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Unterstützung für Selbstständige und Unternehmen

Corona-Hilfen der Bundesregierung

Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus stellen Gewerbetreibende, Handwerker, Dienstleister und Freiberufler vor große wirtschaftliche Herausforderungen. In vielen Bereichen gehen die Umsätze zurück, während die Kosten nicht im gleichen Maße sinken.
 
Der Bund stellt unterschiedliche Wirtschaftshilfen für Selbstständige und Unternehmen bereit, die von den aktuell beschlossenen temporären Maßnahmen und Schließungen aufgrund der Pandemie betroffen sind. Alle aktuellen Informationen finden Sie auf der seitens der Bunderegierung eingerichteten Webseite:
 
Wer? Was? Wann?
 

Für wen?
Unternehmen Soloselbstständige und Freiberufliche aller Branchen (mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro in Deutschland), die in einem Monat zwischen November 2020 und Juni 2021 einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. 
Update: Die Überbrückungshilfe wurde von der Bundesregierung bis zum 30. September 2021 verlängert (Überbrückungshilfe Plus).

Leistung:
Fixkostenzuschuss von maximal 1,5 Mio. Euro pro Monat (abhängig vom Umsatzeinbruch).
100 % Erstattung bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch
60 % Erstattung bei ≥ 50 % und ≤ 70 % Umsatzeinbruch
40 % Erstattung ab ≥ 30 % und < 50 % Umsatzeinbruch
Eigenkapitalzuschuss (zusätzlich zu Fixkostenerstattung) bei einem Umsatzeinbruch von mind. 50 % in drei Monaten oder länger.

Update: Im Rahmen der Überbrückungshilfe Plus erhöht sich die maximale monatliche Förderung für Unternehmen auf 10 Mio. Euro, begrenzt auf 52 Mio. Euro Gesamtförderung. Firmen können zudem bei erhöhtem Personalbedarf Zuschüsse zu den Personalkosten (Restart-Prämie) für die Monate Juli, August und September 2021 beantragen. Bei drohender Zahlungsunfähigkeit werden Anwalts- und Gerichtskosten für eine insolvenzabwendende Restrukturierung bis zu 20.000 Euro pro Monat ersetzt.

Antragsfrist:
Anträge können ab Februar 2021 gestellt werden.

MEHR ZUR ÜBERBRÜCKUNGSHILFE III (PLUS)

 
 

Für wen?
Soloselbstständige können (im Rahmen der Überbrückungshilfe III) bei einem Umsatzeinbruch von mindestens 60 Prozent im Zeitraum Januar bis Juni 2021 (im Vergleich zum Referenzumsatz im Jahr 2019) einen Zuschuss beantragen. Die Neustarthilfe steht Soloselbstständigen zu, die ihr Einkommen im Jahr 2019 zu mindestens 51 Prozent aus ihrer selbstständigen Tätigkeit erzielt haben.
Update: Die Neustarthilfe wurde von der Bundesregierung bis zum 30. September 2021 verlängert (Neustarthilfe Plus).

Leistung:
Einmalige Betriebskostenpauschale von maximal 7.500 Euro (Update: erhöht auf 12.000 Euro im Rahmen der Neustarthilfe Plus).

Antragsfrist:
Antragstellung ab Februar 2021 möglich.

MEHR ZU HILFEN FÜR SOLOSELBSTSTÄNDIGE

 
 

Für wen?
Richtet sich grundsätzlich an alle direkt oder indirekt von Schließungen seit dem 2. November 2020 betroffenen Unternehmen aller Größen und Branchen.

Leistung:
Bis zu 75 Prozent Erstattung des Umsatzes aus dem Vergleichsmonat 2019.

Antragsfrist:
Bis zum 30. April 2021.

MEHR ZU NOVEMBER- UND DEZEMBERHILFEN

 
 

Für wen?
Kleine und mittelständische Unternehmen, Soloselbstständige, Freiberufler und gemeinnützige Organisationen, die mindestens eines der folgenden beiden Kriterien erfüllen:

  • Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten.
  • Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Leistung:
Fixkostenerstattung abhängig vom Umsatzeinbruch pro Kalendermonat (max 50.000 Euro / Monat):
90 % Erstattung bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch
60 % Erstattung bei ≥ 50 % und ≤ 70 % Umsatzeinbruch 
40 % Erstattung bei ≥ 30 % und < 50 %Umsatzeinbruch

Antragsfrist:
Bis zum 31. März 2021.

MEHR ZU ÜBERBRÜCKUNGSHILFEN

 
  • Soloselbstständige können ohne prüfenden Dritten und per Direktantrag die Neustarthilfe für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 beantragen. Dazu muss ein ELSTER-Zertifikat genutzt werden.

    Update: Die Hilfen für Soloselbstständige wurden von der Bundesregierung bis zum 30. September 2021 verlängert.

  • Unternehmen, gemeinnützige Organisationen oder Nicht-Soloselbstständige müssen für einen Antrag auf November- und Dezemberhilfe (oder Überbrückungshilfe) einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt oder vereidigten Buchprüfer beauftragen, der den Antrag stellt. Dieser prüfende Dritte muss sich zunächst in einem dafür eingerichteten Online-Portal des Bundeswirtschaftsministeriums registrieren.
  • Unser Schaden- und Kundenservice ist wie gewohnt erreichbar - telefonisch und digital.
  • Auch unsere Agenturen sind natürlich weiterhin für Sie da – in jedem Falle telefonisch und digital.
  • Wir informieren regelmäßig über neue wichtige Inhalte.
Update: 15.06.2021