Dialogbuch Allianz Podcast Ð ãKannst du Geld?Ò Episode 2 Tobi (00:00): Ihr beiden, ich habe was fŸr euch. Und zwar mein Portemonnaie. Bitte, fŸr euch. Kšnnt ihr aufmachen. Guckt rein, nehmt es auseinander, guckt, was ich so dabei habe. Das ist ein exklusiver Einblick in meinen Geldbeutel. Ihr kšnnt ja einfach mal kommentieren, was ihr da findet und was ihr so da drin habt. Hanna (00:15): Erstmal einfach Scheine. Tobi (00:16): Erstmal einfach Scheine. Mateo (00:17): FŸnf. Ein paar MŸnzen. Hanna (00:21): Karten. Mateo (00:21): Eine Baby-Lego-Figur Tobi (00:23): Genau, so eine kleine Spielfigur. Hanna (00:25): Einfach ganz viele Karten. Mateo (00:27): Ah. Hanna (00:27): Noch mehr Karten. Tobi (00:29): Was sind das fŸr welche? Hanna (00:29): Ein paar... Mateo (00:29): €hm, das sind... Hanna (00:31): Ausweise. Mateo (00:31): Ausweise. Hanna (00:31): Und so weiter glaube ich. Tobi (00:32): Ja genau. Das sind so Organspende-Ausweis und FŸhrerschein und so ein Kram. Hanna (00:36): Ja. Tobi (00:36): Also, was denkt ihr ist am wertvollsten in meinem Geldbeutel von all den Sachen? Hanna (00:41): Puh, wahrscheinlich FŸhrerscheine, Ausweise, weil Geld kannst du ja verdienen. Tobi (00:46): Verstehe, verstehe. Was sagst du, Mateo? Mateo (00:48): Ja das gleiche. Hanna (00:48): Vielleicht auch die Karte. Tobi (00:51): Soll euch mal was verraten? Ihr liegt beide daneben. Es ist nŠmlich eigentlich dieses kleine SpielzeugmŠnnchen hier. Das habe ich schon wirklich seit Jahren in meinem Geldbeutel. Ich habe es irgendwann mal einfach gefunden, habe es eingesteckt, weil ich es irgendwie sŸ§ fand. Seitdem ist es immer bei mir. Ich war schon auf so vielen Orten auf der Welt und das MŠnnchen war immer dabei. Und seitdem ist es wie so eine Art GlŸcksbringer fŸr mich geworden und hat eine hohe Bedeutung, auch wenn es wahrscheinlich, wenn man es einkaufen wŸrde, nur ein Euro kostet oder zwei oder so. Wenn ich jetzt also meinen Geldbeutel verlieren wŸrde, wŠre fŸr mich am allertraurigsten, dass das kleine MŠnnchen weg ist. Weil, wie ihr sagt, das Geld kann ich neu verdienen oder abheben. Die Karten kann ich sperren lassen. Und so ein FŸhrerschein ist schnell neu beantragt. Aber das kleine MŠnnchen, das OriginalmŠnnchen, kriege ich nie wieder zurŸck. (01:36): Und genau darum soll es in dieser Podcast-Folge heute gehen. Darum was fŸr uns wertvoll eigentlich alles bedeuten kann. Ihr hšrt: Kinder (01:49): "Kannst du Geld?Ò Sprecherin (01:53): Der Kinderfinanz-Podcast der Allianz mit Tobi Krell Ÿber eins der grš§ten Themen der Welt. Kinder (01:57): Kohle. Schotter. Zaster. Money. MŠuse. Asche. Moos. Cash. Knete. Scheinchen. Tobi (02:02): Oder einfach gesagt, Geld. Und mit mir heute im Studio sind: Mateo (02:06): Mateo, neun Jahre. Hanna (02:07): Hanna, auch neun Jahre. Tobi (02:13): Mateo, was meinst du? Macht Geld glŸcklich? Mateo (02:16): Nein. Tobi (02:16): Wie kommst du darauf? ErzŠhl mal. Hanna (02:18): Weil zum Beispiel, wenn du den ganzen Tag Geld hŠttest so ganz viel Geld hŠttest und alles ausgeben wŸrdest, zum Beispiel Zeug kaufen, mehr kaufen, mehr kaufen, mehr kaufen, mehr kaufen, dann macht es dich ja auch nicht glŸcklich. Es