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Kosten beim Zahnarzt: Eigenanteil & Steuern

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  • Gültig bei Antragsdatum 01.03. bis 30.06.2022 und Versicherungsbeginn 01.04.2022 bis 01.06.2022 erhalten Kunden einen Code der Philips GmbH für die Zahnbürste. Einlösewert: 30,00 Euro. Einzulösen auf der Philips Aktionsseite.
  • Ein Code pro versicherter Person. Anspruch auf den Code nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist bei bestehendem Vertragsverhältnis und nach Zahlung der ersten Prämie. Ausgabe des Codes ca. 7 Wochen nach Versicherungsbeginn. Tarifwechsel innerhalb der Zahnzusatzversicherung ausgeschlossen.

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Behandlungs­kosten, Eigen­anteile und Steuer

Mit welchen Zahn­arzt­kosten sollten Sie rechnen?

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Zahnarztkosten setzen sich aus Zahn­arzt­honorar, Labor- und Material­kosten zusammen und variieren je nach Region und Zahn­arzt­praxis sehr stark.
  • Die gesetzliche Kranken­kasse (GKV) übernimmt die Kosten für die jeweilige Regel­versorgung ganz oder teil­weise.
  • Eine private Zahn­zusatz­versicherung (ZZV) stockt die Leistungen der Kranken­kasse auf – zum Beispiel wenn Sie einen höher­wertigeren Zahn­ersatz wünschen. Sie können dadurch Ihren Eigen­anteil senken.
  • Ein Bonus­heft, die Härte­fall­regelung und ein Kosten­plan können helfen, die häufig teuren Zahnarzt­kosten positiv zu beein­flussen.
  • Unter bestimmten Voraus­setzungen können Sie Zahn­arzt­kosten absetzen - als außer­gewöhnliche Belastung.
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Übersicht
Geht der Besuch beim Zahn­arzt über einfache Kontroll­untersuchungen hinaus, entstehen Kosten – zum Beispiel für Zahn­behandlungen oder Zahnersatz.
Für Zahnbehandlungen und Zahnersatz gibt es keinen deutschland­weiten Ein­heits­preis. Jedoch müssen alle Zahn­ärzte Ihre Rechnungen anhand der deutschland­weit geltenden Gebühren­ordnung für Zahnärzte (GOZ) stellen.

Zahnärzte berechnen ihr Honorar für Unter­suchungen und Behandlungen im Durchschnitt wie folgt:

Bei Zahnfehlstellungen fallen circa 1.000 Euro bis 6.500 Euro für die Behandlung mit Zahnspangen an. Die Kosten variieren je nach Zahnspangenart. Der Preis für Aligner liegt z. B. circa bei 3.500 Euro bis 6.500 Euro. Bei komplexen Fällen können aber auch bis zu 10.000 Euro fällig werden.

Beim Zahnersatz richten sich die Kosten nach der Art des Zahnersatzes:

  • Zahnkronen 400 bis 1.000 Euro pro Zahn
  • Zahnbrücken 1.400 bis 2.100 Euro je Brücke (Brücke gilt bei Zahnlücke als Regelversorgung)
  • Zahnimplantate je Zahn: 2.500 bis 3.000 Euro
  • Zahnprothesen ab 600 Euro
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Regionale Unterschiede
Zahnarztkosten variieren unter anderem je nach Region. Das kommt dadurch zustande, da beispielsweise Löhne und Mietpreise von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind.
    • Berlin
    • Brandenburg
    • Bremen
    • Thüringen
    • Mecklenburg-Vorpommern
    • Bayern
    • Baden-Württemberg
    • Hamburg
    • Hessen
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Bestandteile
Zahnarztkosten, Laborkosten und Materialkosten sind hier die entscheidenden Faktoren:
 
Was über die Regelversorgung hinaus geht, wird nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) abgerechnet. Dabei kann der Zahnarzt je nach Aufwand der Behandlung einen höheren Gebührensatz verlangen.
Die Laborkosten haben großen Einfluss auf den Preis, weil es hier keine festen Sätze gibt. Wie hoch dieser Kostenpunkt ausfällt, richtet sich nach der Preisliste des jeweiligen Zahnlabors.
Auch das verwendete Material für Zahn­brücken, Zahnbehandlungen, Inlays, Zahnkronen, Zahnimplantate, Zahnprovisorien etc. muss der Zahnarzt in Rechnung stellen.
Gebührenordnung & Co.
Wenn Sie – beispielsweise vor umfang­reichen zahn­medizinischen Maß­nahmen – Zahn­arzt­kosten vergleichen möchten, hilft folgendes Wissen: Die individuelle Kalku­lation für Ihren Zahn­ersatz ergibt sich aus den drei Faktoren Gebühren­ordnung (GOZ), Steigerungs­faktor und BEMA. Spiel­raum für eine individuelle Preis­gestaltung hat der Zahn­arzt bei der GOZ und dem Steigerungsfaktor.
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Kosten sparen
Diese Möglichkeiten sollten Sie kennen, wenn Sie Ihre Kosten im Blick behalten möchten.
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Finanzen
Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie Zahnarztrechnung bzw. Zahnarztkosten von der Steuer absetzen. Als Ausgaben fallen sie in Ihrer Steuererklärung unter die Rubrik außergewöhnliche Belastungen.

