Oldtimer richtig versichern und Kosten sparen

H-Kennzeichen: Bedeutung, Voraussetzungen und Tipps

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Erstzulassung vor mindestens 30 Jahren
  • Das H-Kennzeichen steht für „Historisch“ und ist ein spezielles Kennzeichen für Fahrzeuge, die vor mindestens 30 Jahren erstmals zugelassen wurden. Voraussetzung ist ein guter, originaler oder zeitgenössisch restaurierter Zustand.
  • Laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) sind aktuell 756.544 Pkw zugelassen, die älter als 30 Jahre sind (Stand: 1. Januar 2019). Zum Jahreswechsel 2018/19 hatten dagegen insgesamt nur 474.561 Fahrzeuge ein H-Kennzeichen.
  • Weil historische Fahrzeuge in der Regel weniger und anders bewegt werden als jüngere Autos, gibt es eine spezielle Kfz-Versicherung für Oldtimer. Diese ist oft günstiger als die reguläre Kfz-Haftpflichtversicherung.
  • Entscheiden Sie sich dafür, Ihren Oldtimer mit einem H-Kennzeichen zuzulassen, sind unabhängig von Hubraum und Verbrauch des Fahrzeugs pauschal 191,73 Euro Kfz-Steuer fällig.
Allianz - Illustration Info: Gut zu wissen
Gut zu wissen
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Nein, das Mindestalter von 30 Jahren ist Voraussetzung für das H-Kennzeichen. Allerdings können Sie für Ihren Pkw bereits ab einem Fahrzeugalter von mindestens 25 Jahren eine Youngtimer Versicherung bei der Allianz abschließen. So genießen Sie auch ohne H-Kennzeichen mit Ihrem Liebhaberstück die Vorteile der Spezialversicherung.
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Die Voraussetzungen
Was viele nicht wissen: Nicht allein das Alter entscheidet darüber, ob ein Fahrzeug als Oldtimer gilt. Der Weltverband FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens) hat einen Katalog mit klaren Kriterien aufgestellt. So müssen beispielsweise Karosserie, Fahrwerk, Motor, Bremsanlage, Lenkung, Reifen, elektrische Anlage und der Fahrzeuginnenraum original sein. Sind alle Kriterien erfüllt, stellt ein amtlich anerkannter Sachverständiger oder Prüfingenieur (zum Beispiel vom TÜV) ein Oldtimergutachten gemäß § 23 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) aus. Dieses legen Sie dann der Zulassungsstelle vor.
Allianz - H-Kennzeichen

Diese Bedingungen muss Ihr Fahrzeug erfüllen, um ein H-Kennzeichen zu erhalten

Damit Sie Ihr Liebhaberstück als Oldtimer mit H-Kennzeichen zulassen können, muss es folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • mindestens 30 Jahre alt sein
  • in historisch korrektem Zustand sein. „Das heißt zum Beispiel: Ein altes Modell darf durchaus Patina und ein paar Roststellen haben“, sagt Johann Gwehenberger, Leiter Unfallforschung im Allianz Zentrum für Technik. „Wenn etwa die Originallackierung insgesamt gut ist und nur ein paar Blessuren hat, sollte man unbedingt diese Lackierung erhalten. Das Auto ist dadurch sogar historisch wertvoller.“
  • oldtimergemäß benutzt werden – also vor allem zur Wahrung des „mobilen Kulturgutes“. Ein Oldtimer ist kein Fahrzeug, das im Alltag täglich genutzt wird. Damit Sie eine Oldtimer-Police abschließen können, müssen Sie daher ein anderes Auto als Alltagsfahrzeug versichert haben.

Hat Ihr Oldtimer technische Mängel, Gebrauchsspuren, die über eine leichte Patina hinausgehen, erkennbare Unfallrestschäden oder weist Anzeichen unsachgemäßer Instandsetzung auf, ist eine positive Einstufung als Oldtimer unwahrscheinlich.