macht auch viel glŸcklicher, zum Beispiel mit Freunden zusammenzuspielen oder so. Tobi (02:32): Okay. Also du wŸrdest sagen, wenn man sehr viel Geld hat und man kann irgendwie, es ist egal, wie viel man davon ausgibt, weil man irgendwie einfach alles hat, dann ist das nicht das Rezept, um sich damit wohl und glŸcklich zu fŸhlen? Mateo (02:42): Mhm. Tobi (02:42): Und Hanna, wie ist es bei dir? Hast du dir vielleicht auch schon mal was gekauft wo du dann so dachtest, oh, ich wei§ nicht, ob es das jetzt wert war? Hanna (02:50): Ich habe zum Beispiel Sachen, wie zum Beispiel aus Kroatien, habe ich einen Geldbeutel gekauft und das ist jetzt eine Erinnerung, weil wir nicht mehr nach Kroatien fahren dieses Jahr und wir wissen gar nicht, ob wir nochmal fahren werden. Und dann ist es jetzt eine Erinnerung fŸr dort. Tobi (03:04): Verstehe. Hanna (03:04): Und dann gibt es auch wiederum andere Sachen, die habe ich jetzt hier in Deutschland gekauft und die sind mir jetzt nicht so wichtig. Tobi (03:11): Verstehe den Unterschied, weil du quasi im Urlaub einen Moment hattest der so besonders war, weil es war ein Urlaub mit deiner Familie wahrscheinlich, eine schšne Zeit und der Geldbeutel erinnert dich immer daran. Hanna (03:20): Ja, da waren wir mit Freunden, Familie und so weiter und das fand ich einfach sehr schšn. Tobi (03:24): Bisschen wie bei meiner kleinen Spielfigur hier. Und wisst ihr was, in der letzten Folge von diesem Podcast haben wir schon gelernt, dass Geld eigentlich immer nicht das Wert ist, was draufsteht. Also so ein 10-Euro-Schein hier, wie in meinem Geldbeutel, der ist nicht 10 Euro wert, sondern das Material, Baumwolle ist es eigentlich, hat einen Wert von ein paar Cent. Und in dieser Folge wollen wir jetzt eben einen Schritt weiter gehen und uns fragen, welchen Wert hat Geld eigentlich fŸr uns? Deshalb bin ich total froh, dass ihr da seid und guckt mal noch ein bisschen weiter durch meinen Geldbeutel, weil da ist nŠmlich, kannst du mir mal die Karte da vor dir geben, genau die. Ist ja eigentlich nur ein StŸck Plastik, aber, das ist mein Personalausweis und der ist fŸr mich viel wertvoller als das Geld, was im Geldbeutel ist. Kšnnt ihr euch vorstellen, warum? Hanna (04:05): Den brauchst du dafŸr, dass du verreisen kannst. Und das ist dann schwierig, ohne diese Karte hinzukommen. Und allgemein das kostet einfach viel Geld, wenn du den verlierst. Es gibt ja das genau in der Form, wie du es jetzt hast, nicht noch einmal. Tobi (04:19): Genau. Dieser Personalausweis ist ja der Beweis, dass es mich gibt. Da steht drauf, wie alt ich bin. Da steht drauf, wo ich geboren wurde. Da steht drauf, wo ich lebe. Und genau wie ihr gerade gesagt habt, der macht mir mšglich, dass ich reisen kann, dass ich mich vor der Polizei ausweisen kann. Das ist ganz, ganz wichtig. Aber im Grunde ist es nur so ein viereckiges StŸck Plastik, das wahrscheinlich einen Materialwert hat von auch wieder ein paar Cent. Und ich finde man checkt ja gerade schon total gut, manchmal haben Sachen einen anderen Wert, als das, was man da drauf sehen kann, oder was das Material wert ist. Und ich finde es spannend, wenn wir das jetzt