Vorsicht vor den Kurven zwei bis vier
- Der Allianz Safety Sled hat erstmalig die Streckenbedingung der Olympischen Bobbahn der Winterspiele Milano Cortina 2026 bewertet.
- Die Messungen zeigen: Die Bahn ist relativ einfach zu fahren und es wird ein enger Wettkampf erwartet. Die technisch anspruchsvollsten Streckenpassagen sind die Kurven zwei bis vier.
- Der Allianz Safety Sled ist ein wichtiger Bestandteil der Kooperation zwischen dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) und der Allianz, um gemeinsam neue Sicherheitsstandards im Bobsport zu etablieren.
Seit Januar dieses Jahres ist der Allianz Safety Sled im Einsatz, um die zunehmend anspruchsvolleren Streckenbedingungen von Bobbahnen weltweit zu analysieren. Der mit modernsten Sensoren und einer Bordkamera ausgestattete Bob analysiert die Eisbahnverhältnisse umfassend. Die Analyse des Allianz Safety Sled bietet wertvolle Einblicke in die Streckenbedingungen und zeigen beispielsweise kritische Bereiche auf. Die Ergebnisse wurden von Piloten und Pilotinnen sowie Verbänden sehr positiv aufgenommen und bereits in den Rennen der vergangenen Saison genutzt. Jetzt liegt erstmalig auch die Streckenanalyse der Olympischen Bobbahn der Winterspiele Milano Cortina 2026 vor.
Vorsicht vor den Kurven zwei bis vier
„Unsere Auswertungen zeigen, dass die Schlitten in den Kurven zwei bis vier sehr rutschig unterwegs sind, was auf das flache Querprofil der Bahn zurückzuführen ist. Weiter ist zu erkennen, dass die Bahn im unteren Streckenabschnitt unruhiger wird. Diese Informationen können für die Präparation der Bahn sehr ausschlaggebend sein, um die Strecke sicherer zu gestalten“, sagt Julian von Schleinitz, Technikexperte des BSD.
Auffällig ist, dass in der Schikane (Kurven 12 und 13) die G-Kraft mit 0,6 extrem niedrig ist. Das ist für die Fahrer problematisch, da eine G-Kraft unter dem Wert 1 bedeutet, dass der Bob leichter wird und sich damit der Grip reduziert.
„An dieser Stelle müssen die Piloten besonders konzentriert sein, damit der Schlitten auf der Ideallinie bleibt. Der Bob muss korrekt stehen, denn an Stellen, an denen das Gefährt den Grip verliert, ist eine Korrektur nicht mehr möglich“, sagt von Schleinitz.
Mit den sicherheitsrelevanten Messergebnisse des Allianz Safety Sled kann man die Risken, aber auch die Chancen der Olympiabahn bereits vor dem ersten Rennen gut einschätzen.
Weitere Messergebnisse kurz zusammengefasst:
In der Kurve 11 erreichte der Bob mit 127,6 km/h* die höchste Geschwindigkeit und war damit der schnellste Abschnitt der Strecke. Die maximale G-Kraft von 4,2 g* wurde in Kurve 10 gemessen, was sie zu einem der intensivsten Abschnitte der Strecke macht. Die höchste Drift wurde in Streckenabschnitt 3 bis 4** gemessen.
„Die Messergebnisse des Allianz Safety Sled bestätigen meine Eindrücke nach den ersten Fahrten auf der neuen Olympiastrecke. Der Safety Sled sollte in dieser Phase des Kennenlernens der Bahn allen Athletinnen und Athleten wichtige Informationen liefern um am Ende die Bahn besser zu verstehen und vor allem für mehr Sicherheit zu sorgen“, sagt Thomas Schwab, Vorstandsvorsitzender des BSD. „Wir stellen die Informationen allen Piloten und Verbänden online zur Verfügung. Die Verwendung der Erkenntnisse obliegt den jeweiligen Athleten und Trainern.“
Für die Allianz ist der Allianz Safety Sled mehr als nur Sportsponsoring
Als Versicherer steht die Allianz für Prävention und Sicherheit. Als Partner der Olympischen und Paralympischen Bewegungen war es der Allianz wichtig, die Verbesserungen noch vor dem Start der Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 zu präsentieren.
Am 6. November 2025 haben der BSD und die Allianz erstmalig einen Prototyp des Allianz Safety Sled mit dem HIP-System für integrierten Kopfschutz der Öffentlichkeit vorgestellt. Die neue Sicherheitszelle im Bob soll direkte Einwirkungen auf die Insassen verhindern. Sie gewährleistet einen sicheren Raum für die Athletinnen und Athleten. Mehr Infos dazu unter Mehr Sicherheit im Bobsport: Kopf einziehen reicht nicht | Allianz.
Das Engagement der Allianz geht über die Eisbahn hinaus. Durch die Partnerschaft mit dem Deutschen Bob- und Schlittenverband erweitert die Allianz ihr breites Engagement für den Spitzen- und Breitensport. Die Allianz ist strategischer Partner der Olympischen und Paralympischen Bewegung und hat zu einer erfolgreichen Ausrichtung der Olympischen Spiele Paris 2024 beigetragen. Auch die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 wird die Allianz eng begleiten. Seit vielen Jahren ist sie zudem ein Partner des FC Bayern und Sponsor der Herren- und Damenmannschaft des Vereins. Neben diesen globalen Partnerschaften unterstützt die Allianz in Deutschland zahlreiche lokale Vereine von Alba Berlin Frauen Basketball bis zum Mannheimer Hockeyclub. Dabei steht besonders die Kinder- und Jugendarbeit im Mittelpunkt. Sport und Bewegung unter Jugendlichen fördert die Allianz auch über die Initiative MoveNow.
Eine ausführliche Auswertung der Messergebnisse sowie mehr Informationen zum Allianz Safety Sled finden Sie unter https://allianz.com/safety-sled
Für weitere Fragen zu den Messergebnissen stehen Ihnen Julian von Schleinitz und Thomas Schwab zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie einen Interviewtermin mit uns.
München, 20. November 2025
Allianz Versicherungs-AG
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