Szene: Die Szene zeigt eine nächtliche Stadtansicht mit Gebäuden und der Allianz Arena im Hintergrund. Im Vordergrund sind ein Fahrrad, eine Straßenlaterne und ein Auto als weiße Silhouetten vor einem blauen Himmel. Text fliegt ein "Willi Weitzel hat's geschnallt". Nächster Text fliegt ein "Fahrradfahren: Immer mit Helm!" Ein Junge lehnt an seinem Fahrrad und steht in seiner Hofeinfahrt; im Hintergrund fährt jemand mit dem Rad in seine Richtung und klingelt. Felix: Ah, hallo Willi. Szene: Sagt der Junge zu dem Mann auf dem Fahrrad mit Helm und begrüßt ihn. Willi: Hey, hast schon lange gewartet. Felix: Nee, noch nicht so. Willi: Okay, dann fahren wir los, oder? Felix: Okay. Szene: Willi schaut sich um, blickt zu Felix und fragt: Willi: Sag mal, wo ist denn eigentlich dein Helm? Felix: Ich hab gar keinen, auch nicht zu Hause. Szene: Willi schüttelt den Kopf ungläubig. Willi: Du hast überhaupt keinen Helm? Felix: Nö. Willi: Was hast du gegen Helme? Szene: Felix setzt sich auf sein Fahrrad. Felix: Sieht nicht so cool aus. Und ich hab ja eine Kapuze. Szene: Felix fährt lässig an Willi vorbei und Willi folgt ihm auf dem Fahrrad. Die beiden fahren mit den Fahrrädern die Straßen eines Wohngebiets entlang, bis sich plötzlich die Tür eines am Straßenrand parkenden Autos öffnet, direkt vor Willi auf seinem Fahrrad. Willi: Boah! Szene: Willi macht eine ruckartige Bewegung mit seinem Fahrradlenker und kann der Autotür nur knapp ausweichen. Man hört lautes Bremsen. Willi kommt zum stehen und der aussteigende Passant gestikuliert wütend im Hintergrund. Felix: Alles in Ordnung, Willi? Willi: Ja, nochmal Glück gehabt. Boah, aber ich meine, zum Glück hab ich ja einen Helm auf. Wobei es ja Leute gibt, die finden Helme total uncool. Szene: Willi senkt seinen Kopf und blickt zu Felix. Willi: Wie der Felix zum Beispiel. Dem will ich heute mal zeigen, warum es schlau ist, einen Helm zu tragen. Und dazu besuchen wir meinen Freund Carsten im Allianz Zentrum für Technik. Szene: Willi & Felix fahren mit ihren Fahrrädern über einen Parkplatz, vorbei an einem großen Allianz-Schild, und biegen in eine Autowerkstatt ein. In der Werkstatt steht ein zerlegtes Auto auf einer Hebebühne und im Vordergrund ist ein farbiger Helm zu sehen. Felix klingelt beim Einfahren in die Werkstatt. Man sieht einen Mann auf die beiden zugehen. Willi und Felix stellen die Fahrräder ab und folgen dem Allianz-Mitarbeiter Carsten zu einem Tisch in der Werkstatt. Auf dem Tisch liegt zunächst nur ein bunter Helm. Carsten lässt sich aber von seinem Kollegen fünf weitere Modelle in verschiedenen Farben, Formen und Größen reichen und platziert sie auf dem Tisch. Willi: Hey, hallo Carsten. Na wie geht's? Carsten: Danke gut, was macht ihr denn hier? Und wen hast du da mitgebracht? Willi: Der Felix ist das. Carsten: Hallo Felix. Carsten. Felix: Hallo Willi: Felix, sag mal dem Carsten, warum wir hier sind. Felix: Willi hat mir gesagt, ich soll einen Helm anziehen. Aber ich denke, ich brauch das nicht. Willi: Und du bist doch der Experte. Hier – da ist doch einer, naja nicht so ein Richtiger aber. Carsten: Christian, haben wir ein paar Fahrradhelme? Ja, siehste, da haben wir Fahrradhelme. Willi: Das sind ja mehr als genug. Carsten: Danke, super. Willi: Das Wichtigste bei meiner Auswahl bei Helmen, finde ich, die müssen cool aussehen. Carsten: Das stimmt. Aussehen müssen sie, damit sie einem gefallen und damit sie auch getragen werden. Aber schützen müssen sie auch. Willi: Welcher gefällt dir am besten? Felix: Mir gefällt der am besten. Carsten: Dann probieren wir den doch einfach mal an, ob der dir passt. Denn nur wenn er passt, kann er schützen. Szene: Felix nimmt einen blauen Fahrradhelm vom Tisch und setzt ihn sich auf den Kopf. Es handelt sich um ein Modell, das beim BMX-fahren zum Einsatz kommt. Carsten: Wackel mal mit dem Kopf, das ist noch nicht ganz optimal. Der hat hinten so ein Dreh-Rädchen, siehst du das? Szene: Felix wackelt mit seinem Kopf. Der Helm sitzt nicht fest und verrutscht. Man sieht allerdings, dass Felix den Helm nicht richtig geschlossen hat. Willi entdeckt ein Rädchen hinten am Helm und dreht den Helm damit enger. Felix schließt den Kinnriemen des Helms. Carsten: Jetzt? Gut, passt. Dann musst du nach unten das Band zumachen. Willi: Mit so einem würdest du fahren? Das tut dir jetzt auch nicht so weh, oder? Szene: Willi klopft Felix fest oben auf den Helm. Felix: Ja, es rüttelt nur ein bisschen. Willi: Aus welchem Material sind solche Helme gemacht? Carsten: Das können wir uns gerne anschauen, indem wir mal reinschauen. Willst du einen zersägen? Willi: Zersägen? Felix: Ja! Willi: Wollen wir das machen? Carsten: Zersägen wir einen. Gehen wir rüber. Willi: Cool Carsten: Guck, da haben wir einen Schraubstock, den können wir einspannen. Szene: Die drei verlassen den Tisch mit einem roten Fahrradhelm. Sie gehen rüber zu einer Werkbank. Dort spannen sie den Helm in einen Schraubstock. Willi zersägt den Helm mit einer Handsäge in zwei Hälften Willi: Hier so seitlich? Carsten: Genau. Dann musst du nicht festhalten und schützt die Finger. Willi: So? Carsten: Ja. Viel Vergnügen. Willi: Wo soll ich ihn durchsägen? Carsten: Einfach vorne durch. Willi: Hier so? Carsten: Ja, genau. Felix: Willi, dann zeig mal, was du drauf hast. Willi: Das zeig ich dir. Boah. Carsten: Da haben wir ihn. Da ist noch ein Stück Gurt drin. Szene: Carsten hält das abgesägte Stück des Helms in den Händen. Ein Stück Gurt ist noch mit der anderen Hälfte verbunden und Willi muss den Gurt noch durchsägen. Dann reicht Carsten das Stück vom Fahrradhelm herum und zeigt es anschließend im Querschnitt in die Kamera. Er erklärt die verschiedenen Komponenten, aus denen der Helm aufgebaut ist. Im Innern besteht der Helm aus einem Hartschaum und außen hat er eine Hartschale. Willi: Da sieht man mal, wie das alles hält. Carsten: Das ist unser Aufbau von dem Helm. So sieht's aus. Du hast innen einen Hartschaum und außen eine Hartschale. Willi: Es war schwer, mit der Säge reinzukommen, hier durch das harte Rote. Ist das immer bei Helmen so, dass die eine harte Oberschale haben? Carsten: Ja. Die harte Oberschale soll dafür sorgen, dass nichts Spitzes durch kommt und das möglichst viel Widerstand da ist. Der Schaum hier drin, der soll dafür sorgen, dass er zum Kopf hin eher weich ist. Aber das kann man mal probieren, wie das funktioniert. Willi: Wie denn? Szene: Willi biegt das Stück Helm in seinen Händen. Man hört es knacken und es bricht. Felix hält einen Hammer in den Händen. Für den nächsten Versuch darf Felix kräftig mit dem Hammer auf die Hälfte des Helms schlagen, die noch im Schraubstock klemmt. Carsten: Ups, jetzt hast du ihn kaputt gemacht. Willi: Entschuldigung. Carsten: Oh Gott. Felix: Wozu ist denn der Hammer da? Carsten: Ja genau. Der ist zum Probieren da. Der Hammer, der wäre jetzt z.B. ein Stein. Wenn du runterfällst, kannst du nämlich auf einen Stein fallen. Also du kannst genauso gut mit dem Hammer draufhauen. Mach mal, schlag mal drauf. Schau mal, was passiert. Szene: Felix holt kräftig mit dem Hammer aus und schlägt auf