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Für nur

9,90

Elektro-Extra-Schutz

Günstiger Schutz für Elektro-Kleinstfahrzeuge

E-Scooter Versicherung 2021

Für nur

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Elektro-Extra-Schutz

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Eine E-Scooter-Versicherung schützt Ihren Elektro-Roller bei einem Unfall. Basis ist die Kfz-Haftpflichtversicherung. Sie greift, wenn Sie als Fahrer andere mit dem Fahrzeug schädigen. Sie ist für alle E-Scooter Pflicht, die am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen.
  • Die Allianz versichert E-Scooter mit zulässiger Höchstge­schwindigkeit von bis zu 20 km/h. Die Ver­si­che­rungs­plakette weist den be­ste­hen­den Haft­pflicht­schutz nach.
  • E-Roller zählen zur Gruppe der elektrischen Kleinst­fahr­zeuge. Sie sind höchstens 70 Zentimeter breit, bis zu 140 Zentimeter hoch und maxi­mal 200 Zentimeter lang. Ihr Gewicht darf 55 Kilogramm nicht über­schreiten. Zudem müssen sie mit Lenk- oder Haltestange und Elektroantrieb ausgestattet sein.
  • Die Elektroroller-Versicherung beginnt wie eine Mofa- und Moped­versicherung im März. Die Laufzeit beträgt zwölf Monate.
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Ihre Vorteile
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Die Leistungen im Überblick
Die Kfz-Haftpflicht sichert Sie ab, wenn Sie mit Ihrem Elektromotorroller andere Personen oder fremdes Eigentum schädigen. Diesen Grundschutz erweitern Sie optional mit einer Teilkasko. Bei der Allianz können Sie nach Versicherungs­abschluss sofort losfahren – und erreichen uns im Schadenfall rund um die Uhr.
Frau fährt mit Elektro-Scooter auf Radweg
  • Die Haftpflichtversicherung zahlt Personenschäden bis zu einer Versicherungssumme von 15 Millionen Euro pro Person. Sachschäden sind bis zu einer Deckungssumme von 100 Millionen Euro abgedeckt.
  • Bei Diebstahl des eigenen Elektro-Tretrollers springt die Teilkasko­versicherung ein. Diese E-Scooter-Versicherung mit Diebstahlschutz greift auch bei Schäden durch Brand, Sturm, Tierbiss oder Hagel. Entscheiden Sie sich bei Abschluss Ihrer Kaskoversicherung für eine Selbstbeteiligung, beteiligen Sie sich im Schadenfall mit dem festgelegten Betrag an den Kosten. Die restliche Summe des Komplettschadens übernimmt der Versicherer.
  • Sie profitieren von einem abgestuften Jahresbeitrag: Das Versicherungsjahr für elektrische Kleinstfahrzeuge (eKFs) wie Elektro-Scooter beginnt immer am 1. März. Wenn Sie die Ver­si­che­rung erst später abschließen, verringert sich Ihr Tarif entsprechend. So bezahlen Sie beispielsweise ab 1. Mai einen reduzierten Bei­trag für alle Fahrzeuge.
  • Im Schadensfall hilft Ihnen der Allianz SchadenDirektruf zu jeder Tages- und Nachtzeit unter der Telefonnummer 0800 11 22 33 44 weiter. Dieser Service ist kostenlos.
  • Der Versicherungsschutz gilt für alle Fahrer. Das heißt: für Sie als Versicherungsnehmer, den Eigen­tümer des Elektro­kleinst­fahrzeugs sowie für alle berechtigten Fahrer.
  • Mit der E-Scooter Versicherung der Allianz starten Sie sofort durch. Statt eines Versicherungskennzeichens holen Sie sich bei Ihrem Allianz-Fach­mann eine Versicher­ungs­pla­kette. Diese kleben Sie auf die dafür vorgesehene Stelle und schon können Sie losrollen.
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Gut zu wissen: Gesetzeslage
Illustration Info: Gut zu wissen

Ja, laut Gesetz dürfen Elektro-Scooter ohne Versicherung nicht am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Die Art des E-Rollers spielt dabei keine Rolle. Aus­schlag­gebend ist, dass für das Gefährt eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE), Einzelbetriebserlaubnis (EBE) oder Certificate of Conformity (COC) nach § 20 StVZO vorliegt. Nur dann ist der Abschluss einer Kfz-Haftpflicht­versicherung für das eKF möglich.

