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Fallen beim Wohnmobil

Fünf typische Fallen beim Wohnmobil

Urlaub mit dem Wohnmobil, das klingt nach grenzenloser Freiheit. Nach einfach losfahren und halten, wo es einem gefällt. Doch unvorbereitet sollte niemand starten. Wir erklären klassische Fallen und haben die besten Tipps für Sie.

Fünf typische Fallen

Wohnmobile werden immer beliebter. Rund eine halbe Million rollende Ferienwohnungen sind auf Deutschlands Straßen unterwegs. Ihre Ziele sind meist die Berge und das Meer. Viele erfüllen sich auch den Traum einer Tour durch USA, Kanada, Neuseeland oder Australien. Ein normaler Pkw-Führerschein reicht für ein 3,5 t schweres Gefährt. Wer noch einen Führerschein der Klasse 3 hat, der vor 1999 ausgestellt wurde, darf bis zu 7,5 t bewegen.

Damit Sie sicher unterwegs sind, hier unsere Tipps:

Allianz - Achtung Falle


1. Die Alles-ganz-easy-Falle

Ab zur Autovermietung, Wohnmobil aussuchen, losfahren. Sie sind schließlich ein Autofahrer mit jahrelanger Fahrpraxis. Doch unterschätzen Sie nicht die Ausmaße und das ungewohnte Fahrverhalten, besonders wenn Sie gleich im Ausland cruisen. Tipp: Absolvieren Sie vorher ein „Trockentraining“. Kurvenfahren, parken, bremsen und sicher packen will gelernt sein. Automobilclubs und Freizeitfahrzeughersteller bieten Sicherheitskurse an.

2. Die Es-kann-gar-nicht-groß-genug-sein-Falle
Sich als vierköpfige Familie in einen umgebauten VW-Bus zu quetschen, ist sicherlich keine gute Idee. Groß genug ist wichtig, besonders wenn die ganze Familie samt Hund Platz finden soll. Ein richtiges Dickschiff mit allem Komfort will aber gut überlegt sein und gehört nur in die Hände von erfahrenen Wohnmobil-Kapitänen.

Höhe messen
Bevor es losgeht, sollten Sie die tatsächliche Höhe einschließlich Dachbox oder Satellitenantenne messen. Schreiben Sie die Zahl auf einen großen Zettel, und kleben Sie diesen ins Cockpit.

3. Die Super-alles-hat-Platz-Falle
Grill, Schlauchboot, Surfbrett, Fahrräder für die ganze Familie oder gleich den Motorroller? Es gibt doch Platz ohne Ende. Vorsicht! Das Höchstgewicht darf nicht überschritten werden. Je nach Überladung drohen bei einer Polizeikontrolle nicht nur Bußgelder und Punkte, die Ordnungshüter können darauf bestehen, dass Sie auf der Stelle „abspecken“. Zu Recht, denn Überladung ist ein Sicherheitsrisiko.
Tipp: Die technischen Überwachungsvereine überprüfen vor Reiseantritt gegen eine geringe Gebühr Gewicht, Stoßdämpfer und Bremsflüssigkeit.

Ausgewogene Gewichtsverteilung
Richtig packen ist eine Frage der Sicherheit. Schweres Gepäck muss nach unten, am besten über die Achsen. Verstauen Sie alles so fest, dass bei einer Vollbremsung nichts als Wurfgeschoss herumfliegt.

4. Die Ich-kenne-mich-doch-aus-Falle
Für Wohnmobilfahrer gelten oft andere Verkehrsregeln. Auf deutschen Autobahnen darf maximal 100 km/h gefahren werden, in Dänemark nicht schneller als 80 km/h, und in Italien ist eine reflektierende rot-weiß schraffierte Warntafel am Heck vorgeschrieben. Machen Sie sich vor Abfahrt mit den Regeln des Urlaubslandes vertraut.

5. Die Wir-kaufen-uns-schnell-ein-günstiges-Wohnmobil-Falle
Nehmen Sie sich Zeit beim Kauf, und achten Sie neben dem Preis auch auf folgende Punkte:

  • Umweltplakette: Ohne ist das Fahrzeug zwar günstiger in der Anschaffung, dafür steigt die Kfz-Steuer, und eine Nachrüstung kann teuer werden.
  • Wasserschäden: Bei Gebrauchten sind sie oft ein großes Problem. Achten Sie auf Stockflecken, Wasserränder und rissige Silikondichtungen.
  • Elektronik: Geht das Licht? Funktionieren Kühlschrank, TV-Anlage, Wasserversorgung?
  • Klimaanlage: Wer in den Süden fährt, braucht Air Condition nicht nur in der Fahrerkabine, sondern auch im Wohnraum.

