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Gewitter im Kopf

Migräne: Was hilft wirklich?

Allianz - Frau liegt im Bett und hält sich die Stirn

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Migräne – Das sollten Sie wissen

Migräne – Das Wichtigste in 30 Sekunden

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Migräne ist nicht nur einfach Kopfweh. Migräne ist die häufigste Nervenerkrankung. Allein in Deutschland leiden etwa acht Millionen Menschen darunter.
  • Heftige, pulsierende Kopfschmerzen auf einer Seite, begleitet von Übelkeit und Erbrechen – so fühlt sich Migräne an. Migräne ist nicht heilbar, aber gut behandelbar.
  • Oft helfen gängige Schmerzmittel. Gegen schwere Attacken kann der Arzt spezielle Migränemedikamente verschreiben.
  • Migräne kann man mit einfachen Mitteln vorbeugen. Zum Beispiel hilft regelmäßiges Ausdauertraining, dass Migräneanfälle seltener werden.

So fühlt sich Migräne an

Migräne ist chronisch. Das heißt, Migräne kommt immer wieder. Oft gibt es bestimmte Auslöser, die Migräneattacken begünstigen, zum Beispiel Stress, Alkohol oder hormonelle Schwankungen. Diese sogenannten Trigger sind von Mensch zu Mensch verschieden.

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Bereits ein bis zwei Tage vor dem Migräneanfall können in der Vorbotenphase unterschiedliche Symptome wie Heißhunger, Reizbarkeit oder Müdigkeit auftreten.

Bei 15 bis 25 Prozent der Migränepatienten kündigt sich die Kopfschmerzattacke mit einer sogenannten Aura an. Am häufigsten sind Sehstörungen (z.B. Lichtblitze oder farbige Flecken mit gezackten Rändern, die umherwandern). Auch Gefühlsstörungen oder Sprachstörungen kommen vor. Die Aura entwickelt sich über Minuten und klingt binnen einer Stunde wieder ab. Dann setzen die Kopfschmerzen ein.

Unbehandelt dauert eine Attacke bei Erwachsenen zwischen vier Stunden und maximal drei Tagen. Bis sich Betroffene vollständig erholt haben, kann ein weiterer Tag vergehen.

Lesen Sie hier, wie sich Cluster-Kopfschmerz anfühlt.

Allianz - Die typischen Phasen einer Migräne als Ablaufgrafik
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Migräneattacken unterbrechen mit Schmerzmitteln

Millionen Deutsche leiden unter Migräne, dabei gibt es wirksame Therapien. Mit den richtigen Medikamenten lassen sich akute Attacken unterbrechen.

Wer zum ersten Mal Beschwerden hat, die auf einen Migräneanfall hindeuten, sollte diesen Verdacht von einem Arzt bestätigen lassen. Wer seine Migräne gut kennt, kann die Attacken auch mit rezeptfrei erhältlichen Medikamenten selbst behandeln.

Einen leichten bis mittelschweren Migräneanfall können Schmerzmittel unterbrechen. Gegen Übelkeit und Erbrechen helfen sogenannte Antiemetika, zum Beispiel mit den Wirkstoffen Metoclopramid oder Domperidon. Antiemetika gibt es auch als Zäpfchen, was bei Erbrechen von Vorteil ist. Am besten wirken die Medikamente, wenn man sie sofort nimmt, sobald die Kopfschmerzen beginnen. Sie früher zu schlucken, etwa in der Aura-Phase, bringt nichts.

Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Paracetamol und eine Kombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Koffein haben sich gegen Migräne bewährt. Wichtig ist, die Wirkstoffe richtig zu dosieren. Ein Migräneanfall erfordert meist höhere Dosen als akute Spannungskopfschmerzen. Für Acetylsalicylsäure liegt die empfohlene Einzeldosis für Erwachsene bei 1000 mg, für Ibuprofen bei 400 mg. Nach der Tabletteneinnahme hilft es, sich zurückzuziehen und hinzulegen. Dann wirken die Medikamente besser.

Kopfschmerztabletten sollte man nie länger als drei Tage hintereinander und maximal zehn Tage im Monat einnehmen. Das ist wichtig, denn dauerhaft überdosiert können Schmerzmittel selbst Kopfschmerzen verursachen, sogenannte Medikamenten­kopfschmerzen. Wenn Sie häufig auf Schmerztabletten angewiesen sind, sollten Sie sich vom Arzt beraten lassen, welche Alternativen es gibt.

