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Wie will ich im Alter wohnen? Für viele stellt sich die Frage erst mit 65 Jahren

4. Juni 2020 – Pressemitteilung – Allianz Deutschland AG
Lange in der eigenen Immobilie zu wohnen, ist am wichtigsten / Viele Ältere wollen nicht von ihren Kindern gepflegt werden / Nur jeder dritte Deutsche im Renten­alter sorgt für Pflege­fall vor

Nur einer von vier Deutschen hat schon ernsthaft darüber nachgedacht, wie er im Alter leben möchte. Das ist eins der zentralen Ergebnisse einer Studie des Umfrageinstituts YouGov Deutschland im Auftrag der Allianz Lebensversicherungs-AG, für die mehr als 2.000 Menschen bundesweit befragt worden sind. Vor allem Jüngere schieben Überlegungen zum Leben im Alter weit von sich. Und auch von den 55- bis 65-Jährigen in Deutschland haben sich nur ein Drittel intensive Gedanken gemacht. „Dabei könnten viele gerade in diesem Alter durch einen altersgerechten Umbau der eigenen Immobilie die Voraussetzungen schaffen, um so lange wie möglich darin leben zu können“, sagt Stefan Kohler, Leiter der Allianz Baufinanzierung.

Im Rahmen der Studie zu ihren Vorstellungen fürs Alter befragt, möchten 92 Prozent der Immobilienbesitzer, die in der eigenen Immobilie leben, dort auch nicht im Alter ausziehen. Die meisten möchten entweder von einem Pflegedienst oder ihren Angehörigen gepflegt werden. Die Pflege durch Angehörige ist vor allem für die Jüngeren eine häufiger bevorzugte Option. Von den über 65-Jährigen können sich nur 22 Prozent vorstellen, von ihren Angehörigen, etwa den eigenen Kindern, gepflegt zu werden. Diejenigen, die zur Miete leben, können sich am ehesten eine Form des betreuten Wohnens vorstellen.

Allerdings hat nur ein Drittel der über 65-Jährigen eine finanzielle Absicherung für den Pflegefall getroffen. Selbst bei den Immobilienbesitzern ist nur jeder zweite davon überzeugt, genügend finanzielle Rücklagen für den Ruhestand zu haben. „Aufgrund der Erfahrung unserer Vermittler wissen wir aber, dass viele Menschen die Kosten, ihre Immobilien barrierefrei umzubauen, unterschätzen“, sagt Kohler. In der YouGov-Befragung gaben 77 Prozent der älteren Immobilienbesitzer an, dass ihre Immobilien nicht barrierefrei sind. „Das kann schnell zur finanziellen Herausforderung werden“, so der Chef der Allianz-Baufinanzierung, „der altersgerechte Umbau eines Bades kostet schnell mehrere 10.000 Euro.“

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„Wir wissen, dass sich viele Menschen oft sehr spät damit beschäftigen, wie sie im Alter leben möchten. Einige werden dann davon überrascht, was die Versorgung, die sie sich wünschen, tatsächlich kostet“, sagt Stefan Kohler. Für diese Menschen hat das Team der Allianz Baufinanzierung eine Darlehenslösung entwickelt, die zwei zentrale Anliegen miteinander kombiniert: Kunden müssen die eigene Immobilie nicht verkaufen und können sich trotzdem Pflege leisten. Die Darlehenslösung BestAger lässt sich sowohl für die Kosten von Pflege als auch im Falle eines altersgerechten Umbaus der Immobilie nutzen. Der Kunde hat nur einen geringen monatlichen Aufwand, weil er keine Tilgungsraten leisten muss. Die verbleibende Darlehensbelastung geht auf die Erben über, die dies zum Beispiel über Mieterträge wieder ausgleichen können.
Kontakt
Heike Siegl

Allianz Deutschland AG

+49 711 663 4474

heike.siegl@allianz.de

Bildquellen

Allianz Unternehmen: Achim Bunz