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Private Pflegever­sicherungen: ­Ihr Plus an Pflege

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Ob im Alter, durch Unfall oder Krankheit – es kann jedem Menschen passieren, dass er kurz- oder langfristig auf Pflege angewiesen ist. Mit den Leistungen einer zusätzlichen privaten Pflegeversicherung sichern Sie sich mehr Selbstbestimmtheit und bestmögliche Lebensqualität.
  • Entlasten Sie Ihre Familie im Pflegefall mit einer zu Ihren Bedürfnissen passenden privaten Pflegever­sicherung, wie z.B. einer Pflegezusatz-oder Pflegerentenversicherung. Warum ist sie noch sinnvoll? Schützen Sie Ihr Vermögen, vermeiden Sie Versorgungslücken und sorgen Sie für finanzielle Freiräume.
  • Tipp: Je jünger Sie bei Versicherungs­beginn sind, desto höher das Sparpotenzial und geringer die Beiträge – das schenkt Ihnen und Ihrer Familie ein sicheres Gefühl.
  • Viele Allianz Pflegetarife bieten umfassende Services und Assistance-Leistungen vor und während der Pflegebedürftigkeit, für Sie und Ihre Angehörigen.
Leider gab und gibt es aktuell wieder betrügerische Anrufe zum Thema Pflege. Die Anrufer melden sich z.B. als "Pflegeallianz " oder "Deutsche Pflege". Sie erwecken den Anschein, dass sie im Auftrag verschiedener Versicherungs­gesellschaften Versicherungskunden anrufen. Sie erfragen dann personenbezogene Daten. Diese Anrufe erfolgen nicht im Auftrag der Allianz: Vielmehr sind sie ...
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Erklärung

Mehr Selbstbestimmtheit und weniger eigene Kosten im Pflegefall? Das geht mit der privaten Pflegeversicherung. Eine private Pflegeversicherung ist eine zusätzliche Absicherung gegen die finanziellen Risiken einer Pflegebedürftigkeit. Sie ergänzt die gesetzliche/private Pflegepflichtver­sicherung. Diese bietet als Basisschutz keine Vollversorgung und sichert nur einen Teil der Pflegekosten ab.

Eingeführt wurde die soziale Pflege­versicherung in Deutschland 1995. Seit dem gilt unter anderem: Sind Sie gesetzlich krankenversichert (GKV), besteht Versicherungspflicht in der gesetzlichen Pflegeversicherung. Sind Sie privat krankenversichert (PKV), müssen Sie sich über eine private Pflegepflicht­versicherung absichern.

  • Für gesetzlich Versicherte (GKV-Versicherte): Als Pflichtversicherter in einer gesetzlichen Krankenver­sicherung sind Sie auch in der sozialen/gesetzlichen Pflegever­sicherung pflichtversichert. Diese deckt bei Pflegebedürftigkeit das finanzielle Risiko ab: Die gesetzliche Pflegever­sicherung trägt allerdings nur einen Teil der durch die Pflege entstehenden Kosten.
  • Für private Versicherte (PKV-Versicherte): Das entsprechende Pendant für Versicherte in einer
    Privaten Krankenversicherung
    ist die
    private Pflegepflichtversicherung
    .
  • Zusatzvorsorge für GKV- und PKV-Versicherte: Beide können ihre Versorgungslücken in der Pflege z.B. mit einer
    Pflegezusatzversicherung
    oder einer
    Pflegerentenversicherung
    schließen.

    Darüber hinaus gibt es die staatliche geförderte Pflegezusatz­versicherung Pflege Bahr.

    Staatliche Förderung von bis zu 60 Euro jährlich.