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Triptane – maßgeschneiderte Migränemittel

Spezielle Migräne-Medikamente können helfen, wenn Schmerztabletten nicht ausreichen. Die sogenannten Triptane wirken, indem sie Blutgefäße im Gehirn verengen, die bei einer Migräneattacke erweitert sind. Außerdem hemmen sie die Ausschüttung entzündungs­fördernder Botenstoffe und stören die Ausbreitung von Schmerzreizen. Allerdings helfen sie nur gegen Migräne. Bei anderen Kopfschmerzen sind sie wirkungslos.

Triptane sind nicht für alle Migränepatienten geeignet. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Medikamente für Sie empfehlenswert sind. Menschen mit Bluthochdruck, einer koronaren Herzkrankheit oder einer bekannten Durchblutungsstörung, dürfen zum Beispiel keine Triptane einnehmen. Das Gleiche gilt für Kinder, Schwangere und stillende Mütter.

Je früher sie in einer Attacke eingenommen werden, desto besser wirken Triptane. Je nach Wirkstoff verschwindet der Kopfschmerz innerhalb von 30 Minuten bis vier Stunden. Es gibt sie als Tabletten, Nasenspray und Zäpfchen, oder sie werden unter die Haut gespritzt. In Deutschland sind mehrere Wirkstoffe erhältlich – zum Teil rezeptfrei. Almotriptan, Eletriptan, Frovatriptan, Naratriptan, Rizatriptan, Sumatriptan und Zolmitriptan sind bei akuten Migräneattacken am wirksamsten.

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Wann vorbeugende Medikamente helfen

Migränepatienten, die häufiger als drei Mal im Monat von Migräneattacken lahmgelegt werden oder bei denen Schmerzmittel nicht gut wirken, profitieren oft von einer vorbeugenden Therapie.

Es gibt Medikamente, die Migräneanfälle nachweislich seltener werden und milder ausfallen lassen. Interessanterweise sind das Substanzen, die gegen ganz andere Krankheiten entwickelt wurden. Metoprolol und Propranolol sind zum Beispiel Mittel gegen Bluthochdruck, Amitriptylin ist bei Depressionen wirksam, Topiramat und Valproinsäure helfen auch bei Epilepsie. Zur Vorbeugung von Migräne werden sie niedriger dosiert als bei ihren eigentlichen Einsatzgebieten.

Bis die vorbeugende Wirkung eintritt, vergehen in der Regel zwei Monate. Völlig verschwinden werden die Kopfschmerzen nicht. Wenn die Migräne aber nur noch halb so oft auftritt, gilt die Vorbeugung als wirksam. Dann sollte man die Medikamente mindestens ein halbes bis dreiviertel Jahr lang täglich einnehmen.

Bitte erkundigen Sie sich gegebenenfalls im Vorfeld bei Ihrer Krankenversicherung, ob eine Kostenübernahme für vorbeugende Medikamente oder Medikamente, die gegen andere Krankheiten entwickelt wurden, gewährleistet ist.

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Was Sie selbst tun können

Vorbeugende Medikamente helfen besser, wenn sie mit einer nichtmedikamentösen Behandlung kombiniert werden. Bewegung wirkt zum Beispiel positiv auf Migräne. Wer regelmäßig Ausdauersport betreibt, kann seinen Medikamentenverbrauch eventuell eindämmen.

Auch Entspannungstechniken, wie die Muskelrelaxation nach Jacobsen können helfen, Stress zu reduzieren und die Migräne als weniger quälend zu erleben.

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Nutzen Sie unsere kostenfreien Serviceangebote

Viel Wissenswertes rund um Kopfschmerzen finden Sie auch in der Broschüre „Migräne“ der Allianz Private Krankenversicherung:

  • Auslöser und Symptome von Migräne
  • Diagnose und Therapiemöglichkeiten
  • Migräneanfälle vorbeugen

Die Broschüre können Sie kostenfrei herunterladen.

› Broschüre „Migräne“

Allianz - Migräne-Broschüre der Allianz

Sie möchten dem Schmerz auf die Schliche kommen? Dann gehen Sie gemeinsam mit einem medizinischen Experten auf die Suche nach der Ursache. Im Rahmen eines telefonischen Coachings erfahren Sie auch, wie Sie die Auslöser der Kopfschmerzen im Alltag einfach vermeiden können.

Kunden mit einer privaten Krankenvollversicherung der Allianz können an einem kostenfreien Patienten-Coaching teilnehmen. Dieses gilt als kostenfreie, unverbindliche Ergänzung zur ärztlichen Therapie.

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Hinweise zur Medikamenteneinnahme

Alle Schmerzmedikamente können schwere Nebenwirkungen hervorrufen, vor allem, wenn sie sehr häufig oder in hoher Dosis eingenommen werden. Dosierung und Dauer der Medikamenteneinnahme sollten Sie deswegen immer mit Ihrem Arzt absprechen!

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