Nachträgliche Änderungen an Oldtimern mit H-Kennzeichen sind laut TÜV nur bedingt zulässig 

Bei der Beurteilung des Gesamtzustands prüft der Sachverständige, ob Sie Umbauten oder Tuning-Maßnahmen an Ihrem Oldtimer vorgenommen haben. Dem TÜV zufolge sind Veränderungen an Oldtimern nämlich nur in sehr begrenztem Umfang möglich.

Anerkannt werden Umbauten und Anbauten nur, wenn sie für das Fahrzeug typisch und zeitgenössisch sind beziehungsweise ein zeitgenössisches Prüfzeugnis vorliegt. Das bedeutet: Umbauten, die in den ersten zehn Jahren ab der Erstzulassung des Oldtimers durchgeführt wurden, sind möglich und zulässig. So darf die Gasanlage eines Fahrzeugs mit H-Kennzeichen nur nachgebaut werden, wenn dadurch keine Verschlechterung des Abgas- und Geräuschverhaltens eintritt. Auch Effekt- und Mehrfarbenlackierungen werden nur akzeptiert, sofern diese vom Fahrzeughersteller angeboten wurden. Auch eine zusätzliche modernere und vorschriftsmäßige Beleuchtung können Sie nach Rücksprache mit dem Sachverständigen anbauen lassen.

Die umgebauten oder geänderten Fahrzeuge müssen den Vorschriften der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) entsprechen. Erfüllt der Klassiker alle Kriterien, kann der Fahrzeughalter alle weiteren Schritte für die Oldtimerzulassung einleiten. Dazu gehören unter anderem eine gültige Hauptuntersuchung (HU) und der Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung.

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Haftpflicht, Teil- oder Vollkasko?

Viele Autofahrer wissen es aus leidvoller Erfahrung: Ein einziger unachtsamer Moment reicht und es scheppert. Auf Oldtimer übertragen bedeutet dies: Selbst wenn Sie Ihr Liebhaberstück nur selten nutzen, können Sie damit schwerwiegende Schäden verursachen. Daher ist eine Haftpflichtversicherung Pflicht, sobald Sie das Auto im Straßenverkehr nutzen.

Ab einem gewissen Wert, zum Beispiel bei seltenen Oldtimermodellen, ist eine Kaskoversicherung sinnvoll. Sie übernimmt Reparaturkosten und sorgt für finanziellen Ausgleich, falls Ihr Klassiker beschädigt oder gestohlen wird.

Entscheiden Sie sich für eine Teilkaskoversicherung, achten Sie darauf, dass Schäden durch Vandalismus eingeschlossen sind. „Das ist für viele Kunden ein wichtiges Thema, weil man als Oldtimerbesitzer oft Sorgen hat, dass man Neider auf sich zieht“, sagt Experte Andreas Laidig von der Allianz.

Fahrzeuge mit H-Kennzeichen: Welchen Wert sollte ich versichern?

Bevor Sie eine Oldtimerversicherung abschließen, lohnt es sich – zumindest für Sammlerstücke – ein Gutachten erstellen zu lassen, das den Zustand und Wert dokumentiert. Bis 50.000 Euro braucht es oft nur eine Kurzbewertung, die rund 100 bis 150 Euro kostet – erst darüber hinaus wird das vollständige Gutachten fällig. Ihren Experten können Sie sich bei vielen Versicherungen selbst aussuchen.

Anders als bei einer klassischen Kfz-Police, bei der sich die Versicherungsprämie aus verschiedenen Faktoren wie der Schadensfreiheitsklasse oder den Typklassen berechnet, wird bei Oldtimern – vergleichbar mit einer Hausratsversicherung – auch der individuelle Wert des Fahrzeugs berücksichtigt. Da dieser je nach Angebot und Nachfrage durchaus schwanken kann, sollten Sie ihn regelmäßig im Blick behalten.

