Von der Geschäfts­idee zur Selbst­ständigkeit

Eigene Firma gründen

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Über 550.000 Unternehmen wurden in Deutschland im Jahr 2019 gegründet. 
  • Die Gründung einer eigenen Firma erfordert ein hohes Maß an Eigen­initiative, Durchhalte­vermögen und Verantwortung.
  • Von der Geschäfts­idee bis zum eigenen Unternehmen sind einige Hürden zu überwinden.
  • Hier erfahren Sie, wie Sie die Schritte in die Selbst­ständigkeit erfolgreich bewältigen und wie Sie Ihre eigene Firma richtig absichern.

Quelle: Statista, Stand: 2019.

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Gut zu wissen

Einen Unterschied zwischen den Begriffen Firma und Unternehmen gibt es im alltäglichen Sprach­gebrauch kaum. Die beiden Wörter werden häufig gleich­bedeutend verwendet. 

In juristischen und/oder vertraglichen Zusammen­hängen ist mit dem Begriff Firma allerdings einzig der Name gemeint, unter dem ein Kaufmann seine Geschäfte betreibt. Mit Firma ist in diesem Rahmen nur der Name des Unternehmens gemeint, z. B. „Elektrohandel Mustermann“. 

Der Begriff Unternehmen bezeichnet hingegen eine wirtschaftlich-finanzielle und rechtliche Einheit, die sich durch Rechtsformen wie z. B. GmbH, UG oder AG kennzeichnet. Bei der Gründung einer Firma oder dem Gang in die Selbst­ständigkeit stellt sich für alle Gründer vor der eigentlichen Firmen­gründung die Frage nach der geeigneten Unternehmens­form. 

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Ihr Unternehmen richtig planen
Bevor Sie Ihre eigene Firma gründen, sind im Vorfeld viele Fragen zu klären und Entscheidungen zu treffen. Eine Unternehmensgründung sollte deshalb gut durchdacht und geplant werden. Entsprechend sollten Sie sich dafür die benötigte Zeit nehmen. Im Jahr 2018 betrug die Planungszeit bei Firmengründern durchschnittlich neuneinhalb Monate. Denn über Finanz- und Businesspläne, geeignete Rechtsformen und den passenden Firmennamen sollten Sie sich nicht erst am Tag der Gründung Gedanken machen. 

Quelle: KfW Gründungsmonitor 2019, Stand: 2019.

Eine dunkelhaarige Frau plant Ihren Tag mit Notizzetteln auf einer Pinnwand.

Viele Faktoren beeinflussen, ob Sie mit Ihrer Geschäftsidee erfolgreich sein werden. Der wichtigste Faktor für Ihre eigene Firma sind aber Sie selbst und Ihre persönlichen Voraussetzungen. Sie als Gründer haben mit Ihrem Einsatz und Ihren Ideen den größten Einfluss auf Ihr zukünftiges Unternehmen. Darüber hinaus sollten Sie eine Reihe von Fähigkeiten und Kenntnissen mitbringen. Voraussetzungen, um eine eigene Firma zu gründen, sind z. B.:

  • Eigeninitiative
  • Führungsstärke
  • Vertriebstalent
  • Fachkompetenz
  • Branchenkenntnisse
Bei der Gründung einer eigenen Firma sollte die Frage nach den zu erwartenden Kosten und der richtigen Finanzierung so früh wie möglich geklärt werden. Informieren Sie sich hierzu am besten vorab über passende Kreditangebote und Förder­möglichkeiten für Ihre Unternehmens­gründung. Unerlässlich ist in jedem Falle die Erstellung eines detaillierten Finanz- und Businessplans. Dieser hilft Ihnen potentielle Kreditgeber zu überzeugen und kann entscheidend für den späteren Erfolg Ihrer Existenz­gründung sein. Ein durchdachter Finanzplan verrät Ihnen außerdem, wie hoch Ihr Startkapital und/oder das benötigte Fremdkapital für Ihre Firmen­gründung sein müssen. Denn zur Gründung einer Kapital­gesellschaft (z. B. GmbH) muss zum Zeitpunkt der Firmengründung das notwendige Stammkapital auf einem bereits eingerichteten Geschäftskonto eingezahlt sein.
Die Rechtsform, die Sie für die Gründung Ihrer eigenen Firma wählen, hat vor allem rechtliche und finanzielle Folgen. Die Wahl der passenden Rechtsform hängt beispielsweise davon ab, ob Sie Ihre Firma alleine oder zu zweit gründen wollen. Möchten Sie die Haftung für Ihr Unternehmen beschränken? Oder bevorzugen Sie als Gründer eine Unternehmens­form mit möglichst wenig Startkapital? Nicht zuletzt beeinflusst die gewählte Rechtsform auch die Kredit­würdigkeit Ihrer Firma gegenüber Banken und zukünftigen Geschäfts­partnern. Aus diesen Gründen sollten Sie sich vor Gründung Ihrer eigenen Firma ausreichend Gedanken über die Vor- und Nachteile der gewählten Rechtsform machen. 
Ein weiterer wichtiger Faktor für die Gründung Ihrer eigenen Firma ist die Wahl eines geeigneten Namens für Ihr Unternehmen. Ein guter Firmenname ist in der Regel kurz, leicht zu merken und spricht Ihre anvisierte Zielgruppe an. Im Idealfall gibt der Name schon einen ersten Hinweis, welche Produkte oder Dienst­leistungen Ihr Unternehmen anbietet: Beispiele dafür sind Airbnb, Lieferando oder Volkswagen (VW). Sie sollten in jedem Fall darauf achten, dass Ihr Wunschname nicht schon von einem anderen Unternehmen verwendet wird und/oder rechtlich geschützt ist. Hier lohnt sich im Zweifel die Beratung durch einen Marken­rechtler. Sie sollten ebenfalls prüfen, ob der Firmenname für die von Ihnen favorisierte Rechtsform zulässig ist. Kreative Anregungen für einen guten Firmennamen finden Sie auf vielen Gründungs­seiten. Darüber hinaus bieten diese häufig Generatoren für Firmentitel an. 
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Stamm­kapital und Haftungs­beschränkungen

Bei der Gründung einer eigenen Firma spielt die Rechtsform eine wichtige Rolle. Folgende Rechtsformen stehen dabei zur Auswahl:

  • Einzelunternehmen: Keine Haftungsbeschränkung, Inhaber haftet mit Privatvermögen
  • Eingetragener Kaufmann (e. K.): Inhaber haftet mit Privatvermögen
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH): Mind. 25.000 Euro Stammkapital benötigt
  • Unternehmergesellschaft (ebenfalls haftungsbeschränkt): Lediglich 1 Euro Stammkapital benötigt
  • Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR): Für mindestens zwei Gesellschafter (nicht haftungsbeschränkt)
  • Kommanditgesellschaft (KG) oder Offene Handelsgesellschaft (OHG): Option ohne Haftungsbeschränkung für zwei oder mehr Gründer
  • Aktiengesellschaft (AG): Nur für große Gründungsvorhaben, mind. 50.000 Startkapital benötigt.
  • GmbH & Co KG: Mischform aus GmbH und Kommanditgesellschaft (haftungsbeschränkt)
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Schutz für Ihre Existenz­gründung

Als Gründer einer eigenen Firma tragen Sie große Verantwortung und sind dabei vielen Risiken ausgesetzt. Für den Fall, dass bei Ihrem Traum vom Startup oder eigenen Unternehmen nicht alles nach Plan läuft, sollten Sie sich informieren, wie Sie sich gegen mögliche berufliche und private Folgen absichern können. Ihre Gesundheit können Sie als Gründer beispielsweise alternativ zur gesetzlichen Krankenkasse über eine private Kranken­versicherung mit stärkeren Leistungen oder eine Kranken­tagegeld­versicherung absichern. Als Gewerbe­treibender oder Gründer einer Firma sollten Sie zudem unabhängig vom Geschäftsmodell ausreichend abgesichert sein. Eine unerwartete Schaden­ersatzklage oder ein teurer Rechtsstreit können im schlimmsten Fall Ihre Existenz gefährden. Umfassende Absicherung für Betriebe bieten beispielsweise folgende Versicherungen:

Welche Versicherungen Sie für Ihre Firma benötigen, ist abhängig vom (finanziellen) Risikoprofil Ihres Betriebes und dem Vorhandensein von z. B. Betriebseinrichtung, Gebäuden und Firmen­fahrzeugen. Wir beraten Sie dazu gerne.