noch eine Runde schwieriger machen. Habt ihr Bock? Hanna (05:00): Ja. Mateo (05:00): Ja. Tobi (05:00): Auf ein kleines Spiel. Wir spielen jetzt mal entweder oder. Ich gebe euch also zwei Dinge und ihr sagt mir einfach sehr schnell... Hanna (05:08): Was wichtiger ist. Tobi (05:10): Abwechselnd, was fŸr euch wichtiger wŠre. Genau. Einfach aus eurer Sicht. Es gibt da auch kein richtig oder falsch. Sondern es geht wirklich nur darum, spontan zu antworten und zu sagen, was ihr denkt. Also, was ist fŸr euch wertvoller? Entweder ein neuer Fernseher oder sich alle Vokabeln aus dem Englischbuch fŸr immer merken kšnnen. Hanna (05:28): Also, ich glaube, es wŠre praktischer, wenn du dir aus dem Englischbuch alle Vokabeln lernen kannst, weil dann kannst du sprechen, kannst du schreiben und so weiter. Und einen neuen Fernseher, ja, du hast jetzt einen Fernseher und warum brauchst du unbedingt einen neuen? Weil das ist sowieso nicht so gut fŸr die Umwelt. Tobi (05:44): Ja, verstehe. Mateo, was wŠre die Antwort bei dir? Mateo (05:47): Ich wŸrde den neuen Fernseher nehmen, weil ich kann schon Englisch. Tobi (05:50): Okay. Mateo (05:52): Und das wŸrde mir dann gar nichts bringen. Tobi (05:53): WŸrde es dir Ÿberhaupt nichts bringen? Mateo (05:54): Nš. Tobi (05:54): Sprichst du flie§end Englisch? Mateo (05:55): Nicht flie§end. Tobi (05:57): Aber du kannst richtig viele Vokabeln. Was hei§t Fernseher auf Englisch? Mateo (06:00): TV. Tobi (06:00): Okay, da brauchst du natŸrlich kein Vokabelbuch auswendig lernen. Jetzt habe ich noch eine vielleicht ein bisschen gemeine Frage. Entweder eine Woche Ferien oder 100 Euro Taschengeld. Mateo (06:12): Eine Woche Ferien. Tobi (06:13): Warum? Mateo (06:14): Also, es kommt drauf an. Wenn ich jetzt nur alleine und alle meine Freunde dann noch Schule hŠtten, wŸrde ich wahrscheinlich 100 Euro Taschengeld nehmen. Wenn ich jetzt mit meinen Freunden alle eine Woche Ferien hŠtte, wŸrde ich natŸrlich das nehmen, weil ich dann den ganzen Tag mit meinen Freunden spielen kšnnte, bei denen Ÿbernachten oder die bei mir Ÿbernachten. Tobi (06:32): Ja, cool. Verstehe ich total. Aber finde ich auch einen spannenden, wichtigen Zusatz, dass es nicht das Gleiche ist, ob man alleine Ferien hat oder mit seinen Freunden zusammen. Was wŠre denn deine Antwort, Hanna? Hanna (06:41): Also, das ist schon eine fiese Frage. Tobi (06:42): Schon, ne? Hanna (06:42): Aber ich glaube, ich wŸrde eher die Woche Ferien nehmen, auch aus dem Grund, weil du da mit deinen Freunden spielen kannst. Das macht dich ja immer noch nicht glŸcklicher, wenn du viel Geld hast. Tobi (06:55): Ich finde wir merken ja schon, es gibt verschiedene Arten von Wert. Das ist ja bei diesem Spiel total rausgekommen. Je nachdem, ob einem etwas wichtig ist oder weniger wichtig ist, ob man schon Englisch kann oder nicht, dann verŠndert sich der Wert von Dingen. Und es gibt ja einfach Dinge, die machen uns glŸcklich und die kann man mit Geld einfach nicht bezahlen, die kann man gar nicht kaufen. Auch nicht, wenn man eine Million Euro hat, wenn man MillionŠr ist. Und da habe ich eine schšne Geschichte fŸr euch. Dieser Mann hier, guckt euch mal