Schätzen Sie den Oldtimerwert selbst ein

Da ein komplettes Gutachten mit Fahrzeug- und Baugruppenbeschreibung, Bilddokumentation und Werteinschätzung durchaus ein paar hundert Euro kosten kann, lohnt es sich erst ab einer gewissen Exklusivität. Einigen Versicherern reicht bei der Oldtimerversicherung zum Beispiel bei Werten bis 10.000 Euro auch eine Selbsteinschätzung des Kunden.

Vermeiden Sie eine Unterversicherung

Seinen Oldtimer aus Sparsamkeit unterzuversichern, ist nicht ratsam – zumal dies auch nicht lohnt. Denn die Prämienhöhe steigt nicht eins zu eins mit dem Wert. „Verzehnfacht sich der Oldtimerpreis, zahlen Sie zum Beispiel nicht die zehnfache Summe, sondern nur einen Teil davon“, sagt Experte Andreas Laidig von der Allianz. Keine Angst auch vor hohen Werten: Ab 200.000 Euro beispielsweise gibt es bei einigen Versicherungsgesellschaften spezielle Konzepte, um die wertvollen Fahrzeuge entsprechend abzusichern.

Allianz - Oldtimerversicherung H-Kennzeichen: Paar fährt in Oldtimer-Cabrio auf Landstraße

Soll ich bei meinem Oldtimer den Marktwert oder den Wiederbeschaffungswert versichern?

Entscheidend bei großen Versicherungsunternehmen ist der Marktwert. Er bezeichnet die Summe, die das Auto beim Verkauf am gegenwärtigen Markt für Gebrauchtwagen erzielen würde.

Einige Versicherer gehen auch nach dem Wiederbeschaffungswert und wenden ihn insbesondere nach Autounfällen an. So können sie die Höhe des Schadensersatzes bestimmen und feststellen, ob ein wirtschaftlicher Totalschaden vorliegt. Der Wiederbeschaffungswert eines beschädigten Gebrauchtfahrzeugs ist der Preis eines vergleichbaren Ersatzfahrzeugs, das in Marke, Modell, Ausstattung, Baujahr, Kilometerleistung und Zustand gleichwertig ist.

Hier bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. „Eine Versicherung des Marktwertes ist daher fairer und bietet eine erhöhte Sicherheit für den Kunden, weil sie nicht nur einen am Tag X (zum Beispiel am Tag des Unfalls) eventuell geringeren und insgesamt schwankenden Wert versichert“, sagt Andreas Laidig.

Nutzungs- und Kilometerbegrenzung für Oldtimer mit H-Kennzeichen

Je nach Versicherungsgesellschaft und Vertrag kann die jährliche Fahrleistung des versicherten Oldtimers auf eine Kilometerhöchstgrenze beschränkt sein. So begrenzen einige Versicherer die Fahrleistung beispielsweise auf 5.000 bis 9.000 Kilometer pro Jahr. Wer mehr fahren will, muss eine herkömmliche Kfz-Versicherung wählen.

Neben der Kilometerbegrenzung können Versicherer auch die Art der Nutzung vertraglich festlegen, indem sie beispielsweise Reisen ins Ausland verbieten. Die Teilnahme an Oldtimertreffen und Fahrten zur Werkstatt oder technischen Prüfstelle sind allerdings uneingeschränkt möglich.

Die passende Versicherung
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Gebühren & Steuern

Erfüllt Ihr Kfz alle Voraussetzungen für ein H-Kennzeichen, können Sie dieses bei der Zulassungsstelle beantragen. Dafür sind einmalig etwa 40 Euro fällig. Wer ein Wunschkennzeichen möchte, zahlt eine Zusatzgebühr von rund elf Euro.

Ist die pauschale Besteuerung für Oldtimer mit H-Kennzeichen immer günstiger? 