Wichtig: Für E-Scooter gibt es keine Vollkaskoversicherung. Kommt Ihr Elektro-Roller bei einem selbst ver­schul­deten Unfall oder durch Vandalismus zu Schaden, tragen Sie die Kosten dafür selbst. Hintergrund: Kfz-Versicherer können derzeit noch nicht abschätzen, wie oft derartige Schäden bei elek­tri­schen Rollern eintreten. Daher bieten sie in der Regel keine Vollkasko-Tarife für die Kleinstfahrzeuge an.

Illustration Info: Gut zu wissen
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Das passende Produkt für Sie
Mit Kfz-Haftplicht oder Teilkasko sichern Sie Ihren Elektro-Scooter je nach Bedarf ab. Mit der optionalen "ElektroKasko" erhalten Sie gegen eine Mehrprämie von 9,90 Euro erweiterte Leistungen für Ihren E-Roller: Der Zusatzschutz erhöht die Teilkasko-Deckung für Schäden durch Tierbiss, Kurzschluss oder Überspannung bis 20.000 Euro und ersetzt sogar das Ladekabel, falls es gestohlen wird.
 

Kfz-Haftpflicht

Teilkasko

Selbstbeteiligung 150 €

Versicherungs­summe je Schaden (100 Mio. €)
Versicherungs­summe je Schaden (100 Mio. €)

Versicherungs­summe je Schaden (100 Mio. €)

Versicherungssumme bei Personenschäden (15 Mio. €)
Versicherungssumme bei Personenschäden (15 Mio. €)

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Versicherungssumme bei Umweltschäden (5 Mio. €)
Versicherungssumme bei Umweltschäden (5 Mio. €)

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Mietwagenschutz im Ausland (Mallorca Police)
Mietwagenschutz im Ausland (Mallorca Police)

Mietwagenschutz im Ausland (Mallorca Police)

Diebstahl, Entwendung
Diebstahl, Entwendung
Diebstahl, Entwendung

Brand, Explosion
Brand, Explosion
Brand, Explosion
Elementarschäden
Elementarschäden
Elementarschäden

Schäden durch Tierbiss
Schäden durch Tierbiss
Schäden durch Tierbiss

Zusammenstoß mit Tieren aller Art
Zusammenstoß mit Tieren aller Art
Zusammenstoß mit Tieren aller Art

Glasbruch
Glasbruch
Glasbruch

Schlossaustausch nach Schlüsselverlust
Schlossaustausch nach Schlüsselverlust
Schlossaustausch nach Schlüsselverlust

Schäden nach Kurzschluss
Schäden nach Kurzschluss
Schäden nach Kurzschluss

Schäden bei Benutzung von Fähren
Schäden bei Benutzung von Fähren
Schäden bei Benutzung von Fähren

Neu- bzw. Kaufpreisentschädigung bei Totalschaden oder Diebstahl (bis zu 18 Monate)
Neu- bzw. Kaufpreisentschädigung bei Totalschaden oder Diebstahl (bis zu 18 Monate)
Neu- bzw. Kaufpreisentschädigung bei Totalschaden oder Diebstahl (bis zu 18 Monate)


ZUSATZBAUSTEIN ElektroKasko
ZUSATZBAUSTEIN ElektroKasko
ZUSATZBAUSTEIN ElektroKasko

Mehrprämie: 9,90 €

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Parkende Elektro-Tretroller stehen in einer Reihe auf dem Gehweg
Beitragsberechnung
Parkende Elektro-Tretroller stehen in einer Reihe auf dem Gehweg

Die E-Scooter Versicherung der Allianz gibt es für Fahrer ab 14 Jahren bereits ab 48 Euro pro Versicherungsjahr. Ab 25 Jahren startet der Tarif bei 28 Euro. Wie hoch der Beitrag exakt ausfällt, hängt von Fahreralter, Ver­sich­er­ungs­um­fang und -beginn ab. Wie bei Policen für Mofa, Mopeds und Roller startet das Versicherungsjahr am 1. März.

