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Allianz - Bildungsurlaub

Wer jetzt Anspruch auf extra Urlaubstage hat

Seit dem 1. Juli können Arbeitnehmer in Baden-Württemberg bis zu fünf Tage Bildungsurlaub im Jahr nehmen. Damit haben 13 von 16 Bundesländern den Anspruch auf Extra-Urlaubstage für Fortbildung gesetzlich verankert. Was in Ihrem Bundesland gilt, finden Sie in unserer aktuellen Übersicht. Erfahren Sie außerdem, wie Sie mehr aus Ihrem Gehalt machen. 

Neue Technologien, fortschreitende Globalisierung und verstärkte Internationalisierung führen zu sich immer rasanter verändernden Anforderungen am Arbeitsplatz. Um wirklich up to date zu bleiben, bedarf es ständiger Weiterbildung. Der Staat will mit dem Bildungsurlaub die Initiative des Einzelnen zum lebenslangen Lernen fördern. Da Bildung aber in die Zuständigkeit der Ländergesetzgebung fällt, gibt es in jedem Bundesland unterschiedliche Voraussetzungen. Derzeit haben 13 Bundesländer den Anspruch auf Bildungsurlaub verankert. Ausgenommen sind Bayern und Sachsen. Hier gibt es noch kein entsprechendes Gesetz. In Thüringen wird eine gesetzliche Regelung derzeit vorbereitet.

Wer, wie, wann

Wer darf Bildungsurlaub nehmen?
Beschäftigte, die ihren Arbeitsplatz in dem jeweiligen Bundesland haben, können einen Bildungsurlaub (Bildungsfreistellung, Bildungszeit) beantragen. Der Kreis der Berechtigten variiert je nach Bundesland und reicht von Arbeitern und Angestellten bis zu Azubis, Beamten und Richtern.

Wie viel Bildungsurlaub steht mir zu?
Meist gibt es fünf Tage pro Kalenderjahr. In manchen Bundesländern kann auch gesammelt werden, dann sind bis zu zehn Tagen innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren drin.

Wer übernimmt die Kosten?
Der Arbeitnehmer kommt für die Kosten der Weiterbildung selbst auf - inklusive Unterkunft, Fahrtkosten, Verpflegung. Dafür trägt der Arbeitgeber die Freistellung von der Arbeit und zahlt das Arbeitsentgelt fort.

Was zählt als Fortbildung?
Mit Einschränkungen kann jeder die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Fortbildung selbst wählen. In Frage kommen anerkannte Veranstaltungen zur beruflichen Weiterbildung und politischen Bildung, teils auch zur Qualifikation für ein Ehrenamt, wenn sie für jedermann zugänglich sind. Grundsätzlich muss die Weiterbildung etwas mit dem Beruf zu tun haben. Was anerkannt wird, variiert jedoch. Beispiel: In manchen Bundesländern ist ein Sprachseminar in aller Welt drin, in Nordrhein-Westfalen aber nur im Radius von 500 km zur Landesgrenze.

Muss mein Arbeitgeber den Bildungsurlaub genehmigen?
Nein, nicht in jedem Fall. Der Arbeitgeber hat das  Recht den Antrag auf Bildungsurlaub unter bestimmten Voraussetzungen abzulehnen. In manchen Bundesländern sind Kleinbetriebe (teils bis zu 10, teils bis zu 50 Mitarbeitern) von vornherein ausgenommen oder es müssen betriebsinterne Weiterbildungen angerechnet werden. Bildungsurlaub ist dann eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Fragen Sie nach, was bei Ihnen gilt.

Wie komme ich zu meinem Bildungsurlaub?
Denken Sie daran, sich rechtzeitig um die Fortbildung zu kümmern, nur so hat  auch der Chef Zeit, Sie entsprechend einzuplanen. 1) Besorgen Sie sich die Seminarunterunterlagen. Prüfen Sie, ob es sich um eine anerkannte Bildungsveranstaltung handelt. 2)  Stellen Sie bei Ihrem Arbeitgeber rechtzeitig den Antrag auf Bildungsurlaub und beachten Sie die jeweiligen Fristen. 3) Legen Sie nach der Veranstaltung eine Teilnahmebestätigung vor.