Pro Jahr kostet Sie das H-Kennzeichen für einen Pkw pauschal 191,73 Euro an Steuern. In vielen Fällen ist diese Pauschalbesteuerung deutlich günstiger als der regulär fällige Steuersatz, der sich nach Hubraum und Schadstoffklasse berechnet.

Trotzdem zahlt sich der pauschale Steuersatz nicht für jedes Kfz-Modell aus. Denn mittlerweile erreichen viele Modelle mit G-Kat die 30-Jahre-Schwelle. Bei Kleinwagen bis 700 Kubikzentimeter (ccm) Hubraum zum Bespiel ist die normale Kfz-Steuer in der Regel günstiger. Die Steuerkosten für einen Zweiliter-Benziner mit Euro 2 betragen beispielsweise 174 Euro jährlich und liegen damit rund 18 Euro unter der Pauschalbesteuerung.

Mit Saisonkennzeichen Geld sparen 

Wer sein Auto mit H-Kennzeichen zum Beispiel ausschließlich während der Sommermonate fährt, hat seit Oktober 2017 die Möglichkeit, das Oldtimerkennzeichen als Saisonkennzeichen zuzulassen. Dadurch ist der Klassiker nicht für das ganze Jahr, sondern nur für einen begrenzten Zeitraum von mindestens zwei und höchstens elf Monaten als Oldtimer angemeldet.

Oldtimerfahrer können durch diese Regelung Geld sparen: Sie müssen nicht mehr den pauschalen Jahresbeitrag in Höhe von 191,73 Euro, sondern nur noch eine anteilige Kfz-Steuer entrichten. Wer seinen Klassiker beispielsweise für sechs Monate von April bis September anmeldet, zahlt nur rund 96 Euro Kfz-Steuern.

Von wann bis wann das H-Kennzeichen gültig ist – zum Beispiel von 1. April bis 30. September – ist am rechten Rand des Kennzeichens zu erkennen. Nur in diesem Zeitraum ist das Fahrzeug zugelassen.

Ein saisonales H-Kennzeichen gilt nur im bezahlten Geltungszeitraum

Wenn Sie Ihren Oldie nur für die Sommermonate zulassen, darf das Fahrzeug außerhalb des Geltungszeitraums weder im öffentlichen Verkehrsraum bewegt noch an öffentlich zugänglichen Plätzen abgestellt werden. Darüber hinaus besteht außerhalb der Saison nur ein eingeschränkter Versicherungsschutz, die sogenannte Ruheversicherung.

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Tipps
Besitzer von Oldtimern mit H-Kennzeichen profitieren auch von besseren Umweltauflagen: Fahrzeuge mit H-Kennzeichen dürfen ohne Katalysator und ohne grüne Plakette in Umweltzonen fahren. Damit entfällt auch die regelmäßige Abgasuntersuchung (AU). Die Hauptuntersuchung – umgangssprachlich TÜV genannt – muss hingegen eingehalten werden und kostet rund 70 Euro.
Allianz - Oldtimerversicherung H-Kennzeichen: Paar reinigt Oldtimer auf Straße mit Gartenschlauch

Bringen Sie Ihren Oldtimer regelmäßig zur Hauptuntersuchung

Damit Sie viele Jahre lang von den Vorteilen Ihres Oldtimers profitieren und das H-Kennzeichen nicht aberkannt wird, darf der historische Status des Fahrzeugs nicht entfallen. Der Oldtimerstatus bleibt nur erhalten, wenn Sie Ihren Klassiker alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung und Begutachtung (Oldtimergutachten) bringen.

Sollten Sie nach einer HU keine Zulassung bekommen beziehungsweise sollte das Gutachten in Bezug auf das H-Kennzeichen negativ ausfallen, erlöschen auch Ihre Vorteile. Der Oldtimerstatus entfällt in jedem Fall, wenn Sie Ihr Auto umgebaut haben und es nicht mehr dem Originalzustand entspricht.