dieses Bild an. Was seht ihr da? Mateo (07:26): Ich sehe einen Mann mit einem wei§en Hemd oder einer blauen Cappi. Tobi (07:30): Aha. Hanna was siehst du noch? Hanna (07:31): Er tut gerade mit einem Besen so, wie nennt man das, vor den HochhŠusern diese kleinen DurchgŠnge fegen. Tobi (07:38): Genau. Hanna (07:39): Und ich glaube, das ist vielleicht auch sein Beruf vielleicht. Tobi (07:44): Und findet ihr der sieht aus wie ein MillionŠr? Hanna (07:45): Nein. Mateo (07:46): Nein. Tobi (07:47): Warum nicht? Hanna (07:47): Weil er sieht jetzt nicht aus, als wŠre er kein MillionŠr. Also er ist eigentlich sozusagen ein normaler Mensch, der normal viel Geld hat. Tobi (07:55): Ich finde voll spannend. Ihr habt beide gleichzeitig gerade gesagt, nee, der ist kein MillionŠr. WŸrde ich genau so sagen. Aber dann lasst mal Ÿberlegen, wie sieht denn ein MillionŠr aus? Mateo (08:04): Vielleicht so eine Art Mantel. So was, das man auch so rumwickeln kann. Tobi (08:08): Aha. Mateo (08:09): Aus ganz teurem Stoff. Tobi (08:10): Oh ja. Ja klar, weil man viel Geld hat, kann man sich teure Klamotten kaufen. Mateo (08:14): Mit ganz viel teurem Zeug. Tobi (08:15): Mhm. Mateo (08:16): Und vielleicht hat er dann auch noch echt Goldschmuck. Tobi (08:20): Schmuck, gutes Thema. Ja klar. Und wŸrde wahrscheinlich nicht als Hausmeister eine Einfahrt kehren. Hanna (08:27): Ja. Der hat dann bestimmt Bedienstete, die sowas fŸr ihn erledigen wŸrden. Tobi (08:31): Ja, klar. Stimmt, wŸrde nicht selber kehren, meinst du? Hanna (08:33): Ja. Mateo (08:34): ER hat zum Beispiel ganz viele Butler. Tobi (08:36): Aha. Mateo (08:37): Kšche. Tobi (08:39): Mhm. Also der Mann da auf dem Foto hei§t Koichi Matsubara und ist ein MillionŠr aus Japan. Mateo (08:45): HŠ? Tobi (08:46): HŠ? Hanna (08:46): Ja, vielleicht macht ihm das einfach Spa§. Ihn macht das glŸcklich. Tobi (08:50): Mhm. Hanna (08:50): Auch wenn er nicht mehr arbeiten mŸsste. Sein Geld, das er dafŸr bekommt, ist ihm vielleicht gar nicht so wichtig, wie das, dass er das machen darf. Tobi (08:59): Genau. Ich glaube auch, dass er das nicht macht, um mit dem Hausmeisterjob Geld zu verdienen, weil er hat genug Geld. Er sagt, er mšchte einen einfachen Lebensstil haben, ohne gro§en Luxus, ohne eine Motorjacht oder sonst irgendwas. Und arbeitet als Hausmeister, weil ihn das kšrperlich fit hŠlt und weil er gesund bleibt und aktiv und Leute trifft und gibt sein Geld eben einfach nicht Ÿbertrieben aus. Und das ist doch interessant. Nur weil man sehr reich ist und ein MillionŠr ist wirklich sehr reich, muss man nicht automatisch im absoluten Luxus leben, sondern man kann das auch anders machen. Vielleicht ist es sogar spannender noch, sich zu Ÿberlegen, was man alles Cooles machen kann, wofŸr man gar nichts bezahlen muss. Also, was fŸr Sachen fallen euch an, fŸr die man nichts bezahlen muss, die man aber trotzdem machen kann, die richtig cool sind? Mateo (09:40): Mit Freunden drau§en spielen. Hanna (09:41): Ein Lied anhšren. Wenn du es dir nicht kaufen musst. Mateo (09:45): Zum Meer gehen und schwimmen gehen. Hanna (09:46): Oder du tust jemanden umarmen. Tobi (09:49): Eine Wanderung auf einen