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Allianz - Geheimverstecke - Im Schrank

Geheimverstecke: Die besten Plätze fürs Geld

Die Deutschen horten Milliarden Euro in ihren vier Wänden. Viele sagen sich, wozu soll ich zu diesen mickrigen Zinsen das Geld noch zur Bank tragen? Diebe freut es. Laut aktueller Polizeistatistik wird alle drei Minuten in Deutschland eingebrochen – so oft wie seit 15 Jahren nicht mehr. Betroffen sind nicht nur Villen und einsame Behausungen, sondern auch ganz normale Einfamilien- und Reihenhäuser sowie Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Wo sind Geld und Wertsachen also sicher versteckt? Die zehn besten Plätze und was Experten raten – von der Polizei bis zum Ex-Einbrecher.

Zehn Vorschläge für ein sicheres Versteck

Wer im Internet sucht oder sich im Freundeskreis umhört, stößt auf eine Reihe ausgefallener Ideen für ein sicheres Versteck in den eigenen vier Wänden. Zehn heiße Tipps:

Tipp 1: Steckdosensafe
Geld in einem Steckdosensafe aufbewahren. Sieht wie eine normale Steckdose aus, dahinter verbirgt sich aber ein Minischließfach in der Wand.

Tipp 2: Topfpflanze
Erspartes im Blumentopf vergraben, der in der Wohnung oder auf dem Balkon steht.

Tipp 3: Toilettenpapier
Geldvorrat als Toilettenpapier tarnen. Bei Standardgröße 54 lassen sich beispielsweise 27.000 Dollarscheine als Rolle drehen.

Tipp 4: Locher
Das Abfallfach eines Lochers als Platz für zwei bis drei Scheine nutzen.

Tipp 5: Küchenrolle
Gerollte Geldscheine „unauffällig“ in einer Küchenrolle platzieren.

Tipp 6: Mehl
Geldscheine, eingepackt in Plastik, in einer Vorratspackung Mehl versenken.

Tipp 7: Müsli-Packung
Original Verpackung befüllen und zwischen die echten Packungen im Küchenschrank lagern.

Tipp 8: Kinderfoto
Geldscheine hinter die Rahmen der aufgehängten bzw. aufgestellten Kinderfotos stecken.

Tipp 9: Gefrorene Suppe
Geldscheine in einem wasserdichten Beutel in der Suppe versenken und einfrieren.

Tipp 10: Werkzeugkoffer
Geldbeutel im Werkzeugkoffer zwischen dreckigen Nägeln, Schrauben und Werkzeug legen.

Und jetzt vergessen Sie alle diese Tipps ganz schnell wieder! Wir wissen nicht, wie viele Einbrecher gerade mitlesen. Diebe kennen alle Tricks, die im Internet kursieren. Ein 100-prozentig sicheres Versteck gibt es nicht. Wir sagen Ihnen deshalb, was Experten raten.

Allianz - Geheimverstecke - Einbrecher

Sicherheitstipps von Polizei bis Ex-Einbrecher

Harald Schmidt: „Sicherheitstechnik, Bankschließfach und Tresor“
Kriminaloberrat, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Geld und Wertsachen aller Art sind am sichersten in einem Bankschließfach untergebracht. Ein Bankschließfach kostet, je nach Größe und Bankinstitut, zirka 20 bis 200 Euro im Jahr. Größere Geldsummen sollten auf ein Bankkonto eingezahlt werden. Wer trotzdem eine gewisse Menge an Bargeld oder Wertsachen im Haus aufbewahren will, sollte in einem zweiten Schritt über die Anschaffung eines Tresors nachdenken. Zuerst benötigen Sie einen guten Einbruchschutz! Eine wichtige und nicht zu unterschätzende Rolle spielt aber auch die Aufmerksamkeit von Nachbarn.