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Gute Gründe
Die Menschen leben länger und eine Pflegebedürftigkeit ist heute wahrscheinlicher denn je. Diese Entwicklung wird sich künftig noch verstärken. Hier ein paar Fakten:
Laut Bundesministerium für Gesundheit wächst der Anspruch an Leistungen in der Pflege. Bis 2050 steigt die Anzahl der pflegebedürftigen Personen in Deutschland um 42 Prozent, siehe Grafik oben. Wer sich früh mit den Themen Vorsorge und Absicherung eines Pflegefalls befasst, ist im Vorteil: Denn je jünger der Versicherte, desto günstiger ist eine private Pflegeversicherung.
Infografik: Pflegebedürftigkeit in Deutschland bis 2050
  • Welche Auswirkungen hat das auf die Kosten des Einzelnen? Stichwort: Eigenanteil

    Pflegebedürftigkeit kann viele Gründe haben. Ob durch einen Unfall, durch Krankheit oder altersbedingt – es kann jedem Menschen passieren, dass er kurzfristig auf Unterstützung angewiesen ist, vielleicht sogar auf längerfristige Pflege (z. B. mithilfe einer versierten
    Pflegekraft
    ). Vor allem die vollstationäre Pflege in einem
    Pflegeheim 
    kann sehr teuer werden.

    Denn, die gesetzliche Pflegekasse oder private Pflegepflichtversicherung übernimmt nur einen Teil der Kosten. Den Rest, den sogenannten Eigenanteil, müssen Sie übernehmen

    Daher ist die gesetzliche oder private Pflegepflichtversicherung nur als Basisschutz zu sehen. Für alle weiteren Kosten müssen Sie selbst aufkommen. Eine zusätzliche private Pflegeversicherung hält Ihnen finanziell den Rücken frei und steht Ihnen mit als Partner zur Seite.

  • Warum wird die private Pflegevorsorge künftig noch wichtiger?

    Die Pflegepflichtversicherung ist ein Basisschutz und bleibt nur eine Teilkosten­versicherung. Weil drei von fünf Deutschen künftig pflegebedürftig werden und die Pflegepflichtversicherung Ihre Kosten im Pflegefall nicht abdeckt, wird eine private Pflegeversicherung immer wichtiger.

    In diesem Zusammenhang ist die gesetzliche Pflegeversicherung und die private Pflegepflichtversicherung gemeint.

    Statistischer Durchschnittswert, ermittelt auf Grundlage der Pflegedaten der Allianz Private Krankenversicherungs-AG

    Infografik: TNSInfratest
Tarif PflegetagegeldBest – ­z.B. für monatlich 13,90 Euro

Beitrag von 13,90 Euro für den Tarif PflegetagegeldBest und exemplarisch kalkuliert für einen Versicherungsabschluss im Alter von 35 Jahren bei einem Auszahlungsbetrag von bis zu 600 Euro monatlich.

Dann schreiben Sie uns. Ihr Allianz Ansprechpartner vor Ort meldet sich umgehend bei Ihnen.
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Basis­schutz & Privatvorsorge

Bei Pflegebedürftigkeit stehen jedem Pflichtversicherten verschiedene Leistungen gesetzlich zu. Dies sind in der Regel Pflegesachleistungen sowie Pflegegeld. Oftmals reichen die gesetzlichen Leistungen im Pflegefall jedoch nicht ausDenn bei höherer Pflegebedürftigkeit, steigt der Pflegeaufwand und die damit verbundenen nötigen Leistungen und Kosten.

Deshalb gibt es die Möglichkeit der zusätzlichen, privaten Pflegevorsorge. Wie sich die Leistungen einer privaten Pflegeversicherung von den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung unterscheiden, lesen Sie hier:

Ihre Grundabsicherung erfolgt über die Krankenversicherung, also in der gesetzlichen/privaten Pflege­versicherung (
Pflegepflichtversicherung
). Darüber erhalten Sie folgende grundlegende Leistungen:
  • Unterstützende Leistungen im Alltag: Neben klassischen Pflegeleistungen können Pflegepflichtversicherungen auch weitere Entlastungsleistungen auf Antrag genehmigen. Dazu zählen beispielsweise Zuschüsse für Pflegehilfsmittel, zur Wohnungsanpassung oder zur sozialen Absicherung für Angehörige.
  • Leistungen bei häuslicher Pflege, z.B. durch Angehörige: Bei häuslicher Pflege werden Pflege­bedürftige von angehörigen Pflegepersonen, ambulanten Pflegediensten oder Pflegefachkräften in den eigenen vier Wänden versorgt. Dabei unterstützen Pflegepflichtversicherungen mit Pflegegeld, Pflegesachleistungen oder individuellen Hilfestellungen (z. B. Verhinderungspflege) im Alltag.
  • Leistungen bei stationärer Pflege (z.B. im Pflegeheim): Ist eine ambulante Pflege zu Hause nicht möglich oder die Versorgung des Pflege­bedürftigen für pflegende Angehörige zu zeitaufwendig, kommt die Pflegepflicht­versicherung für eine teil- und vollstationäre Pflege auf. Dies gilt auch für Tages- und Nachtpflege als Teilbetreuung in Pflegeeinrichtungen.
Lesen Sie im Ratgeber, welche Leistungsanpassungen und Zuschüsse Ihnen die Pflegereform 2022 bringt – und welche Versorgungslücken trotz Reform bestehen bleiben.
Private­ Vorsorge
Zusätzlich zum Basisschutz können Sie privat vorsorgen mit z.B.:
Pflegezusatzversicherung 
oder
Pflegerentenversicherung
, sowie
Pflegerente gegen Einmalbeitrag
 oder mit der staatlich geförderten Pflege Bahr Pflegezusatzversicherung. Ihre Vorteile:
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Ihr Spar­potenzial
In welchem Alter sollten Sie eine Pflegevorsorge abschließen? Je jünger, desto besser. Denn die monatlichen Kosten in Form Ihrer Beiträge für eine private Pflegeversicherung sind in der Regel geringer, je früher Ihre Versicherung beginnt.

Mit Kosten sind hier die Beiträge gemeint, die Sie für eine private Pflegeversicherung an den Versicherer zahlen.

In jungen Jahren ist es zudem wahrschein­licher, dass Sie keine gesundheitlichen Einschränkungen haben. Sie müssen sich somit keine Sorgen machen, ob und wann Sie pflegebedürftig werden – abgesichert sind Sie in jedem Alter, Ihr Leben lang.

Wichtig: Je nach Pflegegrad stehen Ihnen unterschiedliche Leistungen der Pflegekasse zu. Erfahren Sie mehr zu den fünf Pflegegraden oder berechnen Sie, wie viel Sie mit der Allianz Pflegezusatz­versicherung PflegetagegeldBest im Pflegefall sparen können. Finden Sie hier Ihren "Heute anfangen, morgen weniger zahlen" Sparrechner:

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Darauf sollten Sie achten
Egal ob für Angestellte, Selbstständige oder Beamte: Eine private Pflegeversicherung kann sich aus folgenden Gründen lohnen.

Eine private Pflegeversicherung soll vor allem eines: Ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Achten Sie daher bei der Auswahl auf folgende Punkte:

  1. Ihre gewohnte Umgebung möchten Sie auch im Pflegefall verständlicherweise nicht verlassen. Daher sollten Sie so lange wie möglich eine
    häusliche Pflege 
    nutzen können. Bedenken Sie aber, dass Sie unter Umständen in einem Pflegeheim betreut werden müssen. In welchem Umfang trägt die Versicherung auch diese Kosten?
  2. Gibt es eine Wartezeit, in der Sie keine Leistungen beziehen können? Wenn ja: Achten Sie darauf, dass diese Karenzzeit so kurz wie möglich ist, damit Sie für alle Fälle gut gerüstet sind.
  3. Die vereinbarten Leistungen der Pflegeversicherung sollten Sie bei bestimmten Veränderungen Ihrer Lebenssituationen ohne weitere Gesundheitsprüfung anpassen können. Generell ist es wichtig, dass Sie die Gesundheitsfragen (z. B. Vorerkrankungen) bei der Beantragung ehrlich beantworten.