einen roten Teil des Helmes mit Hartschale Carsten: So, und? Das ist die Stelle, da hast du draufgeschlagen. Szene: Die Delle im Helm wird in Nahaufnahme gezeigt. Carsten: Du bist mit dem Hammer nicht durchgekommen. Das ist zwar kaputt, das ist schon richtig so, aber du bist nicht durchgekommen. Wenn du jetzt auf die andere Seite schlägst, auf den Weichschaum... Felix: Kann ich? Carsten: Ja, aber triff nicht meine Hand. Szene: Felix schlägt kräftig mit dem Hammer auf die Innenseite der Helmhälfte. In Nahaufnahme ist ein tiefes Loch im Hartschaum sichtbar. Carsten: Siehst du? Willi: Ah, es geht tiefer rein, oder? Carsten: Da gibt's richtig ein Loch. Das heißt, zum Kopf hin ist der Helm weicher und nimmt die Energie auf beim Sturz. Aber außen hin wird er hart und schützt gegen irgendwelche Sachen, die von draußen kommen. Das ist der Trick. Willi: Das haben eigentlich alle Helme gemeinsam, Innen weicher, außen härter. Carsten: Genau, dass haben alle Helme gemeinsam. Willi: Es war echt ein Vergnügen, einen Helm durchzuschneiden. Carsten: Es war mir ein Vergnügen, dass du sägen durftest. Willi: Aber ihr macht ja noch viel bessere Tests, so Richtige, wo es zur Sache geht – Crash-Tests. Carsten: Richtig, ja. Felix: Macht ihr die mit Fahrrädern auch in Helmen? Carsten: Das haben wir auch gemacht. Wir haben auch einen vorbereitet für euch. Kann der Felix auch nochmal was sehen. Sollen wir runtergehen in die Crashbahn? Felix: Ja, bitte! Willi: Ich wusste es doch. Szene: Dynamische Musik setzt ein. Die drei wechseln von der Werkbank mit dem Schraubstock und dem aufgesägten Fahrradhelm zu einer Crashbahn, auf der ein orangefarbenes Auto im Hintergrund steht. Im Vordergrund steht ein Crashtestdummy. Willi hängt dem Crashtestdummy seinen Schal um. Carsten: Das ist unsere Wilhelmine. Szene: Carsten gibt einem Crashdummy im blauen T-Shirt die Hand. Felix: Das ist doch ein Crashtestdummy? Willi: Heißt fast so wie ich und kriegt jetzt meinen Schal. Szene: Willi wickelt seinen blauen Schal um den Hals von Crashdummy Wilhelmine. Felix: Carsten, was machen wir jetzt hier eigentlich? Carsten: Wir machen jetzt einen Versuch, wie die Wilhelmine mit dem Fahrrad gegen das Auto fahren wird. Dann sehen wir, wie das sich verhält, wenn so eine Kollision stattfindet. Willi: Mit welchem Tempo? Carsten: Das machen wir, mit 20 km/h. Ist das ein normales Tempo? Ja, ich weiß nicht, wie viel bist du denn so maximal gefahren bis jetzt? Felix: 45! Carsten: 45!? Willi: Und das ohne Helm. Felix: Wie ist das mit der Wilhelmine? Kriegt die einen Helm? Carsten: Die kriegt einen Helm. Wir machen die Versuchsvorbereitungen fertig und dabei kriegt die auch ihren Helm. Willi: Hier. Kommt mal ganz kurz her. Szene: Willi winkt dem Kameramann mit dem Finger, läuft an Felix vorbei und geht zum orangefarbenen Auto. Willi: Das wäre doch in Ordnung, wenn ich euch mal ins Auto reinsetzen würde, oder? Szene: Willi führt den Kameramann, der die Kamera auf ihn gerichtet hält, näher zum Auto. Er öffnet die Tür und hilft ihm, sich auf den Fahrersitz zu setzen. Willi: Ja, das geht schon. Moment, da machen wir mal die Tür auf. Keine Angst, da passiert nichts. Also hoffe ich jedenfalls. So, Kopf runter. Sehr gut. Szene: Willi schließt die Autotür, während der Kameramann die Kamera durch das offene Fenster auf Willi und die anderen richtet. Willi beugt sich zum Kameramann. Willi: Alles klar? Viel Glück. Szene: Willi zeigt den Daumen hoch und dreht sich zu den anderen um. Carsten bereitet den Crashtestdummy vor und platziert ihn mit einem