Schließen Sie die E-Roller-Versicherung zum Beispiel erst am 1. Juli ab, zahlen Sie für das restliche Jahr entsprechend weniger Beitrag. Bei Verkauf oder Ver­lust des Elektro-Scooters vor Ablauf des Ver­sicherungs­jahres erhalten Sie den zu viel bezahlten Beitrag erstattet. Experten sprechen hier vom so­genan­nten Wagnis­wegfall.

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Abschluss
Mit gültiger Versicherungsplakette ist Ihr E-Roller bei Schäden in ganz Europa abgesichert. Mit der Internationalen Versicherungskarte gilt der Schutz sogar darüber hinaus. Erfahren Sie wichtige Details rund um den Versicherungsschutz Ihres Elektro-Scooters.
Blauer E-Scooter steht auf Straße

In welchem Zeitraum Ihr Schutz gilt

Das eKF-Versicherungsjahr beginnt offiziell zum 1. März. Der Versicherungs­schutz tritt aber erst an dem Tag in Kraft, an dem Sie den Vertrag abschließen und Ihre Versicherungs­plakette erhalten. Das kann zum Beispiel erst am 2. Mai sein.

Ihre Plakette ist maximal ein Jahr gültig – und zwar unabhängig vom Vertrags­beginn bis zum Ende des Verkehrsjahrs. Das heißt: Am 28./29. Februar des Folgejahres endet Ihr Schutz auto­ma­tisch. Eine Kündigung ist nicht erforderlich. Im neuen Versicherungsjahr brauchen Sie eine neue Versicherungs­plakette für Ihren Elektro-Roller.

Was bei Versicherungs­kenn­zeichen für E-Scooter zu beachten ist

Ein reguläres Kfz-Kennzeichen bzw. Schild aus Blech oder Kunststoff benötigen Sie für Ihren Elektro-Tretroller nicht – dafür eine Versicherungs­plakette. Deren Farbe ändert sich mit Start des neuen Ver­si­che­rungs­jahres: 2020 war der Sticker schwarz. Ab 1. März 2021 erhalten E-Scooter eine blaue Plakette.

Optisch ähnelt der Aufkleber einem Mofa- oder Mopedkennzeichen. Er ist jedoch etwas größer und verfügt über einen Dokumentationsteil, den Sie ab­tren­nen und in Ihren Unterlagen aufbewahren. Über den aufgedruckten QR-Code können Sie Details zu Ihrer Versicherung per Smart­phone abrufen.

Das Versicherungskennzeichen für E-Scooter kleben Sie an der Rückseite Ihres Gefährts möglichst unter die Schluss­leuchte. Der Aufkleber muss laut Gesetz auf eine Entfernung von mindestens acht Metern lesbar sein. Bei der Allianz gibt es den Sticker direkt zum Mitnehmen in einer Agentur in Ihrer Nähe.

Was Sie für den Ver­siche­rungs­antrag benötigen

Um eine Versicherungsplakette für Ihren Elektro-Flitzer zu beantragen, halten Sie folgende Dokumente bereit:

  • Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE)
  • Fahrzeug-Identifikationsnummer (FIN)

Daneben benötigt Ihr Versicherer in der Regel Angaben zu:

  • Fahrzeugklasse
  • Antriebskraft des Scooters (Höchstgeschwindigkeit in km/h)
  • Fahrer (Alter, ggf. Führerscheinklasse)

In welchen Ländern die E-Scooter Versicherung gilt

Versicherungsschutz für elektrische Kleinstfahrzeuge besteht innerhalb der geografischen Grenzen Europas, zum Beispiel in Österreich oder der Schweiz sowie in den außereuropäischen Gebieten, die zum Geltungsbereich der Europäischen Union gehören.

