Begleitmusik: Intro Musik spielt Szene: Das Logo von ReitTV erscheint und leitet über zu einer Szene, in der ein Reiter mit seinem Pferd professionell über Hürden springt und Kunststücke vorführt. Anschließend wird eine Reiterin vor einem Stall gezeigt, neben ihr steht ein großes weißes Pferd, das an einem Pfahl angebunden ist. Reiterin: Die tägliche Pferdepflege ist natürlich auch sehr wichtig, damit das Fell sauber bleibt, keine Verschmutzungen im Fell sind, sich keine Bakterien im Fell bilden und auch vor allem, wenn man reitet, den Sattel auflegt, dass da keine Sandkörner drunter sind, die dann möglicherweise scheuern könnten, z.B. aber auch an den Beinen, Mauke z.B. muss man auch vorbeugen, das passiert, wenn zu viel Schlamm hinten in den Fesselbeugen drin ist. Ja, dies kann man dann alles mit verschiedenen Bürsten machen, Szene: Die Reiterin öffnet eine Box und nimmt eine Bürste heraus, die aus Silikon besteht. Sie hat drei konzentrische, immer kleiner werdende Ringe mit kleinen Stoppeln anstelle von normalen Borsten. Reiterin: man fängt mit dem Striegel an, der Striegel, der sorgt dafür, dass man den groben Schmutz am Pferdekörper löst, den benutzt man aber nur auf weichen Flächen, mit Muskeln besetzten Flächen, jetzt nicht auf knochigen Stellen, wie z.B. am Kopf oder an den Beinen, da das dem Pferd wehtut, weil er jetzt nicht weich ist, sondern etwas härter, Szene: Als nächstes wird die Wurzelbürste aus der Box genommen. Sie ist länglich geformt und besitzt normale, längere Borsten. Reiterin: die Wurzelbürste ist auch ganz gut, um den Schmutz zu lösen, die kann man dann dafür aber auch an den Beinen benutzen, Szene: Die dritte Bürste, die herausgeholt wird, ist die Kardätsche. Sie ist besonders flach und hat kurze, weiche Borsten. Reiterin: danach geht man dann mit der Kardätsche über das Fell, die hat weichere Bürsten und die löst vor allem dann den Staub und die kleinen Sandkörner, die sich noch im Fell verfangen haben. Szene: Zuletzt wird die Schmusebürste herausgeholt und präsentiert. Sie ähnelt der Kardätsche, ist jedoch kleiner und handlicher. Reiterin: Um den Kopf zu bürsten, gibt es dann eine ganz besondere kleinere Bürste, die heißt Schmusebürste, hat dasselbe Material wie die Kardätsche, auch eher etwas weichere Borsten und liegt schöner in der Hand und das Pferd hat dann halt auch ein schöneres Gefühl im Kopf, wenn man nicht direkt mit so einer großen Bürste dem Pferd über die Nase bürstet, sondern mit so einer kleineren Bürste fühlt es sich dann auch wohler. Szene: Die Reiterin nimmt den Striegel zur Hand und beginnt, das Pferd zu bürsten. Sie startet an der Schulter des Pferdes und arbeitet sich langsam zum Hals vor. Reiterin: Also den Striegel, den verwendet man in kreisförmigen Bewegungen und viele Pferde mögen es vor allem, wenn man sie am Hals krault damit, das kann man dann auch als Lob mal machen, wenn die Pferde was gut gemacht haben. Wichtig, wie ich vorhin schon gesagt habe, dass man auf weichen und muskelbesetzten Körperstellen bleibt mit dieser Bürste, weil sie halt sehr hart ist, dass man jetzt zum Beispiel nicht hier vorne an der Schulter oder an dem Bein, wo halt viele knochige Stellen sind, mit der Bürste darüber geht, sondern einfach hier schön nur die weichen Stellen nimmt, und kreisförmige Bewegungen macht. Szene: Die Reiterin legt den Striegel beiseite und greift zur Wurzelbürste. Sie beginnt, den Hals des Pferdes zu bürsten, während ihre linke Hand beruhigend auf der Schulter des Pferdes ruht. Anschließend widmet sie sich den Beinen des Pferdes, bürstet sie von oben bis unten und konzentriert sich dabei besonders auf die Innenseiten. Reiterin: So, als zweites benutze ich jetzt die Wurzelbürste, um groben Schmutz, aber auch hier bei ihm jetzt zum Beispiel die Flecken wegzukriegen. "Geh mal ein Stück vor." Bei jungen Pferden ist es beim Bürsten auch wichtig, dass man immer mit einer Hand noch am Pferd dran bleibt, damit sie sich jetzt nicht auf einmal erschrecken, wenn ich wie bei ihm jetzt mit der Bürste auf einmal ankomme. Junge Pferde haben dann gerne mal den Körperkontakt immer noch ein bisschen. Mit der Bürste kann ich jetzt auch die Beine putzen, um Schlamm und Dreck zu lösen. Und was auch ganz wichtig ist, das vergessen manchmal welche, dass man auch hier zwischen den Beinen und vor allem auch zwischen den Hinterbeinen, da verklebt das schnell, wenn die geschwitzt haben, dass man da auch gründlich putzt. Szene: Die Reiterin zeigt auf die Innenseiten der Vorderbeine des Pferdes und deutet auf die zwei dunklen, hornartigen Ballen die sich "Kastanien" nennen. Reiterin: Also wenn man die Beine putzt, dann haben die Pferde an den Innenseiten hier diese Kastanien, da sollte man dann ein bisschen vorsichtiger putzen. Bei einer Wurzelbürste macht das jetzt nichts aus, aber wenn man jetzt mit einer härteren Bürste, was man ja eh eigentlich nicht machen soll, wie jetzt mit einem Striegel, das sollte man jetzt nicht machen, weil da kann es sein, dass dann einzelne Teile davon abbrechen. Szene: Die Reiterin nimmt die Kardätsche und bürstet damit nochmal das gesamte Pferd gründlich ab. Anschließend wird gezeigt, wie der Striegel zum Reinigen der anderen Bürsten verwendet wird, indem die Bürsten an den Zacken des Striegels abgestreift und danach auf dem Boden ausgeklopft werden. Reiterin: Mit der Kardätsche kann man dann die restlichen Staubkörner oder Sandkörner, die im Fell noch verblieben sind, wegbürsten. Und damit nicht zu viel Dreck in der Bürste gelagert wird, streicht man diese dann immer wieder am Striegel ab, den man dann nach ein paar Mal abstreichen auf dem Boden wieder ausklopft, damit sich darin auch nicht zu viel Dreck lagert. Szene: Zum Schluss nimmt die Reiterin die Schmusebürste zur Hand. Mit dieser bürstet sie sanft und vorsichtig den Kopf und die Ohren des Pferdes. Reiterin: Jetzt kommt Antons Lieblingsbürste, die Schmusebürste, damit putzt man den Kopf, die ist extra weich. Das mögen die Pferde lieber, als wenn man mit einer harten Bürste rangeht, manche Pferde mögen es aber auch ganz gerne, wenn man mit einem Fellhandschuh den Kopf bürstet. Dabei achtet man natürlich darauf, dass man nicht die Augen mit der Bürste erwischt und vor allem hier, wo das Halfter oder die Trense liegt und um die Ohren den Dreck wegwischt, weil die Pferde da auch am meisten schwitzen. Szene: Das Bild wechselt zu einem schwarzen Hintergrund, auf dem der Schriftzug "content1ne - We deliver emotions!" erscheint.