Bildungsurlaubsregelung in den einzelnen Bundesländern

BundeslandWer hat Anspruch*Anzahl der Tage für Bildungsurlaub**Wartezeit
Baden-WürttembergArbeiter, Angestellte, Azubis, Landes- und Kommunalbeamtebis zu 5 pro Jahr12 Monate
Bayernnoch keine Pläne für ein Bildungsurlaubsgesetz
BerlinArbeiter, Angestellte, Azubis (nur politische Bildung); Sonderregelung für Beamtebis zu 10 innerhalb 2 aufeinanderfolgenden Kalenderjahren6 Monate
BrandenburgArbeiter, Angestellte, Azubisbis zu 10 innerhalb 2 aufeinanderfolgenden Kalenderjahren6 Monate
BremenArbeiter, Angestellte, Azubisbis zu 10 innerhalb 2 aufeinanderfolgenden Kalenderjahren6 Monate
HamburgArbeiter, Angestellte, Azubisbis zu 10 innerhalb 2 aufeinanderfolgenden Kalenderjahren6 Monate
HessenArbeiter, Angestellte, Azubisbis zu 5 pro Kalenderjahr6 Monate
Mecklenburg-VorpommernArbeiter, Angestellte, Azubisbis zu 5 pro Kalenderjahr;
Azubis bis zu 5 Arbeitstage während der Ausbildung
6 Monate
NiedersachsenArbeiter, Angestellte, Azubisbis zu 5 pro Kalenderjahr6 Monate
Nordrhein-WestfalenArbeiter, Angestellte, Azubisbis zu 5 pro Kalenderjahr;
Anspruch von 2 Kalenderjahren kann zusammengefasst werden;
Azubis: bis zu 5 für politische Bildung in ersten beiden Dritteln der Ausbildungszeit
6 Monate
Rheinland-PfalzArbeiter, Angestellte,
Azubis, Beamte, Richter
bis zu 10 innerhalb 2 aufeinanderfolgenden Kalenderjahren;
Azubis: 5 im Ausbildungsjahr, nur gesellschaftspolitische Weiterbildung
6 Monate
SaarlandArbeiter, Angestellte, Beamte, Richter, Azubisbis zu 3 pro Kalenderjahr***12 Monate
Sachsennoch keine Pläne für ein Bildungsurlaubsgesetz
Sachsen-AnhaltArbeiter, Angestellte, Azubisbis zu 5 pro Kalenderjahr;
2 Kalenderjahre können zusammengefasst werden
6 Monate
Schleswig-HolsteinArbeiter, Angestellte,
Azubis, Beamte, Richter
bis zu 5 pro Kalenderjahr,
2 Kalenderjahre können zusammengefasst werden
6 Monate
ThüringenBildungsurlaubsgesetz in Vorbereitung

Quelle: www.bildungsurlaub.de/Landesgesetze

*Anspruchsberechtigt sind neben Arbeitern und Angestellten im jeweiligen Bundesland, auch Arbeitnehmer, die in Heimarbeit Beschäftigte sind sowie ihnen Gleichgestellte und andere Personen, die wegen ihrer wirtschaftlichen Unselbstständigkeit als arbeitnehmerähnliche Person anzusehen sind.

**Die Zahl orientiert sich an der Vollbeschäftigung von fünf Tagen pro Woche. Wer regelmäßig an mehr oder weniger als fünf Tagen die Woche arbeitet, erhöht bzw. verringert meist seinen Anspruch.

*** Ausnahme: bis zu 5 Tagen nach Elternzeit und beim Nachholen eines Schulabschlusses

Die Übersicht (Stand Juni 2015) dient nur der Orientierung, da es in jedem Bundesland Ausnahmen, Abweichungen und Sonderregelungen gibt. Mehr Informationen, sowie die jeweiligen Landesgesetze, finden Sie auf den Seiten Ihres Kultusministeriums und unter www.bildungsurlaub.de.

Tipp: So zahlt der Chef die Rente mit

Allianz - Direktversicherung

Jeder zweite Arbeitnehmer verschenkt Geld, weil er auf die betriebliche Altersversorgung verzichtet. Dabei hätte jeder Beschäftigte – ob im Großkonzern oder Kleinbetrieb – darauf einen Rechtsanspruch nach §1a BetrAVG (Betriebsrentengesetz). Der Staat unterstützt den Aufbau der Vorsorge durch Steuer- und Sozialversicherungsersparnis. Die Beiträge können vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer allein oder gemeinsam getragen werden. Beteiligt sich der Chef, erweist sich die Betriebsrente meist als unschlagbar. Aber auch bei Eigen­finanzierung bleibt sie dank Steuer- und Sozialversicherungsersparnis eine attraktive Möglichkeit, das Rentenpolster zu erhöhen.

Seit 2002 haben Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung. Der Chef ist aber nicht gesetzlich verpflichtet, von sich aus ein Angebot zu unterbreiten, entschied das Bundesarbeitsgericht in seinem Urteil vom 21.1.2014 (Az.: 3 AZR 807/11). Sprechen Sie also Ihren Chef selbst auf die Betriebliche Altersvorsorge an. Sie brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben. Dem Unternehmen entsteht nur ein minimaler Verwaltungsaufwand und die Entgeltumwandlung ist für beide Seiten lukrativ. Sowohl Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber können Sozialversicherungsbeiträge sparen.

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