Motorradfahrer legt sich auf einer Passstraße in den Bergen in die Kurve
Günstig abgesichert in der Probezeit

Motorrad­versicherung Fahr­anfänger: Wie Einsteiger Kosten sparen

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Bevor Fahranfänger mit ihrem Motorrad am öffentlichen Straßen­verkehr teilnehmen dürfen, sind sie gesetzlich verpflichtet, eine Motorrad­versicherung abzuschließen. Sie übernimmt die Kosten, wenn der Fahrer bei einem Unfall mit seiner Maschine andere Personen verletzt oder fremde Gegenstände beschädigt.
  • Aufgrund des höheren Unfallrisikos zahlen junge Motorrad­fahrer teurere Versicherungs­beiträge als Biker mit jahrelanger Fahrpraxis.
  • Die Beitragskosten für Motorrad­einsteiger lassen sich nicht pauschal berechnen. Kfz-Versicherer stufen jeden Fahrer anhand unter­schiedlicher Kriterien wie Alter, Wohnsitz, Art des Kraftrads und Schaden­freiheitsklasse individuell ein.
  • Junge Biker sparen Versicherungs­kosten, indem sie zum Beispiel ein Motorrad mit niedriger Leistung wählen oder die Maschine als Zweit­fahrzeug über ihre Eltern versichern.
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Gut zu wissen: Statistik
Illustration Info: Gut zu wissen

Als Fahranfänger gelten Fahrer, die ihren Motorradführerschein vor weniger als zwei Jahre absolviert haben. Das heißt: Sie befinden sich in der Probezeit.

Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) sind derzeit 1.639.368 Fahrerlaubnisse auf Probe im Zentralen Fahrerlaubnis­register (ZFER) erfasst (Stand: 1. Januar 2020) – 112.639, also etwa sieben Prozent davon, für Krafträder (Klasse A1, A2, A). Fast drei Viertel aller Fahranfänger sind zu diesem Zeitpunkt jünger als 22 Jahre.

Bei über 70 Prozent der insgesamt 112.639 Fahr­anfänger mit Motorrad­führer­schein handelt es sich um junge Männer zwischen 17 und 20 Jahren. Bei Fahranfängern mit Autoführerschein ist die Geschlechterverteilung Anfang 2020 im Gegensatz dazu nahezu ausgeglichen.

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 Motorradfahrer mit Helm, der mit seiner Maschine eine Landstraße entlangfährt
Alter, SF-Klasse & Co.
 Motorradfahrer mit Helm, der mit seiner Maschine eine Landstraße entlangfährt

Wie bei erfahrenen Bikern auch erfolgt die Einstufung von Fahranfängern in der Motorrad­versicherung anhand unterschiedlicher Kriterien. Neben Alter und Wohnsitz des Fahrers spielt vor allem die Art des Motorrads eine wichtige Rolle: Kfz-Versicherer unterscheiden beispielsweise, welche Motorleistung und welches Gewicht das Zweirad hat.

Daneben ist die Leistung der Maschine im Verhältnis zu ihrem Gewicht maßgebend für die Einstufung – eine sportliche Rennmaschine hat meist viel PS-Leistung und wenig Gewicht, während es sich bei einem gemütlichen Chopper anders herum verhält.

Bessere Einstufung für unfallfreies Fahren

Einen entscheidenden Faktor stellt auch die Schadenfreiheitsklasse dar: Versicherungs­gesellschaften teilen Motorrad­fahrer anhand ihrer unfallfrei gefahrenen Jahre in SF-Klassen von 0 bis 20 ein. Ein Fahranfänger, der sein Bike direkt nach der Führerscheinprüfung versichert, startet in der schlechtesten SF-Klasse 0, steigt aber bereits nach sechs Monaten Versicherungs­schutz in SF-Klasse ½, nach einem schadenfreien Jahr in SF-Klasse 1 auf – und wird vom Versicherer mit einem deutlich günstigeren Beitrag belohnt.

Weitere Einstufungskriterien: Zulassungsbezirk und Motorradtyp

Ein weiteres Kriterium ist die Regionalklasse. Je nachdem, wie hoch das Unfall­risiko in dem Zulassungsbezirk ist, in dem ein Motorradhalter sein Fahrzeug anmeldet, wirkt sich dies positiv oder negativ auf die Einstufung aus. Typklassen wie bei Pkw gibt es bei Krafträdern nicht. Dennoch lassen Kfz-Versicherungen die statistische Unfall­wahrscheinlichkeit bestimmter Motorradtypen bei der Einstufung des Fahrers mit einfließen.

