Eingeblendeter Text: Rückblick: Tief "Bernd" 13. – 18.7.2021 Szene: Die Kamera zeigt Schäden eines mit braunem Schlamm und Wasser überfluteten Ortes, in dem ganze Straßenzüge und Häuser zerstört wurden. Auch eine halb mitgerissene Brücke kommt ins Bild. Dirk Fussel: Also das Wasser, Szene: Die Kamera zeigt Videos von der Überschwemmung. Die reißenden Fluten sind trüb und deutlich über die Ufer getreten. Das Wasser wälzt sich direkt durch die Stadt. Dirk Fussel: das ist so 4,70 Meter ins Haus reingeschlagen, Eingeblendeter Text: Dirk Fussel Allianz Kunde Szene: Nun zeigt die Kamera auf Dirk. Der Ausschnitt stammt aus der Zeit nach der Überschwemmung. Dirk zeigt auf die zerstörten Häuser, auf Berge von Holzbrettern und Schutt, und erklärt, was während der Überschwemmung passiert ist. Dirk Fussel: hat natürlich auch Baumstämme und Wohnwagen sowie Autos mit sich gezogen. Szene: Ein weiterer Mann, Peter Veenstra, erscheint. Er betrachtet das Flussbett und die Überbleibsel nach Rückzug des Wassers. Anschließend spricht er zur Kamera und geht danach am zerstörten Fluss entlang. Musik: Musik spielt im Hintergrund, bis Peter Veenstra spricht. Eingeblendeter Text: Peter Veenstra Allianz Generalvertreter in Adenau Peter Veenstra: Diese Region wird nie wieder so sein, wie sie vorher war. Das ist einfach unmöglich. Szene: Die Kamera schwenkt in die Weite, auf den Weg, den sich das Wasser nun genommen hat. Eine Art Flussbett mit herausgerissenen Leitungen, Rohren, Kanaldeckeln meterhoch aufragend und alleinstehend. Dort waren vorher Grundstücke und Straßen. Gezeigt wird ein beschädigtes Haus – direkt am Rande des Grabens. Zwei Männer ringen noch immer um Fassung. Danach wird ein Video aus dem Jahr 2022 gezeigt mit einem der Männer, Gerhard Gasper. Er steht auf einer neuen Brücke und spricht über das Dorf vor der Überflutung. Eingeblendeter Text: April 2022, Altenahr Gerhard Gasper: Wir hatten alles, es war alles da Szene: Gerhard Gasper wird gezeigt, wie er direkt in die Kamera spricht, hinter ihm Baustelle. Eingeblendeter Text: Gerhard Gasper Allianz Kunde Gerhard Gasper: Gemütlichkeit und jetzt hoffen wir, dass es wiederkommt. Es wird nicht mehr in diesem Zustand sein, denn die Erinnerungen an viele Sachen sind weg. Szene: Eine Drohnenaufnahme zeigt Gerhard Gasper auf einer Behelfsbrücke vor der Ortschaft. Peter Veenstra: Also im Moment sieht es hier teilweise aus wie eine Geisterstadt, teilweise sieht es hier aus wie ein Neubaugebiet ohne jegliche Emotionen, Szene: Peter spricht nun wieder direkt in die Kamera. Eingeblendeter Text: Peter Veenstra Allianz Generalvertreter in Adenau Peter Veenstra: alles plane Flächen, kein Grün, keine Bäume mehr. Ein Kunde von mir hat heute auch noch gesagt, er schaut aus dem Fenster und erkennt seine Umgebung nicht mehr. Szene: Vier Personen sprechen vor einem beschädigten Haus. Das Video zeigt die Geschädigten, Familie Fussel, und eine Drohnenaufnahme des Hauses. Barbara Fussel: Ich möchte einerseits wieder zurück, wir werden auch zurückkommen, aber andererseits Szene: Nun spricht Barbara Fussel direkt in die Kamera und äußert ihre Bedenken. Eingeblendeter Text: Barbara Fussel Allianz Kundin Barbara Fussel: habe ich auch Angst vor dieser neuen Umgebung. Wie sieht es in der Nachbarschaft aus, da fallen bestimmt noch einige Häuser, die abgerissen werden müssen. Szene: Erneut wird eine Drohnenaufnahme des betroffenen Dorfes gezeigt. Das Video zeigt die Familie Fussel und weitere Personen bei der Begehung ihres zerstörten Hauses. Michael Jakobi: Ja, auch neun Monate nach der Katastrophe sind die Häuser zum großen Teil noch nicht wieder bewohnbar. Das hat natürlich unterschiedliche Gründe. Zum einen die Trocknungsphase wegen der hohen Feuchtigkeit, zum anderen sind nicht so viele Handwerksbetriebe gleichzeitig verfügbar. Szene: Nun sieht man Michael Jakobi, wie er auf der Straße steht und direkt in die Kamera spricht. Eingeblendeter Text: Michael Jakobi Allianz