Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden.
Weitere Informationen zu Cookies

Auf Ihrem Gerät wird dieser Browser nicht unterstützt. Ihre Version: CCBot 2

Dadurch kann es zu Abweichungen in der Darstellung und Funktionsweise unserer Website kommen.
Aktuellen Browser herunterladen

JavaScript ist deaktiviert

Unsere Website benötigt JavaScript für die optimale Funktionsfähigkeit. In Ihrem Browser ist JavaScript deaktiviert. Wir unterstützen Sie gerne dabei, JavaScript in Ihrem Browser zu aktualisieren.
So aktivieren Sie JavaScript

Die Website wird nicht korrekt angezeigt.

Um alle Funktionen nutzen und die richtige Darstellung unserer Website sehen zu können
deaktivieren Sie bitte den Kompatibilitätsmodus
Agentur suchen

Finden Sie eine Agentur in Ihrer Nähe

Ratgeber: Schutz vor Wespen und Hornissen zurück zu: Startseite

Schutz vor Wespen und Hornissen

Allianz - Wie verhalten Sie sich richtig, wenn Sie gestochen werden?

Das richtige Verhalten im Umgang mit Wespen und Hornissen

Kaum ist der Tisch gedeckt und alle sitzen gemütlich auf der Terrasse, sind auch schon die Wespen da. Und dann geht der Stress los: Wildes Herumgefuchtel, panisches Wegpusten und wegrennende Gäste, die sich nicht mehr an den Tisch trauen.
Eine Angst, die nicht gerechtfertigt ist und ein Verhalten, das die gelb-schwarzen Tierchen umso aggressiver macht. Wir erklären Ihnen, was wirklich gegen Wespen, Hornissen und Bienen schützt und wie Sie sich nach einem Stich verhalten sollten:

Wespen, Bienen und Hornissen – eine überschätzte Gefahr

Wespen, Hornissen und Bienen sind – entgegen des weitverbreiteten Glaubens – sehr friedfertige Tiere, die nur angreifen, wenn sie sich bedroht fühlen, etwa durch panisches Anpusten.

Sorgen Sie vor: Decken Sie beim Essen im Freien immer alle Getränke und Speisen ab. So können die durchaus lernfähigen Wespen nie entdecken, welches Festmahl sich ihnen auf Ihrem Gartentisch bietet. Achten Sie daher auch auf Ihre Kinder: Kleckert der Nachwuchs beim Essen, säubern Sie schnell Gesicht und Kleidung. Süßlich riechende Parfums, Aftershaves und Haarsprays können Wespen ebenfalls reizen und zum Stechen animieren. Zuhause helfen Schälchen mit ätherischen Ölen, um die Plagegeister fernzuhalten.

Wie kann ich Wespen fernhalten?

Außerdem sind die Hautflügler bestechlich! Bieten Sie ihnen also in ausreichender Entfernung von Ihrem eigenen Essen eine leckere Ablenkungsfütterung. Am effektivsten ist aufgeschnittenes überreifes Obst. Von mit Bier und Säften gefüllten Fallen raten Experten hingegen ab. Darin gehen die Tiere qualvoll zugrunde und auch viele andere Insekten tappen häufig hinein.

Viel effektiver hingegen: Setzen Sie rund um Ihren Lieblingssitzplatz und Ihren Gartentisch nur Pflanzen, die Wespen gar nicht gerne mögen. Dazu gehören Tulpen, Hyazinthen, Geranien und Nadelhölzer. Dafür sollten Sie den Insekten aber weiter hinten im Garten ein reichhaltiges Angebot bieten. Wespen mögen – genau wie Bienen – nektarreiche und flache Blütenpflanzen.
Mit weißer Kleidung können Sie sich nicht nur vor Mücken sondern auch vor Wespen schützen. Die reagieren nämlich am liebsten auf bunte Blütenfarben. Darum tragen auch die Imker weiße Schutzanzüge.

Achten Sie auch auf Ihre Füße und tragen Sie daher Schuhe - auch im eigenen Garten! Haben Sie ein Wespennest in der Nähe oder sogar an Ihrem Haus kann seine Entfernung während der Sommermonate großen Aufwand verursachen. Spätestens Ende Oktober sind die meisten Nester aber verlassen, sodass Sie sie dann problemlos beseitigen können. Das sollten Sie auch unbedingt und sehr gründlich tun, denn sonst ist es gut möglich, dass sich im nächsten Sommer wieder Wespen in der Nähe ansiedeln werden.

Gut zu wissen für Allianz-Kunden: Wer einen Haus- und Wohnungsschutzbrief hat, dem organisiert die Allianz die fachmännische Entfernung oder Umsiedlung von Wespennestern, die sich inner- oder außerhalb der versicherten Wohnung befinden. Die Allianz übernimmt dafür Kosten bis zu 500 Euro.

Ich wurde gestochen – was jetzt?

Kommt es trotz Schutz zu einem Stich, sollten Sie zunächst Ruhe bewahren und auf keinen Fall das Gift mit dem Mund aus der Stichstelle saugen. Sonst kann es sich über die Schleimhäute verteilen. Entfernen Sie es stattdessen mit sogenannten Saugstempeln oder Giftpumpen aus der Apotheke.

Nach drei bis vier Tagen sollten diese Symptome aber wieder abklingen. Gefährlich ist so ein Stich in der Regel nur, wenn Sie allergisch gegen das Wespen- oder Bienengift sind, am Hals oder Kopf gestochen wurden oder – so eine Faustregel – über 50 Jahre alt sind. Beobachten Sie die Stichstelle auf jeden Fall für längere Zeit, da Wespen Bakterien übertragen können. Diese führen leicht zu Infektionen oder sogar zu einer Blutvergiftung.

