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Allianz - Hackeralarm

Fernsehzuschauer im Visier der Hacker

IT-Experten warnen: eine neue Angriffswelle kommt. Cyber-Kriminelle haben es jetzt auch auf Fernseher mit Internetanschluss und mit dem Web verbundene Home-Entertainment-Systeme abgesehen. „Wo sind die Schwachstellen und wie kann man sich schützen?“, fragten wir deshalb Stephan Gerhager, Sicherheitsexperte und „Hacker vom Dienst“ bei der Allianz und David Jacoby, Experte der renommierten IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab.

Bereits in 14 Millionen deutschen Haushalten steht ein Fernseher mit Internetanschluss, ein Smart-TV. Die individuelle Nutzung von Diensten und Angeboten, die auf dem Fernseher über das Web verfügbar sind, werden immer beliebter. Der Fernseher wird zum Computer, zum Heimkino, zum Stadion, zur Konzerthalle, zur Shopping-Mall – ein Trend den Hacker verstärkt für ihre kriminellen Machenschaften nutzen. Was also tun, wenn das eigene Wohnzimmer gehackt wird? Wie groß ist die Gefahr? Wie kann sich der Einzelne wirksam schützen? Das wollten wir vom IT-Experten Stephan Gerhager, dem „Sicherheitsoffizier“ der Allianz sowie David Jacoby von der IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab, wissen.

„Fernseher sind ein einfaches Ziel für Angreifer“

Herr  Gerhager, als „Sicherheitsoffizier und Hacker vom Dienst“ bei der Allianz haben Sie die Aufgabe regelmäßig Sicherheitstests in Sachen Internet durchzuführen. Eine neue Hackerwelle soll jetzt auf internetfähige Fernseher zurollen. Worauf müssen sich unsere Kunden einstellen?
Stephan Gerhager: Im Grund steckt in jedem modernen Fernsehgerät ein kleiner Computer. Geräte, die am Internet hängen, sind ein einfaches Ziel für Angreifer.

Wie gehen die Hacker vor?
Ein versierter Angreifer würde den Fernseher zum Beispiel als Spionagegerät umfunktionieren, indem er Kamera und Mikrofon des Fernsehers übernimmt und fernsteuert. Ein anderes Szenario wäre, den Fernseher als Zwischenstation zu benutzen und darüber weiter in das Heimnetzwerk des Besitzers einzudringen.

Von Smart-TV-Apps bis HbbTV-Angebote – es gibt unterschiedliche Techniken, das  Internet am Fernseher zu nutzen. Welche sind von einem Hacker-Angriff am ehesten gefährdet?
Die verschiedenen Technologien bergen unterschiedliche Risiken. HbbTV könnte z. B. dazu genutzt werden über den „Rückkanal“, den es beim klassischen Fernsehen nicht gab, Profile von Haushalten zu erstellen. Das würde die klassische Einschaltquoten-Ermittlung revolutionieren. Datenschützer fürchten allerdings, dass diese Technologien zum „gläsernen Fernsehzuschauer“ führen könnten. TV-Apps und die Software auf dem TV selbst, können zum Angriffsziel für Hacker werden. Leider gibt es bisher dafür weder Sicherheitssoftware, noch werden in diesen Geräten Sicherheitsupdates eingespielt.

Wie kann sich der normale Fernsehzuschauer vor einem Angriff schützen?
Wie in anderen IT-Systemen sollten Anwender möglichst zeitnah Updates einspielen, um Sicherheitslücken in den Smart-TV-Anwendungen zu schließen. Zudem sollte man den Fernseher wenn möglich von anderen IT-Systemen im Heimnetz separieren.

„Das eigene Wohnzimmer gehackt“

Herr  Jacoby, als IT-Sicherheitsexperte der Firma Kaspersky Lab haben Sie sich einem Selbstversuch unterzogen und Ihr „eigenes Wohnzimmer gehackt“. Was ist dabei herausgekommen?
David Jacoby: Der Selbstversuch hat sich gelohnt. Ich habe 14 Sicherheitslücken entdeckt! Schwachstellen in der Software, fehlende Sicherheitsvorkehrungen, unsichere Passwörter und unverschlüsselte Kommunikationsmöglichkeiten.

Welche technischen Voraussetzungen hatten Sie?
Ich hatte zwei NAS-Speicher-Systeme (Network Attached Storage) verschiedener Hersteller, die wie externe Festplatten fungieren, außerdem ein Smart-TV-Gerät, einen Satelliten-Receiver, einen Router und einen internetfähigen Drucker.

Wo sind Ihrer Meinung nach die größten Schwachstellen?
Die gefährlichsten Sicherheitslücken fand ich in den NAS-Speichern. Potenzielle Angreifer können hier aus der Ferne das System hacken. Kritisch waren auch die voreingestellten Administratorpasswörter. Sie waren nicht sicher. Zudem waren die Rechte vieler Konfigurationsdateien falsch eingestellt und Passwörter im Klartext gespeichert.

Das war aber noch nicht alles?
Leider nein. Mir gelang es auch eigene Dateien über eine Software-Schwachstelle zu laden. Bei einem Schadprogramm wäre das manipulierte Gerät infiziert gewesen. Auch mein Heimanwender-PC und alle anderen Geräten, wenn sie mit dem Fernseher verbunden gewesen wären. Auch sogenannte „Man-in-the-middle-Attacken“ sind möglich. Ein Angreifer kann sich zum Beispiel zwischen Smart-TV und Hersteller schalten. Nutzt der Anwender das Gerät für Online-Einkäufe, könnte damit Geld direkt auf das Konto der Angreifer transferiert werden.

