Fotografin schaut auf das Display ihrer Kamera und lächelt
Welche Altersvorsorge ist für Freiberufler sinnvoll?

Altersvorsorge für Selbstständige

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Für Sie zusammengefasst
  • Als Selbstständiger sind Sie in der Regel gesetzlich nicht verpflichtet in die Rentenversicherung einzuzahlen – sichern Sie sich deshalb frühzeitig privat ab. 
  • Auch Selbstständige können Riester-Rente und Rürup-Rente als private Altersvorsorge nutzen. 
  • Unter bestimmten Voraussetzungen ist die Entgeltumwandlung der betrieblichen Altersvorsorge für Sie als Selbstständiger oder Freiberufler möglich. 
  • Weil sich viele Selbstständige nicht um Ihre Altersvorsorge kümmern, plant der Staat eine Rentenversicherungspflicht
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Älterer Mann sitzt auf der Couch und rechnet etwas auf dem Taschenrechner
Staatlich geförderte Altersvorsorge als Freiberufler nutzen
Älterer Mann sitzt auf der Couch und rechnet etwas auf dem Taschenrechner

So funktioniert die Basisrente (Rürup-Rente): Beiträge, die Sie als Selbstständiger oder Freiberufler in diese private Altersvorsorge investieren, können Sie in Ihrer Steuererklärung als Sonderausgabe absetzen. Der Vorteil: Ihr zu versteuerndes Einkommen sinkt und Sie zahlen weniger Steuern an den Staat. 

Das lohnt sich für Selbstständige: Machen Sie als einzelveranlagte Person aktuell bis zu 90 Prozent von 25.046 Euro (Verheiratete: 50.092 Euro) steuerlich geltend. Ab dem Jahr 2025 sind sogar volle 100 Prozent möglich.

Übrigens: Ab dem Zeitpunkt, zu dem Sie in den Ruhestand gehen, wird Ihnen Ihre Basisrente bis ans Lebensende ausgezahlt.

Als Freiberufler von staatlichen Zulagen profitieren
Junger Mann sitzt in einer Elektrowerkstatt vor dem Laptop und trinkt einen Kaffee

Riester-Rente für Selbstständige – geht das? Nur unter bestimmten Voraussetzungen. Als Selbstständiger sind Sie mit einigen wenigen Ausnahmen (z.B. rentenversicherungspflichtige Selbständige wie Hebammen, Künstler oder Handwerker) mittelbar förderberechtigt. Das bedeutet: Sie können die Riester-Förderung nur nutzen, wenn Ihr Ehepartner unmittelbar förderberechtigt ist – etwa als rentenversicherungspflichtiger Arbeitnehmer angestellt ist. 

In diesem Fall können auch Sie die Riester-Förderung in Ihre private Altersvorsorge als Selbstständiger einbauen. So funktioniert es: Um die volle staatliche Grundzulage von 175 Euro zu bekommen, muss Ihr Ehepartner jährlich vier Prozent seines Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr einzahlen (bis maximal 2.100 Euro abzüglich Zulagen) und Sie mindestens 60 Euro. Zudem profitieren Sie als Eltern von der Kinderzulage

Als Selbstständiger von Riester-Förderung profitieren – auf einen Blick: 

Junger Mann sitzt in einer Elektrowerkstatt vor dem Laptop und trinkt einen Kaffee
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Kommt eine verpflichtende Altersvorsorge für Selbstständige?
Frau töpfert mit einem Mann im Hintergrund

Seit Jahren diskutiert die Politik über eine Vorsorge-Pflicht für Selbstständige – im Jahr 2020 oder 2021 soll sie kommen. Dann gilt sie für die große Zahl an Selbstständigen und Freiberuflern, die noch nicht vorsorgen. Warum der Staat plant, einzugreifen: Mit der Reform möchte er verhindern, dass Selbstständige später von Altersarmut betroffen sind. Übrigens: Werden die aktuellen Pläne in die Tat umgesetzt, könnte die Rürup-Rente zur Pflichtvorsorge für Selbstständige werden. 

Sichern Sie sich als Selbstständiger schon heute durch eine private Altersvorsorge ab. Für (finanzielle) Freiheit und Selbstbestimmung auch im Alter. 

Frau töpfert mit einem Mann im Hintergrund
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