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Beitrag berechnen

Bei der Motorradversicherung gilt derselbe Grundsatz wie bei der Autoversicherung: Je höher das indi­vi­duelle Schadensrisiko des Fahrers, desto teurer die Prämie. Führerschein­neulinge mit wenig Fahrpraxis zahlen dementsprechend höhere Beiträge als Biker, die schon jahrelang mit ihrer Maschine im Straßen­verkehr unterwegs sind.

Diese Faktoren be­einflussen die Beitrags­kosten für Fahr­anfänger

  • Alter: Je jünger der versicherte Fahrer, desto höher ist sein Unfallrisiko und desto teurer fällt die Prämie aus.
  • Versicherungsumfang: Motorrad­einsteiger, die sich für eine Kfz-Haftpflicht als Basisschutz entscheiden, zahlen günstigere Beiträge als Biker, die ihre Maschine umfassender mit einer Teil- oder Vollkasko absichern.
  • Selbstbeteiligung: Beteiligt sich der Versicherungs­nehmer bei Teilkasko und Vollkasko im Schadensfall an den Kosten, reduziert sich durch den Selbstbehalt der laufende Versicherungs­beitrag.
  • PS-Leistung: Für leistungsstarke Maschinen mit großem Hubraum berechnet die Versicherung höhere Beiträge als für Leichtkrafträder mit weniger PS.
  • Datum der Erstzulassung: Je neuwertiger das Motorrad, desto geringer ist das Unfallrisiko und umso günstiger wird die Versicherungs­prämie.
  • Jährliche Fahrleistung: Auf Vielfahrer kommen höhere Versicherungs­beiträge zu als auf Biker, die ihre Maschine nur für gelegentliche Spritztouren nutzen.
  • Fahrerkreis: Nutzen mehrere Fahrer das Motorrad, steigt die Prämienhöhe aufgrund des erhöhten Schadensrisikos.
  • Stellplatz: Wer sein Motorrad in einer überdachten Privatgarage parkt, hat ein geringeres Schadens­risiko als ein Fahrer, der seine Maschine unter freiem Himmel abstellt, und zahlt deshalb günstigere Beiträge.
  • Regionalklasse: In Zulassungs­bezirken, in denen Versicherungen über­durchschnittlich viele Haftpflicht­schäden regulieren, fällt die Prämie teurer aus als in Gegenden mit geringem Schadensrisiko.
  • Schadenfreiheitsklasse: Jede unfallfreie Motorradsaison belohnen Kfz-Versicherer mit einem besseren Schaden­freiheits­rabatt und verringerten Beitragskosten. Umgekehrt bedeutet das allerdings auch: Haben Sie in einem Versicherungs­jahr einen Motorradunfall, werden Sie zurückgestuft und es kommt zu einer Beitragserhöhung.

Weshalb Policen für Fahranfänger teurer sind

Laut Kraftfahrt-Bundesamt sind junge Fahrer statistisch gesehen besonders häufig an Verkehrs­unfällen beteiligt. Hauptursachen für das erhöhte Unfallrisiko sind die mangelnde Fahr­praxis sowie eine erhöhte Risikobereitschaft – insbesondere in der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen.

Während der zweijährigen Probezeit gelten für Führerschein­neulinge deshalb nicht nur verschärfte Regeln im Straßenverkehr. Sie zahlen auch höhere Prämien als Versicherungs­nehmer mit langjähriger Fahrpraxis. Einige Gesellschaften erheben für Fahranfänger bis 25 Jahre einen Risikozuschlag. Die Kosten können dann doppelt so hoch ausfallen wie der Normaltarif des jeweiligen Anbieters.

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Gut zu wissen: Schadenfreiheitsrabatt
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Schließen Sie als Fahreinsteiger eine eigene Kfz-Versicherung ab, können Ihnen Ehepartner, Eltern, Großeltern und andere nahe Verwandte ihre Schadenfreiheitsklasse übertragen. Aufgrund Ihrer fehlender Fahrpraxis ist dies allerdings nicht sinnvoll. Denn: Als Fahranfänger können Sie nur so viele SF-Klassen übernehmen, wie Sie selbst hätten "ansammeln" können. Entsprechend gering fällt der Schadenfreiheitsrabatt aus, den Ihr Versicherer Ihnen gewährt.