Großschadenregulierer Michael Jakobi: Und weiter gab es Materialengpässe, und ich gehe davon aus, dass die Wiederherstellung der meisten Häuser bis Ende des Jahres dauern wird. Szene: Nun werden wieder Drohnenaufnahmen gezeigt. Es spricht nun Rudolf Schneider von der Feuerwehr. Rudolf Schneider: Durch die Flut ist ja viel Eigentum innerhalb weniger Stunden zu Müll geworden – und der Müll ist weg. Szene: Nun redet Rudolf direkt in die Kamera. Eingeblendeter Text: Rudolf Schneider Löschgruppenführer Feuerwehr Kreuzberg Rudolf Schneider: Das Flussbett ist wieder funktionstüchtig. Das sind ganz wichtige Schritte. Szene: Diese Szene zeigt Handwerker mit Baggern und Geräten. Anschließend sieht man erneut das Haus der Familie Fussel. Barbara Fussel erläutert, was bisher passiert ist. Barbara Fussel: Ja... einerseits denke ich, mein Gott ist da noch gar nicht viel passiert, bis auf Trocknung, aber unsere Heizungsbauer haben jetzt auch ihre Arbeit begonnen. Szene: Nun spricht Barbara Fussel direkt in die Kamera. Eingeblendeter Text: Barbara Fussel Allianz Kundin Barbara Fussel: Und dadurch sieht man schon ein bisschen mehr, dass das Haus in Arbeit ist und dass was passiert. Es geht in die richtige Richtung. Musik: Musik wird eingespielt bis Gerhard Gasper spricht Szene: Eine weitere Drohnenaufnahme zeigt das Haus der Familie Gasper. Anschließend betreten Familie Gasper und zwei andere Personen das Haus und sprechen über den Fortschritt. Gerhard Gasper: Kann man sagen, es geht gut, ja und jetzt nach der Trockenphase hat der Bauleiter dann gesagt Szene: Nun spricht Gerhard wieder direkt in die Kamera. Eingeblendeter Text: Gerhard Gasper Allianz Kunde Gerhard Gasper: so jetzt können wir anfangen. Man sieht das Licht am Ende des Tunnels und denkt dann, ach, Ende des Jahres eventuell. Szene: Die Szene zeigt die Herrschaften noch einmal reihum, und dann Peter Veenstra direkt. Peter Veenstra: Also wir sind viel enger aneinandergerückt. Wir sind nicht nur die, die etwas abgesichert haben, wir sind die, die jetzt begleiten. Also wir sind noch mehr in der Familie aufgenommen worden, würde ich schon fast sagen, die Gespräche sind auch auf einer ganz anderen Ebene im Moment. Es ist nicht mehr das Angebot- und Erläuterungsgespräch, sondern es ist wirklich das Gespräch zwischen Freunden, wo Probleme auf den Tisch kommen, die wir gemeinsam versuchen zu lösen. Szene: Peter Veenstra geht mit Rudolf Schneider durch den Ort. Wegen des Schlamms tragen sie Bergschuhe. Sie unterhalten sich. Anschließend kommen sie zum zerstörten Feuerwehrhaus. Musik: Die Musik erscheint bis Rudolf Schneider spricht Rudolf Schneider: Diese Katastrophe hat vieles zerstört, bringt aber auch wieder Chancen. Also es wird sich hier was verändern. Szene: Jetzt spricht Rudolf Schneider direkt über die Zukunft des Dorfes. Eingeblendeter Text: Rudolf Schneider Löschgruppenführer Feuerwehr Kreuzberg Rudolf Schneider: Das habe ich auch erst ein, zwei Wochen nach der Katastrophe verstanden, dass der Ort nicht mehr der gleiche sein wird. Es wird sich vieles verändern. Und diese Chancen sollte man nutzen. Und hier wird begonnen damit. Musik: Musik hinterlegt nun die neue Szene. Szene: Peter Veenstra stützt sich an einem Behelfszaun aus Holz und schaut aufs Wasser. Er sieht die Burg, hoch über dem Ort, und eine alte bewachsene Steinbrücke nach römischer Bauart, die das Unglück überstanden hat. Eingeblendeter Text: 24.000 Schäden gemeldet. Schadenaufwand rund 770 Mio. EURO. Im Einsatz waren 300 Allianz Schadenexperten zur Schadenbegutachtung und 1.100 Kolleginnen und Kollegen im Schaden-Innendienst. Wir haben unsere Kunden und Kundinnen unterstützt mit 100 Notstromaggregaten und 2.000 Trocknungsgeräten und 250 Trocknungsunternehmen beauftragt. Der Allianz Handwerker-Service hat 11.000 Aufträge an Handwerker vergeben und 3.000 Trocknungen durchgeführt. Viele Gebäudeschäden sind noch nicht abgeschlossen. "Allianz" Firmenlogo Copyright 2022