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Schritt für Schritt
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Abhängig von den (Dienst-)Leistungen, die Sie mit Ihrer Firma anbieten, benötigen Sie in Einzelfällen bestimmte Kenntnisse und Zertifikate wie beispielsweise eine Erlaubnispflicht, einen Meisterbrief (bei vielen handwerklichen Tätigkeiten) oder eine Sachkunde­prüfung der IHK.
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Sie melden Ihr Gewerbe bei Ihrem zuständigen Gewerbeamt an. Eventuell müssen Sie dort Ihre Existenz­gründung anhand Ihres Finanz- und Businessplans erläutern. Durch die Gewerbe­anmeldung erhalten Sie einen Gewerbeschein und Ihre Umsatzsteuer-Identifikation­snummer.
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Das Finanzamt wird ebenso wie die Berufs­genossen­schaft (und je nach Gewerbe auch die zuständige Handwerks­kammer) vom Gewerbeamt über Ihre Gründung informiert und sendet Ihnen automatisch Unterlagen zur Erfassung Ihrer steuerlichen und persönlichen Verhältnisse zu.
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Wenn Sie sich als Klein­gewerbe­treibender, GbR oder Freiberufler selbstständig machen, ist eine Mitglied­schaft in der Industrie- und Handelskammer (IHK) und die damit verbundene Eintragung ins Handelsregister freiwillig. Für alle übrigen Personen- und Kapital­gesellschaften ist eine Mitgliedschaft verpflichtend.
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­Die Anmeldung bei der Berufs­genossenschaft (BG) muss innerhalb einer Woche nach der Gewerbe­anmeldung erfolgen. Die BG ist der gesetzliche Unfall­versicherungs­träger für Unternehmen und deren Mitarbeiter. Welche Berufs­genossen­schaft für Ihr Unternehmen zuständig ist, hängt von der Art und der Branche Ihres Gewerbes ab. Als Gründer können sich selbst bei der BG freiwillig unfallversichern.
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Wenn Sie im Rahmen Ihres Gewerbes sozial­versicherungs­pflichtige Mitarbeiter beschäftigen, müssen diese bei der Agentur für Arbeit (Arbeitsamt), den jeweiligen Krankenkassen der Beschäftigten und bei der Renten­versicherung angemeldet werden.
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Gut aufgestellt
Neben Ihrer Geschäftsidee, Ihren persönlichen Fähigkeiten sowie einer akribischen und durchdachten Vorbereitung, gibt es weitere Faktoren, die den Erfolg Ihrer Firmeng­ründung stark beeinflussen. Hier erfahren Sie, worauf es bei Ihrer Firma nach der Gewerbe­anmeldung ankommt.

Gute und motivierte Mitarbeiter sind das Fundament jedes erfolgreichen Unternehmens oder Startups. Überlegen sie bei der Suche nach geeigneten Mitarbeitern, welche Kompetenzen und Charakter­eigenschaften sie für Ihre Firma benötigen. Idealerweise ergänzen sich Ihre Fähigkeiten und die Ihrer Mitarbeiter. Für Investoren ist ein funktionierendes und klug zusammengestelltes Team häufig ein ebenso überzeugendes Argument wie eine kreative Geschäfts­idee.

Qualifizierte Mitarbeiter sind daher nicht nur ein wichtiger Faktor, den es bei einer Gründung zu beachten gilt, sondern gelten als Garant für langfristigen Unternehmens­erfolg.

Wenn Sie eine eigene Firma gründen, ist der Standort, abhängig von Ihrer Branche und der Gewerbeart, oft ein wichtiger Aspekt für Ihren Erfolg. Benötigen Sie beispielsweise eine repräsentative Firmenadresse für Ihr Geschäftsmodell? Oder ist es im Rahmen Ihrer Dienstleistung wichtig, dass Sie kurze Wege zu potentiellen Einsatzorten haben? Wenn Sie häufig Kunden zu Beratungs­gesprächen empfangen, sollte Ihre Firma über ansprechende Räumlichkeiten für Meetings verfügen. Auch die geografische Nähe zu Mitbewerbern kann für oder gegen die Wahl eines Standortes sprechen.
Für die positive Wahrnehmung Ihrer Firma durch potenzielle Geschäftskunden ist ein ansprechendes Firmenlogo und vor allem eine überzeugende Unternehmens­website von großer Bedeutung. Die grafische und inhaltliche Gestaltung Ihrer Internetpräsenz vermittelt zukünftigen Auftraggebern einen ersten Eindruck Ihres Betriebes. Entsprechend sollten Sie sich dort von Ihrer besten Seite zeigen. Leiten Sie Interessenten möglichst schnell und unkompliziert zu den gewünschten Produkten, Dienstleistungen und Informationen. Bieten Sie persönliche Kontaktaufnahme und Beratung an.
Insbesondere bei einer neu gegründeten, eigenen Firma stellt sich in der Anfangszeit die Frage, wie Sie an Auftraggeber gelangen. Unabhängig davon, ob Ihre Zielgruppe Privatkunden (B2C) oder Geschäftskunden (B2B) sind, kommen Sie um Akquise-Tätigkeiten nicht herum. Hierzu empfiehlt sich die Nutzung eines Customer-Relationship-Management-Tools, das Sie bei der Kundengewinnung effektiv unterstützen kann. Neben klassischen Akquise-Methoden (Telefongespräch, Mail, Messestand, etc.) bieten sich insbesondere für Produkte und internationale Dienstleistungen digitale Möglichkeiten wie zum Beispiel Google Ads, Content Marketing oder ein eigener Webshop an.
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Checkliste

