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Fußball kennt keine Grenzen

18. Mai 2020 – Text: Amelie Pfingsten
Kinder mit Behin­derung zusammen­bringen und ihnen ein positives Selbstwert- und Gemeinschafts­gefühl geben: Wie gelingt das besser als beim Fußball? Um genau dies zu ermöglichen, fördert die Stiftung Allianz für Kinder das „Team Bananen­flanke“ im Rahmen ihres Engagements im Behinderten­sport als eines ihrer Leucht­turm­projekte.

Fußball verbindet und kennt keine Grenzen – das ist der Kern des Projekts „Team Bananenflanke“. Bei dem innovativen Fußballprojekt für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung steht der Aufbau eines positiven Selbstwertgefühls durch Erfolgserlebnisse im Vordergrund. Durch eine eigene Fußball-Liga werden bei geistig beeinträchtigten Kindern Emotionen gefördert, um ihre Persönlichkeit und ihre soziale Kompetenz zu entwickeln und zu stärken.

Die erste regionale Bananenflanke e. V. wurde im März 2011 von Stefan Plötz und Ben Rückerl in Regensburg gegründet. Das Projekt wurde bereits vom damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck mit dem „Großen Stern des Sports“ in Gold prämiert und mittlerweile flächendeckend auf ganz Deutschland ausgeweitet.

Großer Sport: Spieler der Bananenflankenliga posieren mit ihrem Maskottchen. Die Stiftung Allianz für Kinder unterstützt das Inklusionsprojekt. Bei dieser Veranstaltung in Regensburg waren der mobile Street-Soccer-Court mit den Partien der Nachwuchskicker ein Publikumsmagnet     

Der Name Bananenflanke erinnert an den ehemaligen Fußballnationalspieler Manfred ‘Manni’ Kaltz und symbolisiert das Leben mit einer Behinderung, erklären die Initiatoren Plötz und Rückerl auf ihrer Website  www.bananenflankenliga.de. „Kaltz beherrschte es wie kein anderer, den Ball so krumm wie eine Banane in den Strafraum des Gegners zu schlagen. Da im Leben unserer Jugendlichen auch nicht alles gerade läuft, haben wir die Banane zu unserem Maskottchen gewählt.“

Gemeinnützige Vereine organisieren die Trainings und Spiele eigenständig vor Ort, wobei die Bananenflanken-Kicker regelmäßig unter fachlicher Anleitung in ihrem Team trainiert werden. Die Punktspiele und Turniere finden auf Street-Soccer-Courts statt. Als Austragungsorte werden öffentliche Plätze gewählt, damit der Sport dorthin gebracht wird, wo er hingehört: in die Mitte der Gesellschaft. Dieses öffentliche Setting ermöglicht es, einen Rahmen für gelegte Inklusion zu schaffen und das Motto zu leben: „Fußball kennt keine Grenzen!“ Dadurch erfahren die Kinder und Jugendlichen Wertschätzung und Anerkennung.

Die Stiftung Allianz für Kinder fördert den Bundesverband der Bananenflankenliga Deutschland als eines ihrer Leuchtturmprojekte im Rahmen ihres Engagements im Behindertensport. Bei der Partnerschaft zwischen der Stiftung Allianz für Kinder und der Bananenflanke geht es in erster Linie um die Finanzierung mobiler Kleinspielfelder, mit denen die Grundlage für den bundesweiten Aufbau regionaler Bananenflankenligen mit örtlichen Vereinen geschaffen wird.

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Allianz-Bananenflanke-Kinderstiftung: Bananenflanke e.V.

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