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Allianz - Grippe-Mythen

Grippe-Mythen

Die sechs größten Irrtümer

Viren und Bakterien machen uns in der Grippe- und Erkältungszeit das Leben schwer. Wir möchten Ihnen helfen, die nächste Grippewelle gut zu überstehen und räumen daher mit weit verbreiteten Grippe-Mythen auf. Außerdem haben wir für Sie die bewährtesten Hausmittel im Download.


Mythos 1: Kälte macht krank

Falsch: Viren sind immer da, nicht nur in der kalten Jahreszeit. Im Winter haben sie aber leichteres Spiel, sobald unser Immunsystem geschwächt ist. Kälte an sich macht nicht krank, hat aber eine indirekte Wirkung: Da wir uns viel in warmen Räumen aufhalten, trocknet die Heizungsluft unsere Schleimhäute aus. So verlieren sie ihre Schutzfunktion und können Viren schwerer abwehren.

Tipp:
Eine bereits ausgebrochene Erkältung behandelt man am besten damit, dass man dem Körper die Ruhe zur Regeneration gönnt. Meiden Sie überhitzte Räume, und nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich. Suppen und Heißgetränke beruhigen die Schleimhäute, Nasenspülungen oder Inhalationen mit heißem Wasserdampf fördern deren Durchblutung. Der berühmten Hühnersuppe wurde übrigens tatsächlich eine entzündungshemmende, Infekt lindernde Wirkung nachgewiesen. Die Extra-Portion Vitamine liefert die Petersilie in der Suppe.


Mythos 2: Jeder, der sich ansteckt, wird auch krank

Falsch: Dank der schnellen Verbreitung der Viren mittels Tröpfcheninfektion herrscht tatsächlich eine hohe Ansteckungsgefahr. Besonders ansteckend sind hustende, schniefende und niesende Menschen. Aber: Nicht jeder, der infiziert ist, wird auch krank. Nur bei 20 Prozent brechen die Symptome Schüttelfrost, Fieber und Gliederschmerzen auch aus. Die anderen 80 Prozent bekommen es oft gar nicht mit, dass sie die Viren in sich tragen.


Mythos 3: Desinfektionsmittel schützt vor Ansteckung

Falsch: Desinfektionsmittel werden oft als Ersatz fürs Händewaschen angeboten. Der hohe Alkoholgehalt tötet Viren ab, bietet aber nicht automatisch Schutz vor einer Erkältung. Denn auch hier gilt: Die Erreger verbreiten sich über feinste Tröpfchen in der Luft und können ganz einfach eingeatmet werden. Außerdem überleben Keime durchaus mehrere Stunden bis Tage. Sie lauern auf Oberflächen unserer Alltagsgegenstände, zum Beispiel auf Türklinken, Telefonen oder Tastaturen. Dort nimmt man sie mit den Händen auf, und sobald man die Schleimhäute von Mund, Nase oder Auge berührt, ist es passiert. Unser Tipp: Finger weg vom eigenen Gesicht! Außerdem empfehlen wir, die Hände regelmäßig und gründlich zu waschen (mindestens 20 Sekunden und mit gründlichem Einschäumen, ohne die Hände dabei unter fließendes Wasser zu halten), Händeschütteln zu vermeiden und in die Armbeuge zu nießen.


Mythos 4: Alles ein und dieselbe Grippe

Falsch: Grippale Infekte und Grippe sind nicht dasselbe. Als grippalen Infekt bezeichnet man eine Erkältung, als echte Grippe gilt die Erkrankung durch das Influenza-Virus. Unterschiede erkennt man in den Symptomen, auch wenn die Übertragung in beiden Fällen über die Tröpfcheninfektion stattfindet: Die Influenza beginnt sehr plötzlich und heftig und dauert fünf bis sieben Tage, eine Erkältung erreicht ihren Höhepunkt nach zwei bis drei Tagen und flaut dann wieder ab.
Anzeichen einer echten Grippe sind der Beginn mit leichtem Frösteln, bevor schnell Fieber über 38,5 Grad einsetzt. Kopf- und Gliederschmerzen sowie Halsschmerzen und Husten sind zwar Symptome von beidem, allerdings sind sie bei der Erkältung wesentlich schwächer. Das wichtigste Symptom der Erkältung ist der Schnupfen. Saison hat sie von Oktober bis April, also wesentlich länger, als die Grippewelle dauert.


