Bei der Allianz können Sie bequem online einen Gesundheits-QuickCheck machen.

Wer eine Berufs­unfähigkeits­versicherung trotz Band­scheiben­vorfall abschließen möchte, kann eine Risiko­voranfrage bei einem Ansprechpartner des Versicherers stellen. Mit der anonymen Anfrage klären Sie vorab, zu welchen Bedingungen eine BU-Versicherung bei Ihrem Wunsch-Anbieter abschließbar wäre.

Einfacher und schnell geht's mit dem Gesundheits-QuickCheck der Allianz: Mit diesem können Sie herausfinden, ob Ihre Vorerkrankung für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsvorsorge bei der Allianz relevant ist.

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