Ein Beispiel: Ihr Großvater ist in SF-Klasse 19 eingestuft und gibt das Autofahren dauerhaft auf. Sie selbst besitzen Ihre Fahrerlaubnis seit zwei Jahren. Überträgt er Ihnen seine SF-Klasse, rechnet die Kfz-Versicherung Ihnen nur zwei unfallfreie Jahre an und stuft Sie in Schaden­freiheitsklasse 2 ein. Die übrigen 17 schadenfreien Jahre Ihres Opas gehen verloren.

Motorradfahrer mit Helm und Schutzbrille legt sich beim Motorradfahren in eine Kurve
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Versicherungsschutz für junge Biker
Bevor Sie eine Kfz-Versicherung für Ihr Zweirad abschließen, sollten Sie die Leistungen verschiedener Anbieter miteinander vergleichen und Ihre Entscheidung nicht nur von der Prämienhöhe abhängig machen. Mindestens genauso wichtig wie ein günstiger Tarif ist ein umfangreicher Schutz mit hoher Deckungssumme, damit Sie nach einem Unfall nicht auf einem Teil der entstandenen Kosten sitzen bleiben. Von Anbieter zu Anbieter gibt es teils deutliche Unterschiede bei Kosten und Leistungsumfang.
Junge Frau sitzt lächelnd auf Motorrad

Wählen Sie den passenden Versicherungs­umfang

Welcher Schutz für Ihr Zweirad sinnvoll ist, richtet sich nach dem Zustand der Maschine: Für gebrauchte Motorräder, die zehn Jahre oder älter sind und einen geringen Restwert besitzen, reicht eine Motorrad­haftpflicht­versicherung als Basisschutz meist aus. Eine Teilkasko­versicherung zahlt sich aus, wenn Ihr Bike fünf bis zehn Jahre alt ist und häufig im Freien steht.

Denn dann besteht ein erhöhtes Risiko, dass Ihr Zweirad beispielsweise durch Sturm, Hagel oder Marderbiss Schaden nimmt. Auch die Gefahr eines Diebstahls steigt beim Abstellen Ihrer Maschine auf der Straße. Bei Neu­fahrzeugen lohnt sich eine Vollkasko­versicherung. Damit müssen Fahranfänger sich auch bei selbst verursachten Schäden an ihrer Maschine keine Sorgen um die Kosten machen.

Entscheiden Sie sich für eine Versicherung mit hoher Deckungs­summe

Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Motorrad­fahrern ziehen häufig schwere Vermögens-, Sach- und Personen­schäden nach sich, die wiederum mit hohen Kosten verbunden sind. Daher gilt: Je höher die Mindest­deckungssumme Ihrer Motorrad­versicherung ist, desto sicherer können Sie als Fahrer davon ausgehen, dass die Kfz-Haftpflicht bei einem Unfall sämtliche Schadens­for­de­rungen der Unfallgegner abdeckt. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindest­deckungs­summe beträgt 7,5 Millionen Euro für Personenschäden, 1,22 Millionen Euro für Sachschäden und 50.000 Euro für Vermögensschäden.

Achten Sie darauf, dass der Versicherer auch bei grober Fahr­lässigkeit zahlt

Ihre Motorrad­versicherung sollte auch für Schäden aufkommen, die Sie als Fahrer grob fahrlässig verursacht haben. Zum Beispiel, wenn Sie trotz Überholverbot mit Ihrer Maschine an einem Pkw vorbeiziehen und auf diese Weise einen Unfall provozieren. Der Verzicht auf den Einwand grober Fahrlässigkeit sollte ausdrücklich im Versicherungs­vertrag festgehalten sein – das heißt allerdings nicht, dass Sie dann zu schnell fahren oder andere Risiken im Straßen­verkehr eingehen dürfen.

Schäden, die unter Alkoholeinfluss entstehen, sichert die Kfz-Versicherung beispiels­weise nicht ab. Zudem haben Alkohol am Steuer und Co. für Fahranfänger in der Probezeit besonders harte Strafen zur Folge. Motorradeinsteiger, die gegen die Null-Promille-Grenze verstoßen, riskieren eine Geldstrafe von 250 Euro, einen Punkt in Flensburg und die Verlängerung der Probezeit um zwei weitere Jahre.

So versichern Sie ein Motorrad bis 125 ccm als Fahranfänger

Krafträder mit höchstens 125 Kubikzentimetern (ccm) Hubraum gelten als Leichtkrafträder ("125er"). Darunter fallen zum Beispiel leistungsarme Roller und Mopeds, die bereits Jugendliche ab 16 Jahren mit einem Führerschein der Klasse A1 oder 1B fahren dürfen.