Alle wichtigen Punkte für den Weg in die Selbst­ständigkeit oder zur Gründung Ihres eigenen Unternehmens in der Übersicht:

  • Richtige Geschäftsidee entwickeln
  • Geschäftsmodell festlegen
  • Voraussetzungen der Branche überprüfen
  • Passenden Firmennamen finden
  • Finanzplan aufstellen
  • Businessplan anfertigen
  • Für geeignete Rechtsform entscheiden
  • Genehmigungen einholen
  • Versicherungen für Existenzgründer abschließen
  • Gewerbe anmelden
  • Ins Handelsregister eintragen lassen
  • Mitarbeiter finden und einstellen
  • Marketing und Kundenakquise starten
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Häufige Fragen
  • Wer darf eine eigene Firma gründen?

    Grundsätzlich darf in Deutschland jeder EU-Bürger aufgrund der Personen­frei­zügigkeit und der Gewerbefreiheit ein Gewerbe anmelden und damit eine eigene Firma eröffnen. Einschränkungen gibt es für Nicht-EU-Bürger und bei manchen Gewerbeformen, die besondere Zulassungen oder Qualifikationen erfordern (z. B. Meisterbrief im Handwerk). Zudem sind weitere Voraussetzungen bei bestimmten Rechtsformen zu erfüllen. Wer beispielsweise eine GmbH gründen möchte, benötigt ein Stammkapital von mindestens 25.000 Euro. Wenn Sie für Ihre Selbst­ständigkeit beabsichtigen, Kredite oder Fördergelder zu beantragen, reicht Ihnen meist keine grobe Idee, sondern Sie sollten einen detaillierten Businessplan für Ihre Firmengründung vorlegen.
  • Kann ich meine eigene Firma nebenberuflich gründen?

    Nebenberuflich eine eigene Firma zu gründen, mindert in vielen Fällen das finanzielle Risiko, das Gründer mit dem Schritt in die Selbst­ständigkeit häufig eingehen. Grundsätzlich ist das Gründen einer eigenen Firma neben dem Beruf aber ebenso für jeden EU-Bürger in Deutschland möglich wie für hauptberuflich Selbstständige. Als festangestellter Arbeitnehmer mit einem gültigen Vertrag haben Sie Ihrem Arbeitgeber gegenüber allerdings definierte Pflichten. So darf Ihre Tätigkeit als Angestellter nicht unter der Gründung Ihres eigenen Unternehmens leiden. Außerdem dürfen Sie mit Ihrer eigenen Firma nicht in Konkurrenz zu Ihrem Arbeitgeber treten oder auf Mittel und Daten von diesem für Ihre nebenberufliche Selbst­ständigkeit zurückgreifen. Sie sollten Ihren Arbeitgeber der Form halber aber über Ihr nebenberufliches Projekt informieren.
  • Ist es möglich, eine Firma ohne Eigenkapital zu gründen?

    Grundsätzlich: Ja. Jeder EU-Bürger kann in Deutschland eine Firma gründen ohne Eigenkapital. Abhängig von der Art Ihres Gewerbes wird jedoch ein gewisses Startkapital bei Firmengründung empfohlen, da Sie insbesondere in der Anfangszeit in der Regel hohe Kosten, aber noch keine nennenswerten Einnahmen haben. Darüber hinaus erleichtert Ihnen die Verfügbarkeit von Eigenkapital die Beschaffung von Fremdkapital über Kredite. Ohne eigenes Kapital eine Firma zu gründen, ist zwar möglich, aber nicht zu empfehlen.
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