Mythos 5: Grippe-Schutzimpfung kann Grippe auslösen

Falsch: Gespritzt wird ein Serum aus inaktivierten Grippeviren, die sich nicht vermehren und die auch nicht krank machen können. Das Wichtige ist, dass man sich vor Beginn der Grippewelle impft. Die Grippe-Hochwelle ist im Januar und Februar, eine Grippe-Impfung hält etwa ein halbes Jahr. Die besten Monate für den Arztbesuch sind daher Oktober und November. Übrigens ist man erst zwei Wochen nach der Impfung richtig geschützt – so lange braucht der Körper, um das Serum zu verarbeiten und sich gegen die Krankheit zu wappnen. Bitte besprechen Sie mit Ihrem Hausarzt, ob eine Grippeimpfung in Ihrem persönlichen Fall sinnvoll ist.


Mythos 6: Antibiotika und Grippemittel helfen immer

Falsch: Die Einnahme von Antibiotika bei einer Influenza hat keinen Sinn. Die echte Grippe wird nämlich durch Viren ausgelöst – das Medikament bekämpft aber nur Bakterien.
Mit gängigen Grippemitteln aus der Apotheke, die Sofortwirkung versprechen, sollte man vorsichtig sein. Was viele nicht wissen: Diese bestehen vor allem aus Schmerzmitteln. Wer dann zusätzlich zum Grippemittel ein Schmerzmittel einnimmt, hat es schnell mit einer unbeabsichtigten Überdosis zu tun. Dies kann auf Dauer zu Blutungen und Leberschäden führen. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wie effektiv die einzelnen Wirkstoffe in den Kombimitteln sind und ob deren Wirkungen bewiesen sind.

Fit in den Winter: Ein gesundes Immunsystem ist die beste Vorbeugemaßnahme gegen Erkältungskrankheiten bzw. deren Heftigkeit. Es kann dann Krankheitserreger wie Viren besser abwehren, einen Krankheitsverlauf abkürzen oder die Krankheitssymptome mindern. Mit einer ausgewogenen vitamin- und mineralstoffreichen Ernährung, ausreichend Schlaf (mindestens sieben Stunden täglich) und regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft sind Sie bestens gerüstet.

Auf den Seiten „Stress vermeiden und entspannen“ von der Allianz Gesundheitswelt erhalten Sie zusätzlich wertvolle Tipps von Ärzten und Psychologen.

Allianz - Fit in den Winter

Hausmittel – jahrzehntelang erprobt und natürlich gut

Immer mehr Menschen schwören auf die Wirkung natürlicher Hausmittel. In unserer Broschüre „Rezepte aus der Hausapotheke“ haben wir zusammengetragen, welche die Populärsten bei unseren Kunden sind – selbstverständlich geprüft von den Experten der Allianz Privaten Krankenversicherung.

Wer wissen möchte, welche Hustensäfte einfach selbst herzustellen sind und wann ein Zitronenwickel hilft, der wird in unserem Gratis-Download fündig. Ran an den schwarzen Rettich, Zwiebel und andere wohltuende natürliche Zutaten! Wir wünschen Ihnen gute Besserung.

Allianz - Broschüre Rezepte aus der Hausapotheke

Auch bei Beschwerden, die nichts mit Grippe und Erkältung zu tun haben, können Hausmittel wohltuend und lindernd wirken. Tipps dazu finden Sie ebenfalls in unserer Broschüre. Ein Beispiel: Sodbrennen

Die Kamillenrollkur bei Sodbrennen zeigt, wie wichtig es ist, dass Hausmittel richtig angewendet werden. Es kommt nicht nur auf die Zubereitung des Tees an, sondern auch auf die wirkungsvolle Einnahme: Trinken Sie zwei Tassen Kamillentee, und legen Sie sich anschließend je zehn Minuten auf den Rücken, auf die linke Seite, auf den Bauch und auf die rechte Seite. So verteilt sich der Kamillentee in alle Bereiche des Magens und beruhigt ihn.

Aber Vorsicht: Im Laufe der Jahre haben sich auch Irrtümer weit verbreitet. Wussten Sie zum Beispiel, dass Milch oder Pfefferminztee bei Sodbrennen gar nicht zu empfehlen sind? Pfefferminztee entspannt nämlich den Schließmuskel des Magens, so kann mehr Säure in die Speiseröhre laufen, was wiederum Sodbrennen bewirkt. Und Milch regt die Säureproduktion des Magens an, anstatt sie zu beruhigen.

Natürlich ersetzen Hausmittel wie Wadenwickel und Kräutertees keine ärztliche Behandlung. Sie sollten allenfalls unterstützend und zur Behandlung von leichteren Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt werden. Bei Unsicherheiten fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Allianz - Kamillenrollkur

Weihnachtstage ohne Stress

Wir wünschen Ihnen ruhige und erholsame Feiertage mit wenig Termindruck und Stress. Damit der Jahreswechsel nicht zur Belastungsprobe für Ihre Gesundheit und Ihren persönlichen Frieden wird, haben wir für Sie Tipps zusammengestellt, die Ihnen Freiräume schaffen und Entspannung bringen.

Allianz - Weihnachtstage ohne Stress

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