Freude am Anstieg: Mit einem Pedelec geht’s zügig bergauf. Illustration: iStock/Milatoo
Sechs Tipps für Einsteiger

So macht das E-Bike richtig Spaß

14. Mai 2019 – Allianz Deutschland AG
Wer sich für den Kauf eines Pedelecs interessiert, hat viele Fragen. Sechs wichtige Antworten für den Anfang:
Ja, aber Akku und Display sollten abgenommen werden. Ohne diese Bauteile hat das E-Bike für Diebe wenig Wert. Ratsam ist es außerdem, das Bike an belebten, gut beleuchteten Orten zu parken und fest anzuschließen. Hochwertige Schlösser ­erhöhen den Schutz: Manche geben ein ohrenbetäubendes Signal ab, sobald sich jemand daran zu schaffen macht.
Wer eine Allianz Hausratversicherung hat, kann sein Pedelec mit dem Zusatzbaustein »Fahrradschutz«
absichern. Dabei ist es egal, ob ein Pedelec oder ein herkömmliches Rad versichert sein soll – relevant ist die Versicherungssumme.
Lithium-Ionen-Akkus von E-Bikes sind nicht gefährlicher als andere. Generell sollten sie aber nicht unbeaufsichtigt geladen werden. Gegen das Stromtanken draußen oder in unbeheizten Garagen spricht, dass es dort kalt werden kann. Sehr niedrige und sehr hohe Temperaturen schaden dem Akku.
Leider deuten die Zahlen darauf hin: Von Januar bis Oktober 2018 kamen in Deutschland 83 Pedelec-Fahrer:innen ums Leben, 1.886 wurden schwer verletzt. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum 64 Todesopfer und 1.257 Schwerverletzte. Der Anstieg um 30 und 50 Prozent lässt sich nicht allein durch schönes Fahrradwetter und mehr E-Bikes auf den Straßen erklären, sagt Allianz Unfallforscher Jörg Kubitzki: »Der gute Sommer 2018 darf nicht als Ausrede herhalten. Wir beobachten seit Längerem einen klaren Trend zu mehr Pedelec-Unfällen.« Für Anfänger:innen gilt deshalb: Erst trainieren, dann auf die Straße. Gerade beim Anfahren entfalten E-Bikes eine ungewohnte Dynamik, die zum Sturz führen kann. Außerdem: Bitte niemals ohne Helm in die Pedale treten – ob mit oder ohne Motor!
Pedelecs werden wie normale Fahr­räder behandelt. Vo­raus­setzung: Der Unterstützungsmotor schaltet sich bei 25 Stun­denkilometern ab, und die Leistung des Motors ist auf 250 Watt begrenzt. Was darüber hinausgeht, gilt als Kleinkraftrad mit geringer Leistung und benötigt ein Nummernschild sowie eine Versicherung.
Immer mehr Arbeitnehmer:innen schaffen sich ein hochwertiges Pedelec als Dienstfahrrad an. Die monat­lichen Raten werden vom Bruttogehalt einbehalten. Wegen der vorteilhaften Versteuerung sparen die Kundinnen und Kunden gegenüber dem Direktkauf deutlich.