Besitzen Sie eine Internationale Versicherungs­karte (ehemals: "Grüne Karte"), erstreckt sich Ihr Versicherungsschutz auch auf dort genannte, nicht europäische Länder. Hierzu zählen Israel, Marokko, Tunesien sowie die außereuropäischen Teile der Türkei, Spaniens (Kanarische Inseln) und Portugals (Madeira-Inseln).

Wie beim Auto sollte ein D-Aufkleber auf das Herkunftsland des Elektro-Stehrollers hinweisen. Ratsam ist auch, sich vor Urlaubsbeginn zu erkundigen, ob das Fahren von E-Scootern im jeweiligen Reiseland erlaubt ist. Ansonsten nützt Ihnen die Versicherung im Schadenfall nichts.

Gut zu wissen: Sinnvoller Zusatzschutz
Illustration Info: Gut zu wissen

Neben der Kfz-Haftpflicht als Basisschutz sind weitere Zusatzversicherungen für E-Scooter-Fahrer durchaus sinnvoll. Für Besitzer hochwertiger E-Roller lohnt sich zum Beispiel der Abschluss einer Teilkaskoversicherung. Diese greift bei Diebstahl oder Brandschäden.

Ergänzender Schutz durch eine Unfallversicherung ist ebenfalls eine Über­leg­ung wert. Denn selbst bei Geschwindigkeiten von maximal 20 km/h kann es bei einem Sturz zu schwerwiegenden Verletzungen kommen. In diesem Fall bietet eine Berufsunfähigkeitsversicherung zusätzliche finanzielle Sicherheit.

Selbst kleine Unaufmerksamkeiten oder Nachlässigkeiten können große Schäden verursachen. Daher kann eine private Haftpflichtversicherung eine sinnvolle Ergänzung zur E-Scooter-Versicherung sein. Im Schadenfall prüft die Privat-Haftpflichtversicherung, ob und in welcher Höhe Schadenersatzpflicht gegenüber Dritten oder deren Eigentum besteht. Sind die Ansprüche be­rechtigt, übernimmt sie die Kosten.

Illustration Info: Gut zu wissen
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Wichtige Hinweise
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Klarheit im Schadensfall
  • … Sie einen Unfall verursachen und dabei beispielsweise ein Auto beschädigen.
  • … ein Marder die Kabel Ihres Elektro-Stehrollers durchbeißt und so einen Kurzschluss auslöst.
  • … Ihr Roller repariert werden muss, weil ein Sturm ihn demoliert hat.
  • … Ihnen Wild vor den Elektrotretroller läuft und der Scooter dabei beschädigt wird.
  • … Sie an einem Rennen teilnehmen.
  • … jemand Ihren Elektro-Scooter absichtlich beschädigt. Vandalismus ist nicht versichert.
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Illustration Info: Gut zu wissen
Gut zu wissen: Bedingungen
Illustration Info: Gut zu wissen

Um als elektrisches Kleinstfahrzeug (eKf) am öffentlichen Straßenverkehr teilzunehmen, muss Ihr Scooter folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Elektrischer Antrieb
  • Geschwindigkeit ≥ 6km/h und ≤ 20km/h
  • Lenk- und Haltestange, Vorder-, Rück- und Bremslicht, Glocke sowie Vorder- und Rückbremsen
  • Leergewicht max. 55 kg, Breite max. 70 cm, Höhe max. 140 cm und Länge max. 200 cm
  • Fahrzeug ohne Sitz oder selbstbalancierendes Fahrzeug mit oder ohne Sitz
  • Leistungsbegrenzung auf 500 Watt (1.400 Watt bei selbst­balan­cie­ren­den Fahrzeugen)
  • Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE), Einzelbetriebserlaubnis (EBE) bzw. COC-Papiere (Certificate of Conformity) nach § 20 StVZO
Wichtig: Zwar sind Elektro-Scooter erhältlich, die schneller als 20 km/h fahren. Diese Modelle besitzen jedoch keine Straßenzulassung. Das heißt: Fahrspaß bieten die E-Flitzer nur abseits des öffentlichen Straßenverkehrs – zum Beispiel auf einem Privat­grund­stück.
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Bußgeld

