Den Schmerz stoppen ohne Tabletten

Hausmittel Kopfschmerzen

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Kopfschmerzen stoppen ohne Tabletten
  • Hausmittel helfen: Kopfschmerzen kennt beinahe jeder. Den lästigen Brummschädel wird man nicht nur mit Tabletten los. Oft reichen sanfte Mittel gegen den Schmerz: Eine Tasse Kaffee, feuchte Kompressen oder ein Spaziergang.
  • Kopfschmerzen kann man vorbeugen: Zum Beispiel mit regelmäßigem Ausdauertraining. Auch Schlafen, Ruhe und Entspannung vertreiben oft die Schmerzen.
  • Wenn es nicht ohne Medikamente geht: Kopfschmerztabletten sollte man so oft wie nötig, aber so selten wie möglich einnehmen, denn zu viele davon können selbst Kopfschmerzen verursachen.
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Den Schmerz ohne Medikamente lindern
Allianz - Animationen zum Thema Kopfschmerzmittel

Kopfweh bessert sich oft nach einer Tasse Kaffee. Denn darin steckt Koffein. Das regt an, steigert die Aufmerksamkeit und verändert den Blutfluss im Gehirn. Das Koffein verengt Blutgefäße, die bei Migräne und Kopfschmerzen oft erweitert sind. Vor allem Menschen, die selten Kaffee trinken, sprechen gut auf Koffein an.

Trinkt man regelmäßig Kaffee, gewöhnt sich das Gehirn an die tägliche Koffein-Dosis. Fehlt es plötzlich, kann der Kaffee-Entzug Kopfschmerz auslösen. Auch dann hilft eine Tasse des heißen Muntermachers gegen den Brummschädel.

Für alle, die keinen Kaffee mögen, ist Tee eine gute Alternative. Stark zubereiteter Schwarztee enthält dieselbe Konzentration Koffein wie Kaffee und ist ein effektives Hausmittel gegen den Kopfschmerz!

Manchmal hilft es, ein großes Glas Wasser zu trinken. Denn hinter Kopfschmerzen steckt öfters Flüssigkeitsmangel und dann ist Wasser das beste Hausmittel gegen Kopfschmerzen. Fehlt dem Körper Wasser, verschlechtert sich die Durchblutung, das Gehirn bekommt weniger Sauerstoff, der Schädel brummt. Flüssigkeitsmangel ist auch typisch für den Kater-Kopfschmerz, denn Alkohol entzieht dem Körper Wasser.

Gesunde Erwachsene sollten täglich mindestens 1,5 Liter trinken. Am besten Wasser, verdünnte Säfte oder ungesüßten Tee.

Kopfschmerzen machen sich gerne breit, wenn man bis zum frühen Nachmittag noch nichts gegessen hat. Das liegt am sinkenden Blutzuckerspiegel. Eine regelmäßige und ausgewogene Ernährung mit ausreichend Magnesium und Mineralstoffen beugt vor. Positiver Nebeneffekt sind entspannte Muskeln und ruhige Nerven.

Auf dem Speiseplan sollten stehen: Eingeschränkt werden sollten:
Vollkornprodukte Schokolade
Hülsenfrüchte Rotwein
Grünes Gemüse Käse
Fisch Glutamat (Geschmacksverstärker)

Pfefferminzöl ist ein bewährtes pflanzliches Mittel gegen Kopfschmerzen. Als Hausmittel ist es eine sanfte aber effektive Alternative gegenüber Arzneien.

Sanft auf Stirn und Schläfen einmassiert, wirkt das ätherische Öl manchmal genauso gut wie eine Kopfschmerztablette. Dafür genügen wenige Tropfen. Achten Sie darauf, dass das Öl nicht in die Augen, an Wunden oder auf die Schleimhäute kommt, denn es kann reizen. Waschen Sie sich nach dem Einmassieren die Hände.

Für Babys und Kleinkinder ist Pfefferminzöl nicht geeignet. Sie können von ätherischen Ölen schwere Atemprobleme bekommen.

