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Bürgerentlastungsgesetz

Steuern sparen mit Vorsorgekosten

  • Steuerliche Entlastung: Ihre gesamten Beiträge für die Basisabsicherung in der Kranken- und Pflegeversicherung sind in voller Höhe steuerlich abzugsfähig.
  • Jetzt mit mehr rechnen: Sie können allgemeine Vorsorgekosten besser steuerlich geltend machen.
  • Konkrete Hilfe: So machen Sie die Vorteile in Ihrer Steuererklärung 2015 geltend.
Allianz - Bürgerentlastungsgesetz: Paar mit Papieren und Taschenrechner vor Laptop

Ihre Vorteile: Das bringt Ihnen das Bürgerentlastungsgesetz

  • Was regelt das Bürgerentlastungsgesetz?
  • Wer wird durch das Bürgerentlastungsgesetz entlastet?
  • Welche Beiträge kann ich dabei absetzen – und welche nicht?
  • Wie errechne ich als Privatversicherter, wie viel ich absetzen kann?
  • Welche Beiträge und Zahlungen betrifft das Bürgerentlastungsgesetz?
Was regelt das Bürgerentlastungsgesetz?

Mit dem Bürgerentlastungsgesetz können Beiträge zur gesetzlichen oder privaten Kranken- und Pflegeversicherung steuerlich berücksichtigt werden, soweit sie das Leistungsniveau absichern, das der gesetzlichen Kranken- und der sozialen Pflegeversicherung entspricht. Maßgeblich für die steuerlichen Berücksichtigung ist dabei immer der Leistungsumfang der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ob Sie privat oder gesetzlich versichert sind, spielt hingegen keine Rolle.

Wer wird durch das Bürgerentlastungsgesetz entlastet?

Absetzbar sind die von Ihnen als Versicherungsnehmer gezahlten Beiträge für

  • Sie selbst
  • Ihren Ehegatten
  • Ihren eingetragenen Lebenspartner
  • Ihre unterhaltsberechtigten Kinder

sowie die von Ihnen als Beitragszahler übernommenen Beiträge für unterhalts- und kindergeldberechtigte Kinder. Das Gesetz kommt dabei vor allen denjenigen zugute, die hohe Kosten für die Basisvorsorge haben. Vor der Gesetzesinitiative 2010 waren diese Kosten nur sehr begrenzt absetzbar.

Welche Beiträge kann ich dabei absetzen – und welche nicht?

Das Bürgerentlastungsgesetz ermöglicht, jene Beiträge steuerlich abzusetzen, die man zur Basisabsicherung im Rahmen der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung aufwendet. Dasselbe gilt für die private und soziale Pflegepflichtversicherung.

„Basisabsicherung“ bedeutet: Nicht absetzbar sind Beiträge für Leistungen, die über das Leistungsniveau der gesetzlichen Kassen hinausgehen. Dies betrifft vor allem versicherte Mehrleistungen wie beispielsweise

  • Krankentagegeld
  • Krankenhaustagegeld
  • Chefarztbehandlungen
  • Einbett-/Zweibettzimmer
  • Zahnersatz/implantologische Leistungen
  • Heilpraktikerbehandlung
  • Pflegezusatzversicherungen.

Beiträge für solche Bausteine und Zusatzversicherungen können nach den Regelungen des Bürgerentlastungsgesetzes nicht steuerlich geltend gemacht werden.

Wie errechne ich als Privatversicherter, wie viel ich absetzen kann?

Sie müssen Ihre absetzbare Prämie nicht selbst berechnen – das übernimmt Ihre Allianz für Sie. Aber es ist wissenswert, wie es funktioniert:

Die steuerliche Absetzbarkeit gilt laut Bürgerentlastungsgesetz nur für Beiträge zu Basisleistungen. Daher müssen die Beiträge von Privatversicherten aufgeteilt werden in jenen Anteil, der auf die Basisabsicherung entfällt und steuerlich anerkannt wird – und jenen Anteil, der über die Basiskrankenversicherung hinausgeht und darum nicht steuerlich berücksichtigt wird. Zu diesem Zweck ist jeder versicherten Leistung eine bestimmte Punktzahl zugeordnet. Anhand dieser Punktzahl wird der absetzbare Beitragsanteil zur privaten Krankenversicherung ermittelt. Das geschieht per Rechtsverordnung, also brancheneinheitlich. Es liegt folgende Gewichtung zugrunde:

Punkteabsetzbarnicht absetzbar
Ambulante Basisleistung54,6054,60

-

Heilpraktikerbehandlung1,69

-

1,69
Stationäre Basisleistungen15,1115,11

-

Chefarzt / Zweibettzimmer9,24

-

9,24
Einbettzimmer3,64

-

3,64
Zahnärztliche Leistungen9,889,88

-

Zahnersatzleistungen5,58

-

5,58
Kieferorthopädie0,26

-

0,26
Gesamtpunktzahl10079,5920,41

Das bedeutet: Versichert eine private Krankenversicherung alle Leistungen, dann sind insgesamt 79,59% der Beiträge steuerlich absetzbar. Wenn beispielsweise die Chefarztbehandlung und bessere Unterbringung nicht mitversichert sind, beträgt die Gesamtpunktzahl lediglich 87,12. Davon sind 79,59 Punkte absetzbar, ein Anteil von 91,36%. Dieser Anteil der Beiträge wäre dann steuerlich dank Bürgerentlastungsgesetz absetzbar – wobei immer ein Arbeitgeberanteil abgezogen werden muss.

Aber wie gesagt: Sie müssen Ihre absetzbare Prämie nicht selbst berechnen: Wenn Sie eine Einwilligung zur Datenübermittlung erteilt haben, werden die Daten zu Ihren absetzbaren Beiträgen an die Kranken- und Pflegepflichtversicherung übermittelt. Sie erhalten von Ihrer Allianz dann eine entsprechende Bescheinigung, aus welcher Sie die Werte in Ihre Steuererklärung übertragen können.

Sollten Sie der Datenübermittlung widersprochen haben, können Sie Ihre Beiträge lediglich als sonstige Vorsorgeaufwendungen bis 1.900 Euro (Selbstständige bis 2.800 Euro) steuerlich geltend machen.

Welche Beiträge und Zahlungen betrifft das Bürgerentlastungsgesetz?

Maßgeblich ist der tatsächlich von Ihnen gezahlte Beitrag. Bei den gesetzlichen Kassen sind das neben den regelmäßigen Arbeitnehmer-Beiträgen auch die Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung im Rahmen des Gesundheitsfonds. Bei Privatversicherten wird der Beitrag für die Basisleistungen nach Abzug des gesamten Arbeitgeberanteils berücksichtigt – Beitragsrückzahlungen der Allianz mindern den steuerlich absetzbaren Betrag. Gezahlte Selbstbeteiligungen bleiben übrigens unberücksichtigt.

Jetzt mit mehr rechnen!

Das Bürgerentlastungsgesetz gibt Ihnen zusätzlichen Handlungsspielraum: Sie können über die Basisversorgung hinaus auch Ihre sonstigen Vorsorgeaufwendungen geltend machen – und zwar als Arbeitnehmer, Beamte oder Rentner bis zu 1.900 Euro, als Selbstständiger bis zu 2.800 Euro. Das gilt allerdings nur, wenn nicht schon die Basisabsicherung selbst diese Summen überschreitet. Wer als Arbeitnehmer beispielsweise 1.200 Euro zahlt, kann weitere 700 Euro geltend machen, bis die Grenze von 1.900 Euro erreicht ist. Dank dieser steuerlichen Entlastung können Sie sich und Ihre Familie noch besser absichern.

So machen Sie die Kosten Ihrer Basisabsicherung steuerlich geltend

  • Ich habe Beiträge für mich selbst bezahlt
  • Ich habe Beiträge für mein Kind bezahlt
  • Ich habe Beiträge für meinen geschiedenen oder getrennt lebenden Ehepartner bezahlt
  • Ich habe Beiträge für sonstige Personen gezahlt
  • Ich habe der Datenübermittlung widersprochen
Ich habe Beiträge für mich selbst bezahlt

Wenn Sie Beiträge zu Ihrer eigenen Basisabsicherung gezahlt und eine Einwilligung zur Datenübertragung gegeben haben, dann senden wir Ihnen rechtzeitig eine Bescheinigung über Ihre Vorsorgeaufwendungen. Diese Summen können Sie in der „Anlage Vorsorgeaufwand“ Ihrer Steuererklärung in den Zeilen 31 bis 36 angeben.

Allianz - Bürgerentlastungsgesetz: Anlage Vorsorgeaufwand
Ich habe Beiträge für mein Kind bezahlt

Wenn Sie für Ihr kindergeldberechtigtes Kind Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt haben und eine Einwilligung zur Datenübertragung gegeben haben, dann senden wir Ihnen rechtzeitig eine Bescheinigung über Ihre Aufwendungen. Diese Summen können Sie in der „Anlage Kind“ Ihrer Steuererklärung in den Zeilen 31 bis 37 angeben.

Allianz - Bürgerentlastungsgesetz: Anlage Kind
Ich habe Beiträge für meinen geschiedenen oder getrennt lebenden Ehepartner bezahlt

Wenn Sie Leistungen für Ihren geschiedenen oder getrennt lebenden Ehepartner erbracht haben, die für die Basisversorgung bestimmt waren, dann geben Sie die mit Ihrer Einwilligung übermittelten Daten in der „Anlage U“ Ihrer Steuererklärung an, und zwar im ersten Block unter dem Buchstaben „A“.

Allianz - Bürgerentlastungsgesetz: Anlage U
Ich habe Beiträge für sonstige Personen gezahlt

Als „sonstige Personen“ gelten all diejenigen, für die Sie steuerlich begünstigt Beiträge zur Basisabsicherung übernehmen können und die nicht zu den drei oben Genannten zählen. Das kann zum Beispiel der Lebenspartner sein oder ein Kind, für das kein Anspruch auf Kindergeld mehr besteht. Wenn Sie solche Zahlungen geleistet und eine Einwilligung zur Datenübermittlung erteilt haben, dann können Sie die übermittelten Werte in der „Anlage Vorsorgeaufwand“ Ihrer Steuererklärung angeben, und zwar in den Zeilen 40 bis 45.

Allianz - Bürgerentlastungsgesetz: Anlage Vorsorgeaufwand
Ich habe der Datenübermittlung widersprochen

Wenn Sie der Übermittlung Ihrer Daten widersprochen haben, sind die Beiträge nur begrenzt als sonstige Vorsorgeaufwendungen bis 1.900 Euro (Selbstständige bis 2.800 Euro) absetzbar. Nutzen Sie dafür in der „Anlage Vorsorgeaufwand“ Ihrer Steuererklärung die Zeilen 46 und 47.

Allianz - Bürgerentlastungsgesetz: Anlage Vorsorgeaufwand

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