Mit Einführung der elektrischen Tretroller erweiterte sich der Bußgeldkatalog um Regeln der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV). Wer seinen Elektro-Roller zum Beispiel ohne Kfz-Haft­pflicht­versicherung im öffentlichen Straßenverkehr bewegt, riskiert 40 Euro Geldstrafe. Weitere Beispiele für Bußgelder zeigt folgende Tabelle:

 

Wischen um mehr anzuzeigen

Tatbestand
Bußgeld
Elektrokleinstfahrzeug ohne die erforderliche Allgemeine Betriebserlaubnis oder Einzelbetriebserlaubnis auf öffentlichen Straßen in Betrieb gesetzt 70 €
Die Inbetriebnahme eines Elektrokleinstfahrzeugs ohne die erforderliche Allgemeine Betriebserlaubnis oder Einzelbetriebserlaubnis auf öffentlichen Straßen angeordnet oder zugelassen 70 €
Elektrokleinstfahrzeug ohne gültige Versicherungsplakette auf öffentlichen Straßen in Betrieb gesetzt 40 €
Die Inbetriebnahme eines Elektrokleinstfahrzeugs auf öffentlichen Straßen ohne die erforderliche Versicherungsplakette angeordnet oder zugelassen 40 €
Fahrzeug in Betrieb genommen, dessen Versicherungskennzeichen oder -plakette nicht wie vorgeschrieben ausgestaltet ist; ausgenommen ist das Fehlen des vorgeschriebenen Versicherungskennzeichens oder der vorgeschriebenen Versicherungsplakette 10 €
Elektrokleinstfahrzeug trotz erloschener Betriebserlaubnis auf öffentlichen Straßen in Betrieb gesetzt und dadurch die Verkehrssicherheit wesentlich beeinträchtigt 30 €
Elektrokleinstfahrzeug unter Verstoß gegen die Vorschriften über die Anforderungen an die lichttechnischen Einrichtungen im öffentlichen Straßenverkehr in Betrieb gesetzt 20 €
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Häufige Fragen
  • Welche Folgen hat es für den Versicherungsschutz, wenn ich mein Elektro-Kleinstfahrzeug verleihe?

    Wenn der Verleih des Elektrorollers privater, nicht gewerblicher Natur und das Fahreralter zum vereinbarten passt, ist alles in Ordnung. Ist er das nicht, kann der Versicherungsschutz gefährdet sein. Im Schadensfall bleibt der Scooterbesitzer auf Kosten für Personen- und Sachschäden sitzen.
  • Darf ich mit meinem Elektro-Tretroller jemanden mitnehmen?

    Nein, das ist verboten. Wer dagegen verstößt, riskiert eine Strafe. Es ist ebenfalls nicht erlaubt, an Elektro-Scooter Anhänger zu befestigen und damit Gegenstände oder Personen zu befördern. Darüber hinaus ist es untersagt, freihändig oder nebeneinander zu fahren oder sich an andere fahrende Fahrzeuge zu hängen.
  • Kann ich den E-Scooter in eine bestehende Kfz-Haftpflichtversicherung integrieren?

    Nein, das ist nicht möglich. Elektro-Scooter sind eigenständige Fahrzeuge und benötigen deshalb eine separate Kfz-Versicherung.
  • Muss ich eine Haftpflichtversicherung abschließen, wenn ich einen Elektro-Stehroller leihe?

    Nein, das müssen Sie nicht. Leihen Sie Ihr Gefährt von einem gewerblichen Vermieter, schützt Sie automatisch dessen Haftpflicht. Als Halter ist er für den Ver­siche­rungs­schutz verantwortlich. Ohne entsprechende Police und Zulassung darf der Verleiher Kunden keine E-Stehroller zur Nutzung auf öffentlichen Straßen zur Verfügung stellen.

