Häufige Fragen

Coronavirus: Antworten für Firmenkunden

Die Corona-Pandemie stellt viele Unternehmer in Deutschland vor große Herausforderungen. Die Lage ist sehr dynamisch und ändert sich beinahe täglich, dadurch entstehen Unsicherheiten und Fragen.  Die Allianz ist an Ihrer Seite. Wir wissen, wie wichtig verlässliche Aussagen jetzt sind. Hier finden Sie als Firmenkunde Antworten auf die wichtigsten Fragen zu  Ihrem Versicherungsschutz im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Diese aktualisieren wir fortlaufend.

Sachversicherungen
Stand: 25.05.2020
  • Muss ich eine Betriebsschließung anzeigen und gefährde ich meinen Versicherungsschutz, wenn ich dies versäume?

    Durch eine nicht gemeldete anzeigepflichtige Betriebsschließung entfällt der Versicherungsschutz für Sach-Risiken nicht. Falls sich ein längerfristiger Leerstand (über den 01.10.2020) hinaus ergibt, bitten Sie, alle wasserführenden Anlagen zu entleeren und alle nicht benötigten stromführenden Geräte auszuschalten und auszustecken, sofern dies sinnvoll ist. Über eventuelle Ausnahmen von diesen Regelungen ist eine individuelle Entscheidung herbeizuführen, bei Fragen können Sie sich an Ihren Allianz Versicherungsvermittler oder unseren Kundenservice wenden.
  • Gefährde ich meinen Versicherungsschutz, wenn ich vereinbarte Wartungen oder Überprüfungen derzeit nicht durchführen kann?

    Wir akzeptieren in der derzeitigen Sondersituation bei unseren Kunden, dass keine Verletzung der vertraglich vereinbarten Pflichten (so genannten "Obliegenheiten") vorliegt, wenn Prüfungen, Wartungen oder Revisionen durch interne/externe Dienstleister aufgrund der aktuellen Einschränkungen im Zuge des Covid 19 Virus nicht erfolgen können. Diese Regelung gilt bis zum 01.07.2020.
Sachversicherungen
Stand 25.05.2020
  • Ist der Coronavirus in der Betriebsschließungsversicherung versichert?

    •  
    Deutschlandweit sind zahlreiche Betriebe geschlossen oder haben nur eingeschränkt geöffnet, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Betriebsschließungsversicherung greift in diesen Fällen jedoch nicht, beispielsweise weil das Coronavirus ein neuer Krankheitserreger ist, der nicht unter die versicherten meldepflichtigen Krankheiten der Betriebsschließungsversicherung fällt. Die Unterstützungen des Staates, wie z.B. Soforthilfen, haben den wirtschaftlichen Schaden betroffener Firmen bereits reduziert. Dennoch möchte die Allianz ihren Kunden, die eine Betriebsschließungsversicherung bei ihr haben, in dieser schwierigen Lage helfen. Obwohl kein Versicherungsschutz besteht, zahlt die Allianz auf den verbleibenden durchschnittlichen Schaden des Kunden von ca. 30 Prozent die Hälfte, d.h. 15 Prozent der vereinbarten Tagesentschädigung für die Dauer der versicherten Schließungszeit (max. für 30 Tage). Dabei hat die Zahlung der Allianz bei Liquiditätsengpässen keine Auswirkungen auf die staatlichen Leistungen. Zudem erweitert die Allianz die Hilfe auch für alle Kunden aus anderen Wirtschaftsbranchen, die eine Betriebsschließungsversicherung abgeschlossen haben, sofern es für diese keine besonderen gesetzlichen Unterstützungsleistungen gibt, wie dies z.B. für Krankenhäuser aufgrund des Krankenhausentlastungsgesetzes der Fall ist. 
  • Wie geht die Allianz aktuell mit Zahlungsschwierigkeiten der Firmenkunden um?

    Die Allianz steht allen Firmenkunden zur Seite, die durch die Corona-Pandemie in finanzielle Notlagen geraten – auch über die gesetzliche Regelung hinaus. Wir bieten individuelle Lösungen an, nachdem wir Ihren Fall gesondert betrachtet haben. So haben wir beispielsweise die Möglichkeit, Zahlungsperioden anzupassen, den Deckungsumfang individuell zu verändern, eine temporäre Aussetzung des Versicherungsschutzes zu prüfen oder Zahlungen zu stunden. Ihr Allianz Versicherungsvermittler oder unser Kundenservicehilft Ihnen gerne weiter. 
Sachversicherungen
Stand: 25.05.2020
  • Sind betriebliche Gegenstände im Rahmen der Außenversicherung auch im Homeoffice versichert?

    Derzeit arbeiten viele Angestellte unserer versicherten Betriebe vom Homeoffice aus. Damit die Angestellten im Homeoffice arbeiten können, ist es erforderlich, dass betriebliche Gegenstände (z.B. Laptop, Unterlagen usw.) mit nach Hause genommen werden. Auch hier besteht für diese Gegenstände über die Außenversicherung der Firmen Inhaltsversicherung Versicherungsschutz. Dabei sind die Regelungen in den Bedingungen bzw. Deckungserweiterungen der Außenversicherung zu beachten. Voraussetzung, wie in der Außenversicherung allgemein, es muss sich dabei um einen versicherten Sachschaden handeln.
  • Inwieweit besteht Versicherungsschutz innerhalb eines CyberSchutz-Vertrages, wenn sich die Anzahl der Homeoffice-Arbeitsplätze (temporär) erhöht?