Internationaler Führerschein
Legen Sie sich einen internationalen Führerschein zu. Er kostet zirka 15 Euro und muss vorab in Deutschland beantragt werden. In den USA, Australien und manchen anderen Ländern ist ein internationaler Führerschein fürs Mieten zwar nicht zwingend erforderlich, wird aber bei einer Polizeikontrolle nachgefragt.


Urlaub mit Kindern im Wohnmobil

Für viele Familien ist Urlaub mit dem Wohnmobil die ideale Art zu reisen. Das rollende Heim hat viele Vorteile. Die Etappen lassen sich flexibel gestalten. Kein lästiges Koffer ein- und auspacken. Alle Lieblingsspielsachen sind an Bord. Die Kleinen können in ihrem Bett schlafen, während die Eltern relaxen oder noch ein Schwätzchen mit den Nachbarn auf dem Campingplatz halten. Trotzdem gibt es einiges zu beachten, damit alle Spaß haben.

  • Timing bei Mietfahrzeugen
    Denken Sie daran, mindestens ein halbes Jahr im Voraus zu buchen, wenn Sie in den Schulferien verreisen möchten.
  • Bettenaufteilung
    Meist befindet sich ein Alkoven-Bett über der Fahrerkabine, die restlichen Betten sind quer oder seitlich angeordnet. Bei mehreren Kindern sind quer eingebaute Stockbetten die beste Lösung. Platzsparender sind Betten, die tagsüber zur Essecke umfunktioniert werden. Nachteil: Sie müssen zweimal täglich umgebaut werden.
  • Raumaufteilung
    Auch in einem geräumigen Wohnmobil geht es eng her. Sind Kinder an Bord, ist es von Vorteil, wenn ein abgetrennter Bereich vorhanden ist.
  • Anschnallplätze
    Die Straßenverkehrsordnung (§ 21 der StVO) schreibt vor, dass in Kraftfahrzeugen nicht mehr Personen befördert werden dürfen, als mit Sicherheitsgurten ausgerüstete Sitzplätze vorhanden sind. Während der Fahrt herrscht Anschnallpflicht. Im Bett liegen bleiben ist tabu. Vorsicht bei älteren Wohnmobilen: Sie haben oft nicht genügend Anschnallmöglichkeiten.


Flexible Versicherung für Camper

Mobile Camper können jetzt mit „MeinWohnmobil“ eine Versicherung abschließen, die so flexibel wie ihr Campingurlaub ist und einen speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Schutz enthält. Haftpflicht und Kasko lassen sich variabel kombinieren

Extratipp: CamperInhaltsSchutz
Bei diesem frei wählbaren Baustein in der Teil- bzw. Vollkaskoversicherung sind Camping-Inventar wie Campingmöbel im Vorzelt oder Unterhaltungselektronik im verschlossenen Wohnmobil abgesichert. Bewegliches Inventar sowie Dinge des persönlichen Bedarfs sind insgesamt bis 10.000 Euro mitversichert, davon Unterhaltungselektronik wie z. B. Fernsehgeräte, Fotoapparate, EDV-Geräte bis 3.000 Euro und bewegliches Inventar im Vorbau (Zelt, Markise mit Seitenteilen), sofern verschlossen, bis 1.000 Euro.

Was beim Kauf eines Gebrauchten zu beachten ist
Bevor ein Wohnmobil gekauft wird, sollten Sie überlegen, wie oft das Fahrzeug zum Einsatz kommt. Wer das Gefährt nicht fünf bis sechs Wochen im Jahr nutzt, fährt mit einem Mietfahrzeug oft günstiger. Machen Sie einen Testurlaub, um sicher zu gehen, dass Ihnen diese Art des Reisens liegt.

Haben Sie sich für ein Modell entschieden, dann heißt es: ausgiebig prüfen und Probe fahren. Wie verhält sich das Reisemobil im Kaltstart? Welche Geräusche hören Sie, wenn Sie eine holprige Straße befahren? Wie kommen Sie mit den Ausmaßen zurecht? Wenn Sie Zweifel am Zustand haben, lassen Sie das Fahrzeug vor dem Kauf von einer Autowerkstatt ihres Vertrauens untersuchen.

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