Wenn der Kopf schmerzt, empfinden viele ein feuchtes Tuch auf der Stirn oder im Nacken als angenehm. Es kann kühl sein oder warm. Kalte Kompressen können dazu beitragen die Schmerzen zu vertreiben, weil sich durch diese die Blutgefäße zusammenziehen. Dies ist vor allem bei Stirnkopfschmerzen hilfreich. Spannungskopfschmerzen hingegen werden am besten mit Wärme behandelt. Hierbei sollten warme, feuchte Kompressen auf Schultern und Nacken gelegt werden.

Ein hervorragendes Rezept gegen Kopfweh ist Bewegung. Eine Runde mit dem Fahrrad oder ein flotter Spaziergang an der frischen Luft vertreiben leichten Spannungskopfschmerz meistens. Bei Migräne hat körperliche Aktivität allerdings den gegenteiligen Effekt: Anstrengung verschlimmert die Attacke.

Regelmäßiges Ausdauertraining kann Migräne und (Spannungs-) Kopfschmerzen vorbeugen. Dafür sollten Sie mindestens dreimal pro Woche für eine halbe Stunde ins Schwitzen kommen, zum Beispiel beim Walken, Radfahren oder Schwimmen.

Kopfschmerzen sind nicht selten eine Reaktion des Körpers auf Stress und Reizüberflutung. Wenn Körper und Geist zur Ruhe kommen, schwinden auch Angst und Anspannung. Der Schmerz weicht aus dem Fokus der Aufmerksamkeit, wird als weniger dramatisch erlebt und die Schmerztoleranz steigt. Ärzte empfehlen ausreichenden Schlaf und einen geregelten Tagesablauf mit regelmäßigen Pausen, um Kopfschmerzen vorzubeugen.

Wer dennoch schwer zur Ruhe kommt, kann Entspannen lernen. Zum Beispiel beim Yoga oder mit autogenem Training. Für Anfänger leicht zu erlernen ist die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson. Dabei versetzt man seinen Körper durch gezieltes Anspannen und Loslassen der Muskeln in tiefe Entspannung. Das bewirkt auch, dass man seltener Kopfschmerzen bekommt.

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Allianz - Im Notfall Tabletten gegen Kopfschmerzen
Im Notfall
Allianz - Im Notfall Tabletten gegen Kopfschmerzen

Wenn Hausmittel nicht wirken, bleibt nur der Griff zur Schmerztablette. Als Schmerzmittel der ersten Wahl gegen gelegentliche Spannungskopfschmerzen empfiehlt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft Tabletten mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder einer fixen Kombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Koffein.

Kopfschmerztabletten – auch solche, die man ohne Rezept in der Apotheke bekommt – sollten Sie mit Rücksicht auf Ihre Gesundheit nicht häufiger als zehn Mal pro Monat nehmen. Denn zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert können die Mittel selbst Kopfschmerzen verursachen. Mediziner sprechen dann von Schmerzmittelkopfschmerzen. Eine Kopfschmerztablette sollten Sie daher wirklich nur dann schlucken, wenn es nicht mehr anders geht. Wenn Sie häufiger mit Kopfschmerzen zu kämpfen haben, probieren Sie doch einmal eines der Hausmittel gegen den Brummschädel. Falls Ihnen die Hausmittel nicht helfen, besprechen Sie Ihre Beschwerden am besten mit einem Arzt.

Hinweise zur Medikamenteneinnahme

Alle Schmerzmedikamente können schwere Nebenwirkungen hervorrufen, vor allem, wenn sie sehr häufig oder in hoher Dosis eingenommen werden. Dosierung und Dauer der Medikamenteneinnahme sollten Sie deswegen immer mit Ihrem Arzt absprechen!

Bitte erkundigen Sie sich gegebenenfalls im Vorfeld bei Ihrer Krankenversicherung, ob eine Kostenübernahme für vorbeugende Medikamente oder Medikamente, die gegen andere Krankheiten entwickelt wurden, gewährleistet ist.

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Allianz - Frau mit Kopfschmerzen
Hilfe von medizinischen Experten
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Patienten-Coaching

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Der richtige Schutz bei Krankheit
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