    Grundsätzlich gelten auch hier die vertraglich vereinbarten Vorgaben, wie z.B. eine angemessene technische Ausrüstung mit entsprechenden Sicherheitsstandards. Diese Standards sind gewährleistet, wenn Versicherungsnehmer Homeoffice-Arbeitsplätze ausschließlich über eine VPN-Anbindung (Virtual Private Network) nutzen. Ist das Arbeiten über die VPN-Anbindung gewährleistet, stellen wir im Rahmen der CyberSchutz-Policen den Homeoffice-Arbeitsplatz dem sonst üblichen, betrieblichen Arbeitsplatz gleich, so dass dem Versicherungsnehmer durch das Ausweichen auf Homeoffice-Arbeitsplätze keine Nachteile entstehen und der vertraglich vereinbarte Versicherungsschutz greift. 
Sachversicherungen
Stand: 25.05.2020
  • Besteht Deckung in Rechtsansprüchen und -streitigkeiten infolge des Coronavirus?

    Generell können sich alle Allianz-Rechtsschutz-Kunden mit allen versicherten Angelegenheiten an das kostenfreie Rechtsschutz-Service-Telefon unter der Nummer 00800-11225555 rund um die Uhr wenden. Hier wird Ihnen auf Wunsch eine anwaltliche telefonische Beratung vermittelt. Geschäftsinhaber können sich bei Vorliegen der Produkte mit Plus- und Best-Deckung (z.B. Firmen-, Privat-, Verkehrs- und Immobilien-Rechtsschutz Tarif 10/2017 oder Firmen-, Verkehrs- und Immobilien-Rechtsschutz Tarif 10/2017) auch in nicht versicherten und nicht versicherbaren Angelegenheiten einen ersten telefonischen Rat (Erstberatung) einholen.“
Sachversicherungen
Stand: 25.05.2020
  • Meine Reise verzögert sich durch die Corona-Pandemie, sind die entstehenden Schäden versichert?

    Gütertransporte können durch Verzögerungen oder Unterbrechungen in der Lieferkette infolge des Coronavirus beeinträchtigt sein (z. B. Container bleiben in Häfen stehen). Rein aus der Verzögerung der versicherten Reise entstandene Schäden sind in der Transportversicherung nicht versichert. Es liegt kein versicherter Sachschaden vor, da kein Ereignis von außen auf die Transportgüter eingewirkt hat. Es gibt wenige Ausnahmen: z. B. bei internationalen Frucht-Transporten kann bei Unterbrechung der Kühlkette für den Wert der verdorbenen Transportgüter (den so genannten "Verderbschaden") Versicherungsschutz bestehen.
  • Besteht in der Technischen Versicherung Deckung für Schäden infolge des Coronavirus?

    Ein erforderlicher Sachschaden als Auslöser der Deckung ist grundsätzlich durch das Coronavirus nicht gegeben, daher erfolgt keine Deckung. Die Maschinen-Betriebsunterbrechungsversicherung greift ebenfalls nur dann, wenn ein Sachschaden an der technischen Einrichtung die Ursache für eine Betriebsunterbrechung ist. Da das Coronavirus nicht als Sachschaden gilt, ist ein Ertragsausfall nicht versichert, wenn die Betriebsunterbrechung eine Folge der Corona-Pandemie ist.
  • Bin ich versichert, wenn Veranstaltungen infolge des Coronavirus ausfallen?

    Für bestehende Verträge sind Epidemien grundsätzlich ausgeschlossen, deshalb ist der Veranstaltungsausfall infolge des Coronavirus nicht versichert. Bei neuen Anfragen ist die Mitversicherung von Seuchen und Epidemien nicht möglich.
bKV
Stand 25.05.2020
  • Welche Maßnahmen kann ich als Unternehmer treffen, damit meine Belegschaft gesund bleibt?

    • Die Tipps des Bundesgesundheitsministeriums zur Einhaltung von Hygienemaßnahmen können auch helfen, Ihre Mitarbeiter gesund zu halten. Achten Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter einen Mindestabstand von 1,5  Meter zueinander einhalten. Zusätzlich ist das Tragen von sog. Alltagsmasken eine Möglichkeit, die schnelle Verbreitung des Virus zumindest teilweise einzudämmen. Falls es für Ihren Betrieb praktikabel ist, ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern das Arbeiten aus dem Homeoffice heraus. Halten Sie zu häufigem und gründlichem Händewaschen an und stellen Sie wenn möglich Desinfektionsmittel zur Verfügung. Die übliche Reinigung der Betriebsstätten sollte um eine gründliche Desinfektion aller Oberflächen erweitert werden. Mitarbeiter mit Erkältungssymptomen müssen dazu angehalten werden, sich zuhause zu erholen und der Betriebsstätte fernzubleiben. Sollten Sie bereits eine bKV bei der Allianz abgeschlossen haben oder Ihre Mitarbeiter bei der Allianz Privaten Krankenversicherung versichert sein, so steht für Ihre Fragen der kostenlose Service "Doc on Call" zur Verfügung.
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