Fahrradhelm auf einem Fahrrad. Schnitt: Felix erscheint im Bild und hält einen Bauhelm verkehrt herum wie ein Megafon an seinen Mund. Felix: Drei, zwei, eins, Start. Szene: Die Aufnahme des Kameramanns im Auto zeigt Felix, Carsten und Willi, die neben einer hell beleuchteten Bahn stehen. Auf der Bahn rast der Dummy "Wilhelmine" auf einem Fahrrad direkt auf das Auto zu. Das Fahrrad kollidiert mit dem Auto seitlich auf der Höhe des vorderen linken Kotflügels und der Crashtestdummy stürzt auf die Motorhaube. Die Perspektive wechselt zu Carsten, Willi und Felix. Sie stehen weit vor dem Auto und blicken auf den Dummy und sein Fahrrad, die am Boden liegen. Willi hält sich überrascht die Hand vor den Mund, während Felix sich sichtbar über den gelungenen Crashtest freut. Felix: Krass. Szene: Willi staunt laut. Willi: Booooah! Szene: Die Crash-Szene wird in starker Zeitlupe wiederholt. Der Dummy Wilhelmine fährt auf dem Fahrrad langsam auf das Auto zu. Beim Zusammenstoß ist klar zu sehen, wie der Helm des Dummys zuerst Kontakt mit der Motorhaube bekommt. Der Aufprall, das Übergleiten über die Motorhaube und das anschließende Herabsinken auf den Boden sind deutlich sichtbar. Die Aufnahme zeigt erneut Willi, Carsten und Felix. Willi hebt den Arm und winkt in Richtung Kamera, als wolle er auffordern, ihm zu folgen. Willi: Kommt mal mit. Das müssen wir uns anschauen. Szene: Die drei gehen auf das Auto und den Dummy zu. Willi: Alles in Ordnung bei euch? Szene: Willi erkundigt sich nach dem Zustand des Kameramanns im Auto. Der gibt einen Daumen hoch als Rückmeldung. Willi, Felix und Carsten schauen sich den Dummy und das Fahrrad, die am Boden liegen an. Willi: Wow. Felix: Boah, krass. Willi: Hast du das schon mal gesehen? Felix: Nee. Willi: Sag mal, kann so ein Unfall eigentlich glimpflich ausgehen? Carsten: Ja, mit dem Helm hast du ungefähr die doppelte Chance, dass es glimpflich ausgeht. Willi: Wow. Szene: Willi richtet seinen Blick auf Wilhelmine und beugt sich leicht über den am Boden liegenden Dummy. Willi: Wilhelmine, wie geht's dir denn? Carsten: Er wendet sich wieder an Carsten. Willi: Was ist denn jetzt genau passiert? Carsten: Ja also was passiert ist, sie ist hier gegen das Auto gefahren, ist dann mit dem Kopf auf die Scheibe aufgeschlagen Szene: Carsten zeigt mit dem Finger auf die Frontscheibe des Autos. Dann folgt er mit dem Finger der Linie des Sturzes. Felix und Willi hören aufmerksam seiner Ausführung zu. Carsten: und dann runtergefallen und noch mal auf den Boden aufgeschlagen. Willi: Dem Auto ist gar nicht so viel passiert. Aber was würde jetzt passieren, wenn man so wie der Felix ohne Helm unterwegs ist? Carsten: Dann ist die Wahrscheinlichkeit schon da, dass es eher schwer verletzt oder tödlich endet. Um dich wirklich zu überzeugen, Felix, haben wir noch einen Versuch vorbereitet. Damit überzeugen wir dich endgültig. Willi: Warum ist es hier so hell? Szene: Carsten, Willi und Felix betreten einen neuen Raum. Der Raum ist hell erleuchtet. Vor ihnen stehen zwei Modellköpfe aus Glas auf dem Boden. Einer der beiden Köpfe trägt einen Fahrradhelm. Auf die beiden Köpfe ist eine Hochgeschwindigkeitskamera gerichtet. Carsten: Wir wollen das mit einer Hochgeschwindigkeitskamera filmen. Dafür brauchen wir getönte Schutzbrillen. Szene: Die drei setzen schwarze, getönte Brillen auf und gehen in die Hocke. Zwischen ihnen steht einer der gläsernen Modellköpfe auf dem Boden und trägt einen Helm. Einen zweiten Modellkopf hält Willi in der Hand. Willi: Das ist viel angenehmer. Was