Die Allianz ist Ihr verlässlicher Partner rund um die private Pflegeversicherung. Lassen Sie sich beraten oder nutzen Sie die Rechner zur unverbindlichen Berechnung:

 Jetzt Pflegezusatzversicherung berechnen 

 Jetzt Pflegerentenversicherung berechnen 

Video: Persönliche Erfahrung
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Allianz Pflegeversicherung: Persönliche Erfahrungen
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Sozialversicherungs­rechtliche Informationen
Seit Anfang 2017 sind weitere Teile des Pflegestärkungsgesetzes (PSG) II in Kraft. Aus ehemals drei Pflegestufen sind fünf Pflegegrade geworden. Die Leistungen in der ambulanten und stationären Pflege wurden erhöht. Die Pflegebedürftigkeit orientiert sich im Wesentlichen daran, wie selbstständig der Alltag bewältigt werden kann. Es gibt keine Unterscheidung mehr zwischen körperlichen, geistigen und psychischen Einschränkungen.
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Häufige Fragen
  • Was sind die Kosten bzw. Beiträge in einer Pflegeversicherung und wer zahlt diese?

    In der gesetzlichen Pflegeversicherung (GKV) trägt der Arbeitgeber grundsätzlich die Hälfte des Beitrags. Den anderen Teil sowie ggf. den Kinderlosenzuschlag zahlt der Arbeitnehmer. Die Höhe der Beiträge ist dabei abhängig vom Bruttogehalt des Arbeitnehmers. Sind Sie freiwillig in der GKV versichert (z. B. als Selbstständiger oder Rentner), sind Sie im Regelfall alleine für die Beiträge verantwortlich. Dies gilt auch für Mitglieder der privaten Pflegepflichtversicherung. Sofern Sie abhängig beschäftigt sind, erhalten Sie jedoch sowohl in der gesetzlichen Pflegeversicherung als auch in der privaten Pflegepflichtversicherung grundsätzlich einen Zuschuss vom Arbeitgeber. Die Beiträge für die private Pflegepflichtversicherung berechnen sich auf der Grundlage bestimmter gesetzlichen Regelungen, insbesondere nach Alter und Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss.

    Beitragsanpassungen (Beitragssenkungen oder auch Beitragserhöhungen) in einer privaten Pflegeversicherung unterliegen gesetzlichen Vorschriften. Auslöser einer Beitragsanpassung sind z. B. gestiegene oder gesunkene Tarifleistungen, welche die zuvor kalkulierten Leistungen über- oder unterschreiten. Darüber hinaus spielt die Zinsentwicklung während Niedrigzinsphasen eine wichtige Rolle.

    In der gesetzlichen Pflegeversicherung müssen Sie – bis zur Beitragsbemessungsgrenze – neben Beiträgen aus Arbeitsentgelt sowie der gesetzlichen Rente auch Beiträge aus Versorgungsbezügen sowie ggf. aus Arbeitseinkommen und sonstigen Einkommen (z.B. Kapitalerträge, Vermietung und Verpachtung) zahlen.

  • Was ist der Unterschied zwischen einer Berufsunfähigkeitsversicherung und einer Pflegeversicherung?

    Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt Ihnen eine vereinbarte Leistung, wenn Sie beispielsweise aufgrund einer Krankheit Ihren Beruf nicht mehr oder nur noch zu maximal 50 Prozent nachgehen können. Voraussetzung dafür ist außerdem, dass Sie zum Beispiel für mindestens sechs Monate – je nach Versicherer – berufsunfähig sind (Prognosezeitraum). Die Versicherung kann dann einen möglichen Verdienstausfall teilweise abdecken.

    Eine Pflegeversicherung zahlt Ihnen Leistungen im Fall einer Pflegebedürftigkeit. Berufsunfähig- und Pflegebedürftigkeit können gleichzeitig, oder auch unabhängig voneinander eintreten.

    Beide Versicherungen sind daher sinnvoll und in der Kombination eine sehr gute Absicherung.

  • Was bedeutet Pflegetagegeld?

    Pflegetagegeld ist eine Pflegezusatzversicherung. Im Pflegefall erhalten Sie für jeden Tag einen festen Betrag, der Ihnen monatlich ausgezahlt wird. Die Höhe des Pflegetagegelds hängt davon ab, welchen Pflegegrad Sie haben und ob Sie ambulant oder stationär gepflegt werden. Das Geld ist nicht zweckgebunden; Sie können also frei entscheiden, wofür Sie es ausgeben. Ein Pflegetagegeld bietet Ihnen eine flexible Absicherung zu günstigen Beiträgen. Die Allianz PflegetageldBest-Versicherung garantiert Ihnen die bestmögliche Versorgung im Pflegefall.

