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Gesund abnehmen: Frühlings-Diät, nein danke!

Allianz - Mann verteilt leckeren Salat auf Teller

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Kaum spitzt die Frühlingssonne heraus, fühlen sich wieder Millionen Menschen zu dick – vor allem Frauen. Also ran an die neueste Diät. Uwe Knop, Ernährungswissenschaftler und Autor, hat mehr als 1000 Ernährungsstudien ausgewertet. Sein Fazit: Hände weg! Diäten funktionieren nicht und können sogar krank machen. Ein gesunder Weg zum Wunschgewicht sieht anders aus. Wie das geht, verrät er uns im Interview.

Allianz - Autor und Ernährungswissenschaftlicher Uwe Knop

„Diäten machen krank, nicht schlank!“

Herr Knop, Millionen Menschen sind wieder einmal auf der Suche nach der perfekten Frühlings-Diät. „In wenigen Wochen vom Wintermoppel zur Bikinischönheit“, so das Versprechen. Trendsetter versuchen mit Paleo-Diät, Algen-Diät, Esspausen-Diät, Forking oder Veganer-Diät abzunehmen. Was halten Sie davon?
UWE KNOP: Nichts. Egal wie sie heißen und was sie versprechen, alle führen zum gleichen Ergebnis. Statt schlank, werden die meisten Menschen nach der Diät wieder genauso schwer und oft sogar noch schwerer als vorher. Nicht selten wirken sich Diäten auch noch negativ auf unsere Gesundheit aus. Auch Essstörungen können eine Folge sein.

Hollywood fährt gerade voll auf die neue Bulletproof-Diät ab. Zu Recht?
KNOP: Diese Diät ist ein besonders schönes Beispiel, mit welch` totalem Nonsens den Menschen das Geld aus der Tasche gezogen wird: Kaffee mit Butter ist das „Geheimnis“ dieser neuen Diät, die nicht nur weniger Gewicht verspricht, sondern auch mehr geistige Leistung. Schwören dann noch ein paar US-Promis auf diesen Quatsch, ist der kommerzielle Erfolg programmiert. Aber auch hier gilt natürlich: Man nimmt einzig und allein nur deshalb ab, weil man weniger Energie zu sich nimmt, als man verbraucht – der „Wunder-Kaffee“ mit Butter und Öl ist eine reine aufgesetzte Marketingmasche, um die 1.000ste Diät als neu & revolutionär zu verkaufen. Eigentlich reicht der gesunde Menschenverstand, um zu verstehen, dass ein Butter-Kaffee in keiner Weise dazu beitragen kann, Fett abzuspecken.

Aber nicht jeder Diätvorschlag ist dermaßen abstrus. Lassen sich wirklich alle Diäten über einen Kamm scheren?
KNOP: Jede Diät funktioniert nach dem gleichen biologischen Prinzip, der negativen Energiebilanz. Der Körper bekommt weniger, als er benötigt und geht deshalb an die Reserven. Die Pfunde purzeln – aber eben nur, solange Sie auf Diät sind.

Und was ist mit vegan? Viele werden zum Veganer, zumindest vorübergehend, um abzunehmen. Obst, Gemüse, Nüsse, Samen – das klingt doch sehr gesund.
KNOP: Vegane Ernährung macht genauso wenig schlank wie Fleisch-Kost. Was beim Abnehmen zählt, das ist allein die negative Kalorienbilanz, also weniger Energie aufnehmen als verbrauchen – was den Körper in diesen Mangelzustand treibt, das interessiert ihn nicht. Das beste Beispiel ist die 100 % anti-vegane Atkins-Diät: Fleisch, Fleisch und nochmals Fleisch. Dazu Milch, Käse, Sahne und alles, was das Herz und der Bauch begehren – nur keine Kohlenhydrate. Die Atkins-Esser nehmen ab und zeigen sogar verbesserte Blutwerte. Die Gretchenfrage bei allen Abnehmversuchen ist: Wie lange hält man die Diätkost durch, und wie lange hält man das reduzierte Gewicht?

„Frauen leben zehn Jahre ihres Lebens auf Diät“

Sie sagen, Diäten machen nicht schlank, sondern dick. Und mit jeder Diät wird es schlimmer?
KNOP: Bereits nach zwei, drei Diäten, setzt der Jo-Jo-Effekt ein. Das ist wissenschaftlich belegt. Ein unzureichendes Nahrungsangebot und hartnäckige Hungergefühle gaukeln dem Körper magere Zeiten vor. Der Körper startet sein Notprogramm. Ist die Diät zu Ende, traut der Körper dem Braten nicht. Die Jo-Jo-Falle schlägt zu. Der Körper behält den niedrigeren Stoffwechsel noch Wochen und Monate bei, mit dem Effekt, dass die Pfunde bei der Rückkehr zu normalen Essgewohnheiten schneller als zuvor wieder drauf sind.

Sind Diäten Ihrer Meinung nach also eine „Mission Impossible“?
KNOP: Könnte man sagen. Die meisten wollen ihr Gewicht auf Dauer halten, das funktioniert aber nur in Ausnahmefällen. 90 Prozent scheitern, bis zu zwei Drittel wiegen nach einer Schlankheitskur mehr als zuvor – und hoffen, bei der nächsten Diät wird alles anders. Aber das ist ein Trugschluss!