wollen wir denn überhaupt filmen? Carsten: Wir wollen filmen, wie der Helm den Kopf schützen kann. Das haben wir eben gesehen, wie der Bewegungsablauf bei der Wilhelmine war. Szene: Willi lässt den Glaskopf kurz scherzhaft aus der Hand fallen, greift aber sofort wieder nach ihm. Carsten: Aber wir haben nicht gesehen... Willi: Kleiner Spaß. Carsten: ... wie genau der Helm den Kopf schützt. Und das können wir hiermit zeigen. Die lassen wir jetzt nämlich fallen. Willi: Und du meinst, dass dieser Kopf nicht kaputt geht? Carsten: Der geht nicht kaputt. Felix: Aus welcher Höhe lassen wir die Köpfe fallen? Carsten: Aus 70 cm. Das ist die Höhe, die wir gut halten können. Denn wir beide lassen die gleich fallen. Felix: Okay, dann machen wir das. Szene: Die drei stehen auf und machen sich startklar. Willi hält den Glaskopf ohne Fahrradhelm in der Hand, nach unten gerichtet. Carsten hält den Glaskopf mit Fahrradhelm. Felix geht hinter die beiden, mit etwas Abstand. Felix: Gut, ich geb das Startsignal. Carsten: Ja, super. Willi: 70 cm, und hier auf dieses Kreuz da? Carsten: Da, auf das Kreuz, genau. Da wollen wir hin. Willi: Das ist aufregend. Szene: Willi und Carsten halten die Glasköpfe jeweils mit einer Hand auf derselben Höhe fest. Felix kniet hinter den beiden und hat ein Bauhütchen verkehrt herum vor dem Mund, das er wie ein Megafon benutzt. Carsten: Okay. Felix: Drei, zwei, eins. Szene: Beide Glasköpfe fallen zu Boden. Man hört das Zerbrechen von Glas: Der Kopf ohne Helm zerbricht in viele Teile, während der Kopf mit Helm einmal kurz auf dem Boden aufkommt und dann unbeschädigt liegen bleibt. Die Szene wird in Zeitlupe wiederholt. Willi: Ups. Was ist mit deinem Kopf passiert? Carsten: Felix, was sagst du? Der ist heile. Szene: Alle drei schauen sich gemeinsam den Kopf mit Helm etwas genauer an. Carsten: Und? Bist du jetzt überzeugt? Felix: Ja. Carsten: Siehste. Der Helm schützt den Kopf! Willi: Boah, normalerweise sagt man ja, Scherben bringen Glück. Aber jetzt kann man sagen... Felix: Helm bringt Glück. Willi: Das ist gut, vor allem, dass du es sagst, Felix. Szene: Noch einmal werden Szenen vom Crashtest und vom Test mit dem Glaskopf in Zeitlupe gezeigt. Willi: Carsten, vielen Dank. Carsten: Gerne, Willi. Schön, dass du da warst. Willi: Ich weiß jetzt noch besser, warum ich einen Helm trage. Szene: Willi und Felix schütteln Carsten zur Verabschiedung die Hand. Willi zieht Felix scherzhaft die Kapuze über den Kopf. Felix schaut ein bisschen bedrückt. Carsten holt als Abschiedsgeschenk den blauen Helm, vom Beginn des Videos, hinter seinem Rücken hervor. Felix freut sich und setzt sich lächelnd den neuen Helm auf. Willi: Und du? Kapuze oder was? Carsten: Nein, das können wir nicht machen. Komm her Felix, kriegst du den hier? Damit du gut behütet nach Hause kommst. Felix: Geschenkt? Carsten: Geschenkt! Felix: Danke. Willi: Glückspilz. Felix: Cool Willi: Das ist super. Carsten: Und passt. Okay? Felix: Tschüss. Carsten: Tschüss. Szene: Felix fährt schnell los, während er sich verabschiedet. Willi fährt ihm aus der Werkstatt hinterher. Willi: Warte auf mich. Boah! Szene: Große, geöffnete blaue Werkstatttore sind zu sehen. Carsten steht in der Werkstatt und schaut Willi und Felix nach, wie sie wegfahren. Er winkt nochmal zum Abschied. Die Szene zeigt eine nächtliche Stadtansicht mit Gebäuden und der Allianz Arena im Hintergrund. Im Vordergrund sind ein Fahrrad, eine Straßenlaterne und ein Auto als weiße Silhouetten vor einem blauen Himmel. Text fliegt ein "Willi Weitzel hat's geschnallt".