Szene: Zu Beginn, tagsüber auf einem Filmset, sieht man wie ein Kleinbus angefahren kommt, stoppt und Tobias Krell aus dem Kleinbus aussteigt. Regisseur: Und Action! Produktionsmitarbeiter: Kommt! Regisseur: Cut! Vielen Dank an alle, wir haben Drehschluss! Das war's! Tobias Krell: Danke, L'Avange! Schönes Wochenende! Tschüss! Mach's gut! Tschüss! Tschau! Schönes Wochenende euch allen! Danke! Szene: Der Regisseur kommt auf Tobias zu gelaufen. Er übergibt ihm ein sehr dickes Drehbuch. Regisseur: Sorry, du hast noch nicht Drehschluss. Das ist ein kleiner Extradreh für dich. Das wird cool. Szene: Man sieht wie Tobias kurz durch das Drehbuch blättert. Tobias Krell: Aber das ist doch kein kleiner Extradate. Aber es ist ein wichtiges Thema. Sicher durch den Straßenverkehr. Das machen wir jetzt auf meinem Nachhauseweg. Szene: Die Kamera folgt Tobias kurz und schwenkt dann auf eine Hallenmauer. "Sicher im Straßenverkehr" wird eingeblendet. Danach wechselt die Szene in ein Studio-Set. Im Studio sitzt Tobias an einem Moderationstisch in einem stilisierten Straßenset mit Miniaturhäusern. Tobias Krell: Ehrlich gesagt, so ein Stunt macht Bock. Aber eine echte Vollbremsung im Straßenverkehr wäre nicht so cool. Szene: Plötzlich hört man die Geräusche eines Unfalls, das Licht fängt kurz an zu flackern. Tobias nimmt kurz sein Drehbuch zur Hand und fängt an eine Straßensituation mit Modellautos und Figuren auf dem Moderationstisch nach zustellen. In verschiedenen Einstellungen werden die Teilnehmer im Straßenverkehr vorgestellt. Tobias Krell: Deshalb ist es super, dass wir über Gefahren im Straßenverkehr sprechen. Und darüber, worauf man achten muss. Das kennt ihr bestimmt von eurem Weg zur Schule oder zum Kindergarten. Oft müssen Straßen überquert werden. Oft ist es schwierig, die Situation gut einzuschätzen. Autos, Lkw, Busse, Fahrräder. Es ist einfach so viel los. Szene: Jetzt werden echte Aufnahmen von verschiedenen Situationen im Straßenverkehr gezeigt. Danach steht Tobias an einer echten Straße. Er erklärt das richtige Verhalten beim überqueren einer Straße. Tobias Krell: Straßenverkehr ist oft hektisch, laut und unübersichtlich. Tobias steht jetzt auf einer echten Straße und erklärt das richtige Verhalten beim Überqueren einer Straße. Deshalb ist mega wichtig, immer erst mal stehenbleiben. Gut umgucken und immer hinhören. Auch wenn die Ampel grün ist. Links, rechts, links. Erst dann loslaufen, wenn ihr sicher seid, dass euch kein Auto zur Gefahr werden kann. Auch wenn ein Autofahrer aufmerksam ist, braucht er eine gewisse Zeit zum Reagieren und Anhalten. Ein Auto hat einen sog. Bremsweg. Szene: Die Szene wechselt von der echten Straße wieder in das Studiosetting. Dabei macht es den Anschein, dass Tobias von einem Mädchen von der Straße ins Studio gezogen wird. Tobias Krell: Rosa, hallo. Rosa: Hey Tobi, jetzt muss uns schon mal erklären, was ein Bremsweg ist. So kapiert das ja keiner. Tobias Krell: Guter Punkt. Da gibt's eine Formel. Das war, glaube ich, Geschwindigkeit durch zwei oder drei. Szene: Während Tobi irgendwelche Formeln aufsagt erscheinen einige illustrierte Fragezeichen neben ihm. Rosa: Lass mich mal. Meine Formel. Szene: Mann sieht wie Rosa ihre Hand ausstreckt und ihr einige Unterlagen in die Hand gegeben werden. Rosa: Da gibt's wirklich eine Formel. Bei 50 km pro Stunde Reaktionsweg ist gleich Geschwindigkeit durch zehn mal drei sind . Szene: Während Rosa die Formel vorliest erscheint diese auch handschriftlich im Bild. Auch die darauf folgende Rechnung wird auf diese Weise aufgezeigt. Tobias Krell: Zehn Meter? Rosa: 15 Meter. Dann 50 km h geteilt durch zehn mal 50 km h geteilt durch zehn ist gleich . Tobias Krell: 25 Meter. Rosa: Das ist der normale Bremsweg. Für den Anhalteweg sind das insgesamt rund 40 Meter. Und das ist echt viel! Tobias Krell: Klar, weil man muss reagieren und dann bremsen. Macht zusammen 40 Meter, bis das Auto steht. Wir probieren das aus, hier im Studio, mit dem Fahrrad. Rosa: Ganz genau. Szene: Jetzt sieht man Rosa an einer Kreuzung des Studiosets. Tobias steht mit seinem Fahrrad bereits an der Kreuzung. Rosa: Genau hier tust du bremsen. Tobias Krell: Zählst du ein? Szene: Rosa setzt mit einer kleinen Pylone die Bremsmarke. Dann zählt sie ein und Tobias startet los. Er tritt bis zur Markierung in die Pedale und bremst dann ab. Rosa: Auf die Plätze, fertig, los. Stopp. Tobias Krell: Hier bin ich zum Stehen gekommen. Rosa: Ganz genau. Szene: Tobias steigt vom Fahrrad ab und geht den Bremsweg ab. Tobias Krell: Eins, zwei, drei. Über vier Meter Bremsweg. Szene: Die Kamera wechselt auf ein Nahaufnahme. Tobias spricht jetzt direkt mit den Zuschauer. Tobias Krell: Und das jetzt mit dem Fahrrad im Studio. Wenn ein Auto sehr schnell fährt, wird der Bremsweg immer länger. Deswegen immer stehen bleiben, genau umgucken und immer gut hinhören. Stimmt's, Rosa? Rosa: Genau so ist es. Szene: Rosa und Tobias klatschen sich ab. Danach ist Rosa und Tobias wieder an der Kreuzung des Studiosets zu sehen. Sie spielen sich einen Fußball hin und her. Rosa stoppt den Ball und schießt den Ball wieder weiter. Die Kamera folgt dem Ball. Dabei verändert sich der Hintergrund in eine echte Straßenszene bei der der Ball über die Straße rollt. Im Hintergrund sieht man wie ein Auto angefahren kommt. Rosa: Achtung, Ball. Szene: Man sieht Tobias an der echten Kreuzung zwischen parkenden Autos stehen. Tobias Krell: Na, seht ihr mich? Von da na klar. Ist auch egal, ob ich so groß bin wie ein Erwachsener oder wie ein Kind. Szene: Die Perspektive wechselt in das heranfahrende Auto. Keine Spur von Tobias. Tobias Krell: Aber guckt mal, was ein Autofahrer im Straßenverkehr sieht. Szene: Die Kamera zeigt wieder Tobias. Er zeigt das richtige Verhalten in einer solchen Situation auf. Tobias Krell: Deshalb, bevor ich auf die Straße trete und z.B. den Ball hole, immer erst mal gucken. Links, rechts, links. Und wenn's frei ist, gehen. Szene: Tobias geht über die Straße und holt den Ball. Danach richtet er sich wieder an die Zuschauer. Tobias Krell: Manchmal denkt man, wenn ich den sehe, sieht er mich auch. Aber das stimmt nicht. Zwischen Autos, hinter Büschen oder Mauern ist man manchmal unsichtbar. Szene: Die Kamera wechselt auf Rosa. Rosa lächelt und schaut dann durch Ferngläser. Danach wechselt die Perspektive und man sieht die Sicht durch die Ferngläser von Rosa. Zu sehen ist Tobias in einem gemusterten Anzug. Der Hintergrund hat dabei das selbe Muster wie Tobias' Anzug. Danach sieht man Tobias im kompletten Studioset vor einem stilisierten Zaun vor dieser gemusterten Mauer stehen. Die Kamera zoomt an Tobias ran. Tobias Krell: Damit man gesehen wird, muss man sich zeigen. Und es hilft, zu anderen Leuten im Straßenverkehr Augenkontakt herzustellen. Weil dann weiß man, dass