    Erfahren Sie dazu mehr im ausführlichen Pflegegeld-Ratgeber.

  • Was ist eine Pflegerentenversicherung?

    Bei einer Pflegerentenversicherung erhalten Sie im Pflegefall eine lebenslange garantierte Rente. Die Höhe bemisst sich am Grad Ihrer Pflegebedürftigkeit. Zudem bieten manche Verträge die Möglichkeit zur flexiblen Kapitalentnahme. Darüber hinaus können Ihre Hinterbliebenen abhängig vom jeweiligen Vertrag eine Auszahlung im Todesfall erhalten.

    Bei uns haben Sie die Wahl zwischen zwei Produkten:

    Mit der Pflegerentenversicherung PflegePolice Flexi erhalten Sie immer eine Leistung – egal ob durch die umfassende lebenslange Pflegeabsicherung, im Todesfall, bei Beitragsfreistellung oder bei Kündigung. Durch die flexible Beitragszahlung und die garantierten Beiträge verfügen Sie über eine hohe Planungssicherheit.

    Wenn Sie Ihre Pflegevorsorge mit einer einzigen Zahlung sicherstellen wollen, ist die PflegeRente gegen Einmalbeitrag eine gute Lösung für Sie. Im Todesfall erhalten Ihre Hinterbliebenen eine Leistung, auch wenn Sie pflegebedürftig waren. Sie können Kapital bei Bedarf auch wieder entnehmen, den Pflegeschutz nachträglich erhöhen und Unterstützungsleistungen nutzen.

  • Kann ich eine private Pflegeversicherung steuerlich absetzen?

    Sie können die Beiträge zur privaten Pflegeversicherung in der Steuererklärung als sogenannte Vorsorgeaufwendung eintragen. Zu den Vorsorgeaufwendungen zählen auch die Beiträge zur Kranken- und Pflegepflichtversicherung:

    • Der steuerlich absetzbare Höchstbetrag für Vorsorgeaufwendungen liegt für sozialversicherungs­pflichtige Arbeitnehmer bei 1.900 Euro pro Jahr.
    • Wird diese Grenze von 1.900 Euro durch Ihre Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung unterschritten, können Sie mit Ihren übrigen Vorsorgeaufwendungen, wie der privaten Pflegeversicherung, den fehlenden Betrag bis 1.900 Euro auffüllen. Die Beiträge sind dann soweit steuerlich abzugsfähig. Wird dagegen der Betrag von 1.900 Euro überschritten, ist ein Abzug der Beiträge der privaten Pflegeversicherung nicht möglich.
    • Wo werden die Beiträge der privaten Pflegeversicherung in der Steuererklärung eingetragen? Im Formular "Vorsorgeaufwand" können Sie diese eintragen.
  • Welche Pflegeberatungs- und Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für privat Pflegeversicherte?

    Als Ratsuchender finden Sie eine Vielzahl an Beratungsangeboten ganz in Ihrer Nähe. Aber auch online, per Telefon und Videochat sind Pflegeberatungen möglich.

    Für privat Pflegepflichtversicherte

    Wenden Sie sich an die compass Pflegeberatung, wenn Sie privat pflegepflichtversichert sind. Die Pflegeberatung der privaten Krankenversicherer steht Ihnen rund um das Thema Pflege zur Seite. Weitere Informationen: compass Pflegeberatung.

    Für privat Pflegeversicherte der Allianz

    Wenn Sie bei der Allianz privat pflegeversichert sind bzw. privat vorsorgen, steht Ihnen die Allianz Pflege Assistance WDS.care mit sofortiger Hilfe im Pflegefall zur Seite. Die Experten beraten Sie und Ihre nahen Familienangehörigen – auch wenn diese nicht bei der Allianz versichert sind. Jederzeit und bei Bedarf auch weltweit! Weitere Informationen im Glossar unter: WDS.care

Unser Service für Sie
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