Weitere Tipps: Der Einsatz von Sicherungstechnik muss angemessen, durchdacht und sinnvoll aufeinander abgestimmt sein. Mechanischen Sicherungen sollte dabei Priorität eingeräumt werden, weil sie als Barriere wirken und dem Einbrecher Zeit abverlangen. Im Idealfall kombinieren Sie die Mechanik mit einer Einbruchmeldeanlage (EMA). Empfehlenswert sind zertifizierte Wertschutzschränke nach DIN EN 1143-1. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen und „Sicherheitsstufen“ (ab Widerstandsgrad „Euro-0“). Sie sollten von der European Security Systems Association (ESSA ) e.V (ECB.S-Zertifizierungsmarke) oder der VdS Schadenverhütung (VdS-Kennzeichen) zertifiziert sein. Die ESSA, wie auch die VdS Schadenverhütung sind nach EN 45011 akkreditierte Zertifizierungsstellen. Eine entsprechende Plakette an der Türinnenseite dokumentiert die Zertifizierung. Um zu vermeiden, dass Wertbehältnisse komplett entwendet und anschließend aufgebrochen werden, sollten sie generell entsprechend den Herstellerangaben massiv und fachgerecht verankert werden, besonders wenn sie weniger als 1000 kg wiegen.

Umfassende Informationen zum richtigen Einbruchschutz gibt es unter www.k-einbruch.de. Hier finden Sie auch Ihre nächstgelegene Beratungsstelle der Polizei unter Beratungsstellensuche der Polizeilichen Kriminalprävention, denn letztlich kommt es auf den Einzelfall an.

Allianz - Geheimverstecke - Hammed Khamis

Hammed Khamis: „Doppelter Boden und Schuhe“
Ex-Einbrecher – heute: Autor, Sozialarbeiter, Referent an der Polizeihochschule, Berater

Gehen Sie mit den Augen eines Einbrechers durch die Wohnung. Wo würden Sie zuerst suchen? Ein Einbruch muss in wenigen Minuten geschafft sein. Zeit spielt also eine entscheidende Rolle. Kein Platz ist absolut sicher, aber je schwerer Sie es dem Dieb machen, umso größer ist die Chance, dass er Ihre Wertsachen nicht findet. Entwickeln Sie deshalb Fantasie und wählen Sie ein Versteck, das nicht sofort als solches erkennbar ist. Zum Beispiel ein doppelter Boden in einem Schrankfach oder eine verborgene Holzleiste. Wirklich sicher ist aber nur ein Bankschließfach. Tipp für Mehrfamilienhäuser: Schuhe lässig vor die Wohnungstür legen. Das signalisiert Blitzeinbrechern, hier können Leute zu Hause sein und sogar Gäste haben.

Dr. Alexis Oepen: „Hausratversicherung und Wertschutzschrank“
Experte der Allianz Hausratversicherung

Erfahrungsgemäß finden Diebe die meisten Verstecke. Deshalb ist es gut zu wissen, dass die Allianz Hausratversicherung Schäden durch Einbruchdiebstahl in Privatwohnungen oder -häusern deckt. Die Erstattung für Wertsachen liegt je nach Tarif bei 20 bzw. 40 Prozent der Versicherungssumme. Für Wertsachen außerhalb von Wertschutzbehältnissen gibt es Höchstgrenzen. Für Bargeld und auf Geldkarten geladene Beträge liegt die Obergrenze bei 2.000 Euro. Wir raten deshalb zum Einbau eines Tresors. Nehmen Sie aber vor der Anschaffung Kontakt mit uns auf, denn je nach vorhandenen Werten, bedarf es eines Tresors mit einem entsprechenden Widerstandsgrad.