Berggipfel. Hanna (09:51): Am Anfang ist es ein Kind auch kostenlos, aber solange du es dann ernŠhren musst, dann wird es teuer. Tobi (09:57): Was haltet ihr von einer †bernachtung im Wald? Mateo (10:00): Kostet doch was. Tobi (10:02): Nš. Wir gehen in den Wald, ich bringe die SchlafsŠcke mit, die spendiere ich euch und dann legen wir uns in den Wald und Ÿbernachten unter freiem Himmel und hšren den Uhus beim gurr gurr machen zu. Hanna (10:12): Was wenn es geregnet hat? Tobi (10:14): Du Spielverderber Mateo. Dann schlafen wir halt auf einem nassen Waldboden. Also ich finde es schon mal bemerkenswert, wie viel uns einfŠllt, was man machen kann, ohne dass man dafŸr auch nur einen Cent bezahlen muss. Und das sind tolle besondere Sachen. Erlebnisse. Dann lass uns doch mal darŸber nachdenken, was wŠre denn eine Welt ganz ohne Geld? WŸrde das gehen Ÿberhaupt? Hanna (10:35): Also nicht wirklich, weil du kšnntest dir nichts mehr kaufen, au§er du kannst tauschen mit irgendwas anderem bezahlen, au§er Geld. Tobi (10:43): Also ist Geld doch wichtig, oder wie? FŸr was brauchen wir denn Geld? Hanna (10:46): Um zu Ÿberleben, dass wir uns Trinken, Essen und alles so weiter kaufen kšnnen. Also Ÿberleben. Es ist Ÿberlebenswichtig, Geld. Mateo (10:54): Eigentlich nicht. Man kšnnte zum Beispiel einfach in GeschŠfte einbrechen, sich das Zeug holen. Tobi (11:01): Ja, aber dann ist man kriminell und dann wird man von der Polizei eingesperrt. Hanna (11:04): Ja, aber die Polizei will ja gar nicht mehr arbeiten, weil sie kein Geld mehr kriegt. Tobi (11:07): Okay, ja, wenn man die Welt konsequent so denkt, hast du natŸrlich total recht. Mateo (11:10): Ja. Tobi (11:11): Aber dann herrscht Chaos. Dann gibt es ja gar keine Regeln mehr. Dann macht ja jeder, was er will und dann geht alles im Chaos unter. Alle LŠden werden geplŸndert. Niemand stellt mehr was her. Das wŠre ja schrecklich. Aber ich fand das spannend, was Hanna gesagt hat, weil fŸr so ein paar Sachen braucht man natŸrlich Geld. Also wenn die Welt so ist, wie sie gerade funktioniert, dann muss man sich was zu essen kaufen und Kleidung. Man muss ein Dach Ÿber dem Kopf haben, damit man irgendwie warm und sicher schlafen kann. GrundbedŸrfnisse nennt man das. Damit das gesichert ist, gehen ja die allermeisten Leute arbeiten und dann verdienen die Geld. Hanna (11:40): Ja. Tobi (11:41): Die meisten Erwachsene machen das. Wo kriegt ihr denn euer Geld her? Mateo (11:45): Von meinen Eltern. Den Taschengeld. Tobi (11:47): ErzŠhl mal. Wie viel Taschengeld kriegst du? Mateo (11:50): Drei Euro pro Woche. Tobi (11:53): Und du Hanna, kriegst du auch Taschengeld? Hanna (11:54): Also ich habe Taschengeld, kriege aber kein Taschengeld. Tobi (11:57): HŠ? Hanna (11:57): Also ich habe sozusagen ein Konto. Tobi (12:01): Okay, aber du kriegst nicht jede Woche Taschengeld? Hanna (12:02): Nein, bekomme ich nicht. Wir haben es mal angefangen, aber es hat nicht geklappt, weil wir es vergessen haben. Tobi (12:06): Okay. Vielleicht hast du ja schon mal fŸr etwas gearbeitet und dann Geld bekommen. Hat das jemand von euch schon mal gemacht? Mateo (12:12): Ja, ich habe mal mit Papa die WŠnde gestrichen. Tobi (12:14): Aha. Mateo (12:15): Aber dann ist mir der Topf umgefallen, als ich mit dem Pinsel rein bin und dann ist die ganze Wand so mit dem ganzen Ding voll. Tobi (12:20): Oh nein. Hanna (12:20): Und was ist dann passiert? Musstet ihr es verstreichen. Tobi (12:23): Wahrscheinlich. Aber hast du trotzdem Geld dafŸr gekriegt? Mateo (12:25): FŸnf Euro. Tobi (12:26): Okay, aber das ist doch super verdientes Geld. Hast du sowas auch schon mal erlebt, Hanna? Hanna (12:30): Wir waren mal in Kroatien beim Urlaub, wo ich auch meinen Geldbeutel her hatte. Da habe ich mit meiner Freundin Zimmerputzen angeboten. Wir waren immer zwei Wochen da und sie sind nur drei mal putzen gekommen und vielen Leuten hat das nicht ausgereicht. Und dann haben wir ein wenig Geld verdient und wir haben am Strand ArmbŠnder verkauft. Tobi (12:47): Aber wie hat sich das fŸr euch angefŸhlt etwas zu machen, das sind ja bei dir gleich mehrere Sachen, Hanna, etwas zu machen und dafŸr Geld zu bekommen? Wie war das GefŸhl danach? Hanna (12:58): Also, ich fand es schon cool, weil wir waren fast in der NŠhe von einer Eisdiele und da gab es auch so Bubbletea und so weiter oder so GetrŠnke und Eis und so weiter. Und dann haben wir uns da was geholt von dem Geld. Tobi (13:13): Und das ist doch was, was sich gut anfŸhlt, oder? Dass man das Geld, das man selbst verdient hat, ausgeben kann. Hanna (13:17): Ja. Tobi (13:18): DafŸr gibt es sogar ein Wort, in der Psychologie nennt man das Selbstwirksamkeit, dass man so das GefŸhl bekommt, ich kann etwas bewirken, ich kann einen Unterschied machen mit dem, was ich tue und dafŸr kriege ich Geld. Das fŸhlt sich irgendwie besser an. Hanna (13:30): Wahrscheinlich hat der sich mit seinem Hausmeisterberuf auch einen gro§en Traum vielleicht erwŸnscht, vielleicht. Tobi (13:37): Vielleicht ist das fŸr den Mann, der Hausmeister ist und trotzdem MillionŠr genauso Šhnlich. Das kann sein, ja. Das gibt ihm etwas. Hanna (13:42): Vielleicht ist es dem ganz wichtig, dass er nicht das Geld, sondern dass er das machen darf. Tobi (13:48): Ich wollte mit euch Ÿber Geld reden und es hat mir ganz viel Spa§ gemacht. †ber WŸnsche reden wir beim nŠchsten Mal. Dann geht es um die Frage, welche Sachen, die wir kaufen, brauchen wir wirklich und was davon wollen wir nur haben. Und mit euch beiden, Hanna und Mateo, hat es mir gro§en Spa§ gemacht. Danke euch sehr. Mateo (14:04): Bitte. Tobi (14:04): TschŸss. Hanna (14:05): TschŸss. Mateo (14:05): Ciao. Sprecherin (14:15): Das war es mit: Hanna (14:17): "Kannst du Geld?" Sprecherin (14:17): Dem Kinderfinanz-Podcast der Allianz mit Tobi Krell und vor allem mit Hanna und Mateo. Tobi (14:26): Du hast meiner Figur den Kopf abgerissen? Zeig mal her jetzt. Ah, das wusste ich gar nicht, dass man den Kopf abmachen kann. Mateo (14:33): Den kann man abrei§en. Hanna (14:34): Das ist eine Lego-Figur. Das ist immer so. Tobi (14:38): Alter Mateo, ich dachte schon. €hm okay. Hanna (14:39): Ja, den kannst du auseinander und wieder dran strecken. Tobi (14:41): Top, siehst du? Hanna (14:42): Das ist wie so ein kleiner Maiskolben. Tobi (14:43): Wei§ ich dank euch noch besser, was meine Figur kann.