Hört sich  wie Science Fiction an. Hat der normale Fernsehzuschauer überhaupt eine Chance sich zu schützen?
Gezielte Abwehrprogramme gibt es leider noch nicht. Sie befinden sich noch im Entwicklungsstadium. Trotzdem kann der Einzelne durchaus eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen treffen, um das Risiko deutlich zu minimieren.

Was raten Sie?
Ich habe drei Tipps, die ich jedem ans Herz lege: 1) Immer alle Geräte mit den neuesten Sicherheits- und Firmware-Updates versehen. 2) Alle voreingestellten Benutzernamen und Passwörter durch sichere Kennwörter ersetzen (siehe Abschnitt Passwörter). 3) Alle Möglichkeiten nutzen, den Netzwerk-Zugriff auf die Geräte einzuschränken. So benötigt etwa ein Drucker keinen Zugriff auf ein TV-Gerät. Und der Zugriff auf einen PC, vom dem aus Homebanking betrieben wird, sollte natürlich in jedem Fall unterbunden werden.

So machen Sie Ihre Passwörter einzigartig sicher

Allianz - Sichere Passwörter


Was macht ein Passwort sicher? Es muss einzigartig sein und mindestens 16 Stellen, Groß- und Kleinschreibung, Sonderzeichen sowie Zahlen beinhalten. Was nahezu unmöglich klingt, kann mit systematischem Vorgehen gelöst werden. David Emm, IT-Experte der Sicherheitsfirma Kaspersky Lab hat ein recht einfaches System für das persönliche Passwort-Management entwickelt. Statt eines festen Passwortes, das man variiert, merkt man sich eine bestimmte Formel zum Erstellen der Kennwörter.

Beispiel:
Zunächst nimmt man den Namen des jeweiligen Dienstes, für den man ein Kennwort erstellen möchte, etwa „meinebank“. Als nächstes schreibt man etwa den vierten Buchstaben immer groß und verschiebt den vorletzten Buchstaben an den Anfang des Wortes. So wird aus dem Kennwort „nmeiNebak“. Nun fügt man noch weitere Zahlen und Sonderzeichen an festen Positionen ein, etwa nach dem dritten Zeichen und an vorletzter Stelle. Dann wird aus einem einfachen Kennwort ein sicheres „nme2973iNeba?_!$k“.

Eine weitere Alternative: Wer beispielsweise die ersten Zeichen des Satzes „Ich habe einen Online-Zugriff auf mein Konto bei meiner Bank“ nimmt, der erhält ein „IheOZamKbmB“. Nun kann man noch Zahlen und Sonderzeichen einfügen und hat so ein sicheres und dennoch leicht zu merkendes Passwort. Nutzern, denen das zu kompliziert ist, sollten einen Passwort-Manager einsetzen.

Phishing-Schäden bei Online-Banking und die Hausratversicherung

Die Allianz Hausratversicherung schützt Sie beim Online-Banking vor Betrügern im Internet. Ein Link in einer E-Mail leitet Sie auf eine betrügerische Website, die der Ihrer Bank täuschend ähnlich sieht. Dort geben Sie Ihre Online-Banking-Zugangsdaten ein. Mit den „abgefischten“ Zugangsdaten zweigt der Täter Geld von Ihrem Konto ab. Die Allianz übernimmt den Schaden.  

Die Allianz Hausratversicherung übernimmt nach einem Schadensfall wie bei Feuer oder Überspannung durch Gewitter, auch die Kosten für die Rettung der Daten auf einem Speichermedium, wenn diese beispielsweise auf einem PC nicht mehr zugänglich sind. Sowohl für den Rettungsversuch, wie auch für die Phishing-Schäden, wird je nach Tarif 0,5 bis 2 Prozent der Versicherungssumme erstattet.

Internet-Schutz als kostenlose Jahresprämie

Allianz - Internet-Schutz


Allen Kunden, die auf dem Kundenportal Meine Allianz und dem Vorteilsprogramm angemeldet sind, steht der Schutz Vermögensschäden durch Phishing bei Online-Banking bis 1.000 Euro auch als kostenlose Jahresprämie zur Auswahl. Falls Sie eine Hausratversicherung nach neuestem Deckungsumfang bei der Allianz haben, sind dort die genannten Leistungen bereits enthalten und Sie können sich eine andere Jahresprämie aussuchen.

Hausratversicherung im PrivatSchutz günstiger

Ob Elektrogeräte in Küche und Wohnzimmer, Möbel, Kleidung oder persönliche Wertgegenstände – die Allianz Hausratversicherung schützt, was Ihnen lieb und teuer ist. Mit dem Allianz PrivatSchutz profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen. In der Kombination mit Wohngebäudeversicherung, Privat-Haftpflichtversicherung, Rechtsschutz oder der Dynamischen Unfallversicherung sparen Sie bei Neuverträgen oder einer Umstellung vorhandener Verträge in den PrivatSchutz richtig Geld. Ab drei Versicherungen gibt es dank des Kombirabatts15 Prozent, ab vier Verträgen 20 Prozent Nachlass.

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* gilt nicht für die Dynamische Unfallversicherung

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