Allianz - Geheimverstecke - Hausrat


Dr. Helmut Rieche: „Sicherheitstechnik statt Filmtricks“

Vorsitzender der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“

Langfinger haben als Wiederholungstäter viel Erfahrung. Der Zweitschlüssel in der Garage, im Blumentopf oder auf dem Türstock, Bargeld im Kissenbezug, unter der Matratze oder im Wäscheschrank – das wird alles mit Sicherheit gefunden. Besonders leicht machen Sie es den Dieben mit Geldkassetten und Schmuckschatullen. Auch „Safes“, die wie Haushaltsdosen, Bücher, Werkzeuge oder Batterien ausschauen, sind nicht wirklich empfehlenswert. Sie gaukeln nur Sicherheit vor. Vergessen Sie auch Filmtricks wie der Plastikbeutel voller Geld, der im Spülkasten schwimmt. Am besten sind Wertsachen in einem mit dem Hausratversicherer abgestimmten Wertschutzschrank oder in einem Bankschließfach untergebracht. Da laut Polizeilicher Kriminalstatistik knapp 42 Prozent der Einbrecher an guten Sicherheitsmaßnahmen (Fenster, Türen, Schlösser) scheitern, lohnt es sich in Sicherheitstechnik zu investieren. Mehr Tipps finden Sie unter http://www.nicht-bei-mir.de/, einer Initiative von Sicherheitsverbänden, die vom Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) unterstützt wird.

Jürgen Stölzle: „Versteck einbauen“
Architekt, Energieberater und Effizienzhausexperte

Wird Ihre Wohnung oder Ihr Haus renoviert, ist der Zeitpunkt besonders günstig bei Türen und Fenstern nicht nur den energetischen Aspekt zu berücksichtigen, sondern gleichzeitig den Sicherheitsstandard zu erhöhen. Überlegenswert ist auch, ein Versteck für einen Wertschutzschrank einzubauen. Wenn Sie Ihrem Architekten diese Aufgabe stellen, wird sich im Planungsprozess ein entsprechendes Versteck ergeben. Zu beachten ist, dass das Versteck nicht abgeklopft werden kann und somit später im „Ernstfall“ auch nicht auffällt.

Denis Fischer: „SchatzBrief“
Vorsorgeexperte der Allianz

Ein vor Einbrechern sicherer und gleichzeitig lukrativer Platz ist der Allianz SchatzBrief. Dahinter verbirgt sich eine sehr flexible Altersvorsorge, die bereits ab einem Einmalbetrag von 3.000 Euro abschließbar ist. Die Anlage können Sie individuell mitgestalten, also zwischen verschiedenen Vorsorgekonzepten wählen – von sicherheits- bis chancenorientiert. Sie können Kapital entnehmen oder Zuzahlungen leisten und den Zeitpunkt der Auszahlung selbst bestimmen. Am Ende der Laufzeit haben Sie die Wahl zwischen Rente, Kapital oder einer Kombination aus beidem.

Allianz - Geheimverstecke - unsichere Verstecke

Die zehn unsichersten Verstecke

  1. Unter der Matratze, im Kopfkissen
    Einbrecher drehen jede Matratze um und zerknüllen Kissen.
  2. Zwischen den Büchern
    Erfahrene Diebe erkennen Buchattrappen oder räumen gleich das ganze Regal ab.
  3. In den DVDs
    Nach dem Bücherregal ist Ihre Filmothek dran.
  4. In der Schreibtisch-Schublade
    Auch abgeschlossen ist sie sekundenschnell geknackt und leer geräumt.
  5. Im Nachtkästchen
    Geld? Schmuck? Alles griffbereit? Hier schauen Diebe immer nach.
  6. In der Kaffeedose oder Vase
    Blechdose auf dem Kühlschrank, Pralinenschachtel, Kochtopf, auffällige Vase, Vorratsschrank – steht alles auf der Einbrecherliste.
  7. In der Spielesammlung
    Echte Geldscheine im „Monopoly“ oder bei „Wer wird Millionär“? Schon lange nicht mehr originell und bestens bekannt.
  8. Zwischen der Kleidung
    Jeder Dieb wirft einen Blick in den Kleiderschrank und macht auch vor der Schmutzwäsche im Wäschekorb nicht halt.
  9. Hinterm Bild
    Ebenfalls ein Klassiker: Geld in Hohlräumen hinter Bildern.
  10. Im Garten
    Geld im Garten zu vergraben, macht viel Mühe, zudem kommen Sie später selbst nur schwer dran. Möglicherweise werden Sie auch noch beobachtet – also keine gute Idee.

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