Musik: Musik setzt ein und begleitet das komplette Video Szene: Man sieht zwei Personen von hinten – ein Mädchen mit einem langen, blonden Zopf und den Profihandballer Dominik Klein. Durch einen langen, dunklen Flur betreten sie eine Sporthalle. Anschließend sieht man die Personen von vorne. Sie legen ihre Sporttaschen auf einer Bank ab, ziehen ihre Schuhe an und beginnen Aufwärmübungen mit einem Handball. Danach wird das Mädchen von nahem gefilmt, anschließend sieht man wie die beiden reden. Dominik äußert seine Bedenken mit den Verletzungen im Sport. Mädchen: Es sieht ziemlich gefährlich aus, wie er spielt. Dominik Klein: Ich denke mal schon, dass es immer Gefahren mit sich bringt. Man weiß ja nie, was kommt. Man kann es ja nie eigentlich planen. Natürlich hat man das im Kopf, dass man im Handballsport immer von einer auf die andere Sekunde was passieren kann. Dass man solchen Unfall auch selbst erlebt. Das ist ja mein Beruf. Genau so ist ja mein Job. Szene: Es werden verschiedene Szenen gezeigt, in denen sich Dominik mit dem Handball aufwärmt. Der Ball ist blau-gelb und voller Handball-Backe. Danach sieht man abwechselnd wieder, wie die beiden auf dem Boden sitzen und miteinander reden. Dominik Klein: Dahin zu gehen, wo es weh tut. Ich glaube, wenn man mit der Einstellung reingehen würde man hat jetzt eine Handbremse angezogen und hält sich da ein bisschen im Hintergrund dann wird man nicht erfolgreich sein. Da wirst du nicht gewinnen können. Wir lassen die Handbremse los und geben Gas, um da erfolgreich zu sein, um an dem Gegenspieler vorbeizukommen. Ich versuche es immer über die Schnelligkeit. Andere versuchen es über die Eins-gegen-eins-Situation. Das ist natürlich auch positionsabhängig aber es ist immer ein Spieler gegen Gegenspieler. Da wird man schon auch damit konfrontiert dass wir immer sehr viel Körperkontakt haben dass einer von der Seite kommt und dich einfach umreißt. Szene: Die beiden trainieren gemeinsam. Das Mädchen übt den Wurf aufs Tor. Dominik Klein: Sehr gut. Daran denkt man aber nicht. Wenn ich mir solche Momente oder solche Situationen in Gedanken vor mir tragen würde dann würde mich das hemmen. Dann hätte ich die Handbremse schon angezogen. Szene: Die Beiden reden wieder miteinander auf dem Boden Dominik Klein: Ich bin immer einer der Vollgas geben möchte, deshalb sind gelöste Handbremsen immer besser. Aber ich glaube schon, dass gerade in unteren Klassen im Amateur-Sport, es manchmal noch krassere Verletzungen gibt als im Profisport. Szene: Es wird wieder ein kurzer Ausschnitt gezeigt, wie die beiden miteinander trainieren. Sie werfen sich gegenseitig den Ball zu. Dominik wirft aufs Tor, das Mädchen versucht zu verteidigen. Danach werden sie wieder im Gespräch miteinander gezeigt. Dominik Klein: Da wird natürlich nicht auf die Qualität geachtet. Da greift man auch mal einen Arm rein von hinten. Das ist schon ab und zu ein bisschen risikobehafteter. Aber wenn man jetzt auf unseren Leistungssport zugeht da ist natürlich alles auch viel schneller. Der Handball hat sich ja auch so dermaßen entwickelt, dass du aufgrund der Dynamik und der Schnelligkeit viel mehr in Bedrängnis kommst als in früheren Jahren. Szene: Eine Nahaufnahme von Dominiks Beinen wird gezeigt, wie er mit dynamischen Schritten auf das Tor zuläuft. Dominik Klein: In der Spielsituation, wo ich alleine gegen den Torwart laufe sprich einen Gegenstoß im Spiel laufe und ich weiß, Szene: Es werden abwechselnd Szenen, wie die beiden zusammen trainieren und Ausschnitte aus dem Gespräch gezeigt. Dominik Klein: Der Torwart kommt raus oder sieht den Torwart auf mich zulaufen da gab es Situationen wo ich mich schon weggedreht habe oder nicht das Risiko eingehen wollte, weil ich einfach nicht weiß wo ich dann hinlaufe. Das ist zwar sehr selten, dass der Torwart aus seinem eigenen 6 Meter rausgeht aber es kommt manchmal vor. Es gibt so verrückte Torhüter. Torhüter sind eh die Verrücktesten beim Handball, sagt man. Deshalb ziehe ich da lieber zurück dass es da nicht zum Zusammenprall kommt. Mit dem Risiko wird man immer spielen aber ich versuche ja meistens schneller zu sein als der Gegenspieler dann passiert mir das hoffentlich nicht so oft. Eingeblendeter Text: Dominik Klein, Nationalspieler. Abspann mit Mitwirkenden, Eine Produktion von Mhoch4 - Die Fernsehagentur, powered by Allianz, 12-reflections-on-risk.de