Lehrer schaut mit Schülern auf einen Laptop
Finanziell abgesichert im Ruhestand 

Altersvorsorge für Beamte 

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Für Sie zusammengefasst
  • Als Beamter bekommen Sie keine Rente, sondern eine Pension vom Staat – maximal 71,75 Prozent Ihres Bruttogehalts. 
  • Wenn Sie vorzeitig in den Ruhestand gehen möchten, wird Ihre Pension gekürzt – bis zu 14,4 Prozent. 
  • Auch Beamte können Riester-Rente und Rürup-Rente als private Altersvorsorge nutzen. 
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Feuerwehrmann in Rückenansicht läuft in voller Montur zum Feuerwehrauto
Beamtenpension
Feuerwehrmann in Rückenansicht läuft in voller Montur zum Feuerwehrauto

Egal ob Sie als Lehrer, Polizisten, Feuerwehrleute oder Pfarrer arbeiten: Wenn Sie als Beamter angestellt sind, bekommen Sie keine Rente, sondern eine Beamtenpension. Sie wird auch Ruhegehalt genannt. 

Ihre Altersvorsorge wird aus den laufenden Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden finanziert. So ist es einheitlich im Beamtenversorgungsgesetz geregelt.

Ein Anspruch auf Beamtenpension besteht, wenn Sie mindestens fünf Jahre ruhegehaltsfähige Dienstzeit geleistet haben.

Gut zu wissen
Illustration Gut zu wissen zum Thema Beamtenpension

So wird gerechnet: Ihre Altersvorsorge bemisst sich am Verdienst Ihrer letzten beiden Dienstjahre vor dem Ruhestand. Für jedes Jahr ruhegehaltfähiger Dienstzeit in Vollzeit bekommen Sie 1,79375 Prozent auf Ihre Pension angerechnet. 

Bei maximal 71,75 Prozent Ihres Bruttogehalts ist allerdings Schluss – dann haben Sie den höchsten Gehaltssatz für Ihre Pension erreicht. Das entspricht einer Dienstzeit von derzeit 40 Jahren. Danach steigt Ihre Altersvorsorge nicht weiter an – auch, wenn Sie noch länger arbeiten. 

Illustration Gut zu wissen zum Thema Beamtenpension
Auf einen Blick
Zwei Beamte, zwei unterschiedliche Ruhegehälter: Das zeigt diese Beispielrechnung auf Basis der Bundestabelle. 

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Johannes
Frieda
Geburtsjahr 1983 1988
Beginn der Dienstzeit 2007 2007
Besoldungsgruppe A9 A11
Besoldungsstufe 8 8
Pensionierung mit ... Jahren 67 67
Grundgehalt 3.715 € 4.642 €
Pension, brutto  2.702 € 3.247 €
Versorgungslücke  1.013 € 1.395 €
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Älteres Paar sitzt auf Couch und schaut auf Unterlagen
Welche Altersvorsorge für Beamte?
Älteres Paar sitzt auf Couch und schaut auf Unterlagen

Warum ist die private Altersvorsorge auch für Beamte wichtig? Im Ruhestand geht es Ihnen wie jedem anderen Arbeitnehmer auch: Ihre Beamtenpension fällt geringer aus als Ihr gewohntes Einkommen. Sie liegt bei maximal 71,75 Prozent Ihrer letzten Bezüge. Dadurch entsteht eine Versorgungslücke

Diese können Sie durch eine private Altersvorsorge wie der Riester-Rente oder der Basisrente (Rürup-Rente) schließen. 

Von staatlicher Förderung profitieren 

Ist eine Riester-Rente für Beamte sinnvoll? Auch als Beamter können Sie im Rahmen der Riester-Rente von staatlichen Zulagen und möglichen zusätzlichen steuerlichen Vorteilen profitieren. Anders als bei Arbeitnehmern dürfen Sie jedoch nur privat und nicht über Ihren Betrieb „riestern“. 

Die volle Riester-Förderung bekommen Sie, wenn Sie pro Jahr vier Prozent Ihres Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr einzahlen – maximal 2.100 Euro pro Jahr abzüglich Zulagen. Ihren Eigenbetrag stockt der Staat mit 175 Euro Grundzulage im Jahr auf. Zudem gibt es für jeden Nachwuchs eine Kinderzulage von bis zu 300 Euro (abhängig vom Geburtsjahr). 

Weiterer Vorteil: Alle Riester-Beiträge können Sie als Sonderausgaben von Ihrer Steuer absetzen, wenn das für Sie günstiger ist als die staatlichen Zulagen zu erhalten. Das macht die Riester-Rente zur attraktiven Altersvorsorge auch für Beamte. 

 

Steuerliche Vorteile nutzen 
Hände auf Taschenrechner

Als Beamter profitieren Sie bei der Rürup-Rente von den gleichen steuerlichen Vorteilen wie Angestellte oder Selbstständige.

So funktioniert die Rürup-Rente: Die Beiträge, die Sie für Ihre private Altersvorsorge eingezahlt haben, werden von Ihrem Einkommen abgezogen. Dadurch sinkt automatisch Ihr zu versteuerndes Einkommen. Jedes Jahr steigt der steuerfreie Beitrag um zwei Prozent. Ab 2025 können Sie Ihre eingezahlten Beiträge zu 100 Prozent von der Steuer absetzen – bis zu einem bestimmten Höchstbetrag. 

Deshalb lohnt sich die Rürup-Rente als Altersvorsorge vor allem für Beamte mit höherem Einkommen.

Praktisches Beispiel: Im Jahr 2020 können Sie als einzelveranlagte Person bis zu 90 Prozent der Altersvorsorgeaufwendungen bis zu einem maximalen Höchstbetrag von 25.046 Euro als Sonderausgabe steuerlich geltend machen. Für zusammenveranlagte Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner sind bis zu 90 Prozent steuerlich absetzbar, bei einem maximalen Höchstbetrag von 50.092 Euro.

Hände auf Taschenrechner
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