    Das gilt auch im Privatbereich: Borgen Sie sich den Elektro-Roller eines Bekannten, muss das Fahrzeug versichert sein. Fragen Sie nach der Versicherungs­bestätigung, bevor Sie losrollen. Nur mit gültigem Vertrag wickelt der Versicherer des Halters von Ihnen verursachte Schäden ab.

  • Was passiert, wenn ich unter Alkoholeinfluss einen Unfall baue?

    Sind Sie in einen Unfall mit Alkohol- oder Drogeneinfluss verwickelt, ist der Versicherungs­schutz Ihres Elektroroller gefährdet. Informieren Sie sich in diesem Fall am besten direkt bei Ihrem Versicherungsvertreter vor Ort.

    Für E-Scooter-Fahrer gelten die gleichen Promillegrenzen wie für Autofahrer. Das heißt: Sie dürfen einen Promillewert von 0,5 nicht überschreiten. Ansonsten begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit oder sogar Straftat. Fahrer unter 21 Jahren und Fahranfänger in der Probezeit dürfen unter Alkohol­einfluss weder ans Steuer eines Pkw, noch auf E-Roller steigen. Für sie gilt eine 0,0-Promille-Grenze.

  • Was, wenn ich meinen Elektro-Scooter getunt habe und damit einen Unfall verursache?

    Ihr Versicherer regelt den Schaden mit dem Unfallopfer über die Kfz-Haftpflicht. Die Quittung kommt zum Schluss: Der Halter des getunten Elektro-Scooters muss damit rechnen, dass sein Versicherer an ihn Regress­forderungen stellt. Außerdem hat er straf­rechtliche Konsequenzen zu erwarten.
  • Wo finde ich an meinem eKF die Fahrzeug-Identifikationsnummer (FIN)?

    Die Fahrzeug-Identifikations­nummer (FIN) finden Sie auf dem Typenschild des Elektro-Stehrollers.
  • Warum ist eine nationale Regelung zu Elektro-Kleinstfahrzeugen erforderlich?

    Für Elektro-Scooter gibt es auf europäischer Ebene keine gesetzliche Regelung. Die Typ­genehmigungs­verordnung (EU) Nr. 168/2013 schließt selbst­balancierende Fahrzeuge und Fahrzeuge ohne Sitz ausdrücklich von ihrem Anwendungs­bereich aus.

    In Deutschland trat 2019 daher die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung in Kraft. Erst mit dieser Regelung ermöglichte es das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), dass E-Scooter und andere Elektrokleinstfahrzeuge am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Zuvor war auf deutschen Straßen nur die Nutzung bestimmter selbstbalancierender Mobilitätshilfen (z.B. Segways) zulässig.

  • E-Scooter-Kennzeichen verloren oder gestohlen – was kann ich tun?

    Den Verlust oder Diebstahl der Versicherungsplakette melden Sie umgehend Ihrer E-Scooter-Versicherung und der Polizei. Ihr Versicherer stellt Ihnen anschlie­ßend eine neue Plakette für den Elektroroller aus. In der Regel zahlen Sie hierfür die anteilige Prämie für das laufende Versicherungsjahr. Den Restbetrag für das verlorene bzw. gestohlene Kennzeichen erhalten Sie zurückerstattet.
  • Wer darf eine E-Scooter-Versicherung abschließen?

    Eine E-Scooter-Versicherung kann jede volljährige Person abschließen. Minder­jährige dürfen den Vertrag nur mit Einwilligung der Eltern unter­zeichnen – auch wenn das Lenken eines Elektro­kleinst­fahrzeugs bereits ab 14 Jahren erlaubt ist.
  • Welche Elektrokleinstfahrzeuge sind weiterhin nicht versicherbar?

    Für elektrisch angetriebene Kleinstgefährte, die nicht zum öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind, können Sie keine Kfz-Haftpflichtversicherung abschließen. Dazu zählen zum Beispiel Monowheel (selbst­balancierendes Einrad), Hoverboard (selbst­balancierendes E-Board mit zwei seitlichen Rädern) und E-Skateboards.
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