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Ratgeber: Rechtsfrage passend zum Karnevals-Auftakt zurück zu: Auto und Mobilität

Rechtsfrage passend zum Karnevals-Auftakt

Allianz - Maskiert-Autofahren

„Et hätt noch immer jot jejange!“ Der Satz zählt zum Grundgesetz des Kölner Karnevals – auf Hochdeutsch also: „Es ist noch immer gut gegangen.“ Wer ihn aber auf den Straßenverkehr überträgt, wird rasch mit einer anderen Kölner Weisheit konfrontiert: „Was fott is, is fott“. Damit ist dann der Führerschein gemeint...

Narrenfreiheit im Straßenverkehr gibt es nicht, auch nicht an jecken Tagen wie dem 11.11. Das gilt für Alkohol, Handy am Steuer, aber auch für allzu opulente Kostüme. Wer mit Pferdemaske, als Ganzkörper-SpongeBob oder mit wilder Clowns-Perücke unterwegs ist, sollte sich nicht ins Auto setzen.

Ein generelles Vermummungsverbot sieht die Straßenverkehrs-Ordnung zwar nicht vor, aber sie besagt, dass Sicht, Gehör und Bewegungsfreiheit nicht beeinträchtigt werden dürfen. An Tagen wie 11.11. oder Halloween sind die Ordnungshüter zwar erfahrungsgemäß kulanter, im Extremfall aber müssen sie auch dann eingreifen und können Bußgelder verhängen. Etwa, wenn jemand durch ein furchteinflößendes Untoten-Kostüm die Fahrer anderer Autos erschrecken oder ablenken könnte. Geschieht dies mit Vorsatz, drohen sogar hohe Strafen.


Was aus Versicherungsgründen gegen kostümiertes Autofahren spricht

Auch mit Blick auf die Kfz-Versicherung ist vom Autofahren mit Kostüm abzuraten. Denn es könnte – das wäre im Einzelfall zu prüfen – grob fahrlässig sein, wenn eine Maske die Sicht und Reaktionsfähigkeit eingeschränkt. Allianz-Kunden könnten hier allerdings unbesorgt sein: Die Allianz versichert – anders als mancher Wettbewerber – in Kasko-Produkten grobe Fahrlässigkeit mit. Daher muss sich der Kunde nicht um seinen Versicherungsschutz sorgen. Gleiches gilt für die Kfz-Haftpflichtversicherung: Auch hier ist grobe Fahrlässigkeit eingeschlossen.

Vielfach fällt im Zusammenhang mit Kostümen am Steuer der Begriff der „Gefahrerhöhung“ - ein klassisches Versicherungs-Fachwort. Eine Gefahrerhöhung liegt vor, wenn man dauerhaft ein höheres Risiko darstellt. Ist dies der Fall, hat man es vorher nicht bei der Versicherung angezeigt und schädigt dann Dritte oder sich selbst, kann das teuer werden. Dann kann es nämlich sein, dass die Versicherung die Kosten nicht übernimmt, sondern sie sich teilweise vom Verursacher zurückholt. In der Regel sind hier bis zu 5.000 Euro Eigenanteil möglich. In dieser Hinsicht können Narren allerdings beruhigt sein: Einmaliges Fahren mit Maske stellt – weil nicht dauerhaft – keine Gefahrerhöhung dar.

Fazit: Selbst wenn Ihr Versicherungsschutz – zumindest bei der Allianz – nicht eingeschränkt ist, legen Sie Maske oder SpongeBob-Kostüm ab, bevor Sie Gas geben. Um sich Ärger zu ersparen und vor allem zu Ihrer eigenen Sicherheit!

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