Allgefahrendeckung umfasst auch Motorschäden

Besitzen Sie einen seltenen oder besonders teuren Oldtimer, sollten Sie auf eine Allgefahrendeckung achten. Damit ist so gut wie jedes Risiko versichert – einschließlich fast aller Motorschäden. Da diese keine Unfallschäden sind, deckt die Kaskoversicherung sie nämlich nicht ab.

Garagenversicherung bietet auch Diebstahlschutz 

Wer seinen Oldtimer nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zulassen, aber trotzdem in Sicherheit wissen möchte, für den reicht eine Garagenversicherung. Diese ist gerade für Sammler interessant und bietet Schutz vor Autodiebstahl.

Mit dem H-Kennzeichen ins Ausland 

Wer mit seinem Oldtimer in ein anderes europäisches Land reisen möchte, hat mit dem historischen H-Kennzeichen in der Regel keine Probleme. Denn in Europa besteht kein Fahrverbot für Oldtimer mit H-Kennzeichen. Besitzen Sie hingegen ein rotes 07-Kennzeichen oder ein Kurzzeitkennzeichen, sollten Sie sich vorab über die geltenden Bestimmungen im Reiseland erkundigen. Denn nicht alle Länder erkennen diese Sonderkennzeichen an.

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Häufige Fragen
  • Darf ich mit H-Kennzeichen in Umweltzonen fahren?

    Ja, das ist möglich. In Deutschland zugelassene Oldtimer, die ein historisches Zulassungskennzeichen (H-Kennzeichen) oder ein rotes 07-Kennzeichen führen, sind von den Regelungen in den städtischen Umweltzonen ausgenommen und dürfen diese auch ohne grüne Plakette befahren. Geregelt ist das in der 35. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV).
  • Ist das rote 07-Kennzeichen eine Alternative zum H-Kennzeichen?

    Das rote Oldtimerkennzeichen – auch 07-Kennzeichen oder 07er-Nummer genannt – ist ein besonderes Kennzeichen für die Kurzzeitzulassung von Oldtimern und ermöglicht die wechselnde Verwendung an beliebig vielen Fahrzeugen. Die Klassiker müssen dafür die gleichen Voraussetzungen erfüllen wie für ein H-Kennzeichen und in einem guten originalgetreuen Zustand sein. Eine amtliche Zulassung, eine gültige Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) und eine regelmäßige Hauptuntersuchung sind beim roten Wechselkennzeichen aber nicht erforderlich.

    Die Nutzung der Oldtimer ist eingeschränkt. Mit einem roten Kennzeichen darf ein Fahrzeug nur zu historischen Veranstaltungen wie Oldtimertreffen und -rallyes oder in die Werkstatt fahren. Ein Fahrtenbuch als Nachweis ist empfehlenswert. Eine Verwendung für alltägliche Fahrten ist nicht gestattet. Auch können Sie das rote 07-Oldtimerkennzeichen nicht als Saisonkennzeichen zulassen und dadurch Kfz-Steuern sparen. Das geht nur mit einem H-Kennzeichen.

  • Können auch Anhänger ein H-Kennzeichen bekommen?

    Auch Anhänger können mit einem H-Kennzeichen zugelassen werden. Dafür gelten die gleichen Voraussetzungen wie beim Oldtimer-Pkw: Der Anhänger muss mindestens 30 Jahre alt, weitestgehend im Originalzustand und gut erhalten sein. Außerdem muss er der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturguts dienen.

    Sobald Sie das H-Kennzeichen an Ihrem Anhänger anbringen, dürfen Sie damit nur noch Probe- und Überführungsfahrten unternehmen, zu Oldtimerveranstaltungen fahren oder an Oldtimerrallyes teilnehmen. Transport- und Einkaufsfahrten sind mit einem Anhänger mit H-Kennzeichen dagegen nicht erlaubt.

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