Ob die Kosten für Untersuchungen und Behandlungen bei Ihnen tatsächlich abzugs­fähig sind, hängt von Ihrem Familien­stand, Anzahl Ihrer Kinder und von der Höhe Ihres Einkommens ab.

Fallen für eine professionelle Zahn­reinigung Kosten an, werden zuerst die Kosten für die "Ihnen zumutbaren Belastungen" abge­zogen. Erst nach diesem Abzug, wirkt sich dieser Posten als außer­gewöhnliche Belastung in Ihrer Steuererklärung aus.

Die gute Nachricht? Kosten für eine Zahn­zusatz­versicherung (ZZV) können Sie im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen grundsätzlich absetzen. Der Höchst­betrag hierbei liegt für sozial­versicherungs­pflichtige Arbeit­nehmer bei 1.900 Euro und für Selbst­ständige bei 2.800 Euro. Schöpfen Sie diesen Höchst­betrag bereits durch die Zahlungen in die gesetzliche Kranken- und Pflege­versicherung aus, können Sie die Zahn­zusatz­versicherung jedoch nicht mehr geltend machen.
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Kostenübernahme
Die Kostenübernahme durch die GKV basiert auf dem Prinzip einer „aus­reichenden, zweck­mäßigen und wirtschaft­lichen Versorgung des jeweiligen Gebiss­zustandes“. Über dieses Maß hinaus­gehende Leistungen und höher­wertigere Materialien werden von der GKV nicht übernommen.

In der Praxis bedeutet dies grund­sätzlich für Kassen­patienten, dass in vielen Fällen der einfachste und meist günstigste Weg finanziell übernommen wird – ganz oder teilweise.

Zu den nicht übernommen Pflicht­leistungen (Kassen­leistungen) zählen beispiels­weise die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung, PZR. Obwohl viele Zahn­ärzte sie als wichtige Prophylaxe­maßnahme empfehlen, zählen professionelle Zahn­reinigungen zu den Privat­leistungen. Sie werden nach der Gebühren­ordnung für Zahnärzte (GOZ) berechnet.

Die höchsten Leistungen bieten Private Krankenversicherungen. Wer nicht privat­versichert ist, kann sich durch die Kombi­nation aus gesetzlicher Versicher­ung und privater Zahnzusatzversicherung die Über­nahme eines hohen Anteils der Kosten sichern. Das bringt Ihnen eine hoch­wertigere und ästhetisch oft an­sprechendere Versorgung Ihrer Zähne.
Ob Sie für teurere Zahn­arzt­kosten Raten­zahlungen vereinbaren oder die Zahn­arzt­kosten finanzieren können, ist eine individuelle Entscheidung Ihres Zahnarztes.
Die passende Versicherung
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Häufige Fragen
Was möchten Sie gerne wissen?
  • Wann gelte ich als zahnärztlicher Notfall, wann kann ich einen Notdienst beanspruchen?

    Akuter Zahn­schmerz? Zahn­verlust nach einem Unfall? Ungeplant dicke Backe nach einer Kiefer­operation? Treten diese Not­fälle in der Nacht am Wochen­ende auf, ist ihr Haus­zahn­arzt meist nicht verfügbar. Sie gelten dann als Schmerz­patient und können den zahn­ärztlichen Bereitschafts­dienst beanspruchen.

    Der zahn­ärztliche Not­dienst versorgt Sie außer­halb der regulären Sprech­zeiten im Zahn­notfall. Über die kassen­ärztliche Vereinigung ist jeder Zahn­arzt verpflich­tet, an diesem Bereitschafts­dienst teilzu­nehmen – und seine Praxis zu gewissen Zeiten für Schmerz­patienten zu öffnen.

    Eine einheitliche bundesweite Rufnummer für den Bereitschaftsdienst gibt es leider nicht. Ihren lokalen Notdienst finden Sie am einfachsten, indem sie online nach „Zahnarzt Notdienst in der Nähe“ oder „Zahnarzt Notdienst heute“ suchen.

  • Zahnarzt-Notdienst-Kosten: Wieviel zahlen Sie für eine Notfallbehandlung?

    Eine Schmerz­behandlung (egal, ob Not­fall oder nicht) ist für Versicherte in einer gesetzlichen Kranken­versicherung, GKV, kostenlos. Voraus­setzung für die Be­hand­lung ist, dass Sie eine gültige Versicherten­karte vorlegen können. Als Versicherter einer Privaten Kranken­versicherung erhalten Sie hierfür ganz regulär eine Rechnung.

    Die volle Kosten­über­nahme der GKV für den Not­fall gilt nur für die Schmerz­be­handlung: Für Zusatz­leistungen oder einen Zahn­ersatz können weitere Kosten ent­stehen, die Sie unter Umständen selbst zu tragen haben – und durch eine Zahn­zusatz­versicherung abdecken können.

  • Mit welchem Festzuschuss kann ich für meine Zahnersatz-Kosten rechnen?

    Als Zahn­ersatz gelten Brücken, Zahn­kronen und auch Zahn­prothesen. Hier zahlt die gesetzliche Kranken­kasse einen Fest­zuschuss für die Regel­versorgung. Seit 1. Oktober 2020 beträgt der Zuschuss 60 Prozent der bundes­deutschen Durch­schnitts­kosten. Durch ein lücken­los geführtes Bonus­heft können Sie diesen Fest­zuschuss nach fünf Jahren auf 70 Prozent erhöhen, nach zehn Jahren sogar auf 75 Prozent der Durchschnittskosten.
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