Weil Wespen und Hornissen mehrfach zustechen können, bleibt ihr Stachel nicht in der Haut zurück. Steckt trotzdem noch ein Stachel fest, war der Übeltäter wohl eine Biene. In jedem Fall sollten Sie ihn so schnell wie möglich mit einer Pinzette entfernen, da der Stachel sonst weiter Gift in die Einstichstelle abgibt.
Dann sollten Sie den Stich zunächst mit Eiswürfeln oder einem nassen Tuch kühlen. Wer weder Salbe noch Kühlpad zur Hand hat, der versorgt die Stichstelle am Besten erst mal mit Spucke, da der Speichel das Gift der Wespe neutralisiert. Den Speichel am besten vorher mit etwas Kaffeepulver oder einem Stück Würfelzucker vermengen und dann großflächig auf dem Stich verreiben bis sie erhärtet. Das soll gegen Schmerzen und Schwellungen helfen. Auch Zwiebel und Zitrone wirken desinfizierend und entzündungshemmend.

Noch ein nützlicher Tipp: Eine Schwellung können Sie verhindern, indem Sie einen Lappen mit heißem Wasser befeuchten und für 20 Sekunden auf den Stich drücken. Wiederholen Sie diesen Vorgang mehrmals hintereinander. Außerdem gilt: Je heißer der Lappen, desto besser, da durch die hohe Temperatur das Wespengift zerstört wird. Aber Vorsicht: Verbrühen Sie sich nicht! Anschließend ist dann Kühlen die richtige Therapie.
Hat die Wespe im Mund zugestochen, sollten Sie Eiswürfel lutschen und einen Arzt aufsuchen, da die Atemwege zuschwellen können.

Bei Allergie: Notfall-Set bereit halten!

Eine allergische Reaktion zeigt sich innerhalb der ersten halben Stunde nach dem Stich in Form von Quaddeln, Schwellungen oder auch Fern- und Allgemeinsymptomen, wie Schwellungen im Gesicht- und Halsbereich, Übelkeit oder Kreislaufbeschwerden. Im schlimmsten Fall erleiden Betroffene einen anaphylaktischen Schock mit Blutdruckabfall, Ohnmacht und Kreislaufkollaps. Ohne sofortige ärztliche Hilfe kann diese Reaktion tödlich verlaufen.

Wer weiß, dass er allergisch auf Wespengift reagiert, sollte immer ein Notfall-Set bei sich tragen. In den meisten Fällen kann eine Hyposensibilisierung eine Insektengiftallergie heilen.

Hornissen sind nicht gleich Wespen

Wer denkt, dass ein Hornissenstich gefährlicher sei als der von Wespen oder Bienen, nur weil das Insekt größer ist, der liegt falsch. Tatsächlich hat Gift der Honigbiene eine wesentliche höhere Wirksamkeit als das der Hornisse. Letztere ist sogar ein äußerst friedfertiges Tier, das meistens eher flüchtet, statt sich durch Angriff zu verteidigen. Sie stechen in der Regel nur, wenn sie gequetscht werden. Anders als Wespen fressen sie auch nicht an Süßspeisen.
Verirrt sich mal eine Hornisse an Ihren Tisch, dann wahrscheinlich, weil sich dort andere Insekten jagt. Erbeutet sie eine Wespe oder eine Fliege, macht sie sich meistens schnell aus dem Staub, um ihr Opfer in Ruhe zu zerlegen und in ihr Nest zu bringen.  

Halten Sie mindestens zwei bis sechs Meter Abstand von einem Hornissennest. Das ist der Verteidigungsradius der Hornissen, in dem Sie hektische Bewegungen und Erschütterungen wie Rasenmähen vermeiden sollten. Wie bei Wespen gilt: nicht anpusten! Weil Hornissen unter Artenschutz stehen, darf man ihre Nester in Deutschland nur in Ausnahmefällen mit Genehmigung vernichten.

Nur etwa zwei bis drei Prozent der deutschen Bevölkerung sind auf das Hornissengift allergisch und können daher mit Nesselsucht, Schwellungen, Rötungen und Atemnot reagieren. In diesen Fällen muss man umgehend einen Arzt aufsuchen.

Wesentlich häufiger kommt eine Bienenstichallergie vor. Die Art der Allergie können und sollten Sie beim Facharzt abklären.

Allianz - Lächelnde Frau fährt Fahrrad am Strand

Gesund unterwegs

  • Tarife ab 0,60 € / Reisetag
  • Krankenrücktransport aus dem Ausland
  • 24-Stunden-Notruf

Reisekrankenversicherung

Allianz - Allianz - Familie sitzt abends vor einem Zelt am Lagerfeuer

Tipps zum Mückenschutz

Mücken rauben uns im Sommer oft den letzten Nerv. Lesen Sie hier unsere Tipps zum Schutz gegen Mücken und was Sie tun können, wenn Sie doch einmal gestochen werden.

Allianz - Mann macht glücklich ein Selfie mit seiner Familie

Alles rund um Gesundheit und Pflege

  • Leistungsstarke und sichere Tarife
  • Individuelle Absicherung nach Ihren Bedürfnissen
  • Exklusive Services rund um Ihre Gesundheit

Topprodukte Gesundheit

Mehr zu Hausmittel lesen oder Angebot zur Privaten Krankenversicherung berechnen: