Szene: Ein schwarzer Hintergrund ist zu sehen, durch den eine weiße Linie vertikal über das gesamte Bild verläuft. Rechts und links davon erscheinen Wort für Wort die Begriffe "12", "Reflections", "on", "Risk" und "Making of". Die Worte sind in weißer Schrift dargestellt und flackern. Auf der linken Seite der Trennlinie ist anstelle des schwarzen Hintergrunds eine Filmklappe zu sehen, die anschließend in mehrere Aufnahmen von Allianz-Kunden übergeht. Kurz darauf verschwindet auch die rechte Seite der Trennlinie, woraufhin Christian Weishuber im Bild erscheint. Es handelt sich um eine Schwarz-Weiß-Aufnahme und er sitzt in einem Kinosaal. Eingeblendeter Text: Im unteren linken Eck der Aufnahme steht der Text "Christian Weishuber, Projektverantwortlicher Allianz Deutschland AG". Christian Weishuber: Im Grunde ist alles, was wir im Leben tun, mit Risiko behaftet. Und jede Entscheidung, die wir tagtäglich bewältigen müssen, müssen wir abwägen. Wie viel Risiko will ich eingehen und wann bin ich sicher? Und das Ganze haben wir jetzt übertragen auf alltägliche Situationen, indem wir interessante Persönlichkeiten befragen, wie sie in einer bestimmten Situation mit ihrem persönlichen Risikomanagement umgehen. Szene: Die gesamte Aufnahme wechselt zu einer Band, die gerade in einem Konzertsaal probt. Kurz danach folgt ein Interview mit Jan Vogler. Eingeblendeter Text: In der Aufnahme erscheint erneut der Text "12 Reflections on Risk" sowie im unteren linken Eck "Jan Vogler Cellist". Jan Vogler: Ich war eigentlich gar nicht so begeistert von der Idee, weil ich ein bisschen abergläubisch bin und eigentlich über die Risiken, die ich eingehe, gar nicht so gerne rede. Szene: Eine kurze Aufnahme zeigt Romeo Grünfelder und Christian Weishuber, wie sie gemeinsam im Saal sitzen und sich unterhalten. Daraufhin folgt ein Interview mit Romeo Grünfelder. Eingeblendeter Text: Erneut erscheint in der Aufnahme der Text "12 Reflections on Risk" sowie im unteren linken Eck "Romeo Grünfelder Regisseur". Jan Vogler: Das Risiko, dass man eingeht, solche Filme zu filmen, besteht darin, dass man sich immer wieder auf neue Leute einlassen muss. Man hat nicht so einen wahnsinnig Szene: Mehrere Filmaufnahmen von Alltagssituationen sind zu sehen: Einkaufsladen, Straßenbahn, Hausfassaden. Jan Vogler: langen Vorlauf, wie man es im Spielfilm hat. Hier ging es sehr stark darum, mit den Situationen vor Ort umzugehen, also mit den Gegebenheiten. Das nicht zu sehr inszenieren, sondern es eben genau so zu machen, wie es dann eben vor Ort auch erlebt wird. Die Örtlichkeit unterstützt das, was die Persönlichkeit vielleicht ausmacht. Szene: Erneut ist ein Interview mit Christian Weishuber zu sehen. Christian Weishuber: Also die Filme sind noch interessanter geworden, als ich mir das am Anfang vorgestellt habe. Wir sind ja bewusst auch ein Risiko eingegangen und haben mit einem Künstler gedreht. Das heißt ja nicht, dass sie nicht wissen, wie das Produkt am Ende aussieht. Szene: Ein weiteres Interview mit Romeo Grünfelder ist zu sehen, gefolgt von mehreren kurzen Aufnahmen aus den Filmszenen: ein Bahnhof, Aufnahmen in einem Wohnzimmer. Romeo Grünfelder: Es ist ein Experimentierfeld gewesen, selbst auch für mich. Und das ist in der Tat im Vergleich zu anderen Produktionen, die ich gemacht habe, doch von einer sehr hohen Vielfältigkeit und von einer sehr hohen Freiheit begleitet gewesen. Szene: Ein Interview mit Frank Schlotterbeck wird gezeigt, erneut gefolgt von mehreren Aufnahmen aus der Filmproduktion. Eingeblendeter Text: Unten mittig steht der Text "Frank Schlotterbeck Kameramann". Frank Schlotterbeck: Man hat immer Risiko, wenn man arbeitet, weil man sich in Gefahrensituationen begibt und gar nicht darüber nachdenkt, sondern nur das Bild zählt. Das ist manchmal sehr risikoreich. Szene: Ein Interview mit Sybille Schönberger ist zu sehen. Eingeblendeter Text: Im unteren rechten Eck der Aufnahme steht der Text "Sybille Schönberger Gourmetköchin". Sybille Schönberger: Romeo hat mir, glaube ich, gefühlte 28 Mal dieselben Fragen im Viertaktrhythmus gestellt. Szene: Erneut ist Romeo Grünfelder in einer Interviewsituation zu sehen. Romeo Grünfelder: Also als Interviewer habe ich festgestellt, bin ich eine ziemliche Pfeife. Also klare Fragen so zu Szene: Darauf folgen erneut Aufnahmen aus der Filmproduktion: Handballspieler in einer Sporthalle, ein joggender Mann. Romeo Grünfelder: präsentieren, dass man sie auch versteht und dass dann auch der Zuhörer oder der Interviewpartner gut darauf antworten kann, das ist auch wirklich eine Kunst für sich. Szene: Ein Interview mit Jan Henning wird gezeigt, gefolgt von weiteren Aufnahmen der Produktion. Eingeblendeter Text: Im unteren rechten Eck erscheint der Text "Jan Henning Personal Trainer". Jan Henning: Es war gemütlich. Man hat sich wohlfühlen können um diese Crew herum. Jan Vogler: Der Grünfelder möchte Masse. Ich drehe jetzt einfach. Szene: Romeo Grünfelder unterhält sich mit einem Mitarbeiter aus der Produktion. Romeo Grünfelder: Ja, ich möchte Masse, aber Schnittmasse. Schnittmasse. Ich will ja alles von oben jetzt haben. Produktionsmitarbeiter: Das hast du mir nicht gesagt. Szene: Erneut ist die Interviewansicht von Romeo Grünfelder zu sehen. Eingeblendeter Text: Im unteren linken Eck steht erneut der Text "Romeo Grünfelder Regisseur". Romeo Grünfelder: Also ich bin der Auffassung, dass es nicht darum geht, was meine Perspektive ist und dass es um mich geht, als Autor, als Autorenfirma, sondern dass es um einen Text geht, der sich irgendwie formiert und der im Zuhörer selber einen Sinn ergibt. Es geht nicht darum, dass ich den Sinn vorgebe und sage, das ist Risiko und so verhalten sich die Leute, sondern die Leute erzählen etwas und die Hoffnung besteht, dass nicht das klar durch mich, dass ich das halt erfragt habe und dass das halt geschnitten wurde durch mich, Szene: Wieder sind Szenen aus der Filmproduktion zu sehen. Romeo Grünfelder: aber dass allein der Text es schafft, bestimmte Interessen und bestimmte Überlegungen in Gang zu setzen, die allein auf dem Text beruhen, nicht dadurch, dass ich das so inszeniere. Szene: Ein Interview mit Tina Kirfel wird gezeigt. Eingeblendeter Text: Im unteren linken Eck steht der Text "Tina Kirfel Managerin". Tina Kirfel: Ich habe vorher mal eher gedacht, dass ich gar nicht so viel Risiko habe, aber wenn man anfängt, darüber nachzudenken, dann merkt man schon, dass man, auch wenn man nicht jetzt, ich habe gerade Risiko eher nach dem, also für Menschen, die im freien Fall irgendwo runterspringen, hast du ein Risiko, aber jetzt so, ich spiele ja nicht mit meiner Gesundheit oder so, oder ich pokere nicht an der Börse rum, aber man hat doch eine ganze Menge Risiko, das man trägt. Das sieht definitiv jetzt aus einer anderen Perspektive, doch, absolut. Szene: Die Aufnahme zeigt eine Person, die Klavier spielt und dabei von der Produktion gefilmt wird. Darauf folgen mehrere weitere Aufnahmen aus der Produktion: Menschen die ein Hotel verlassen, Kameras in der Sporthalle. Erneut ist ein Interview mit Christian Weishuber zu sehen. Christian Weishuber: Ich glaube, wir haben damit ein sehr breites Spektrum von unterschiedlichen Geschichten, alle rund um das Thema Risiko eingedreht, mit denen jeder, der sich das anschaut, etwas persönlich anfangen kann. Der eine ist vielleicht mehr interessiert an einem Sportler und der andere mehr interessiert an einem Musiker und der andere kann mehr anfangen mit jemandem aus der Wirtschaft. Szene: Die Aufnahme zeigt eine Studioaufnahme hinter den Kulissen. Christian Weishuber: Aber da Sie alle Ihren persönlichen Blick auf das Thema Risiko haben, glauben wir, dass jeder darüber für sich selbst anfängt, nochmal über sein eigenes Risiko nachzudenken. Szene: Eine Mitarbeiterin der Produktion lacht in die Kamera und beendet das Video mit einer Filmklappe.