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Allianz - Impfmythen

Impfungen: Die fünf größten Mythen

Bloß nicht mehr gegen Masern impfen. Grippeimpfung spätestens im November. Gegen Kinderkrankheiten müssen sich Erwachsene nicht impfen. Das alles stimmt so nicht – trotzdem glauben es viele. Wir räumen auf mit diesen und zwei weiteren weit verbreiteten Impf-Irrtümern.

Mythos 1: Gegen Masern sollte man nicht mehr impfen.

Die Impfung gegen Masern gehört zu den wohl umstrittensten. Masernimpfungen seien nicht mehr nötig, da die Krankheit fast nicht mehr existiere und harmlos verlaufe, liest man immer wieder. „Das ist völliger Blödsinn“, sagt Ger Kretschmer, Facharzt für Innere Medizin aus Hannover. „Bei der Masernerkrankung gibt es schwerste Verläufe mit Folgeschäden. Auch wenn man die Krankheit gut überstanden hat, können im Nachhinein Spät-Erkrankungen auftreten.“ Die gefährlichste davon ist die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE), eine schwere Gehirnentzündung, für die man noch keine Therapie gefunden hat und die deswegen tödlich verläuft. Sie kann Jahre nach der Maserninfektion auftreten. Gerade, wer mit Babys Kontakt hat, sollte gegen Masern geimpft sein, um die Krankheit nicht zu übertragen. Denn Neugeborene impft man erst im Alter von elf bis 14 Monaten gegen Masern.

Wie gefährlich Masern sind und wie wichtig daher eine gute Prävention ist, kann man auf der Website der Bundesärztekammer nachlesen. Es brauche Impfungen, so die Experten, um einzelne Krankheitserreger regional zu eliminieren und schließlich weltweit auszurotten. An erster Stelle bei den zu bekämpfenden Erregern genannt sind – die Masern. Noch mehr Infos liefert dieses PDF vom Robert-Koch-Institut (RKI).

Mythos 2: Das Immunsystem geimpfter Kinder ist schwächer.

Die Annahme ist, dass Kinder, die geimpft sind, viel weniger Krankheiten durchstehen müssen und sich ihr Immunsystem daher nicht ausreichend entwickelt. Allerdings impft man Kinder heutzutage nur gegen rund ein Dutzend gefährliche Erreger. Den Kontakt mit hunderten weiteren Erregern muss das Immunsystem des Kindes trotzdem bewältigen.

Ger Kretschmer erklärt zusätzlich die Funktionsweise einer Impfung: „Durch den Impfstoff gelangen abgeschwächte, abgetötete Bakterien, Viren oder Bestandteile von ihnen in den Körper. Dadurch kommt es zur Antikörperbildung, und der Krankheitserreger wird im Immun-Gedächtnis gespeichert.“ Beim nächsten Kontakt mit einem solchen Krankheitserreger könne der Körper dann viel schneller reagieren und bilde sofort die richtigen Antikörper. „Das Immunsystem wird also nicht geschwächt, sondern gestärkt“, so der Mediziner. Die Abwehrstrategien von „natürlich“ erworbener Immunität nach einer Krankheit und „künstlicher“ nach Impfungen sind also dieselben.

Allianz - Immunsystem geimpfte Kinder

Mythos 3: Schwangere dürfen sich nicht impfen lassen.

Das stimmt teilweise. Während der Schwangerschaft muss man zwischen verschiedenen Arten von Impfungen unterscheiden: Es gibt Tot- und Lebend-Impfstoffe. Spritzen mit einem Lebend-Impfstoff (dazu gehören zum Beispiel Masern- und Röteln-Impfungen) enthalten lediglich abgeschwächte Bakterien oder Viren. Diese können sich im Körper noch weiter vermehren. Von einer solchen Impfung rät das Robert-Koch-Institut Schwangeren ab. Nach der Impfung mit einem Lebend-Impfstoff sollte eine Frau im Laufe des nächsten Monats möglichst nicht schwanger werden.

Bei Tot-Impfstoffen sind die Viren oder Bakterien inaktiv und können sich im Körper nicht vermehren und ihn somit nicht vergiften. Ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel kann man diese Impfungen nach Meinung der Ständigen Impfkommission (STIKO) verabreichen.

Zur zweiten Gruppe gehört auch die Grippe-Impfung. Zu ihr wird schwangeren Frauen sogar geraten. Denn eine schwere Grippe kann eventuell dem Kind schaden, dieses Risiko sollte man nicht in Kauf nehmen. Bei bestehenden Krankheiten wie Asthma, die von der Grippe verstärkt werden könnten, kann man schon ab dem ersten Drittel der Schwangerschaft impfen.

Mythos 4: Grippeimpfung frühestens im November

Falsch. „Impfen sollte man sich, sobald der Impfstoff verfügbar ist“, entgegnet Kretschmer. „Das ist meistens Ende August oder Anfang September.“ Je früher, desto besser also – möglichst, bevor die Grippe Mitteleuropa erreicht. Wenn möglichst viele Menschen früh geimpft werden, kann man verhindern, dass sich die Krankheitserreger stark vermehren. Die Grippewelle breitet sich dann – im besten Fall – gar nicht so weit aus.

Der Mythos kommt daher, dass viele denken, der Grippe-Schutz währt nur eine gewisse Zeitspanne. Das ist aber falsch. Der Impfschutz baut sich nach etwa zehn Tagen auf und ist sicher über ein Jahr vorhanden. Die jährliche Spritze ist nur notwendig, weil sich die Grippe-Viren immer wieder verändern. Um optimal geschützt zu sein, braucht man deswegen die spezielle Impfung des aktuellen Jahres.

Ein weiterer Nachteil, wenn Sie sich erst im November impfen lassen: Schon ab Oktober beginnt die Erkältungs-Saison. Wenn Sie angeschlagen sind, sollten Sie sich aber nicht gegen die Grippe impfen lassen. Also müssen Sie Ihren Termin verschieben und verpassen eventuell den richtigen Zeitpunkt, bevor die Grippe Sie erwischt.

Mythos 5: Erwachsene müssen sich nicht gegen Kinderkrankheiten impfen.

Auch dieser Mythos ist falsch. Viele Erwachsene gehen davon aus, dass Kinderkrankheiten ihren Namen besitzen, weil lediglich Kinder betroffen sind. „Die Erreger suchen Sie nicht danach aus, ob Sie jung oder alt sind“, erwidert Kretschmer. „Der Name ist aus der Historie entstanden. Wenn es Erwachsene erwischt, sind die Auswirkungen oft heftiger als bei Kindern.“ Besonders ältere Menschen sind nicht mehr so widerstandsfähig, für sie sind die Krankheiten also besonders gefährlich. Die STIKO hat deswegen zum Beispiel sogar die Empfehlung ausgesprochen, alle älteren Patienten gegen Keuchhusten nachzuimpfen. Wie regelmäßig welche Impfung sinnvoll ist, zeigt übersichtlich der Impfkalender vom Robert-Koch-Institut.

Welche Impfungen die Krankenversicherung zahlt

Die Einschätzung der Bundesärztekammer ist eindeutig: „Impfungen gehören zu den wirksamsten und wichtigsten präventiven medizinischen Maßnahmen.“ Daher übernimmt die Allianz Private Krankenkasse selbstverständlich auch die Kosten für notwendige Impfungen – und zwar entsprechend der Impfempfehlungen der STIKO am Robert-Koch-Institut. Darunter fallen zum Beispiel auch Grippeschutz-Impfungen. Ausnahmen von der STIKO-Liste sind in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Allianz Tarife geregelt.

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