die andere Person einen gesehen hat. Szene: Die Kamera wechselt kurz zu Rosa, dann wieder zurück auf den winkenden Tobias. Während er winkt fällt der Zaun vor ihm um und das Licht geht dabei aus. Rosa: Hallo, Tobi, ich sehe dich. Tobias Krell: Hallo, Rosa. Szene: Es wird wieder etwas heller. Man sieht Tobias in der Mitte der Studio-Kreuzung stehen. Um ihn herum schweben leuchtende, gelbe Punkte. Tobias Krell: Seht ihr die Glühwürmchen? Sieht toll aus, ne? Fast magisch. Nur mich kann man natürlich nicht so richtig gut sehen. Szene: Tobias holt ein Licht hervor. Sein Gesicht wird hell erleuchtet. Tobias Krell: Das liegt daran, dass im Dunkeln alles anders ist. Farben verschwinden, Gesichter verschwinden. Und wenn man nicht leuchtet, dann wird man nicht gesehen. Szene: Plötzlich springt Rosa in einem schwarzen Ninja-Anzug hinter Tobias hervor. Auf dem Anzug sind allerdings viele Reflektoren zu sehen. Beide begrüßen sich und Tobias möchte wieder ein High-Five geben, aber Rosa schnallt ihm ein Reflektorband um. Rosa: Ninja! Tobias Krell: Rosa! Au! Du bist gut vorbereitet. Rosa: Ganz genau, denn ich bin Profi. Tobias Krell: Du bist ein ganzes Leuchtkommando. Rosa: Ganz genau. Tobias Krell: Was hast du dabei? Szene: Rosa greift in einen Rucksack und holt verschieden leuchtende Gegenstände heraus. Rosa: Einmal die Leuchtbanane. Eine Leuchtbanane? Und dann hier noch Knicklichter. Tobias Krell: Hammer. Rosa, was machen wir damit? Rosa: Weiß ich nicht. Szene: Beide blicken in die Kamera. Tobias Krell: Ein Experiment. Rosa: Los geht's. Szene: Man sieht Tobias wie er mit einer Taschenlampe die dunkle Kreuzung ableuchtet. An der Kreuzung steht Rosa. Tobias Krell: Okay, Achtung. Zuerst nur die Reflektoren. Wow, du blinkst wie ein Weihnachtsbaum. Und jetzt schalt dich mal ein. Szene: Verschiedene Detaileinstellungen zeigen, wie Rosa verschieden Lichter aktiviert. Danach sieht man die leuchtende Rosa im Ganzen. Die Kamera wechselt wieder zu Tobias. Im Hintergrund sieht man aber weiterhin die leuchtende Rosa. Tobias Krell: Super. Genau so ist es nämlich. Je mehr man leuchtet, desto besser wird man gesehen. Die allerwichtigste Regel ist, wer gesehen wird, kommt sicher an. Danke für die Hilfe, Rosa. Szene: Rosa fährt auf einem Fahrrad mit Helm, Reflektoren und eineschalteten Lichtern an Tobi vorbei und beide verabschieden sich dabei. Rosa: Gerne, hat Spaß gemacht. Bis zum nächsten Mal. Szene: Die Szene wechselt in eine echte Straßensituation. Tobias fährt mit dem Fahrrad an einer Straße entlang. Er bremst ab und richtig sich an die Zuschauer. Tobias Krell: So, liebe Leute, geschafft. Ich bin megafroh, dass wir uns die Zeit genommen haben und ein bisschen über Straßenverkehr geredet haben, weil es ist einfach so ein wichtiges Thema. Wir sehen uns sicher bald wieder. Bis dahin, macht's gut. Bis zum nächsten Mal. Szene: Tobias möchte losfahren, doch leider springt seine Fahrradkette aus der Ritze. Man sieht ihn wie er sein Rad schiebt. Tobias Krell: Oh nee, jetzt ist hier die Kette rausgesprungen. Das gibt's ja nicht. Wie ärgerlich. Na ja, dann gehe ich zu Fuß nach Hause. Ist eh gesund. Außerdem ist man zu Fuß im Straßenverkehr noch ein bisschen langsamer und sicherer unterwegs. Das ist gut. Szene: Es erscheint die Einblendung " Fortsetzung folgt...". Danach folgt eine Allianz Logo-Animation mit dem Zusatz "Da für dein Leben" auf blauem Hintergrund.