Jetzt legen Sie noch eins drauf und sagen: Diäten können auf Dauer richtig krank machen und das Leben verkürzen. Ist das nicht etwas übertrieben?
KNOP: Von Übertreibung kann keine Rede sein. Diäten sind die Einstiegsdroge in Essstörungen und Fettsucht. Auch das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes kann durch wiederholtes Ab- und Zunehmen erhöht sein. Außerdem können Diäten ungewollte „Lebensverkürzer“ sein, denn rein statistisch betrachtet, leben leicht Übergewichtige länger.

Die Liste der Folgeerkrankungen durch Übergewicht ist auch nicht gerade kurz. Was, wenn ich nun mein Gewicht reduzieren will, ob aus gesundheitlichen oder ästhetischen Gründen?
KNOP: Zunächst muss man wissen, Übergewicht kann viele Ursachen haben, und genau da müssen die Betroffenen ansetzen. Sie sollten herausfinden, warum sie zu dick sind oder sich auch nur zu dick fühlen. Für mich gibt es hier drei verschiedene Gruppen.

Die wären?
KNOP: Die erste Gruppe will aus gesundheitlichen Gründen abnehmen. Diese Menschen würde ich zu einem Ernährungsmediziner schicken, der genau analysiert, woher das Übergewicht kommt und mögliche körperliche, aber auch psychische Ursachen checkt. Wenn man weiß, woher das krankhafte Übergewicht kommt, lässt es sich auch wieder reduzieren. Bei der zweiten Gruppe geht es um Veranlagung. Ein Bernhardiner wird einfach kein Windhund. Wenn er es werden will, muss er sich im Klaren sein, dass Abnehmen einen lebenslangen Kampf bedeutet. Die dritte Gruppe besteht aus denjenigen, die wie ein Topmodel im Fernsehen aussehen wollen. Mit einer Diät kann das klappen, aber der Körper holt sich sein ursprüngliches Gewicht gern wieder zurück. So gerät man schnell in die Jojo-Falle oder bekommt Essstörungen.

„Ein Bernhardiner wird einfach kein Windhund“

Nun gehören vor allem Frauen zur dritten Gruppe. Das Kings College in London hat herausgefunden, dass Frauen im Schnitt zehn Jahre ihres Lebens auf Diät sind, das entspricht zwei Schlankheitskuren im Jahr. Ist die Diätfalle klar weiblich?
KNOP: Natürlich machen viel mehr Frauen als Männer eine Diät, man schätzt den Frauenanteil auf etwa 90 Prozent. Das hängt mit dem Schönheitsideal zusammen. Die perfekte Bikini-Figur spielt für Frauen einfach eine viel größere Rolle. Das hat sich auch im 21. Jahrhundert nicht geändert. Teilweise machen schon 11-jährige Mädchen ihre erste Diät, und das zieht sich dann wie ein roter Faden durchs Leben. Einmal in der „Jo-Jo-Mühle“, Essstörungen entwickelt, und dann kommt frau aus diesem Teufelskreis nicht mehr raus. Nicht umsonst lautet ein Kapitel meines kommenden Buchs „Ernährungswahn“ auch „Frauenfalle Diäten“.

Gibt es also keinen Weg, sein Wunschgewicht zu erreichen und auf Dauer zu halten?
KNOP: Doch, indem jeder von uns auf seinen Körper hört und sein Hungergefühl trainiert. Fangen Sie damit an, sich und Ihre Lebenssituation zu analysieren. Jeder Mensch hat von Natur aus ein individuelles, körperliches Wohlfühlgewicht, den sogenannten biologischen Setpoint, auf den sich der Körper immer wieder einpendelt. Aber viele futtern rein aus Langeweile, Frust, Stress oder Gewohnheit, ohne wirklich hungrig zu sein. Fragen Sie sich ganz ehrlich: Wie sieht das bei mir mit „Emotional Eating“ aus? Eine Änderung der Lebensumstände kann hier ganz natürlich einige Pfunde purzeln lassen. Das Wichtigste aber ist, das eigene Hungergefühl zu erkennen.

Und wie lässt sich das eigene Hungergefühl trainieren?
KNOP: Werden Sie achtsam für die eigenen Körpersignale wie Hunger, Sattheit und Genuss. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl – immer vorausgesetzt, Sie sind gesund. Vergessen Sie alle Regeln, die Sie über gesunde Ernährung gehört haben, und vertrauen Sie Ihrem Körper. Er weiß am besten, was gut und gesund für Sie ist. Wenn Sie nur essen, wenn Sie wirklich Hunger haben und nur das, worauf Ihr Körper wirklich Lust hat und was Sie gut vertragen, dann sind Sie auf gutem Wege zu Ihrem ganz persönlichen, körperlich-biologischen Wohlfühlgewicht.

Uwe Knop, Jahrgang 1972, ist Diplom-Ernährungswissenschaftler, Medizin-PR-Experte und Buchautor („Esst doch was Ihr wollt – Warum Ernährung weder gesund noch krank macht“, „Hunger & Lust – Das erste Buch zur Kulinarischen Körperintelligenz“). Am 22. April erscheint sein neuestes Buch „Ernährungswahn – Warum wir keine Angst vor dem Essen haben müssen“.

Schön gesund

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Was heißt BMI und THQ? Welches Gewicht gilt als gesund? Was gehört zu einer ausgewogenen Ernährung? Wann ist welche Obst-, Gemüse- und Salatsorte besonders frisch? Welche Sportart ist für mich optimal? Wie komme ich zu mehr Ruhe? Alle Antworten und noch mehr Informationen zum Downloaden finden Sie auf unserer Allianz Gesundheitswelt.

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