Die meisten Versicherungs­unternehmen bieten keine separate Leichtkraftrad­versicherung an, sondern erfassen 125er-Maschinen in der Motorrad­versicherung. Am besten lassen Sie sich bei Ihrer Versicherungsagentur vor Ort beraten, welcher Tarif für Ihr Fahrzeug sinnvoll ist.

Gut zu wissen: Haftungsausschluss
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Verursachen Sie einen Unfall unter Drogen- oder Alkoholeinfluss, greift Ihre Motorradversicherung grundsätzlich nicht. Dasselbe gilt, wenn Sie Ihr Bike vorsätzlich demolieren. Oder die Schäden am Zweirad auf mangelnde Wartung oder widerrechtliches Verhalten zurückzuführen sind.

Haben Sie lediglich eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen, kommt Ihr Versicherer zudem nicht für Schäden an Ihrem eigenen Motorrad auf. Haben Sie keine Vollkasko- oder Teilkaskoversicherung abgeschlossen, tragen Sie die Kosten für die Reparatur Ihrer Maschine selbst.

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Die passende Versicherung
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Gut zu wissen: Einsteigermodelle
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Das perfekte Motorrad für Fahranfänger gibt es nicht – schließlich muss jeder Fahrer selbst herausfinden, welches Modell am besten zu seiner Statur und seinen persönlichen Anforderungen passt. Regel Nummer eins: Das Bike muss Ihnen gefallen. Daneben helfen diese Tipps für Motorrad-Fahranfänger Ihnen dabei, sich für eine passende Maschine zu entscheiden:

  • Das Motorrad sollte einfach bedienbar sein und zu Körpergröße, Kraft und Statur des Fahrers passen.
  • Leichte Bikes mit niedrigem Schwerpunkt verzeihen Fahrfehler und lassen sich einfacher kontrollieren.
  • Bei neu zugelassenen Motorrädern mit einem Hubraum über 125 ccm ist ein Antiblockiersystem (ABS) Pflicht.
  • Gut für Einsteiger geeignet sind Modelle mit 250 bis 600 ccm Hubraum, die schnell fahren, aber nicht zum Rasen verleiten. 
  • Ob brandneues Motorrad oder Gebrauchtfahrzeug, machen Sie eine Probefahrt, um ein Gespür für die Maschine zu bekommen.
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Häufige Fragen
  • Kann ich meine Motorradschutzkleidung mitversichern?

    Nein, loses Zubehör wie Navi oder Smartphone, Schutzbekleidung sowie transportiertes Gepäck sind vom Versicherungsschutz ausgenommen. Das gilt auch für die Motorrad-Vollkasko.

    Sind Sie allerdings durch Verschulden eines anderen Verkehrsteilnehmers gestürzt, kommt dessen Kfz-Haftpflicht in der Regel für Schäden auf, die Ihnen entstehen. Wurde bei dem Sturz beispielsweise Ihre Motorradjacke in Mitleidenschaft gezogen, ersetzt die Kfz-Versicherung des Unfallgegners Ihnen die Kosten.

  • Ist der Motorradhelm über die Kaskoversicherung versichert?

    Ja, bei vielen Anbietern ist der Helm bei Kaskoversicherungen mitversichert. Der Schutz gilt allerdings nur während der Motorradfahrt oder wenn Sie den Kopfschutz sicher an Ihrer abgestellten Maschine befestigen (z.B. mit einem Helmschloss). Wenn Ihnen Ihr Helm zu Hause herunterfällt und bricht, kommen weder Teil- noch Vollkasko für den Schaden auf.
  • Bin ich auf dem Verkehrsübungsplatz versichert?

    In der Regel ja. Im Preis für die Geländenutzung ist üblicherweise eine Tageshaftpflicht enthalten. Diese springt auch ein, wenn Sie ohne gültigen Führerschein fahren. Voraussetzung dafür ist, dass der Fahrer mindestens 16 Jahre alt ist und die Begleitperson seit mindestens drei Jahren eine Fahrerlaubnis besitzt. Kommt es zu einem Unfall, wenden Sie sich trotzdem zuerst an Ihre eigene Kfz-Haftpflichtversicherung. Die Übungsplatzversicherung ist nachrangig.
  • Gilt die Motorradversicherung auch für Trike, Quad, Mopeds und Roller?

    Ja, eine Motorradversicherung erfasst in der Regel nicht nur reguläre Krafträder, sondern auch Quads und Trikes. Auch für Leichtkrafträder, zum Beispiel Roller und Mopeds bis 125 ccm, schließen Sie meist eine Motorradversicherung ab.  
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