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Für den Fall des Falls: die wichtigsten privaten Versicherungen

30. Juli 2020 – Text: Charlotte Gerling
Die meisten Unglücks­fälle passieren im privaten Umfeld. Wichtig also, dass man auch dort gut ab­gesichert ist. Sieben essenzielle Versicherungen im Überblick 
 
Private Haftpflichtversicherung

Wer braucht sie? Jeder, denn wer jemandem einen Schaden zufügt, ist gesetzlich dazu verpflichtet, ihn zu ersetzen.

Was ist versichert? Die Risiken des Alltags, Egal, ob man den Fußball in die Scheibe des Nachbarn schießt, beim Fahrradfahren einen Fußbänger verletzt oder die Waschmaschine ausläuft und es durch die Decke des Nachbarn tropft.

Das steckt drin: Schadenersatzansprüche von Dritten in Höhe der vereinbarten Versicherungssumme – bei der Allianz von bis zu 60 Millionen Euro. Sie gilt auch bei Freizeitaktivitäten wie etwa Kitesurfen oder Fahrradfahren, bei Schäden durch private Internetnutzung, durch nicht hoheitliche ehrenamtliche Tätigkeiten und durch die Haltung von Haus- und Kleintieren. Außerdem werden unberechtigte Ansprüche abgewehrt.

Das muss extra abgesichert werden: Haltung von Hund oder Pferd sowie berufliche oder gewerbliche Schäden.

 
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Hausratversicherung

Wer braucht sie? Jeder, der sein Eigentum im eigenen Haushalt absichern möchte.

Was ist versichert? Hausrat wie Möbel oder elektrische Geräte im Haus, außerdem zum Beispiel Gartenmöbel im Garten gegen Schäden durch Brand, Blitzschlag, Leitungswasser, Sturm und Hagel sowie Einbruchdiebstahl.

Das steckt drin: Die Entschädigung des Neuwerts versicherter Gegenstände – auch bei grober Fahrlässigkeit. Ist die Wohnung unbewohnbar, werden je nach Tarif die Hotel- und auch Umzugskosten erstattet.

Das muss extra abgesichert werden: Wertsachen, Schäden am Gebäude und gewerblich genutzte Räume. Wobei das Arbeitszimmer ab dem Tarif SicherheitPlus mitversichert ist.

 
Wohn­gebäude­versicherung

Wer braucht sie? Eigentümer eines Gebäudes.

Was ist versichert? Schäden am Gebäude, die etwa durch Feuer, Sturm oder Leitungswasser entstanden sind

Das steckt drin: Erstattet werden die Kosten für Reparaturarbeiten, Aufräumkosten bis hin zum Wiederaufbau. Mitversichert sind auch Gartenhäuser oder Garagen. Ist das Gebäude vermietet und kann erst einmal nicht bewohnt werden, übernimmt die Allianz den Mietausfall. Eine sinnvolle Ergänzung ist der Extremwetterschutz, die Absicherung gegen Starkregen, Überschwemmung oder Schneelast.

Das muss extra abgesichert werden: Schäden an Möbeln, Kleidung und Elektrogeräten.

 
Rechts­schutz­versicherung

Wer braucht sie? Alle, die sich gegen hohe Kosten bei Rechtsstreitigkeiten absichern möchten.

Was ist versichert? Rechtsstreitigkeiten von Privatpersonen, beispielsweise mit dem Finanzamt wegen der Steuererklärung, dem Arbeitgeber aufgrund eines schlechten Arbeitszeugnisses oder mit dem Vermieter wegen der Nebenkostenabrechnung.

Das steckt drin: Übernommen werden Anwalts- und Gerichtskosten innerhalb Europas. Auch außerhalb Europas unterstützt die Allianz ihre Kunden. Der telefonische Rechtsschutz-Service ist rund um die Uhr erreichbar und verbindet bei Bedarf zur Erstberatung durch einen Anwalt. Außerdem erhalten Kunden Beratung zur Notfallvorsorge, also zur Erstellung von Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung.

Das muss extra abgesichert werden: Streitigkeiten bei Bauprojekten oder kollektivem Arbeits- und Dienstrecht.

 
Unfall­schutz

Wer braucht ihn? Wer sich vor finanziellen Folgen eines schweren Unfalls schützen möchte.

Was ist versichert? Dauerhafte körperliche Beeinträchtigungen (Invalidität) nach einem Unfall, sodass Betroffene zum Beispiel das Haus behindertengerecht umbauen können. Anders als die gesetzliche Unfallversicherung, die nur im beruflichen oder schulischen Umfeld greift, leistet der private UnfallSchutz unabhängig davon, wann und wo sich der Unfall ereignet hat.

Das steckt drin: Eine einmalige Kapitalzahlung je nach vereinbarter Versicherungssumme und Grad der Invalidität. Jedem Kunden steht außerdem ein persönlicher Unfallberater zur Seite, der ihn während seines Genesungsprozesses unterstützt. Die Unfallversicherung kann durch Bausteine zusätzlich an individuelle Bedürfnisse angepasst werden.

Das muss extra abgesichert werden: Berufsunfähigkeit, Pflege.

 
Tier­halter­haft­pflicht­versicherung

Wer braucht sie? Halter von Hunden und Pferden, da sie vollständig für die Tiere haften.

Was ist versichert? Schäden, die das Tier verursacht – auch wenn der Halter keine Schuld daran trägt.

Das steckt drin: Schadenersatzansprüche von Dritten, aber auch von Miteigentürmern, Mithaltern oder Hütern. Unberechtigte Forderungen werden notfalls auch gerichtlich abgewehrt. Welpen. versicherter Hunde sind bis zum Ablauf des Versicherungsjahres, Fohlen sogar bis zum Ablauf des darauffolgenden Jahres mitversichert. Die Absicherung gilt auch bei Sportwettbewerben.

Das muss extra abgesichert werden: Krankheit des Tieres.

 
Tier­kranken­versicherung

Wer braucht ihn? Hunde-, Katzen- oder Pferdebesitzer, die sich gegen hohe Tierarztrechnungen schützen möchten.

Was ist versichert? Arztkosten für medizinisch notwendige Operationen nach Unfällen oder bei Krankheit. Auch sonstige Behandlungskosten für Diagnosen oder Heilbehandlungen können abgesichert werden.

Das steckt drin: Die Versicherung übernimmt Kosten für Tierarzt oder Tierklinik. Dabei haben Besitzer freie Arztwahl. Bei der Allianz kann auf Wunsch eine direkte Kostenabrechnung mit dem Tierarzt erfolgen.

Das muss extra abgesichert werden: Haftpflichtschäden.

Bildquellen

fall-des-falls: iStock/cmannphoto

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